CH326362A - Verfahren zur Herstellung von substituierten Tropasäure-N-(y-picolyl)-amiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Tropasäure-N-(y-picolyl)-amiden

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CH326362A
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picolyl
tropic acid
amides
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Gerald Dr Rey-Bellet
Hans Dr Spiegelberg
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Herstellung von substituierten     Tropasäure-N-(y-picolyl).amiden       Im Hauptpatent     Nr.309,718    sind substi  tuierte     Tropasäureamide    der Formel  
EMI0001.0004     
    in welcher R einen niederen gesättigten oder       un,esätt.igten        Alkylrest,    insbesondere den     lIe-          thylrest,    bedeutet, beschrieben.  



  Es wurde nun gefunden, dass substituierte       Tropasäure    - N -     (y-pieolyl)        -amide    der obigen  Formel, worin     R.    einen     Alkylrest    mit 3 oder       -1        Kohlenstoffatomen    bedeutet, besonders kräf  tige     spasmolytisehe    Eigenschaften zeigen.  



  Die neuen Verbindungen werden erfin  dungsgemäss durch Kondensation eines     Alkyl-          (;,-picolyl)-amins,    dessen     Alkylrest    3 oder  4     Kohlenstoffatome    enthält, mit.     'Tropasäure-          ehlorid    oder mit     Aeetyltropasä.ureehlorid    und  gegebenenfalls     naehfolgende    Abspaltung der       Aeetylgruppe    hergestellt. Die erhaltenen Ver  bindungen bilden mit Säuren     ,Salze,    zum Bei  spiel Hydrochloride,     Hydrobromide    usw.  



  Die als Ausgangsmaterial benötigten Al  kyl - y -     picolylamine    können beispielsweise       dureh        Umsetzung    von     4-Halogenmethyl-pyri-          din    mit. einem entsprechenden     Alkylamin    oder       dureh    Umsetzung von     Xi-(p-Toluolsulfonyl)-4-          aminomethyl-pyridin    mit     einem    entsprechen-    den     Alkylhalogenid    oder dem entsprechenden  Sulfat und nachfolgende     Entacetylierung    ge  wonnen werden.  



  <I>Beispiel 1</I>  Eine Lösung von 82 Gewichtsteilen       y-Chlormethyl-pyridin-hydrochlorid    in 80 Ge  wichtsteilen     Wasser    wird unter Rühren in  eine Mischung von 180 Gewichtsteilen     Iso-          propylamin    und 50     ,Gewichtsteilen    Wasser bei  einer Temperatur von 5 bis     10     C eingetropft.       Dann    wird noch eine Stunde bei     20     C und  eine Stunde bei 3,0 bis     3-5     C weitergerührt,  gekühlt. und in der Kälte mit festem Kalium  hydroxyd gesättigt.

   Durch Extraktion mit  Äther und nachfolgende Destillation wird     Iso-          propyl-(y-picolyl)-amin    bei     120     C/2!0 mm er  halten. Das     Dihydrochlorid    hat einen Schmelz  punkt von 1,88 bis 190  C.  



  Zu einer     llisehung    von 41,2 Gewichts  teilen     Isopropyl-(y-picolyl)-amin    und<B>27,5</B> Ge  wichtsteilen trockenem     Pyridin    in 150     Ge-          wichtsteil-en    trockenem Chloroform wird rohes,  aus 46 Gewichtsteilen     Tropasäure    erhaltenes       Acetyltropasäixrechlorid    unter Rühren und  Eiswasserkühlung nach und. nach zugegeben.  Zum Schluss wird noch 1 Stunde bei 25  C  gerührt. Dann wird die     Chloroformlösung     mit 2.00 Gewichtsteilen Äther verdünnt und  mit. 3n -     Salzsäure    geschüttelt.

   Die schwach  kongosaure Lösung     wird    1 Stunde auf dem  Dampfbad erwärmt wobei die     Acetylgruppe         des Reaktionsproduktes abgespalten wird. Es  wird durch Kohle filtriert. und mit über  schüssigem,     konzentriertem    Ammoniak ver  setzt. Das     ausgefallene        Kondensationsprodukt     wird in Chloroform aufgenommen, die Lösung  getrocknet und das Chloroform destilliert.

    Durch     Umlösen    des Rückstandes in Essigester  erhält     man    das     Tropasä1,ire-N-isopropyl-N-          (y-picolyl)-amid    als farblose     Kristalle    vom  Schmelzpunkt     110-111p    C.    <I>Beispiel 2</I>  Eine Lösung von 50     Gewichtsteilen        y-          Chlormethyl-pyridin-hydrochlorid    in 50     Ge-          wiehtsteilen    Wasser wird unter Rühren in.

    eine Mischung von 134 Gewichtsteilen     ii-          Butylamin        Lind    30 Gewichtsteilen     Wasser    bei  10 bis 15  C eingetropft. Dann wird noch  1 Stunde. bei     25     C und 1 'Stunde bei 60  C  weitergerührt, gekühlt, und in der Kälte mit  festem     Kaliumhydroxyd    gesättigt..

   Die ölige  Schicht wird abgetrennt, über     Kal.ium-          hydroxy    d getrocknet und'     destilliert,    wobei  das     Biityl-(y-picolyl)-amin    bei     139-140     C/  23 mm     übergeht..    Das     Dihydrochlorid    schmilzt  bei     186-188     C.

      Zu einer Mischung von 26,8 Gewichtstei  len.     Bntyl-(y-pieolyl)-amin    und 17 Gewichts  teilen trockenem     Pyridin    in     12O    Gewichtstei  len trockenem Chloroform wird. rohes, aus       28          Tropasäure    erhaltenes       Acetyltropasäiirechlorid    unter Rühren und  Eiswasserkühlung langsam zugegeben. Zum       Sehluss    wird noch 1 Stunde bei     25     C gerührt.

    Dann wird die     Chloroformlösung    mit 200     Ge-          wiehtsteilen    Äther verdünnt und mit     3n-Salz-          säure    geschüttelt. Die schwach kongosaure Lö  sung wird 1     Stunde        auf    dem Dampfbad er  wärmt, um die     Acetylgruppe    des Reaktions  produktes abzuspalten, durch Kohle filtriert       Lind    mit.     überschüssigem,    konzentriertem Am  moniak versetzt. Das abgeschiedene Öl wird  in Chloroform aufgenommen, die Lösung ge  trocknet und das     Chloroform    destilliert.

   Das       Tropasäiire-.1;-butyl-(y-picolyl)-amid    wird als  Hydrochlorid isoliert und gereinigt. Schmelz  punkt 127-129  C.    <I>Beispiel 3</I>  Eine Lösung von 50     Gewichtsteilen        y-Chlor-          methylpyridin-hydroehlorid    in 50 Gewichts  teilen Wasser wird in eine     Mischung    von       1'20    Gewichtsteilen     n-Propylamin    und 30 Ge  wichtsteilen Wasser bei einer Temperatur  von 5     biss    10  C eingetropft.

   Dann wird noch  1 Stunde bei     2'5     C und 1 Stunde bei     3'5p    C  weitergerührt, gekühlt und in der Kälte mit       Kaliumhydroxyd    gesättigt. Durch Extraktion  m     *t    Äther und nachfolgende Destillation wird  das     Propyl-(y-picolyl)-amin    bei     115-116     C%  10 mm erhalten. Das     Dihydrochlorid    schmilzt.  bei     186-188     C.  



  Zu einer Mischung von 28,1 Gewichts  teilen     Propyl-(y-picolyl)-amin    und 19     Ge-          wichtsteilen    trockenem     lr'y        ridin    in 120     CTe-          wichtsteil'en    trockenem Chloroform wird rohes,  aus 32 Gewichtsteilen     Tropasäure    erhaltenes       Acetyltropa-sällrechlorid    unter Rühren und       Eiswasserkühlung    nach und nach zugegeben.  Zum Schluss wird noch 2 Stunden bei 25      C     gerührt.

   Dann wird die     Chloroformlösung     mit     200    Gewichtsteilen Äther verdünnt und  mit     3n-Salzsäure    geschüttelt. Die schwach       kongosaure    Lösung wird 1 Stunde auf dem  Dampfbad     erwärmt,    wobei die     Acetylgruppe     des Kondensationsproduktes abgespalten wird.  Es wird durch Kohle     filtriert.    und mit über  schüssigem, konzentriertem Ammoniak ver  setzt.

   Das ausgefallene Kondensationsprodukt  wird in 'Chloroform aufgenommen, die Lö  sung getrocknet und das Chloroform destil  liert. - Durch     Unilösen    des     Destillationsrüek-          standes    in     Essigester-Petrolä.ther    erhält man  das     Tropasäure-N-propyl-N-(y-picolyl)    -     amid     als farblose     Kristalle    vom Schmelzpunkt       97--=98     C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Tropa- sä.ure-N-alkyl-N-(y-pieolyl) - amiden, dadurch gekennzeichnet, d'a.ss man gegebenenfalls ace- tyliertes 'Tropasäurechl.orid mit einem Alkyl- (y-pieolyl)-amin umsetzt, dessen Alkylrest oder 4 C-Atome enthält, und das Kondensa tionsprodukt gegebenenfalls entacetyliert. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch,
    da durch gekennzeichnet., dass man Acetyltropa- säureehlorid mit. Propyl-(y-picolyl)-amin um setzt und dass gebildete Kondensationspro- dukt durch Behandeln mit einer Säure zu Tropasäure-N-propyl-N-(y-picdlyl) - amid ent- acetyliert.
CH326362D 1954-04-20 1954-04-20 Verfahren zur Herstellung von substituierten Tropasäure-N-(y-picolyl)-amiden CH326362A (de)

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