CH331048A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Wirkstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Wirkstoffes

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CH331048A
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aldosterone
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Reichstein Tadeus Dr Prof
Albert Dr Wettstein
Robert Dr Neher
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Reichstein Tadeus Dr Prof
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


      Verfahren        zur        Herstellung        eines    neuen     Wirkstoffes       Im Hauptpatent Nr. 324896 ist. die Her  stellung von teilweise und vollständig     ver-          estertem        Aldosteron    beschrieben.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist. ein Verfahren zur Herstellung von     Aldo-          steron    durch     Verseifung    seiner Ester, das  heisst seiner Mono- und     Di-ester.     



  Die Ester können von beliebigen     orga:ni-          sehen    oder     anorganisehen    Säuren abgeleitet  sein,     v-ie    von     aliphatischen,        alicy        clischen,          araliphatischen,    aromatischen oder     hetero-          eyelisehen        Ca.rbon-,        Thioncarbon-    oder     Sul-          fonsäuren,    vorzugsweise von     Ameisensäure,     Essigsäure,     Chloressigsäuren,

          Trifluoressig-          säure,        Propionsäure,    Buttersäuren,     Valerian-          säuren,        Trimethylessigsäure,        Diäthylessig-          säure,        Capronsäuren,        Önanthsäuren,        Capryl-          säuren,        Palmitinsäuren,        Crotonsäure,        Unde-          ey        len;säure;

          Oxalsäure,        Bernsteinlsäure,        Pu          melinsäur    e,     Maleinsäure,    Milchsäure,     Carb-          aminsäuren,        Alkox-y        carbonsäuren,        ss-Cyclo-          pentylpropionsä:

  ure,        Benzoesäure,        Phenyl-          essigsäure,        Phenylpropionsäuren,        Trimethyl-          gallussä.ure,        Phtha.lsäure,        Furan-2-earbon-          säure,        Isonicotinsäure,        Methansulfonsäure,          Toluolsulfonsäure,    Schwefelsäuren oder Phos  phorsäuren.  



  Durch geeignete Wahl der Reaktionsbe  dingungen gelingt .es, aus dem partiell oder  vollständig veresterten     Aldosteron    zum freien       Wirkstoff    zu gelangen. Überraschenderweise  lassen sieh diese Hydrolysen auf chemischem    oder     enzt-matischem    Wege, z. B. durch Ein  wirkung von     Alka.lihydrogencarbonaten    oder  von     geeigneten        Esterasen,    beispielsweise aus,  Pferdeserum, mit sehr guter Ausbeute     dureh-          führen,    was bei der bekannten hohen Emp  findlichkeit. von Rohpräparaten des neuen  Wirkstoffes nicht erwartet werden durfte.

    Vorzugsweise arbeitet man in Gegenwart  eines organischen     Lösungsmittels,    wie eines  Alkohols, z. B. Methanol, Äthanol, von  Wasser     und    einem     Alkalihydrogencarbonat     und unter schonenden Bedingungen,     wie    z. B.  bei einer     Temperatur    von etwa 20 .  



  Das     verfahrensgemäss    erhaltene     Aldo-          steron    kann als Heilmittel Verwendung fin  den oder     als    Zwischenprodukt zur Herstel  lung von Heilmitteln dienen.  



  <I>Beispiel</I>  Zu einer Lösung, von 8,32 mg     Aldosteron-          diacetat    in 1,3     em3        1lethanol    gibt man 10 mg       Kaliumhydrogenearbonat    in 0,35     em3    Wasser       und        lä.sst    nach dem     Einschmelzen    im Vakuum  48     Stunden    bei 20  stehen. Alsdann wird,  von Spuren eines Niederschlages     abfiltriert     und der Filter mit 70      /oigem    Methanol ge  waschen.

   Das klare Filtrat wird im Vakuum  vom Methanol befreit, der     wässrige    Rück  stand zweimal mit je 50     cm3        Chloroform-          Äther    (1 :3) ausgeschüttelt, die Chloroform  Äther-Lösung mit Wasser gewaschen, über       Natriumsulfat    getrocknet und im Vakuum      eingedampft. Der Rückstand (5,19 mg) kri  stallisiert aus wenig     Aceton-Äther.    Man er  hält so Kristalle von     Aldosteron,    die bei       104-1080        und        154-15811    schmelzen.  



  In analoger     Weise    lässt sich ausgehend  von     Aldosteron-monoacetat    nach einer Reak  tionsdauer von 5 Stunden durch Einengen  der mit Wasser versetzten Reaktionslösung       krist.        Aldosteron    mit dem für den freien  Wirkstoff charakteristischen Doppelschmelz  punkt     gewinnen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aldo- steron, dadurch gekennzeichnet, dass man Ester des Aldosterons verseift. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man partiell ver- estertes Aldosteron verseift. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man vollständig verestertes Aldosteron verseift.
    3. Verfahren nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man Alkalihy drogencarbonate einwirken lässt. 4. Verfahren nach Patentanspiaich und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss man in Gegenwart von organischen Lö sungsmitteln, Wasser und einem Alkahhy dro- gencarbonat arbeitet.
    5. Verfahren nach Patentansprueh und Unteranspräehen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, da.ss man in Gegenwart von Me thanol, Wasser und Kaliumhydrogencarbonat arbeitet. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3-5, dadurch ge kennzeichnet, dass man Aldosteron-mono- acetat verseift. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2-5, dadurch gekennzeich net., dass man Aldosteron-diaeetat verseift.
CH331048D 1953-10-07 1953-10-07 Verfahren zur Herstellung eines neuen Wirkstoffes CH331048A (de)

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