CH333016A - Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine

Info

Publication number
CH333016A
CH333016A CH333016DA CH333016A CH 333016 A CH333016 A CH 333016A CH 333016D A CH333016D A CH 333016DA CH 333016 A CH333016 A CH 333016A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
weight
piperidines
piperidine
acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Hoffmann
Jules Dr Heer
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH333016A publication Critical patent/CH333016A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D409/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having sulfur atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D409/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having sulfur atoms as the only ring hetero atoms containing two hetero rings
    • C07D409/06Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having sulfur atoms as the only ring hetero atoms containing two hetero rings linked by a carbon chain containing only aliphatic carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Herstellung    neuer     Piperidine            Clegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist. ein Verfahren zur Herstellung von     Pipe-          ridinverbindungen    der     Formel     
EMI0001.0008     
    worin     R1    einen     Phenyl-    oder     Tliienyl-(2)-rest          iurd        -R,,    vorzugsweise     Wasserstoff,    ferner auch  einen     Alkylrest,    insbesondere einen niederen       Alkylrest,

      wie     Methyl,        Äthy..l        oder        Propyl,    be  deuten.  



  Die genannten Verbindungen und ihre  Salze besitzen eine stimulierende Wirkung  und, können als Heilmittel verwendet werden.  



  Die neuen     Pipeizdine    werden erhalten,  wenn man     Piperidine    der Formel  
EMI0001.0023     
    worin     Y    eine freie,     veresterte    oder     verätherte          Oxygiuppe        darstellt.,    mit reduzierenden  Mitteln behandelt. Erhaltene sekundäre     Pi-          peridine    können am Ringstickstoff durch  einen     Al.kylrest        substituiert    und von erhal  tenen     Piperidinen    ihre Salze hergestellt  werden. Reduzierende Mittel sind beispiels-    weise     nascierender    Wasserstoff.

   In Verbin  dungen mit einer veresterten     Oxygruppe,          wie    z. B. mit einem     Halogenwasserstoff    oder  einer organischen     Sulfonsäure        veresterten          Oxygruppe,    lässt sieh der     Ersatz    durch  Wasserstoff auch durch     Behandlung    mit       Komplexmetallhydriden,    wie mit     Lithium-          aluminiumhydrid,    durchführen. Für die       N-Substitution    von sekundären     Piperidinen     kann man die üblichen Mittel verwenden.

   Die       Ausgangsstoffe    können auch im Laufe der  Reaktion     gebildet    werden. So kann man  beispielsweise 2' -     [Phenyl    -     thienyl    - (2') -     oxy-          inethyl]-    oder     2-[Dithienyl-(2')-oxy-methyl]-          pyridin    durch Behandlung mit reduzierenden  Mitteln direkt in die gewünschten     Piperidine     überführen.  



  Je nach der     Arbeitsweise    erhält, man die  neuen Verbindungen in     Form    ihrer     Basen     oder     Salze.    Aus den Salzen     können    in an     sich     bekannter Weise die freien     Piperidine    ge  wonnen werden. Von letzteren wiederum lassen  sich durch     Umsetzung    mit Säuren, die zur  Bildung     therapeutisch        verwendbarer    Salze  geeignet.     sind,    Salze     gewinnen,    wie z. B.

    der     Halogenwasserstoffsäuren,        Schwefelsäure,     Salpetersäure,     Phosphorsäure,        Rhodanwa,sser-          st.offsäure,        Essigsäure,        Prop:ionsäure,        Oxal-          säure,        Malonsäure,    Bernsteinsäure, Apfel  säure,     1let.hamsulfonsäure,        Äthansiilfonsäure,          Oxyäthansulfonsäure,    Benzol- oder     Toluol-          sulfonsäure    oder von therapeutisch wirksamen  Säuren.

        Zwischen     Gewichtsteil    und     Volumteil    be  steht in den     nachfolgenden        Beispielen    die  gleiche     Beziehung        wie    zwischen Gramm und       Kubikzentimeter.    Die Temperaturen     sind    in       Celsiusgraden    angegeben.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine Lösung von 10 Gewichtsteilen     2-[Phe-          nyl-thienyl-(2')-oxy-methyl]-piperidin    in 400       Volumteilen    Äthylalkohol     wird        portionenweise     mit. 30     Gewichtsteilen        Natrium    behandelt.  Nach Beendigung der Reaktion wird die alka  lische     Äthanollösung    in 2000     Volumteile     Wasser gegossen und mit Äther ausgeschüttelt.

    Nach dem     Waschen    und Trocknen dampft  man die     Ätherlösung    ein entfernt das     Ätha-          nol    im     Vakuum    und nimmt den öligen Rück  stand in 600     Voltanteilen    5     o/oiger    Essigsäure  auf.

       Ungelöstes,    ölig ausfallendes     Ausgangs-          mateiial    wird durch     Extraktion    mit Äther  entfernt und hernach die klare     wässrige     Lösung     alkalisch        gestellt..    Schliesslich nimmt  man die ölig anfallende     Piperidinverbindung     wieder in     Äter    auf, wäscht mit Wasser und  trocknet die Ätherlösung über     Natriumlsulfat.     Nach dem     Abdestillieren    des Äthers bleiben  8 Gewichtsteile     2-[Phenyl-thienyl-(2')

  -methyl]-          piperidin    als leicht gefärbtes Harz zurück.  Sein auf üblichem Weg hergestelltes Hydro  chlori8     kristallisiert        aus        hl        ethanol-Essigester     in kleinen Nadeln vom F.     238-244 .     



  Zur     Gewinnung    des     Ausgangsmaterials     werden zu einer     Grignard.lösLing,    hergestellt  aus 5     Gewichtsteilen    Magnesium und 35 Ge  wichtsteilen     2-Brom-thiopen    in 250     Volum-          teilen    Äther, 78,2 Gewichtsteile     Benzoyl-2-          piperidin    in 90     Volumteilen        Benzol-Ätlier          zugegeben.    Die Reaktionstemperatur wird  1/2 Stunde auf     -1        -1     gehalten.

   Nach Erwärmen  auf 24      tässt    man das Reaktionsgemisch 2     S        tun-          ,den    stehen, giesst es auf Eis und arbeitet in  gewohnter     Weise    auf.  



  Man erhält 17     Gewichtsteile        2-[Phenyl-          thienyl-(2')-oxy-metliyl]-pi;peridn,        welches    ans       Isopropylät.her    in Blättchen vom F.129-130        kristallisiert.     



       Beispiel     Eine Lösung von 15     Gewichtsteilen        2-[Di-          thienyl-(2')-oxy-methyl]-piperidin    in 500 Vo-         lumteilen        n-Butanol    werden bei 115  mit 30       Gewichtsteilen    Natrium behandelt..     Hierauf     arbeitet. man die Reaktionslösung nach Bei  spiel 1 auf und reinigt. das Rohprodukt durch       Destillation    im Hochvakuum.

   Das     2-[Dit.hieny        l-          (2'-methyl]-piperidin    siedet. zwischen 180 bis  190 %0,5 mm und liefert mit alkoholischer     Salz-          säure    ein kristallisiertes 14y     droehtorid    vom  F. 245-248 .  



  Das in diesem Beispiel verwendete     Aus-          gangsprodukt        gewinnt.    man, wenn man zu  einer     Grignardlösung,        hergestellt    aus 12     Ge-          wichtstei@len        Magnesitnn    und 75 Gewichts  teilen     2-Bromthiopen    in 300     Volumteilen     Äther bei 1-4 , eine     Lösung    von 23 Gewichts  teilen     Hexaliydro-picolins'äure-äthylester    in 50       Volumteilen    Äther     ztitropft.    Die normale Auf  arbeitung ergibt 22,

  3 Gewichtsteile     2-[Di-          thienyl-(2')-oxymethyl]-piperidin,        welches    aus  Methanol in glänzenden Blättchen vom  F.121-123      kristallisiert.     



  <I>Beispiel. 3</I>  Eine Lösung von 13     Gewichtsteilen        2-[Plie-          nyl-tliienyl-(2')-oxy-metliyi]-pyridin    in 500       Volilniteilen        n-Butanol    wird bei     105-110\          portionenweise    mit. 30 Gewichtsteilen Natrium  behandelt. Hierauf arbeitet. man die Reak  tionslösung nach Beispiel 1 auf. Man erhält  10 Gewichtsteile     2-[Plienyl-thienyl-(2')-me-          thyl]-piperidin.     



       Zur    Herstellung des     Ausgangsmaterials          "ibt    man zu einer     Grignardlösung,    hergestellt  aus 11. Gewichtsteilen Magnesium und 80  Gewichtsteilen     2-Brom-tliiophen    in 500     Volum-          t.eilen    Äther,     eine    Lösung von 36,6 Gewichts  teilen     Phenyl-pyridy        lketon,    wobei die Re  aktionstemperatur auf<B>-30</B> gehalten wird.  Nach erfolgter Zugabe des     Betons        Ahrt    man  noch 1.

   Stunde bei Zimmertemperatur     und     arbeitet dann die     Reaktionslösung    in üblicher  Weise auf. Man gewinnt. 45     Gewichtsteile     2-     [Phenyl-thienv1-    (2') -     oxy    -     methy    1] -     pyridin     vom F.     82-84 .  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung neuer Piperi- dine der Formel EMI0003.0001 UNTER-ANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man erhaltene se- lnundäre Piperidine am Ringstickstoff durch einen Alkylrest substituiert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man erhaltene se kundäre Piperidine am Ringstickstoff durch einen niederen Alky lrest substituiert. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man derartige Aus- gangsstoffe verwendet, dass 2-[Phenyl-thienyl- (2')-methyl]-piperidin gebildet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man solche Aus- gangsstoffe verwendet, dass 2-[Dithienyl-(2')- methyl]-piperidin gebildet wird. worin R.1 einen Phenyl- oder Thienyl-(2)- rest. und R2 Wasserstoff oder einen Alkyl- rest bedeuten, dadurch gekennzeichnet.,
    dass man Piperidine der Formel EMI0003.0044 worin N eine freie, veresterte oder veräthert.e Oxy gruppe darstellt., mit reduzierenden Mitteln behandelt.
CH333016D 1954-02-05 1954-02-05 Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine CH333016A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH333016T 1954-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH333016A true CH333016A (de) 1958-09-30

Family

ID=4502663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH333016D CH333016A (de) 1954-02-05 1954-02-05 Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH333016A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2446830A1 (fr) * 1979-01-17 1980-08-14 Degussa Dithienylpiperidines, leur preparation et leurs utilisations therapeutiques

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2446830A1 (fr) * 1979-01-17 1980-08-14 Degussa Dithienylpiperidines, leur preparation et leurs utilisations therapeutiques

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1695836B2 (de) 4-phenyl-4-hydroxypiperidinopropylthianaphthene und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
DE1445836A1 (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des 1,2,3,6-Tetrahydro-pyridins
CH472407A (de) Verfahren zur Herstellung neuer 2-Benzyl-1,3,4,9b-tetrahydro-2H-indeno(1,2-c)pyridin-Derivate
CH333016A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine
CH494219A (de) Verfahren zur Herstellung einer Androsten-Verbindung
DE891257C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Ester von Oxychinolinen
DE1937629C3 (de) Nitrofuryl-aminoalkoxy-pyriinidine
DE1593315C (de)
DE1445500A1 (de) Verfahren zur Herstellung neuer Yohimban-Derivate und deren Salze
DE1044084B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Piperidinverbindungen
AT203002B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, heterocyclisch substituierten Pyrazolonderivaten
DE710539C (de) Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes
AT227249B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Hydrazinverbindungen und deren Salze und Acylierungs produkte
AT347932B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 2- pyrrolidonderivaten
AT275518B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen in 4-Stellung substituierten 1-(4-Oxo-4-phenyl-butyl)-piperidinen sowie von deren Säureaddtionssalzen
DE2224121A1 (de) Verfahren zur herstellung von alphaaminobenzylpenizillin
AT242139B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidinderivaten
DE2521895A1 (de) Alpha-amino-2-adamantylessigsaeure und verfahren zu ihrer herstellung
DE1231704B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Diaryl-alkylaminoverbindungen mit heterocyclischen Ringen
AT281808B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Alkoxy- oder 2-Alkenyloxy-4,5-azimidobenzamiden und ihren Salzen
AT282629B (de) Verfahren zur herstellung neuer zimtsaeureamide
CH331062A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine
CH392544A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Hydrazinderivate
DE1037462B (de) Verfahren zur Herstellung von Estern von 4-Thiazolidincarbonsaeuren
DE1016705B (de) Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen substituierten 4-Dimethylaminocyclohexylcarbinolen