CH330671A - Verfahren zur Herstellung neuer Triazinverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Triazinverbindungen

Info

Publication number
CH330671A
CH330671A CH330671DA CH330671A CH 330671 A CH330671 A CH 330671A CH 330671D A CH330671D A CH 330671DA CH 330671 A CH330671 A CH 330671A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
triazine
radical
carbon atom
another
compound
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Dr Neher
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH330671A publication Critical patent/CH330671A/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/26—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hetero atoms directly attached to ring carbon atoms
    • C07D251/40—Nitrogen atoms
    • C07D251/54—Three nitrogen atoms
    • C07D251/68—Triazinylamino stilbenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren   zur Herstellung neuer    Triazinverhindungen   Gegenstand des Schweizer Patentes Nummer 321.331 ist die Herstellung von    Triazin-      verbindungen,   welche den Rest 
 EMI1.5 
 mindestens zweimal enthalten, und wobei innerhalb der Verbindung alle    Triazinringe   mittels    -NH-R-NH-Resten   miteinander verbunden sind, und jedes durch einen solchen Rest nicht mit einem    Kohlenstoffatom   eines andern    Triazinringes   verbundene    Tri-      azinring-Kohlenstoffatom   mit dem Rest der Formel    -NH-R-NH2   verbunden ist, sowie ihren Salzen.

   Hierbei bedeutet R einen mindestens durch eine    Sulfogruppe   substituierten Rest. der Formel    Ar-Z-Ar,   wobei Ar einen    Arylenrest   und Z eine direkte Bindung oder einen niederen Kohlenwasserstoffrest bezeichnet. Diese Verbindungen besitzen eine ausgeprägte    Antivirus-Wirkung.   



  Es wurde nun gefunden, dass die Ester dieser Verbindungen, insbesondere die    Methv   1-    ester,   ebenfalls sehr wertvolle    Antivirus-Wir-      kung   zeigen. Diese neuen Ester werden erfindungsgemäss erhalten, wenn man die oben genannten, gemäss dem Verfahren des    Schweizer   Patentes Nr. 321331 erhältlichen freien    Tri-      arylaminotriazin-sulfonsäuren   mit Mitteln behandelt, welche eine    Veresterung   der    Sulfo-      gruppe   bewirken. Dabei kann die    Veresterung   in an sich bekannter    Weise,   zweckmässig durch Umsetzung mit einem    Diazoalkan,   wie z.

   B.    Diazomethan,   wobei sich der    Methylester   bildet, vorgenommen werden. 



  Besonders wertvoll sind die    Methylester   von    Triazinverbindungen,   bei denen R im Rest I einen solchen durch mindestens eine    Sulfogruppe   substituierten Rest darstellt, in dem Ar einen    Phenylen-(7.,4)-rest   bedeutet und Z für eine direkte Bindung oder für einen niedrigen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest, vor allem die Gruppen -C - C-, -CH = CH- oder    -CH2      CH2   steht. 



  Im nachfolgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben. Beispiel 10 g eines Gemisches von    Triazinverbin-      dungen,   die den Rest. 
 EMI1.40 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mehrmals enthalten, wobei innerhalb der Verbindungen alle    Triazinringe   mittels 
 EMI2.2 
 miteinander verbunden sind und jedes, mit einem solchen Rest nicht verbundene Triazin-    ring-Kohlenstoffatom   mit dem Rest der Formel 
 EMI2.4 
 verbunden ist, vom mittleren Molekulargewicht etwa.

   700 000 werden in 200    em3   Wasser gelöst, mit 100    cm3   Methanol vermischt und mit einer ätherischen    Diazomethanlösung   im    überschuss   versetzt, wobei unter kräftigem    Schütteln   der reichlich entwickelte Stickstoff entweicht. Nach Aufhören der    Gasentwiek-      lung   trennt man die    methanolisch-wässrige   Lösung ab und dampft. sie im Vakuum bei    40    ein.

   Das so erhaltene Produkt entspricht einem Gemisch von    Triazinverbindungen,   die den Rest 
 EMI2.15 
 mindestens zweimal enthalten, wobei innerhalb der Verbindungen alle    Triazinringe   mittels 
 EMI2.17 
 miteinander verbunden sind und jedes, mit einem solchen Rest nicht verbundene Triazin-    ring-Kohlenstoffatom   mit dem Rest. der Formel 
 EMI2.19 
 verbunden    ist.   Es ist wasserlöslich und verhält sich in der    Ultrazentrifuge   sowie bei Diffusionsversuchen ganz ähnlich wie das Ausgangsmaterial. 



  Die oben als Ausgangsmaterial verwendete freie    Sulfosäure   lässt sich wie folgt erhalten 30 g    4,4'-Diaminostilben-2,2'-disulfosäure   löst man in 500    cm3   Wasser unter Zusatz der berechneten Menge    2n-Natronlauge,   fügt 56 g    krist.      Natriumacetat   in 100    em3   Wasser und 11,5 g pulverisiertes    C:u-anurchlorid   zu und erhitzt 3 Stunden auf 90 . Nach    Filtrierel,   fällt man die Reaktionslösung mit 1500    em3   Aceton und zentrifugiert die Fällung ab, die anschliessend durch Dialyse gegen Wasser gereinigt wird.

   Das so erhaltene Produkt entspricht einem Gemisch von    Triazinverbindun-      gen,   die den Rest 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 mindestens zweimal enthalten, wobei innerhalb der Verbindungen alle    Triazinringe   mittels 
 EMI3.3 
 miteinander verbunden sind und jedes, mit einem solchen Rest nicht verbundene    Triazin-      ring-Kohlenstoffatom   mit. dem Rest der Formel 
 EMI3.6 
 verbunden ist.

   Es bildet, ein gelbes Pulver mit einem Zersetzungspunkt von über 300  und ist in Wasser gut löslich, ebenso wie sein    Animoniumsalz.   Der Diffusionskonstante D = 35 -    10-7,   der    Sedimentationskonstante      52#)   - 400 -10-13 und dem    spez.   Volumen 1 -    Vo#   = 0,4 entspricht ein mittleres    Mole-      kuIargewieht   von etwa 700 000.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Triazin- verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man Triazinverbindungen, welche den Rest EMI3.19 mindestens zweimal enthalten, Lind wobei innerhalb der Verbindung alle Triazinringe mittels -NH-R-NII-Resten miteinander verbunden sind, und jedes durch einen solchen Rest nicht mit einem Kohlenstoffatom eines andern Triazinringes verbundene Tri- azinring-Kohlenstoffatom mit dem Rest der Formel -NH-R-NH2 verbunden ist, und R einen mindestens durch eine Sulfogruppe substituierten Rest der Formel Ar-Z-Ar,
    wobei Ar einen Arylenrest und Z eine direkte Bindung oder einen niederen Kohlenwasserstoffrest bezeichnet, bedeutet, mit Mitteln behandelt, welche eine Veresterung der Sulfo- gruppe bewirken. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man mit Methanol verestert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man die Triazin- v erbindung durch Behandlung mit einem Diazoalkan in den entsprechenden Alkylester überführt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Triazin- verbindung durch Behandlung mit Diazo- methan in den Methylester überführt. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Triazinver- bindungen, welche den Rest.
    EMI3.51 mindestens zweimal enthalten, und wobei innerhalb der Verbindung alle Triazinringe mittels -NH-R-NH-Resten miteinander <Desc/Clms Page number 4> verbunden sind, und jedes durch einen solchen Rest nicht mit einem Kohlenstoffatom eines andern Triazinringes verbundene Tri- azinring-Kohlenstoffatom mit dem Rest der Formel -NI-R-NH2 verbunden ist, und R einen solchen durch mindestens eine Sulfo- gruppe substituierten Rest darstellt, in dem Ar einen Phenylen-(1,4)-rest bedeutet und Z für eine direkte Bindung oder für einen niedrigen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest steht,
    durch Behandlung mit Diazomethan in den Methylester überführt.
CH330671D 1954-09-07 1954-09-07 Verfahren zur Herstellung neuer Triazinverbindungen CH330671A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH330671T 1954-09-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH330671A true CH330671A (de) 1958-06-15

Family

ID=4501774

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH330671D CH330671A (de) 1954-09-07 1954-09-07 Verfahren zur Herstellung neuer Triazinverbindungen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH330671A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE959052C (de) Lichtschutzmittel
DE915808C (de) Verfahren zur Herstellung neuer quecksilberhaltiger Diuretica
AT249048B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzimidazolonderivaten
AT224267B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Penicillinsalze
AT216669B (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen aus Penicillin und Sulfamiden
CH321331A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Triazinverbindungen
AT205804B (de) Schädlingsbekämpfungsmittel auf Basis von Polyhalogen-diphenyl-sulfonen, -sulfoxyden oder -sulfiden
AT256074B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Chloramphenicolanaloga-Derivative
AT267750B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Penicillins
DE828102C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Phenaceturyl-5-dimethyl-thiazolidin-4-carbonsaeure
AT202712B (de) Verfahren zur Gewinnung von Alkaloiden
CH516598A (de) Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphorsäureestern
DE883897C (de) Verfahren zur Herstellung von 17-(ª‡)-Oxy-20-ketopregnanen
AT137670B (de) Verfahren zur Darstellung organischer Quecksilberbindungen.
DE1644319C (de) Verfahren zur Herstellung von Azover bindungen
DE881652C (de) Verfahren zur Herstellung von p-(AEthylureido)-benzalthiosemicarbazon
AT148474B (de) Verfahren zur Darstellung von 1.5-Dialkyl- bzw. 1.3.5-Trialkyl-5-cycloalkenylbarbitursäuren.
AT215984B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Amino-trifluortoluol-disulfonamiden
AT242688B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Dinitro-alkylphenylbutyrate
DE936508C (de) Verfahren zur Herstellung von kristallwasserfreiem 4-benzoylamino-salicylsaurem Calcium
DE1040786B (de) Verfahren zur Herstellung hoeher-molekularer, durch Antivirus-Wirkung ausgezeichneter Tri-(arylamino)-triazin-Kondensationsprodukte
DE1018052B (de) Verfahren zur Herstellung von Antimonkomplexverbindungen der ª‡,ª‡&#39;-Dimercaptobernsteinsaeure
CH574948A5 (en) Azines of 2,4-thiazolidinediones - and their thiohydantoin tautomers, with tumour inhibiting activity
CH342701A (de) Lichtschutzmittel
AT231470B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Organophosphorverbindungen