CH335854A - Verfahren zur Herstellung von Polyamidstäben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyamidstäben

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CH335854A
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CH
Switzerland
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rods
production
polyamide
free
cooling
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Inventor
Heinz Dr Ratz
Heinrich Dr Brachert
Horst Dr Elsner
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Dynamit Nobel Ag
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    • B29C39/00Shaping by casting, i.e. introducing the moulding material into a mould or between confining surfaces without significant moulding pressure; Apparatus therefor
    • B29C39/22Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C39/42Casting under special conditions, e.g. vacuum
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Polyamidstäben
Es ist bekannt, Stäbe sowie auch andere Profile aus Polyamiden zu fertigen, und zwar so, dass man zunächst das Polymere herstellt und dieses durch Giessen, Pressen oder Extrusion in die gewünschte Form bringt. Dazu bedient man sich entweder der Schneckenpresse oder der Spinnpumpe, die das verflüssigte Polymere in Formen presst, die dann meistens unter dem Druck des flüssigen Polymeren abgekühlt werden. Diese Verfahren werden sowohl kontinuierlich wie diskontinuierlich ausgeübt, besitzen jedoch insofern einen Nachteil, dass stets vom Polymeren ausgegangen wird und Polymerisation und Verformung in verschiedenen Apparaturen und Vorrichtungen erfolgt.

   Besonders wenn das Polymere wie dies meistens geschieht - nach seiner Darstellung zunächst in Monofils verformt, gehackt und getrocknet werden muss und anschliessend zur Herstellung von Profilen erneut geschmolzen und verarbeitet wird, ergeben sich wesentliche Nachteile gegenüber einem Verfahren, das in der Lage ist, Polymerisation und Profilierung gleichzeitig durchzuführen. Die Herstellung blasen- und lunkerfreier Stäbe aus Polyamiden ist durch einfaches Giessen infolge der viskosen Konsistenz der Schmelze und der grossen Schrumpfung beim Übergang   flüssig-fest    nicht möglich.



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, das es gestattet, die verschiedensten Polyamide in einem einzigen Arbeitsgang, vom Monomeren ausgehend, in die gewünschten fertigen Stäbe umzuwandeln. Hierzu wird beispielsweise Caprolactam mit einem Polymerisationsbeschleuniger in zylindrische Formen aus Metall gefüllt und in einem mit Stickstoff oder einem andern inerten Gas gefüllten Autoklaven polymerisiert. Anschliessend erfolgt unter dem Druck von Stickstoff oder Inertgas die Abkühlung, die so geführt werden muss, dass die Formen von unten nach oben allmählich auskühlen, wobei der obere Teil des in der Form befindlichen Polyamids so lange flüssig gehalten wird, bis der Inhalt der Formen fast vollständig erstarrt ist. Zweckmässig wendet man Drucke von 10-30 atü an, ohne dass aber durch diese Angabe das Verfahren auf bestimmte Drucke eingeschränkt werden soll.

   Die Formen sind zweckmässig aus einem geschliffenen oder polierten Edelstahl und können entweder geteilt oder ungeteilt sein. Das Druckgefäss besteht zweckmässig aus einem zylindrischen Innenteil, in den die Formen, gefüllt mit den Monomeren, eingesetzt werden, einer Aussenheizung und einem spiralig angeordneten Kühlmantel für Luftkühlung. Der Autoklav ist zweckmässig so konstruiert, dass sowohl die Erwärmung wie auch die Abkühlung stufenweise von unten nach oben geführt werden kann, wobei es angebracht ist, die einzelnen Heizzonen automatisch zu schalten.



  An das Druckgefäss ist vorteilhafterweise eine Va  kuumpumpe    angeschlossen, um sowohl eine Evakuierung vor der Füllung mit Inertgas vorzunehmen als auch die Beendigung der Polymerisation gewisser Polyamidtypen zu beschleunigen. Der besondere Vorteil des Verfahrens liegt ausserdem darin, dass zu gleicher Zeit Stäbe verschiedener Art und verschiedenen Durchmessers in einer Apparatur gefertigt werden können, dass ausserdem auch ohne Schwierigkeit solche Polyamidtypen verformt werden können, die infolge ihrer Temperaturempfindlichkeit ein mehrmaliges   Elshitzen    und eine Verarbeitung in der Schneckenpresse schlecht vertragen. Das Verfahren liefert absolut homogene, spannungs-, lunker- und blasenfreie Stäbe.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung lunker- und blasenfreier Stäbe aus Polyamiden, dadurch gekennzeichnet, dass Polymerisation und Abkühlung in den gleichen Metallformen durchgeführt werden und dass die Abkühlung unter dem Druck eines inerten Gases erfolgt, und zwar so, dass die Erstarrung der Schmelzen von unten nach oben fortschreitet, wobei der obere Teil der Schmelze so lange flüssig gehalten wird, bis der grösste Teil des Stabes erstarrt ist.
CH335854D 1954-11-25 1955-10-06 Verfahren zur Herstellung von Polyamidstäben CH335854A (de)

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