CH343218A - Verfahren zur Silierung von Grünfutter durch Ansäuern der Grünfuttermasse unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff - Google Patents

Verfahren zur Silierung von Grünfutter durch Ansäuern der Grünfuttermasse unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff

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CH343218A
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green fodder
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Pleunis Kalis Kornelis
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Matepa Nv
Pleunis Kalis Kornelis
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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Description


  Verfahren zur     Silierung    von Grünfutter durch Ansäuern der     Grünfuttermass'     unter weitgehendem Ausschluss von     Sauerstoff       Es ist bekannt, dass pflanzliche Massen sich  leicht durch     Milchsäuregärung    konservieren lassen,  wenn sie auf ein     Anfangs-pH    von etwa 5 gebracht  werden und dabei praktisch sauerstofffrei sind.

   Bei  der     Silierung    von     Grünfuttermassen    tritt jedoch die  Schwierigkeit auf, dass Massen verarbeitet werden  müssen, die anfangs nicht sauerstofffrei sind, so dass  bis jetzt dieses Verfahren zur Konservierung von  Grünfutter nicht ohne spezielle     Vorbehandlung    der       Grünfuttermasse    angewendet werden     konnte.     



  Hingegen wird dieses Verfahren bei Flüssigkei  ten und breiartigen Massen schon seit längerer Zeit  angewendet, da bei solchen Massen die genannten  Schwierigkeiten nicht auftreten und zudem kleine  Säuremengen durch Rühren gleichmässig in die Masse  verteilt werden können.  



  Beim Silieren von Grünfutter hat sich gezeigt,  dass, solange das Futter sich noch nicht gesenkt hat,  die Masse Luft ansaugt, weil immer Temperatur  unterschiede zwischen den     Grünfuttermassen    und  der Aussenluft entstehen, die Perioden des Unter  druckes in der     Grünfuttermasse        herbeiführen,    wozu  auch barometrische Schwankungen beitragen.  



  Um dies zu vermeiden, hat man das Grünfutter  meistens in irgendeiner Weise, z. B. durch eine  schwere Erdschicht,     Pressdeckel,    in Turmsilos zu  sammengepresst, weil hermetisch abgeschlossene  Silos, die das Ansaugen von Luft verhindern, zu  kostspielig sind.  



  Auch wurde bereits vorgeschlagen, den Druck  mit Hilfe von Wasser in Kunststoffsäcken oder  Kunststoffplanen auszuüben. Solche     Pressmittel,    die  das Futter nach dem Pressen auch gut abschliessen,  werden z. B. in den     USA-Patentschriften    Nummern  1358629 und 1694016 beschrieben. Solche Press-    mittel aus Kunststoffen müssen wegen des auszu  übenden Druckes genügend stark ausgeführt sein  und sind dadurch zu kostspielig.  



  überraschenderweise hat sich nun gezeigt, dass,  wenn das Grünfutter vor der     Silierung    gequetscht,  darauf mit einer geringen Säuremenge zu einem     pH     von etwa 5 angesäuert und dann siliert wird und  schliesslich der     Silo    mit einer Plane aus einem ge  schmeidigen Kunststoff mit einer geringen Menge  Wasser von     durchschnittlich    nicht mehr als 20 cm  Höhe abgeschlossen wird, die     Milchsäuregärung    rein  genug verläuft, so dass eine gute Silage erzielt wer  den kann.  



  Dieses Resultat liess sich von vornherein nicht  erwarten, weil angenommen werden musste, dass eine  gequetschte     Grünfuttermasse,    die in einen Silo ein  gebracht ist, ohne dass darauf ein grösserer Druck  ausgeübt wird, noch Luft ansaugt.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur     Silierung    von Grünfutter durch An  säuern der     Grünfuttermasse    unter weitgehendem  Ausschluss von Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet,  dass man das Grünfutter quetscht und zu einem An  fangs-pH von etwa 5 ansäuert, die so erhaltene Masse  in einen Silo einbringt und mit einer Kunststoffplane  mit einer Wasserfüllung von durchschnittlich nicht  mehr als 20 cm Höhe darin abdeckt.  



  Da eine Quetschmaschine dem Wagen auf dem  Felde hinten angehängt werden kann, welche das ge  quetschte Futter unmittelbar auf den fahrenden  Wagen wirft, der durch Reduktion des     Volums    der  Masse mehr an gequetschtem Futter laden kann,  werden beträchtliche     Arbeitsersparungen    beim Ern  ten erzielt, während das Abschliessen des Silos prak  tisch keine Arbeit erfordert.      <I>Beispiel</I>  Gras wird mit einer Quetschmaschine gequetscht  und gleichzeitig auf einen Wagen geladen. Aus einem  Tank, welcher sich auf der Quetschmaschine befin  det, wird während des Quetschens eine solche Menge  einer sauren Flüssigkeit zugeführt, die nötig ist, um  das     Anfangs-pH    der Futtermasse auf etwa 5 zu brin  gen.

   Das auf diese Weise vorbereitete Futter wird  in einen     Silo    gebracht. Dann wird     eine    wasserdichte  Plane aus Kunststoff auf die Grasmasse gelegt und,  die Plane mit so viel Wasser gefüllt, dass eine  Wasserschicht von etwa 20 cm entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Silierung von Grünfutter durch Ansäuern der Grünfuttermasse unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, dass man das Grünfutter quetscht und zu einem An fangs-PH von etwa 5 ansäuert und die so erhaltene Masse in einen Silo einbringt und mit einer Kunst stoffplane mit einer Wasserfüllung von durchschnitt lich nicht mehr als 20 cm Höhe darin abdeckt.
CH343218D 1956-02-27 1956-02-27 Verfahren zur Silierung von Grünfutter durch Ansäuern der Grünfuttermasse unter weitgehendem Ausschluss von Sauerstoff CH343218A (de)

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