CH331514A - Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden Stibyltriazolverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden Stibyltriazolverbindungen

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CH331514A
CH331514A CH331514DA CH331514A CH 331514 A CH331514 A CH 331514A CH 331514D A CH331514D A CH 331514DA CH 331514 A CH331514 A CH 331514A
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CH
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compounds
fluorescent
stilbyl
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stibyltriazole
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Inventor
Reinhard Dr Zweidler
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D249/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D249/16Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D249/22Naphthotriazoles
    • C07D249/24Naphthotriazoles with stilbene radicals directly attached in position 2

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials For Photolithography (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren      zur      Herstellung   von    fluoreszierenden      Stilbyltriazolverhindungen   In den Schweizer Patentschriften Nr. 323318 und Nr. 328424 sind in organischen Lösungsmitteln lösliche, fluoreszierende 2-    (Stilbyl-4")      -      (arylo-1',2'      :

  4,5)-1,2,3,triazol-2'''-sulfonylver-      bindungen      besehrieben,   die keine in Wasser sauer dissoziierende Gruppen enthalten und aus den entsprechenden    Sulfonsäuren   bz-. ihren    Alkalisalzen   durch chemische    Umwandlung   der    Sulfonsäuregruppen   in solche    Siüfonjgriip-      pen   erhalten werden, welche in neutralem Wasser nicht. sauer dissoziieren.

   Diese chemische Umwandlung der    Sulfonsäuregruppen   kann beispielsweise nach bekannten Methoden über die    Sulfonsäurehalogenide   zu    Sulfon-      säurearylestern,      Sulfonsäureamiden,      Ary1sul-      fonyl-,      Aralkylsulfonyl-   oder    Alkylsulfonyl-      verbindungen   führen. 



  Die nach diesem Verfahren erhältlichen    1,2,3-Triazolverbindungen   weisen in organischer Lösung eine schön blaue Fluoreszenz auf und können zum optischen Aufhellen von polymeren Kunststoffen dienen. 



  Bei der Weiterbearbeitung des Erfindungsgegenstandes wurde nun gefunden, dass man mit    gleichem   Erfolg auch    2-(Stilbyl-4")-(arylo-      1',2'   : 4,5)    -1,2,3-triazole,   welche im    Phenylrest   des    Stilbenrestes   eine    Sulfogruppe   enthalten, die sich in einer von    meta   verschiedenen Stellung in bezug auf die    Äthylenbrüeke   befindet, mit Hilfe von    Phosphorhalogeniden   in die entsprechenden    Säurehalogenide   verwandeln und in der    Säurehalogenidgruppe   das Halo-    genatom   durch den Rest einer aromatischen    Hydroxylverbindung,   z.

   B. in Gegenwart von    Friedel-Crafts'schen   Katalysatoren, ersetzen kann. Die aromatischen Ringe der Komponenten können hier noch    nichtchromophore      Sub-      stituenten   enthalten,    beispielsweise      nicht-      ionogene   wie Halogen,    Alkyl-,      Phenyl-,      Alkoxy-,      Aryloxy-,      Alkylendioxy-,      Acylamino-,   Cyan-,    Alky1-,      Alkenyl-,      Aralkyl-   oder    Aryl-      sulfony      lgr      uppen.   



  Zur Herstellung der -als primäres Ausgangsmaterial für die    Triazole   in Betracht kommenden    4-Aminostilben-2'-   oder    -4'-sulfon-      säure   stehen die Methoden von    Psehorr,   Thiele oder Meerwein zur Verfügung; man kann geeignet substituierte Aldehyde und Zimtsäuren unter    Kohlensäureabspaltung   in 2- und    4-Stel-      lung   negativ substituierte    Toluole   mit geeignet. substituierten    Benzaldehyden   oder geeignet substituierte    Diazoverbindungen   der Benzolreihe und Zimtsäuren unter    Kohlendioxyd-      und   Stickstoffabspaltung zu entsprechenden    Stilbenen   kondensieren. 



  Die so erhaltenen    4-Aminostilben-2'-   oder    -4'-sulfonsäuren   können dann zur Herstellung der Ausgangsstoffe des vorliegenden Verfahrens nach der    Diazotierung   mit aromatischen    Azokomponenten   vereinigt werden, die in Nachbarstellung zu einer primären    Amino-      gruppe   kuppeln und noch übliche    nichtchro-      mophore      Substituenten   enthalten können, und die erhaltenen    o-Aminoazofarbstoffe   nach 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    üblichen   Methoden zu den entsprechenden    1,2,3-Triazolverbindungen   oxydiert werden. 



  Auch die neuen    2-Stilb3rl-4,5-arylo-1,2,3-      triazolverbindimgen   mit    niehtsauren      Sulfonyl-      substituenten   in o- und    p-Stellung   zur    Äthy      lenbrücke   des    Stilbenrestes   weisen in organischer Lösung eine schön blaue Fluoreszenz auf und sind zum Aufhellen von polymeren Kunststoffen geeignet.    Beispiel   Man trägt in 1000 Teile    Phosphoroxychlo-      rid   160 Teile    Phosphorpentachlorid   und hierauf 226 Teile des    Natriumsalzes   der    2-(Stil-      byl-4")   -    (naphtho,i1',2.@:

  4,5)      -,1,'2,3-triazol-4"'-      sulfonsäure,   erhältlich durch Oxydation des    o-Aminoazofarbstoffes   aus der    Diazoverbin-      dung   von    4-Amino-stilben-4'-sulfonsäure   und    2-Aminonaphthalin,   in kleinen Anteilen innerhalb    1/;   Stunde ein. Das Reaktionsgemisch wird während 3 Stunden bei einer Temperatur von 102 bis 105  verrührt und dann unter gutem Rühren in 2000 Teile Wasser und etwa 3000 Teile Eis derart eingetragen, dass die Temperatur nicht über    -I-   5  steigt.

   Nach vollständiger Zersetzung der    Phosphorsäurehalogenide   filtriert man das ausgeschiedene Säurechlorid ab, wäscht es mit kaltem Wasser gut aus und trocknet ' es bei einer Temperatur von 30 bis 35  im Vakuum bis zum konstanten Gewicht. Das    2-(Stilbyl-      4")   -    (naphthor-1',2':@,5)1,2,3-triazol-4"'-sul-      fonsäureehlorid   stellt ein gelbliches Pulver dar. 



  44,6 Teile der so hergestellten Verbindung werden in eine    wässrige   Lösung von 10,5 Teilen Phenol und 5 Teilen    Natriiuuhvdroxvd   innerhalb    i/2      Stunde   bei einer Temperatur von    60-65    eingetragen und bis    zur   beendeten Umsetzung bei mässig    phenolphthaleinalky-      liseher   Reaktion verrührt. Der so erhaltene rohe    Phenylester      wird   nach dem Erkalten    abfiltriert,   mit Wasser gut    ausgewaschen   und im Vakuum getrocknet.

   Durch Umkristallisation aus heissem Chlorbenzol wird der 2-(Stil-    byl-4")-(naphtho-1',2'   : 4,5)    -1,2,3-triazol-4"'-      sulfonsäure-phenylester   als gelbliches Pulver erhalten. Diese Verbindung kann zum Aufhellen der verschiedenartigsten organischen Substanzen verwendet werden, genannt seien Wachse, Fette und Öle sowie polymere Kunststoffe, wie    Polv"-inylchlorid,      Polyviny      liden-      ehlorid,      Polyacrylonitril,      Copolymere,   Polystyrol,    Polyacrylsäureester   usw. 



  Ein ganz ähnlich    wirksames   Produkt. wird erhalten, wenn in obigem Beispiel das Phenol durch 12 Teile    p-Kresol   ersetzt    wird.   Man erhält so den    2-(Stilbyl-4")-(naphtho-1',2'   :    4,5)-      1.,2,3-triazol-4"'-sulfonsäure-p-kresylester   als gelbliches Pulver. 



  Wird im obigen Beispiel weiter das Phenol durch 17 Teile    p-tert.-Butylphenol   ersetzt, so erhält man den 2-    (Stilbyl-4")   -    (naphtho-      l.',2'   :    4,5)-1,2,3-triazol-4"'-sulfonsäure-p-tert.-      biitylphenylester.   



  Diese Verbindung stellt ein gelbliches Pulver dar. Das Produkt ist in vielen organischen Lösungsmitteln löslich und zeigt dabei starke Fluoreszenz. Es kann zum Aufhellen verschiedenster organischer Kunststoffe, wie    Poly-      vinylchlorid,      Polyacrylnitril,      Copoly      meren   usw. verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in organischen Lösungsmitteln löslich fluoreszierenden 2- (Stilbyl-4")-arylo-1',2' : 4,5)-1,2,3- triazolen, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-(Stilbyl-4")-(arylo-1',2' :
    4,5) -1,2,3-triazole, welche im Phenylrest des Stilbenrestes eine Sulfogruppe enthalten, welche sieh in einer von meta verschiedenen Stellung in bezug auf die Athy lenbrüeke befindet, mit Hilfe von Phosphorhalogeniden in die entsprechenden Säurehalogenide verwandelt und in der Säurehalogenidgmuppe das Halogenatom durch den Rest einer aromatischen Hydroxyiverbin- dung ersetzt.
CH331514D 1954-09-24 1954-09-24 Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden Stibyltriazolverbindungen CH331514A (de)

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