CH331512A - Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden Stilbyltriazolverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden Stilbyltriazolverbindungen

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CH331512A
CH331512A CH331512DA CH331512A CH 331512 A CH331512 A CH 331512A CH 331512D A CH331512D A CH 331512DA CH 331512 A CH331512 A CH 331512A
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stilbyl
fluorescent
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arylo
triazole compounds
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Reinhard Dr Zweidler
Ernst Dr Keller
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D249/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D249/16Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D249/22Naphthotriazoles
    • C07D249/24Naphthotriazoles with stilbene radicals directly attached in position 2

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren   zur Herstellung von fluoreszierenden    Stilbyltriazolverbindungen   In den Schweizer Patentschriften Nr. 323318 und 328424 sind in organischen    Lbsungs      -      mitteln   lösliche, fluoreszierende    2-(Stilbyl-4")-      (azylo      -1',2':)4,5      )1-:

  1,2,3-triazol-2"-      siulfonylver-      dungen   beschrieben, die keine in Wasser sauer dissoziierende Gruppen enthalten und    aus   den entsprechenden    Sulfonsäuren   bzw. ihren Alkalisalzen durch chemische Umwandlung der    Sulfonsäuregruppen   in solche    Sulfonylgrup-      pen   erhalten werden, welche in neutralem Wasser nicht sauer dissoziieren.

   Diese ehemisehe Umwandlung der    Sulfonsäuregruppen   kann beispielsweise nach bekannten Methoden über die    Sulfonsäurehalogenide   zu    Sulfon-      sä.urea.rv      lest.ern,      Sulfonsäureamiden,      Ary      lsul-      fonyl-,      Aralkylsulfonyl-   oder    Alkylsulfonyl-      verbindungen   führen. 



  Die nach diesem Verfahren    erhältlichen      1,2,3-Tizazolverbindungen   weisen in    orga-      niseher      Lösung   eine schön blaue Fluoreszenz auf und können zum optischen Aufhellen von polymeren Kunststoffen dienen. 



  Bei der Weiterbearbeitung des Erfindungsgegenstandes wurde nun gefunden, dass mit gleichem Erfolg auch    2-(Stilbyl4")-(arylo-      1',2'   : 4,5)    -1,2,3-triazol-2"'-   oder    -4"'-su@fon-      säuren   und deren Salze verwendet werden können, welche in 2'- oder in    4'-Stelliung   mindestens einen    Sulfonylsubstituent.en   enthalten, welcher in neutralem Wasser nicht sauer dissoziiert. Als Beispiel solcher    Sulfonyl-      substituenten   kommen hier Sulfonsäureamid-    imd   am Stickstoff organisch substituierte    Sulfonsäureamidgruppen   in Betracht.

   Die aromatischen Ringe der Komponenten können auch hier noch    nichtchromophore      Substitu-      enten   enthalten, beispielsweise    nichtionogene   wie Halogen,    Alkyl-,      Phenyl-,      Alkoxy-,      Aryl-      oxy-,      Alkylendioxy-,      Acylamino-,   Cyan-, Alkyl-,    Alkenyl-,      Aralkyl-   oder    Arylsulfonyl-      gruppen.   



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist somit ein Verfahren zur Herstellung von in organischen    Lösiuigsmitteln   löslichen fluoreszierenden 2-    (Stilbyl-4")-(arylo-1',2'   :    4,5)-      1,2,3-triazolen,      dadurch      gekennzeichnet.,   dass man    2-(Stilbyl-4")-arylo-1',2'      :4,5)-1,2,3-tri-      azole,   welche im    Phenylrest   des    Stilbenrestes   eine    Sulfogrup:

  pe   enthalten, welche sich in einer von    meta   verschiedenen Stellung in Bezug auf die    Äthylenbrücke   befindet, mit Hilfe von    Phosphorhalogeniden      in   die    entspre.      ehenden      Säurehalogenide   verwandelt und in der    Säurehalogenidgruppe   das Halogenatom durch den Rest einer Stickstoffbase ersetzt. 



  Zur Herstellung der als primäres Ausgangsmaterial für die    Triazole   in Betracht kommenden    2-Aminostilben-2'-   oder    -4'-sulion-      säure   stehen die Methoden von    Pschorr,      Thiele   oder Meerwein zur Verfügung;

   man kann geeignet substituierte    Aldehyde   und Zimtsäuren unter    Kohlensäureabspaltung,   in    2-      und      4-Stellung   negativ substituierte    Toluole   mit    geeignet      substituierten      Benzaldehyden   

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 oder geeignet    substituierte      Diazoverbindungen   der    Benzolreihe   und Zimtsäuren unter Kohlendioxyd- und Stickstoffabspaltung zu entsprechenden    Stilbenen   kondensieren. 



  Die so erhaltenen    4-Aminostilben-2'-   oder    -4'-sulfonsäuiren   können dann zur    Herstellung   der    Ausgangsstoffe   des vorliegenden Verfahrens nach der Dianotierung mit aromatischen    Azokomponenten   vereinigt werden, die in Nachbarstellung zu einer primären    Amino-      gruppe      kuppeln   und noch übliche    nichtchro-      mophore      Substituenten   enthalten können, und die erhaltenen    o-Aminoazofarbstoffe   nach üblichen Methoden zu den entsprechenden    1,2,3-Triazolverbindungen   oxydiert werden.

   In letzteren werden nach einer Ausführungsform des vorliegenden Verfahrens die    Sul-      fonsäuregruppen   mit Hilfe von Phosphorhalogeniden in    Säurehalogenidgruppen   und diese mit    Ammoniak   oder organischen primären oder sekundären Aminen in beständige, nicht saure    Sulfonylgruuppen   verwandelt. 



     Arsch   die neuen    2-:Stilbyl-4,5-arylo-1,2,3-      triazolverbindungen   mit    nichtsauren      Sulfonyl-      substituenten   in o- und    p-Stellung   zur    Äthy-      lenbrücke   des    Stilbenrestes      weisen   in organischer Lösung eine schön blaue Fluoreszenz auf    und   sind zum Aufhellen von polymeren    Kunststoffen   geeignet. Im    nachfolgernden   Beispiel bedeuten die Teile, sofern    nichts   anderes vermerkt    ist,   Gewichtsteile. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



     Beispiel   Man trägt in 1000 Teile    Phosphoroxychlo-      rid   160 Teile    Phosphorpentachlorid   und hierauf 226 Teile des N    atriumsalzes   der 2-    (Stil-      byl-4")-(naphtho-1',2'   :    4,5)-1,2-,3-triazol-4"'-      sulfonsäure,   erhältlich durch Oxydation des    o-Aminoazofarbstoffes   aus der    Diazoverbin-      dung   von    4-Amino-stilben-4'-sulfonsäure   und    2-Aminonaphthalin,   in kleinen Anteilen innerhalb    1/2   Stunde ein.

   Das Reaktionsgemisch    -wird   während 3    Stunden   bei einer Temperatur von 102 bis 105  verrührt und ;dann unter gutem Rühren in 2000 Teile Wasser und etwa 3000 Teile Eis derart eingetragen, dass die Temperatur nicht über    -t-   5  steigt. Nach vollständiger Zersetzung der    Phosphorsäurehalogenide   filtriert man das ausgeschiedene Säurechlorid ab, wäscht, es mit. kaltem Wasser gut aus und trocknet es bei einer Temperatur von 30 bis    35    im Vakuum    bis   zum    konstanten   Gewicht. Das    2-(Stilbyl-      4")-(naphtho-1',2'   :    4,5)-1,2,3-triazol-4"'-sul-      fonsäurechlorid   stellt ein gelbliches Pulver dar. 



  In eine    wässrige   Lösung von 20 Teilen    Dimethylamin   werden bei einer Temperatur von 0    bis   3  44,6 Teile    2-(Stilbyl-4")-(naphtlio-      1',2'   :    4,5)-1,2,3-triazo1-4"'-sulfomäurechlorid.   eingetragen und über Nacht bei Zimmertemperatur verrührt. Das Rohprodukt wird    abfiltriert,   mit Wasser gewaschen, in heissem    Dimethylformamid   gelöst, etwas Tierkohle zugegeben und das erhaltene Filtrat in das vierbis fünffache Volumen einer etwa    10o/o@igen   Kochsalzlösung eingegossen. Das ausgeschiedene Produkt wird    abfiltriert,   mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet.

   Das so erhaltene    2-(Stilbyl-4")-(naphtho-1',2'   :    4,5)-      1,2,3   -    triazol   - 4"' -    sulfonsäure   -    dimethylamid   stellt ein gelbliches Pulver dar. Diese Verbindung ist ein wirksames    Aufhellungsmittel   für Fette, Wachse, Öle und verschiedene organische    Polyunerisationsprodukte.   



  Ein ähnlich wirksames Produkt wird erhalten, wenn das    Dimethylamin   durch eine    wässrige   Lösung von 25 Teilen    Cy      c-lohexyl-      amin      ersetzt   und das Gemisch zum Schluss während 1 Stunde bei einer Temperatur von 40 bis 45     verrührt   wird. Durch    Abtrennung   vom überschüssigen    Cyclohexylamin   und Reinigung des    Produktes   durch    Lmlösen   wird das    2-(Stilbyl-4")-      (naplitlio-1',2':4,5)   -1,2,3triazol-4"'-sulfonsäure-cy    elohexylamid   als gelbliches Pulver erhalten. 



  Weiter kann das    Dimethylamin   durch eine    wässrige   Lösung von 22 Teilen    Morpholin   ersetzt werden. Man erhält das    2-(Stilbyl-4")-      (naphtho-1',2'   :4,5) -1,2,3    -triazol-4"'-sulfonsäu-      remorpholid   als gelbliches Pulver. Das Produkt ist ein interessantes    Aufhellungsmittel   für polymere    Kunststoffe,   wie    Polyvinylchlo-      rid,      Polyvinylidenchlorid,      Polyacrylonitril      und      Copolymere   usw. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in organischen Lösungsmitteln löslichen fluoreszierenden 2- (Stilby l-4" )- (arylo-1',2' :4,5) -1,2,3- lriazolen, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-(Stilbyl-4")-(arylo-1',2' :
    4,5)-1,2,3-triazole, welche im Pheny lrest des Stilbenrestes eine Sulfogruppe enthalten, welche sich in einer von meta verschiedenen Stellung in bezug auf die Äthylenbrücke befindet, mit Hilfe von Phosphorhalogeniden in die entsprechenden Säurehalogenide verwandelt und in der Säurehalogenidgruppe das Halogenatom durch den Rest einer Stickstoffbase ersetzt.
CH331512D 1954-09-24 1954-09-24 Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden Stilbyltriazolverbindungen CH331512A (de)

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