CH334920A - Verfahren zur Herstellung eines Trioxypregnenderivates - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trioxypregnenderivates

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CH334920A
CH334920A CH334920DA CH334920A CH 334920 A CH334920 A CH 334920A CH 334920D A CH334920D A CH 334920DA CH 334920 A CH334920 A CH 334920A
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CH
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sep
acetone
dione
pregnen
fungus
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Inventor
Charles Murray Herbert
Harold Peterson Duray
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Upjohn Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P33/00Preparation of steroids
    • C12P33/06Hydroxylating

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 329'194    Verfahren zur Herstellung eines     Trioxypregnenderivates       Die Erfindung betrifft die     Herstellung     eines neuen     Steroids,    das     8,17 ,21-Trioxy-4-          pregnen-3,20-clion    aus     17a,21-Dioxy-4-pregnen-          3,20-dion    oder     17a-Oxy-\'1-aeyloxy-4-pregnen-          3,20-dion    durch     bioehemische    Oxydation mit  tels Enzymen, die von einer Pilzart- der     Cxat-          tung        Ilelieostyltini,

      welche der Ordnung     '_Uu-          corales    angehört, erzeugt werden.  



  Hierbei können die von den Pilzen isolier  ten     Enzyme    verwendet werden. Vorzugsweise  werden aber ein lebensfähiger Pilz dieser  Gattung und das     Ausgangssteroid    unter     Per-          mentationsbedingLingen    in Anwesenheit eines  Nährmediums für den Pilz zusammengebracht,  wie dies im Beispiel. beschrieben wird.  



  Die     erfindungsgemäss    hergestellte neu  artige Verbindung, das     8,17a,21-Trioxy-4-          l>regnen-3,20-dion,    ist     pliarmakologiseh    wirk  sam und ausserdem, in der Synthese von     an-           < lern        Steroiden    verwendbar.  



  Das folgende Beispiel erläutert eine Aus  führungsform des erfindungsgemässen Ver  fahrens.    Aus 20 -     Laktalbuminauszug,    3     g        Mais-          quellwasser    und 50     g        tecbnischer        Dextrose     wurde ein Nährboden hergestellt, mit Leitungs  wasser auf 1 Liter verdünnt und auf einen       p11-Wert    von 4,3-4,5 eingestellt.

   12 Liter  dieses sterilisierten Nährbodens wurden     mit            Sporen    von     Helicostylum        piriforme        (ATCC          Nr.8992)        beimpft    und 24 Stunden lang bei  einer Temperatur von 28  C und einer solchen       Belüftung    und unter Rühren bebrütet, dass  die Sauerstoffaufnahme nach dem von     Coo-          per,    Fernstrom und     Miller,        Ind.    Eng.

       Chem.,     1944,     NTr.    36, Seite 504, beschriebenen Verfah  ren 6,3-7     Millimol    pro Stunde und Liter       NazS03    betrug. Diesem. eine 24 Stunden alte  Kultur von     Helicostylum        piriforme    enthalten  den Nährboden wurden 2     s    der Verbindung       17a,21-Dioxy-4-pregnen-3,20-dion    zugesetzt,  welches, um eine Suspension des     Steroids    in  der Kultur zu erhalten, in einem Minimum       Athanol    gelöst war.

   Nach einer weiteren unter  denselben Temperatur- und Belüftungsbedin  gungen     durchgeführten    Brutperiode von 24  Stunden wurden die Würze und das Myzel  extrahiert. Das Myzel wurde filtriert, zweimal  mit je einem seinem Volumen etwa gleichen  Volumen     Aeeton    gewaschen und zweimal mit  je einem seinem Volumen etwa gleichen Vo  lumen     Methylenchlorid    extrahiert.

   Die     lö-          sungsmittelhaltigen    Azeton- und     Methylen-          chloridextrakte    wurden dem     Würzefiltrat        zu-          (resetzt.    Das Gemisch der     Extrakte    und des       Würzefiltrates    wurde erst zweimal je mit  einem seinem halben Volumen entsprechenden  Volumen     Methylenchlorid,    dann zweimal je  mit einem seinem Viertelvolumen entsprechen  den Volumen     Methylenchlorid    extrahiert..

   Die      vereinigten     lletliyleneliloridexti-akte    wurden  zweimal mit je einem Zehntel ihres Volumens  entsprechenden Volumen einer zweiprozenti  gen wässerigen     Natriumbikarbonatlösung.     dann zweimal mit je einem einem Zehntel  ihres Volumens entsprechenden Volumen Was  ser gewaschen.

   Nach     Troeknung    der     Methylen-          chloridauszüge    mit, etwa 3-5 g wasserfreiem  Natriumsulfat pro Liter Lösungsmittel und  Filtration wurde das Lösungsmittel     abdestil-          liert.    Der Rückstand wurde in einem Mini-         murr        =1Iethylcnchlorid    gelöst, filtriert und das  Lösungsmittel dann verdampft.

   Die entstehen  den     Rohkristalle    wurden getrocknet. und  fünfmal mit je 5     em3    Äther pro g Rohkristall  gewaschen, wobei ein Rückstand von 5,354  erhalten     wurde.    Der Rückstand wurde in  10     cms        Äthylendichlorid    gelöst und über 350     g           Florisil     (synthetisches     Magnesiumsilikat)          finit    jeweils     :

  i50        ein-'    der in der Tabelle auf  geführten     Lösungsmittelfraktionen        chromato-          graphiert.     
EMI0002.0024     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Fraktionen <SEP> Lösungsmittel <SEP> Herausgelöste
<tb>  <U>Feststoffe <SEP> mg</U>
<tb>  1 <SEP> Xthvlendichlorid <SEP> -179,.,
<tb>  <B>*</B> <SEP> tb <SEP> ylendiehlorid <SEP> -103,0
<tb>  3 <SEP> fithylendichlorid-Azeton <SEP> 15:1. <SEP> <B>815,5</B>
<tb>  Äthylendiehlorid-Azeton <SEP> 15 <SEP> :1 <SEP> 36,5
<tb>  5 <SEP> zithylendichlorid-Azeton <SEP> 12 <SEP> :1 <SEP> 36,0
<tb>  6 <SEP> ithylendichlorid-Azeton <SEP> 7.2:1. <SEP> 50,0
<tb>  7 <SEP> Äthylendichlorid-Azeton <SEP> 12:1 <SEP> 109,5
<tb>  8 <SEP> Äthy <SEP> lendiehlorid-Azeton <SEP> <B>1.0:

  </B> <SEP> 1 <SEP> 159,0
<tb>  9 <SEP> @itliT-lendiehlorid-Azeton <SEP> l.0:1 <SEP> 148,0
<tb>  10 <SEP> Äthylendichlorid-Azeton <SEP> 8:1 <SEP> 145.0
<tb>  17. <SEP> :1thylendiehlorid-Azeton <SEP> 8:1. <SEP> 1.04,5
<tb>  12 <SEP> Äthylendiehlorid-Azeton <SEP> 8:l <SEP> 98,0
<tb>  13 <SEP> Äthylendiehlorid-Azeton <SEP> 5:l <SEP> 170,0
<tb>  14 <SEP> ithylendichlorid-Azeton <SEP> 5:1. <SEP> 133,0
<tb>  1.5 <SEP> rithylendichlorid-Azeton <SEP> <B>5:1</B> <SEP> - <SEP> 1.23,N
<tb>  1.6ithylendichlorid-Azeton <SEP> 3:1 <SEP> 127,5
<tb>  77 <SEP> :ithylendichlorid-Azeton <SEP> 3:1. <SEP> 200,0
<tb>  18 <SEP> Ätliylendiehlorid-Azeton <SEP> 7:1. <SEP> .156,0
<tb>  19 <SEP> Ätliylendichlorid-Azeton <SEP> 1:

  1 <SEP> 356,0
<tb>  20 <SEP> Azeton <SEP> 226,5       Die Fraktionen 18 und 19 wurden     vorn.     Lösungsmittel befreit und zweimal mit je  5     cin3    Methanol und Azeton in gleichen Tei  len gewaschen, wobei ein Rückstand von 63 mg  verblieb.

   Zweimaliges     LTmkristallisieren    aus je  3     cma    Methanol ergab     Kristalle    des     8,17a,21-          Trioxy-4-pregnen-3,20-dions,    Schmelzpunkt     248     bis 252  C     [@]    D = + 107  (C = 0,946 in     Di-          oxan).    Die     Hutterlaugen    der Fraktionen 18  und 19 wurden mit den Fraktionen 17 und 20    vereinigt und über      Florisil     (synthetisches       Magnesiumsilikat)    erneut     ehromatographiert,     wobei weitere     1.14,

  3    mg dieser Verbindung er  halten wurden.  



  <I>Analyse:</I>       1/o        bereelinet    für     C.,1El3005:        (_"    69,58;<B>11</B> 8,34       o/o    gefunden: C 69,46; H 8,46  Die Verwendung anderer     Helieostyluni-          organismen        und/oder    eines     21-Acy-1-,    z. B. des,           _1zetylesters,    des     17a,21-Dioxy-4-pi-eginen-3,20-          dions    in denn Verfahren des Beispiels führte  zu dem gleichen Ergebnis.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRÜ CH Verfahren zur Herstellung von 8,17a,21- Trioxy-4-pregnen-3,20-dion, dadurch gekenn zeichnet, dass man 17a,21-Dioxy-4-pregnen- 3, 20-dion oder einen seiner 21-Aeylestei- einer biochemischen Oxydation mittels Enzymen unterwirft, die von einer Pilzart der Gattung llelieostylum erzeugt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass als Pilz Ilelicosty- lum piriforme verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das als Ausgangs inaterial verwendete 17a,21-Dioxy-4-pregnen- 3,20-dion oder sein 21-Acylester mit einem lebensfähigen Pilz dieser Gattung unter Fer- inentationsbedingungen in Anwesenheit eines Nährmediums für den Pilz zusammengebracht wird.
CH334920D 1952-02-23 1952-07-08 Verfahren zur Herstellung eines Trioxypregnenderivates CH334920A (de)

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US100652XA 1952-06-10 1952-06-10
CH329194T 1953-11-20

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