CH334919A - Verfahren zur Herstellung eines Dioxyprogesterons - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Dioxyprogesterons

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CH334919A
CH334919A CH334919DA CH334919A CH 334919 A CH334919 A CH 334919A CH 334919D A CH334919D A CH 334919DA CH 334919 A CH334919 A CH 334919A
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CH
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sep
progesterone
acetone
rhizopus
fungus
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Charles Murray Herbert
Harold Peterson Durey
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Upjohn Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P33/00Preparation of steroids
    • C12P33/06Hydroxylating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2603/00Systems containing at least three condensed rings
    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
    • C07C2603/04Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings
    • C07C2603/22Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing only six-membered rings
    • C07C2603/26Phenanthrenes; Hydrogenated phenanthrenes

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent. Nr. 329194    Verfahren     zur    Herstellung eines     Dioxyprogesterons       Die Erfindung betrifft die Herstellung  einer neuen Verbindung,     6fl,17a    -     Dio:xy-          progesteron,    die     pharmakologiseh    wirksam  und in der Synthese von     Corticosteron,        Cor-          tison    und andern in der Stellung 11 oxydier  ten Steroiden verwendbar ist.  



       Das        erfindungsgemässe    Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man     17a-Oxy-          progesteron    einer biochemischen Oxydation  unter     aeroben    Bedingungen mittels Enzymen  unterwirft, die von einer Pilzart der Gattung       Rhizopus    erzeugt werden. Es können hierbei  auch die von den Pilzen isolierten Enzyme       verwendet    werden. Vorzugsweise werden le  bensfähiger Pilz und     Steroid    unter Fermen  tationsbedingungen in Gegenwart eines Nähr  mediums für den Pilz zusammengebracht.,  wie dies ausführlich an Hand der folgenden  Beispiele beschrieben ist, welche zur Erläu  terung der Erfindung dienen.

           Beispiel   <I>1</I>    .Aus 5     cm3        Maisquellwasser,    20 g     Laktal-          buminauszug    und 50 mg      Cerelose     (handels  übliche Dextrose) pro Liter Leitungswasser  ;wurde ein Nährboden hergestellt und auf  einen     pH-Wert    von etwa. 5,5-5,9 eingestellt.

         Ztt    1.0     cm3    dieses eine während     32-48    Stun  den bei Zimmertemperatur und Belüftung  erhaltene Kultur von     Rhizopus        arrhizus          (ATCC    Nr. 11.145) enthaltenden Nährbodens    wurden 2 mg     17a-Oxy-progesteron    in 0,1     cm3     Azeton zugesetzt. Die Kultur wurde 44 Stun  den bei Zimmertemperatur unter Belüftung  bebrütet. Am Ende dieses Zeitraumes wurde  das     Fermentationssubstrat    mit.     Äthylendichlo-          r        id    extrahiert.

   Das Extrakt wurde mit 2     o/oiger          Natriumbikarbonatlösung    gewaschen, mit  Wasser gewaschen, über wasserfreiem Na  triumsulfat, getrocknet und im Vakuum vom  Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wurde  durch     'Papierchroma.tiographie    nach     Za.ffa-          roni    in     6ss,17-a-Dioxy-progesteron    und ein       11,17-Dioxy-progesteron    getrennt.

   Die     Pa-          pierehromatographie    wird nach den von       Zaffaroni    et. alt     [Science    111, 6 (1950) ] und       Zaffaroni    et alt [J.     Biol.        Chem.188,    763     (1951)]     angegebenen Methoden unter Verwendung  ,des     Propylenglykol-Toluol-Systems    durchge  führt.

       6ss,17a-Dioxy-progesteron    bewegt sich  mit der     1,7fachen    Geschwindigkeit des     11,17-          Dioxy-progesterons.            Beispiel   <I>2</I>  Aus 20 g     Laktalbuminauszug,    3 g Mais  quellwasser und 50 g technischer Dextrose  wurde durch Verdünnung mit     Leitungswasser     auf 1 Liter und Einstellung auf einen     pH-          Wert    von     4,3-4,

  5    ein Nährboden     hergestellt.     2 Liter dieses sterilisierten Nährbodens wur  den mit     Rhizopus        nigricans        minus        (ATCC     Nr. 6227b)     beimpft    und 24 Stunden lang bei      einer Temperatur von 28  C und einer solchen  Luftzufuhr und unter Rühren bebrütet., dass  die Sauerstoffaufnahme nach dem von     Cooper,     Fernstrom und     Miller,        Ind.    Eng.     Chem.        1944,     Nr.

   36, Seite 504, beschriebenen Verfahren  6,3-7     Millimol    pro Stunde und Liter     NasSO,          betrug.    Diesem eine     24stündige    Kultur von       Rhizopus        nigricans    enthaltenden Nährboden  wurde 1 g     17a-Oxy-progesteron    zugesetzt,  welches, um .eine Suspension des     Steroids    in  der Kultur zu erhalten, in 25 ein-' Azeton ge  löst war. Nach einer weiteren, unter den  gleichen     Temperatur-    und Belüftungsbedin  gungen durchgeführten Brutperiode von 152  Stunden wurden die Würze und das Myzel  extrahiert.

   Das Myzel wurde filtriert, zwei  mal mit. je einem seinem Volumen etwa, Blei  ehen Volumen     Azeton    gewaschen und zweimal  mit je einem seinem Volumen etwa. gleichen  Volumen     Methy        lenehlorid    extrahiert. Die     lö-          sungsmittellia-ltigen    Azeton- und     Methylen-          ehloridauszÜge    wurden dem     Wümefiltrat    zu  gesetzt. Das Gemisch der Auszüge und des       Würzefiltra.tes    wurde nacheinander zweimal  mit je einem seinem halben Volumen. ent  sprechenden Volumen     Methylenehlorid,    dann  zweimal mit je einem seinem Viertelvolumen.

         entsprechenden    Volumen     Methylenchlorid     extrahiert. Die vereinigten     Methylenehlorid-          extrakte    wurden zweimal mit je einem ihrem  Zehntelvolumen     entsprechenden    Volumen einer       2 /eigen    wässerigen     Natriumbikarbonatlösting@,     dann zweimal mit. je einem einem Zehntel  ihres Volumens     entsprechenden    Volumen  Wasser gewaschen.

   Nach Trocknung des     Me-          thylenchlorids        mit.    etwa. 3-5 g wasserfreiem  Natriumsulfat pro Liter Lösungsmittel. und  Filtration wurde das Lösungsmittel abdestil-         liert.    Der     Rüekstand    wurde in     einem    Mini  mum     Methylenehloiid    gelöst, filtriert und das  Lösungsmittel dann verdampft.

   Der erhaltene  Extrakt wog<B>1,685</B> und wurde in 100     ein-          Äthylendiehlorid    gelöst. und über 150 -      Flo-          risil     (synthetisches     Magnesiumsilikat)        ehro-          nia.togra.phiert.    Vor dem Zusatz des Extraktes  wurde die Säule erst mit 600     cm3    Azeton,  dann mit 600     cms        @thylendichloricl    gewa  schen. Das Lösungsmittel wurde jeweils in  einer     Menge    von 220     eni33    verwendet. Die Er  gebnisse sind in Tabelle I angegeben.  



  Der Versuch wurde wiederholt und die       entsprechenden        ehromatographiseh        erhaltenen     Fraktionen zwecks     Reindarst.ellung    v     ereiriigt.     



  Die Fraktion 10 ergab     6/3,17a-Dioxy-          progesteron,    Schmelzpunkt     256--258     C und  228-235 C, optische Rotation (a) D = +     4"          (e    = 0,775 in Chloroform).  



  Die Fraktionen 13-17 können     dureh    Zu  satz von Äther     zii    260     in-,-        lla,1.7a-Dioxy-          progesteron,    Schmelzpunkt     220-''22     C, opti  sche Rotation (a) D = + 76      (e    = 1,1323  in Chloroform) und     LTltraviolettabsorlition          K243    - 46,67, umkristallisiert werden.  



  Analyse:   /o berechnet für     C.iH3004:     C 72,82: 11<B>8,72)</B>   /o     gefunden     C 73,18; H<B>8,76</B>     (1..    Analyse)  C 72,85;     1I    8,47 ('?.Analyse)  Weiterhin können die     Mutterlau4-en    der  Fraktionen 13-17 und die Fraktionen 11, 12  und 18-20 vereinigt.

   und über 150 -      Flo-          risil     in .der Bleiehen Weise erneut     chroma-          tographiert    werden, wobei weitere 102     nig          11a,17a-I)ioxy-pro, esteron    erhalten     werden.       
EMI0003.0001     
  
    <I>Tabeile <SEP> I</I>
<tb>  Fraktion <SEP> Lösungsmittel <SEP> Herausgelöste
<tb>  Feststoffe <SEP> mg
<tb>  1 <SEP> Äthylendichlorid <SEP> 105,5
<tb>  2, <SEP> 3 <SEP> rlthylendichlorid-Azeton <SEP> 25 <SEP> :1 <SEP> 177,0
<tb>  .1 <SEP> Äthylendiehlorid-Azeton <SEP> 15 <SEP> :1 <SEP> 39,0
<tb>  5 <SEP> Äthy <SEP> lendiclilorid-Azeton <SEP> 15 <SEP> :

  1 <SEP> 88,5
<tb>  6-9 <SEP> Äthylendiclilorid-Azeton <SEP> 12.1 <SEP> 225,5
<tb>  10 <SEP> Äthylendichlorid-Azeton <SEP> 10:1 <SEP> 23,5
<tb>  11, <SEP> 12 <SEP> Äthylendichlorid-Azeton <SEP> 10:1 <SEP> 73,0
<tb>  13-16 <SEP> Äthylendichlorid-Azeton <SEP> 8:1 <SEP> 316,5
<tb>  1.7 <SEP> Äthylendiehlorid-Azeton <SEP> 5:1 <SEP> 129,5
<tb>  18-20 <SEP> Äthy <SEP> leiidichlorid-Azeton <SEP> 5 <SEP> :1 <SEP> 167,0
<tb>  21-23 <SEP> Äthylendichlorid-Azeton <SEP> 2:1 <SEP> 134,5
<tb>  21-26 <SEP> Azeton <SEP> 57,0

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Verfahren zur Herstellung von 6/3,17a- Dioxy-prog .esteron, dadurch gekennzeichnet, dass man 17a-Oxy-progesteron einer biochemi schen Oxydation unter aeroben Bedingungen mittels Enzymen unterwirft, die von einer Pilzart der Gattun <U>g</U> Rhizopus erzeugt wer den. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass als Pilz Rhizopus us verwendet wird. <B>z</B> arrhiv '-'. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Pilz Rhizopus nigrica.ns verwendet, wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch , gekennzeichnet., dass das 17a-Oxy- progesteron mit einem lebensfähigen Pilz die, ser Gattung unter Fermentationsbedingungen in Anwesenheit eines Nährmediums für den Pilz zusammengebracht wird.
CH334919D 1952-02-23 1952-07-08 Verfahren zur Herstellung eines Dioxyprogesterons CH334919A (de)

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