CH330676A - Verfahren zur Herstellung von substituierten 1,2-Diphenyl-3,5-dioxo-pyrazolidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten 1,2-Diphenyl-3,5-dioxo-pyrazolidinen

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CH330676A
CH330676A CH330676DA CH330676A CH 330676 A CH330676 A CH 330676A CH 330676D A CH330676D A CH 330676DA CH 330676 A CH330676 A CH 330676A
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dioxo
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substituted
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Franz Dr Haefliger
Rudolf Dr Pfister
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Geigy Ag J R
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  Verfahren zur Herstellung von substituierten     1,2-Diphenyl-3,5-dioxo-pyrazolidinen       Gegenstand vorliegenden Patentes ist. ein  Verfahren zur Herstellung von     substituierten          l;?-diphenyl-3,5-dioxo-pyrazolidinen    der For  mel  
EMI0001.0004     
    worin R einen primären oder sekundären or  ganischen Rest mit mindestens 2 Kohlenstoff  atomen und n 0-1 bedeuten, mit     analge-          tiseher,        antipyretischer    und insbesondere     anti-          Phlogistischer        Wirkung.     



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,  dass man ein     hlalonsäurederivat    der Formel  
EMI0001.0012     
    worin.     X1    und     X2    reaktionsfähige, bei der Re  aktion sich abspaltende Reste bedeuten, mit  einer einen Rest der     Formel     
EMI0001.0016     
    abgebenden Verbindung, worin R' einen     leieht\s          abspaltbaren    organischen Rest bedeutet, un  ter     Ringschluss    zu einer Verbindung der For  mel  
EMI0001.0020     
    kondensiert.,

   in den erhaltenen Kondensations  produkten der Formel IV durch Umsetzung  mit Aldehyden oder     Ketonen    der Formel       Ra    = 0 V  worin     R..    den dem     einzuführenden    primären  oder sekundären organischen Rest R entspre  chenden, um ein     Wasserstoffatom    ärmeren,       geminal    zweiwertigen Rest bedeutet, und Hy  drierung, in     4-Stellung    den Rest R     einführt     und die     Reaktionsprodukte    durch Abspaltung  des Restes R' in die     Endverbindungen    mit  freier     Hydroxylgruppe    der Formel I über  führt,

   sofern nicht schon bei der     Hydrierung     eine     Hydrogenolyse    stattgefunden hat.  



  Die     OR'-Reste        in    der     Formel!        III    bedeu  ten eine     Hydroxylgruppe    bzw.     zwei        Hydro-          xylgritppen,    die     äther-,        acetal-    oder     esterartig     verschlossen und damit im Verlaufe der Kon  densation vor     Nebenreaktionen    mit dem Ma-           lonsäurederivat    wie auch vor Oxydation ge  schützt sind.

   Nach erfolgter     Reaktion    müssen  die     0-ständigen    Reste abgespalten werden,  ohne dass das restliche Molekül angegriffen  wird. Die funktionellen     Derivate    der     Hydroxy-          hydrazobenzole    müssen somit einerseits bei der       Kondensation        beständig    sein, anderseits muss  der Rest R' in den     Reaktionsprodukten    leicht       abspaltbar    sein.  



  Am allgemeinsten entsprechen dieser Be  dingung gewisse     araliphatische    Äther von       Hydroxy-hydrazobenzolen,        insbesondere    Mono  oder     Dibenzyloxy-    oder     -benzhydryloxy-hydr-          azobenzole,    welche sich sowohl mit     Malonsäure-          estern    mittels alkalischer Kondensationsmittel,  wie zum Beispiel     Natriumäthylat,    als auch mit       Malonsäurehalogeniden,        ztun        Beispiel:

      in Ge  genwart von     Pyridin,    leicht zu     aralkyl-oxy-          phenyl    - substituierten     Dioxo    -     pyramlidinen     kondensieren lassen, welche nach der Einfüh  rung des Restes R durch     Hydrogenolyse    mit  tels katalytisch     aktiviertem        Wasserstoff    in       Hydroxyverbindungen    der Formel I überge  führt werden können.

   Die     hydrogenolytische     Freisetzung der     Hydroxylgruppen    kann gleich  zeitig mit der Hydrierung der durch     Ankon-          densation    mit Aldehyden     bzw.        Ketonen    ent  standenen Doppelbindung erfolgen. Die Hy  drierung kann ihrerseits gleichzeitig mit der       Ankondensation    erfolgen.  



  Zur Kondensation mit     Malonestern    eignen  sich infolge ihrer Beständigkeit gegenüber  alkalischen Kondensationsmitteln auch Deri  vate von     Hydroxy-hydrazobenzolen,worin    die       Hydroxylgruppe    bzw. die     Hydroxylgruppen          acetalartig    gebunden sind, und ergeben     Kon-          densationsprodukte,    welche sich nach der Ein  führung des Restes R durch Hydrolyse mit  Säuren leicht in Verbindungen der Formel I  überführen lassen.

   Überdies lassen sich     Ace-          tale    von     Hydroxy-hydrazobenzolen    in Gegen  wart säurebindender Mittel, wie zum Beispiel  in     Pyridin,    auch mit     Malonsäurehalogeniden     kondensieren.

   Kondensationen mit Estern von       Hydroxyhydrazobenzolen        können    nicht. in  stark     alkalischem    Medium vorgenommen wer  den,     weshalb    diese Verbindungen     lediglich     mit     Malonsäurehalogeniden,    zum Beispiel in    Gegenwart tertiärer     orga.niseher    Basen, wie       Pyridin,    als säurebindende Mittel konden  siert werden können.

       Naeh    Einführung des  Restes     R    können daraus     dureh        Verseifung,          vorzugsweise    in alkalischem     Medium,    eben  falls Verbindungen der Formel I erhalten  werden.  



  Bei der Hydrierung der     durch    die     Ankon-          densation    von Aldehyden oder     Ketonen    der  Formel V mit Verbindungen der Formel IV  entstandenen Doppelbindungen oder bei der       Hydrogenolyse    zur Freisetzung der     Hy        droxyl-          gruppe    kann     gleiehzeitig    eine allfällige     nicht-          aromatisehe    Doppelbindung des     vetiv    endeten       Aldehydes    oder     Ketons    hydriert werden.

   So  fern an .Stelle entsprechender gesättigter Alde  hyde leicht zugängliche ungesättigte Aldehyde,  wie zum Beispiel     Crotonal.dehyd    oder Zimt  aldehyd, zur     Verfügung    stehen, kann diese von  einem gewissen     praktisehen    Interesse sein.  



  Die neuen Verbindungen bilden mit Alkali  hydroxyden ziemlich leicht bis leicht     lösliehe     einbasische Salze. Lösungen derselben     können     direkt durch Auflösen der neuen Verbinden  den in der berechneten     -Menge        Alkalilauge,     das heisst in Lösungen von     Lithium-,        Natrium-          oder        Kaliumh5-clroxi#d,    hergestellt werden.

    Die neuen Verbindungen lösen sieh auch in       Alka:liearbonatlösungen.    Auf Grund des letz  teren     Umstandes    sowie von Vergleichen mit  analogen Verbindungen ohne     phenolisclre        Hy-          droxygz¯rtppen    kann geschlossen werden,     d'ass     die Bildung monobasischer Salze unter Ersatz  des     Wasserstoffatoms    des     Pyrazolidinringes     erfolgt.  



  Die erfindungsgemäss hergestellten netten  Verbindungen bzw. deren     Alkalisalze    können  durch Kombination mit, geeigneten     pha.rma-          zeutisehen    Trägerstoffen     konfektioniert    wer  den.  



  Die oben beschriebenen Lösungen der       Alkalisa.lze    der neuen Verbindungen haben  eine nur schwach alkalische Reaktion und  eignen sich deshalb     gut    zur Injektion. Die  Arzneimittel können auch zu Kapseln,     Pul-          vern,    Tabletten und andern zur     peroralen     Applikation geeigneten Formen verarbeitet  werden, zum Beispiel durch Mischen mit phar-           niazeutisehen    Trägerstoffen, wie zum Beispiel       Stärke,        '#lilclizueker,        Stearinsäure,    Talk, Ma  gnesiumstearat.

   Sie können aber auch mit  halbfesten Stoffen von geeignetem     Schmelz-          bereieh,    wie zum Beispiel Kakaobutter, zu  Suppositorien verarbeitet werden.  



       Beispiel          1-(p-1lydroxy-phenyl)        2-phenyl-4-n-butyl-          3,:)-dioxo-p@z#azolidin.     



  Zu einer Lösung von. 4,6 Teilen     Natrium     in 92     Volumteilen        absol.    Alkohol lässt man  32 Teile     Malonsä.urediäthylester    einfliessen,  gibt 56 Teile     p-Benzyloxy-hyclrazobenzol        (Fp.          88    bis 90 ) zu, destilliert etwa.     zwei    Drittel des  Alkohols ab und     versetzt    mit 92 Teilen     absol.          Xylol.    Ohne den abwärts gerichteten Kühler  zu entfernen, wird.

   die Mischung<B>12</B> Stunden       bei    einer Badetemperatur von     1-10    bis     1415           gerührt..    Man kühlt auf 0 bis 5 , gibt 100 Teile  Eis zu, trennt vom     Xylol    ab, zieht zweimal  mit     Chloroform    aus, stellt bei 0 bis 5  mit     6n-          Salzsäure    kongosauer, nimmt den Niederschlag  in Chloroform auf, wäscht die erhaltene Lö  sung zweimal mit Wasser, dann mit Natrium  ehloridlösung und     troeknet    über     Natriumsul-          fat.    Durch Eindämpfen im Vakuum     (Baal    20 )  erhält.

   man das 1- (p -     Benzyl    -     oxyphenyl)-2-          phenyl=3,5-dioxo-pyrazolidin    als Rückstand.  



  35,8 Teile fein pulverisiertes     1-(p-Benzyl-          oxypheny        l)-2-pheny        1-3,5-dioxopyrazolidin    wer  den in 72 Teilen Eisessig bei 40 bis 50  sus  pendiert. Unter Rühren werden 7 Teile frisch  destillierter     Crotonaldehyd    bei derselben     Tem-          peratur    innerhalb von 2.O Minuten eingetropft.  Dabei entsteht nach etwa 15 Minuten eine  klare Lösung, und gegen Ende des Zusatzes  beginnt. das     1-(p-Benzyloxyphenyl)-2-phenyl-          3,5-dioxo--l-buten-(2')-yliden-pyrazolidin    aus  zukristallisieren.

   Die Mischung wird noch eine  Stunde auf     9,5         erwärmt,    auf     15     abgekühlt  und eine Stunde bei dieser     Temperatur    stehen  gelassen. Die Kristalle werden abgesaugt, mit  wenig eiskaltem     Äthylacetat        zweima9.    gedeckt  und direkt nochmals aus     Äthylacetat.    um  kristallisiert.  



  20,5 Teile obiger Verbindung werden in  265 Teilen     Essigester    gelöst. und in Gegen-    wart von 20,5 Teilen     Raney-Nickel    bei Raum  temperatur und Atmosphärendruck der Ein  wirkung von Wasserstoff ausgesetzt, bis die  berechnete Menge Wasserstoff (3     Mol-Äqui-          valente)        aufgenommen    ist. Dann wird die Mi  schung filtriert und das     Filtrat    eingeengt.

    Der Rückstand wird in     Benzol    aufgenommen  und zweimal mit verdünnter     Natriumcar-          bonatlösung    ausgezogen, der     Alkaliauszug    dann  mit.     6n-Salzsäure    kongosauer gemacht und der  Niederschlag in Essigester aufgenommen. Die  erhaltene     Lösung    wäscht man zweimal mit Na  triumchloridlösung, trocknet mit.     Natriumsul-          fatund    dampft. ein.

   Der     Rückstand    wird aus       Äther/Petroläther        umkristallisiert.    Das 1-(p       Hydroxy-phenyl)-2-phenyl-l-n-butyl-3;5-dioxo-          pyrazolidin        schmilzt    bei     12.1    bis 125 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von substituier ten 1,2-Diphenyl-3,5-dioxo-pyrazolidinen der Formel: EMI0003.0075 worin R einen primären oder sekundären or ganischen Rest mit. mindestens 2:
    Kohlenstoff- atomen und n 0-1 bedeuten, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Malonsäurederivat der Formel EMI0003.0082 worin X1 und X2 reaktionsfähige, bei der Re aktion sich abspaltende Reste bedeuten, mit einer einen Rest der Formel EMI0003.0085 abgebenden Verbindung, worin R' einen leicht abspaltbaren organischen Rest bedeutet, unter Ringschluss zu einer Verbindung der Formel EMI0004.0004 kondensiert,
    in den erhaltenen Kondensations- produkten der Formel 1V durch Umsetzung mit Aldehyden oder Betonen der Formel Ro=0 V worin R" den dem einzuführenden primären oder sekundären organischen Rest R entspre chenden, um ein Wasserstoffatom ärmeren geminal zweiwertigen Rest bedeutet, und Hy- drierung in 4;
    Stellung den Rest R einführt. und die Reaktionsprodukte durch Abspaltung des Restes R' in die Endverbindungen mit freier Hydroxylgruppe der Formel 1 über führt, sofern. nicht schon bei der Hydrierung eine Hydi-ogenolyse stattgefunden hat..
CH330676D 1954-04-15 1954-04-15 Verfahren zur Herstellung von substituierten 1,2-Diphenyl-3,5-dioxo-pyrazolidinen CH330676A (de)

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