CH326431A - Fahrbare Vorrichtung zum Bearbeiten am Boden liegenden Erntegutes - Google Patents
Fahrbare Vorrichtung zum Bearbeiten am Boden liegenden ErntegutesInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
- A01D78/142—Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms
- A01D78/146—Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms in a horizontal plane
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Description
Fahrbare Vorrichtung zum Bearbeiten am Boden liegenden Erntegutes Die Erfindung betrifft eine fahrbare Vorrichtung Bearbeiten am Boden liegenden Hrntegutes mittels einer Anzahl Rechenr#der, die um ihre Achsen frei drehbar und schräg % nr Fahrtriehtung am Gestell der Vorrichtung angeordnet sind und beim Fahren durch Bo denberührung in Drehung versetzt werden. Vorrichtungen dieser Art sind allgemein be kannt und werden als Sehwadwender, Sei tenr@@hen oder Breitwender benutzt. In diesen bekannten Vorrichtungen wird das am Boden liegende Erntegut mittels Rechenr#dern bear beitet, die das Erntegut im wesentlichen in einer einzigen Richtung seitwärts versetzten. Zweek der Erfindung ist, eine Vorrichtung zn sehaffen, mit der das am Boden lie gende Erntegut in einer andern WN'eise bear beitet wird. Erfindungsgem## sind dazu in einer ersten Arbeitslage der Vorrichtung zwei Rechenräder in der Fahrtrichtung hinterein- ander aufgestellt, das Ganze derart, dass das von dem vordem Rechenrad seitwärts ver setzte Erntegut in den Bereieh des zweiten Reehenrades gebracht wird', von dem das Erntegut in eine entgegengesetzte Richtung seitwärts versetzt wird. Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeiehnung, die eine Draufsicht eines Aus f#hrungsbeispiels zeigt, n#her erl#utert. Nach der Zeichnung besteht das Ausfüh- rungsbeispiel aus einer Vorrichtung, deren Gestell von zwei Balken 40 und 40A, die durez einen Bügel 41 miteinander verbunden sind, gebildet wird. Von einem hochliegenden Punkt des Bügels erstreekt sich ein Arm 42 nach vorn, der am Ende ein um eine senkrechte Achse schwenkbares Laufrad 43 und einen Zughaken 44 trägt, der die Lage dieses Laufrades bestimmt. Der Arm 42 und der Bügel 41 sind derart ausgebildet, dass die Rechenräder ohne Schwierigkeiten unter dieselben hindurchgeführt werden können. Die Balken 40 und 40A werden von Laufr#dern 45 und 45A unterstützt, die selbsteinstellend sind, aber von denen eines auch in der einen ge- wünschten Lage festgelegt werden kann. Die Balken 40 und 40A sind um senkrechte Ach- sen schwenkbar mit dem Bügel 41 verbunden. Diese Teile können auf nicht gezeichnete Weise in der dargestellten Lage zueinander festge- legt werden, aber auch in einer Lage, bei der die Balken 40 und 4Oel einen grösseren oder kleineren Winkel mit der Fa. hrtrichtung V bilden. Die Balken 40 und 40A k#nnen sogar in eine Lage versetzt werden, bei der sie in einer Linie liegen. Am Balken 40 bzw. 40A sind drei Lager 49, 50 und 51 bzw. 49A, 50A und 5Li angeordnet, in denen Kurbeln einpassen, die je ein Reehenrad tragen können. In der dargestellten Vorrichtung ist an dem Balken 40 bzw. 40A nur eine Kurbel 52 bzw. 52 vorgesehen, auf denen Bechenräder 53 und 53A gelagert sind. Federn 54 und 541 vermindern den Druck dieser R#der auf den Boden. Die Enden der Balken 40 und 40A sind in der Fahrtrichtung V mit Stangen 46, 4 und 46A, 47A versehen, durch deren Enden ein Stift 48 und 48il l#sbar eingesteckt ist. Diese Stifte dienen als waagrechte Drehachsen f#r Arme 7 md 7A, die je ein Rechenrad 9, 9A und 10 bzw. 10A tragen. Die Rechenr#der 10 und 10. gegensinnig sind schr#g zur Fahrtrichtung angeordnet, versetzen daher das Erntegut nicht, wie die Rechenräder 53 und 53A, nach der linken Seite, sondern nach der rechten Seite. Beim Arbeiten in dieser Arbeits- lage wird das Erntegut mittels der Rechen räder 53 und 53A seitwärts nach links versetzt, und mittels der Rechenräder 10 und 10A in einer entgegengesetzten Richtung, im vorliegenden Falle also nach rechts seitwärts versetzt. Diese Behandlung des Erntegutes ist neu und weist einen sehr hohen Effekt auf, wenn diese Behandlung auf Heu oder dergleichen ausgeführt wird, da das Erntegut nach dieser Behandlung sehr bald trocken ist. Aus der Sehwenkbarkeit der Balken 40 und 40.-1 ge genüber dem Bügel 41 ergibt sich, wie sehon erwähnt, die Möglichkeit, die Lage der Reehenräder in bezug auf die Fahrtrichtung zu ändern, was zur Folge hat, dass mehr oder weniger von dem mittels der Reehenräder 53 bzw. 53. seitw#rts versetzten Erntegut in den Bereich des Rechenrades 10 bzw. 10A geführt werden kann. Zum Erreichen einer andern Arbeitslage werden in den Lagern 50, 51 50A, 51A, Kurbeln von gleicher Bauart wie in den La gern 49 und 49A angeordnet. An jeder dieser Kurbeln wird ein Rechenra d gleicher Form wie die Reehenräder 53 und 53A angeordnet. Zu diesem Zweek können die Rechenräder 10 und 10A benutzt werden. In diesem Falle sind die Balken 10 und40A mit einer Reihe von sich überlappenden Rechenradern versehen und kann die Vorrichtung in dieser Arbeits- lage als ein Schwadwender benutzt werden. Beim Verschwenken der Balken 0 und 40A gegenüber dem Bügel 41 können diese Balken in eine Lage gebracht werden, in der sie in einer Linie liegen, so dass die Reehen- räder eine einzige Reihe sich überlappender Reehenräder bilden. Wenn jetzt der Arm 42 in eine dazu geeignete Lage hinsichtlich des Bügels 41 festgesetzt wird, kann die Vorrieh- tung als ein Seitenrechen benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fahrbare Vorrichtung zum Bearbeiten am Boden liegenden Ernteg'utes mittels einer Anzahl um ihre Achsen frei drehbarer, durch Bodenberührung beim Fahren in Drehung versetzter Rechenräder, die schräg zur Fahrtrichtung am Gestell der Vorrichtung angeord- net sind, dadurch gekennzeielnnet, dass in einer ersten Arbeitslage der Vorrichtung zwei Rechenrader hintereinander aufgestellt sind, das Ganze derart, dass das von dem vordern Re chenrad seitwärts versetzte Erntegut in den Bereich des zweiten Rechenrades gebracht wird, von dem das Erntegut in einer entge- gengesetzten Richtung seitw#rts versetzt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand der beiden RechenräderinseitlicherRichtung zwei andere Rechenräder, welche ebenso hin tereinander aufgestellt sind und das Erntegut in entgegengesetzten Richtungen versetzen, angeordnet sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Reehenräder losbar und schwenkbar am Gestell der Vor riehtung angeordnet sind.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenräder in eine zweite Arbeitslage einstellbar sind, in der sie das Erntegut in derselben Richtung versetzen und die Vorrichtung einen Seitenrechen oder einen Sehwadwender bildet.4. Vorrichtung nach Unteransprueh 3. da- durch gekennzeichnet, da# f#r die zweite Ar- beitslage die Reehenräder an derselben Seite eines Gestellbalkens des Gestelles und für die erste Arbeitslage an entgegengeset7ten Seite des Gestellbalkens angeordnet werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL326431X | 1953-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH326431A true CH326431A (de) | 1957-12-31 |
Family
ID=19784190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH326431D CH326431A (de) | 1953-07-06 | 1954-06-28 | Fahrbare Vorrichtung zum Bearbeiten am Boden liegenden Erntegutes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH326431A (de) |
-
1954
- 1954-06-28 CH CH326431D patent/CH326431A/de unknown
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