CH338794A - Sicherheitsvorrichtung an einer Webmaschine - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an einer Webmaschine

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CH338794A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
    • D03D47/24Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick by gripper or dummy shuttle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Sicherheitsvorrichtung an     einer        Webmaschine       Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrich  tung an einer Webmaschine mit     Greiferwebschützen,     denen der     Schussfaden    mit Hilfe von Fadenzubrin  gern übergeben wird, wobei jeweils die     geöffnete     Fadenklemme des     Schützens    mindestens zum Teil  über die den Faden haltende Klemme des Zubrin  gers hinweggeführt wird.  



  Die Erfindung besteht darin, dass im Weg, den  die Schützen ausserhalb des Faches beschreiben, ein  Kontrollorgan so angeordnet ist oder wirksam wird,  dass sich jeweils die geöffnete Fadenklemme des       Schützens    über das freie Ende des Kontrollorgans       hinwegschiebt    oder das freie Ende des Organs je  weils in die geöffnete Fadenklemme des     Schützens     eintritt, wobei zwischen den innern     Flächen    der ge  öffneten Fadenklemme und den den Raum für die  Aufnahme der Fadenklemme des Zubringers be  grenzenden Flächen des     Schützens    einerseits und der  äussern Begrenzung des Querschnittes des Kontroll  organs anderseits ein mindestens die Berührung ver  meidendes Spiel vorhanden ist.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Webmaschine von der Warenseite  her gesehen,       Fig.    2, 3 in grösserem Massstab eine Seiten- und  Rückansicht des Schützenzubringers mit dem     Öffner     für die Fadenklammer des     Schützens    und dem Kon  trollorgan der Sicherheitsvorrichtung,       Fig.    4 einen dazugehörigen     Querschnittsvergleich,          Fig.    5 die Stellung von Organen der     Abstellvor-          richtung    im Falle einer Störung,       Fig.    6, 7, 8 verschiedene Störungsfälle,

         Fig.    9 eine Sicherheitsvorrichtung mit einer etwas  andern Anordnung des Kontrollorgans,       Fig.    10, 11 eine Sicherheitsvorrichtung mit  Kontrollstelle am Fangwerk,         Fig.    12     eine    solche mit Kontrollstelle auf dem  Rücktransport der Schützen.  



  Der Motor 11     (Fig.    1), der am rechten Seiten  schild 12 befestigt ist, treibt mittels der Keilriemen  13 die Riemenscheibe 14 und durch diese über eine  in der Scheibe 14 untergebrachte, nicht sichtbare  Kupplung die     Hauptwelle    15 der     Webmaschine    an.  Von der Hauptwelle 15 aus werden in erster Linie  die beim normalen Webbetrieb zu betätigenden Teile  der     Webmaschine    dauernd oder     intermittierend    be  wegt.

   So werden unter anderem von der Welle 15  aus der     Kettbaum    16 und die Kette 17 geschaltet,  welche durch die auf mehrere Schäfte 18 verteilten  Weblitzen hindurchgezogen ist, wie auch diese  Schäfte 18 zum Öffnen, Schliessen und     Wechseln    des  Webfaches auf und ab bewegt und ferner der Schalt  baum 19 und der Warenbaum 20 zum Aufwickeln  des Gewebes 21 angetrieben. Desgleichen werden  die in dem     Schusswerk    22 und dem Fangwerk 23  untergebrachten Abschuss- und Fangvorrichtungen  über Zwischengetriebe von der Welle 15 aus in ent  sprechender Weise im gegebenen Zeitpunkt betätigt,  die auch die Lade 28 mit dem Riet 29 zum An  schlag hin und her bewegt.  



  Im     Schusswerk    22 wird der     Schussfaden    24 dem  jeweils bereitgestellten Schützen 25 übergeben. Der  Faden 24 wird von der ausserhalb des Webfaches       befindlichen,    vom     Spulenträger    26 getragenen     Schuss-          fadenspule    27 abgezogen und mittels je eines       Schützens    durch das Webfach zur Fangvorrichtung  im Kasten 23 geschossen. Danach erfolgen das An  schlagen des     Schussfadens    24 durch die Lade 28  und weitere, an sich bekannte Arbeitsvorgänge.  



  Der jeweils vom     Schussfaden    24 befreite Schützen  25 wird, in weiter nicht dargestellter Weise, durch  Vorrichtungen im Fangwerk 23 zur Rücktransport  vorrichtung 30 weiterbefördert. Die Vorrichtung 30,      angetrieben von der Hauptwelle 15,     führt    unterhalb  des Webfaches die leeren Schützen 25 vom Fang  werk 23 zum     Schusswerk    22     zurück.     



  Am linken Seitenschild 12a, welches mit dem  rechten Schild 12 durch den kastenförmigen Längs  träger 31 zu einem starren Gestell der     Webmaschine     fest verbunden ist, ist der Antriebs- und Schalt  mechanismus 32 für den Schaltbaum 19 angebracht.  



  Die Schalthebel 33 und die Schaltstange 34  dienen dazu, die Kupplung über das Gestänge 35  und die Bremse in dem Bremsgehäuse 37 mittels des  Gestänges 36 zum Anlassen und zum Abstellen der  Webmaschine von verschiedenen Stellen aus betäti  gen zu können. Die Bremse     in    dem Gehäuse 37 wirkt  auf die Hauptwelle 15 und wird bei Störungen, nach  dem     Entkuppeln    der Kupplung in der Riemenscheibe  14, zum     sofortigen        Stillsetzen    der Hauptwelle 15 und  aller bewegten Teile angezogen.  



  In bekannter Weise kann mittels der Schalt  hebel 33 die Bremse in dem Gehäuse 37 gelöst wer  den, ohne die Kupplung in der Scheibe 14 einzukup  peln. Alsdann kann die entkuppelte Hauptwelle 15  mittels des Handrades 38 in     bestimmte    Winkelstel  lungen, z. B. zur Veränderung der Einstellung von       Webmaschinenteilen    in bezug auf die Nullstellung  der Hautwelle, gebracht werden.  



  Der     Schützenzubringer    40, der beim     Schusswerk     22 um die     im    Gestell     gelagerte    Achse 41 drehbar  ist und jeweils mittels des Lenkers 42 von der in       Fig.    2 dargestellten vertikalen     Einlaufstellung    in  die horizontale     Abschussstellung    bewegt wird, hat  an seinem freien Ende einen Kanal 43.

   In diesen  wird der Schützen 25 durch die     Rücktransportvor-          richtung    30 so weit von links nach rechts hinein  geschoben     (Fig.    3), dass die Öffnung 44 des       Schützens    in die Bewegungsebene des Klammer  öffners 45 gelangt. Derselbe dreht sich bei der Be  tätigung durch den Lenker 46 ebenfalls um die  Achse 41. Der     Einlaufkanal    43 für den Schützen 25  im Schützenzubringer 40 wird zum Teil von dem  Deckel 47 abgeschlossen.  



  Die Fadenklammer 48 eines von mehreren       Schussfadenzubringern,    die auch als Zangenklemme  ausgebildet sein kann, ist in den     Fig.    2 und 3 in der  Stellung der Übergabe des     Schussfadens    24 einge  zeichnet, der zwischen den Klemmbacken 49 der  Klammer 48 eingeklemmt ist. Rechts von den  Klemmbacken 49 in     Fig.    3 ist zwischen den Schen  keln der Fadenklammer 48 ein freier Raum 51 vor  handen. Der     im    Raum 51 befindliche Fadenteil wird  in bekannter Weise durch die     Klemmbacken    52 der  Fadenklammer 53 des     Schützens    erfasst, wenn der  Schützen 25 in seine obere,     strichpunktiert    gezeich  nete Lage gebracht ist.

   Wäre nur ein einziger Zu  bringer vorhanden, der nur in der     Schusslinie    hin  und her bewegt wird, so würde die Klammer 53  nur zum Teil über die Klammer 48     hinweggeführt,     und zwar über den untern Steg 62.  



  In dem von den zylindrischen Grenzflächen 54  eingeschlossenen Raum, der vom     klammerseitigen       Ende des     Schützens    25 durchquert wird, wenn  dieser vom Schützenzubringer 40 aus der untern       Einlaufstellung    in die waagrechte     Abschussstellung     gebracht wird, ist das Kontrollorgan 55 vorgesehen,  dessen Fussende 56 mittels der Schraube 57 am     Ge-          stellteil    58 befestigt ist. Der Kopfteil 59 des Kon  trollorgans 55 ist im Querschnitt profiliert     (Fig.    3)  und, wie aus     Fig.    2 ersichtlich, in der Längsrichtung  kreisförmig gebogen, da sich der Schützen mit dem  Schützenzubringer 40 um die Achse 41 dreht.

    Dieses Kontrollorgan 55 ist im Weg des     Schützens     25 der Fadenklammer 48 des Fadenzubringers vor  geschaltet.  



  Die Breite des Steges 61 des Organs 55 ist  grösser als die Breite der Stege 62 der Fadenklam  mer 48; zum Vergleich dienen die Kreisbogen 63 in       Fig.    2. Ferner zeigen die Kreisbogen 64, dass der  Kopf 59 des Kontrollorgans 55 breiter ist als die  grösste Breite der Klemmbacken 49 der Fadenklam  mer 48. In     Fig.    4 sind die Querschnitte des Kon  trollorgans 55 und der Klammer 48 zur Deckung  gebracht, um zu zeigen, dass der Querschnitt des  Steges und Kopfteils des Kontrollorgans 55 all  seitig etwas grösser ist als der Querschnitt der die       Fadenklammer    53 des     Schützens    durchquerenden       Teile    49, 62 der Fadenklammer 48 des Faden  zubringers.  



  Der Schützenzubringer 40 wird mittels des  Lenkers 42 vom Hebel 66 bzw. von der     Nutentrom-          mel    67 angetrieben     (Fig.    5), in deren Nute 68 die  Rolle 69 des Hebels 66 läuft. Die Welle 71 der       Nutentrommel    67 läuft mit der Drehzahl der  Hauptwelle 15 und wird von dieser in nicht ge  zeichneter Weise angetrieben. Die Drehachse 72 des  Hebels 66 ist     im    Lager 73 gelagert. Die Lagerplatte  74 ist im Gehäuse 75 verschiebbar     gelagert.     



  Die Druckfedern 76 und 77 sind bestrebt, das  Lager 73 in seiner Mittelstellung zu halten, in wel  cher Stellung der konisch zugespitzte Bolzen 78 in  der konischen Bohrung 79 der Platte 74 ruht. Der       Bolzen    78 ist im Gehäuse 75 senkrecht verschieb  bar gelagert und wird durch den Hebel 81 auf der       Abstellwelle    82 nach unten gedrückt, indem die  Welle 82 ständig durch ein im     Uhrzeigersinn          (Fig.    5) drehendes Moment belastet ist.  



  Handelt es sich um eine Webmaschine mit meh  reren     Schussfadenzubringern,    die, wie in     Fig.    5 strich  punktiert eingezeichnet, in einem Wechselorgan 83  auf einem Kreisbogen angeordnet sind, dessen Mit  telpunkt in der Achse der Welle 41 liegt und die  gegebenenfalls sämtliche von dem in die     Abschuss-          lage    zu bringenden Schützen 25 bei geöffneter  Schützenklammer 53 überquert werden, so ist das  Kontrollorgan 55 allen Fadenklammern 48 der Zu  bringer vorgeschaltet.  



  Die Wirkungsweise ist die folgende:  Nachdem ein Schützen 25 in der Aufnahme  stellung des Schützenzubringers 40 durch die Rück  transportvorrichtung 30 in den Kanal 43 von links  nach rechts     (Fig.    3) eingeschoben ist, wird zunächst      der Klammeröffner 45 aus der strichpunktiert ge  zeichneten Stellung     (Fig.    2) entgegen dem Uhrzeiger  sinn gedreht, bis der Dorn 84 zwischen die An  sätze 85 der Fadenklammer 53 eintritt und somit  die Fadenklammer 53 öffnet. Sobald der Dorn 84  die in     Fig.    2 gezeichnete Öffnungsstellung erreicht  hat, drehen sich der Schützenzubringer 40 und der  Klammeröffner 45 miteinander um die Achse 41.  



  Zwischen dem Steg 61 und den Klemmflächen  der Klemmbacken 52 ist ein Spiel 87, zwischen dem  Kopf 59 und den Schenkeln 88, 89 der Klammer 53  bzw. den Kanten der Öffnung 91 im Schützen 25 ist  ein allseitiges Spiel 92 vorhanden. Das Spiel 87 und  das Spiel 92 können verschieden gross sein; jeden  falls ist mindestens eine Berührung von Kontroll  organ 55 und Klemme 53 bzw.     Durchtrittsöffnung     91 vermieden.  



  Der lichte Raum 86     (Fig.    4) innerhalb der ge  öffneten Schützenklammer 53 soll ein ungehindertes  Überfahren der     Fadenklammer    48 der Fadenzubrin  ger     ermöglichen.    Für jeden Schützen wird dies nun  durch das Organ 55 kontrolliert, etwa in der Art,  wie masshaltige Bohrungen     mit    einer Lehre geprüft  werden     (Fig.    4).  



  In     Fig.    5 hat sich der Schützenzubringer 40 be  reits ein wenig aus seiner Übernahmestellung zur       Abschussstellung    hin gedreht. Wenn nun der Öffner  45 die Fadenklammer 53 des     Schützens    25 infolge  irgendeiner Störung nicht geöffnet hat, stösst die  geschlossene Klammer 53 gegen den Kopf 59 des  Kontrollorgans 55, wie in     Fig.    6 dargestellt.  



  In     Fig.    7 ist der obere Schenkel 88 der Faden  klammer 53 des     Schützens    gebrochen. Wenn der ab  gebrochene Teil sich durch irgendeinen Umstand  links zwischen den Schützenkörper und den nicht  abgebrochenen Teil des Schenkels 88 eingeschoben  hat, ist es durchaus möglich, dass der Dorn 84 des  Öffners 45 ungehindert in die Öffnung 44 eintre  ten kann, da der Ansatz 85 dieses Schenkels 88 sich  auch nach links verschoben hat. Nun wird wohl der  untere Schenkel 89 der Klammer 53 in die geöffnete  Stellung gebracht, die Klemmbacke 52 des Schen  kels 88 ragt aber in den Raum 86 hinein und steht  ebenfalls dem Durchtritt des Kopfes 59 des Kon  trollorgans 55 durch den Schützen 25 im Weg.  



  Dadurch, dass der Schützen 25 nicht über das  Kontrollorgan 55     hnweggleiten    kann, weil der im  Wege stehende Teil, die geschlossene Fadenklammer  53 in     Fig.    6 bzw. die Klemmbacke 52 in     Fig.    7,  gegen den Kopf 59 stösst     (Fig.    5), kann beim wei  teren Drehen der     Nutentrommel    67 der obere Arm  des Hebels 66 sich nicht weiter nach rechts be  wegen. Infolgedessen muss sich, weil die Rolle 69  wegen des Verlaufes der Nut 68 in der Trommel 67  sich nach links bewegen muss, die Achse 72 unter  Überwindung des Druckes der Feder 77 mitbewe  gen. Es werden somit das Lager 73 und die Platte  74 nach links geschoben und das konische Ende des  Bolzens 78 hebt sich aus der Bohrung 79 heraus.

    Dadurch wird der Hebel 81 angehoben und die    Welle 82 verdreht. Durch diese Verdrehung wird  in bekannter Weise die Webmaschine abgestellt,  indem z. B. infolge dieser Verdrehung die Haupt  welle der Webmaschine vom Antriebsmotor abge  schaltet wird.  



  Ähnlich verhält es sich auch, wenn der Schützen  25 in     Fig.    3 zu weit nach rechts in den Kanal 43  des Schützenzubringers 40 hineingeschoben ist. Im       Gestellteil    58 ist ein Anschlag 60 verschiebbar ge  lagert, der mit einer Nut 60a versehen ist, in  welche die Feder 70 eingreift und den Anschlag 60  so weit nach     links    drückt, dass die Feder 70 am       Gestellteil    58 anliegt. Der Anschlag 60 ist gerade  so lang, dass er in dieser     Stellung    den     Schützen    25  in der richtigen Lage im Schützenzubringer 40 hält.

    Wird der Schützen zu weit nach rechts verschoben       (Fig.    8), so stösst der Schützenkörper     beim        Ver-          schwenken    des Zubringers 40 am Kopf 59 des Kon  trollorgans 55 an, indem derselbe die Öffnung 91  überragt. Auch in diesem Falle wird das Anheben  des Schützenzubringers 40 nicht möglich, und die       Webmaschine    wird in der beschriebenen Weise ab  gestellt.  



  Sobald nun die geschlossene Klammer 53 des       Schützens    25 aus     Fig.    6 geöffnet bzw. der Schützen  25 mit der defekten Klammer 53 weggenommen  wird und der betreffende oder der nachfolgende.  Schützen 25 das Kontrollorgan 55 ungehindert  durchgehen lässt, gehen das Lager 73 und die Platte  74 nach rechts in ihre Mittelstellung zurück. Der       Bolzen    78 senkt sich in die Bohrung 79 und die       Abstellwelle    82 kehrt in ihre ursprüngliche Ruhe  stellung zurück, so dass die Webmaschine wieder in  Betrieb gesetzt werden kann.  



  Da in     Fig.    5 im Wechselorgan 83 nur drei  Fadenzubringer, angedeutet durch ihre Fadenklam  mern 48, angeordnet sind, hat das Kontrollorgan 55  auf der rechten Seite des Schützenzubringers 40  noch Platz. Bei horizontaler     Abschussstellung    des  Schützenzubringers 40 und senkrechter Aufnahme  stellung ist alsdann noch eine Kontrolle der Faden  klammer 53 des     Schützens    25 gewährleistet.  



  Sind jedoch, wie in     Fig.    9, vier Zubringer vor  handen - es könnten auch noch mehr sein -, so  ist es nicht mehr     möglich,    ein Kontrollorgan rechts  vom Schützenzubringer 40     anzuordnen,    wenn der  Schützen 25 bei senkrechter Stellung des Zubringers  40 in den Kanal 43 eingeschoben werden soll. In       Fig.    9 ist das Kontrollorgan 93     links    vom Schützen  zubringer 40 angeordnet.

   Die Nut 94 in der Trom  mel 95 ist so ausgestaltet, dass der Teil 96 der Nut  94 zunächst eine Verschiebung der Rolle 69 nach  rechts bewirkt, bevor die Rolle 69 im weiteren  Verlauf der Nut 94 nach     links    bewegt wird und den  Schützenzubringer 40 in die     Abschusslage    bringt.  



  Der Schützenzubringer 40 vollführt somit zu  nächst eine Kontrolldrehung im Uhrzeigersinn, wo  bei sich der Schützen 25 nach links gegen das  Kontrollorgan 93     bewegt.    Die geöffnete Klammer  53 wird vom Organ 93 kontrolliert, wobei der     Dorn         84 des Öffners 45 die     Klammer    53 bereits geöffnet  hat. Alsdann kehrt die Bewegung des Schützenhebers  40 um. Wenn die Rolle 69 in den Teil 97 der Nut  94 gelangt, dreht sich der Hebel 66 im Uhrzeiger  sinn, der Lenker 42 geht nach rechts und der       Schützenzubringer    40 wird in seine     horizontale    Ab  schusslage angehoben.  



  Wenn     infolge    irgendeiner Störung der Schützen  -25 vom Kontrollorgan 93 in der Durchführung der  Kontrolldrehung gehindert wird, so können sich  der Schützenzubringer 40 und der Lenker 42 nicht  bis in die linke Endstellung bewegen, so dass, wenn  der     Nutenteil    96 die Rolle 69 nach rechts ver  schiebt, das Lager 73 entgegen der Kraft der Feder  76 mit der Platte 74 nach rechts verschoben wird.  Der Bolzen 78 tritt aus der Bohrung 79 aus und  hebt den Hebel 81 an, so dass durch Verdrehen  der Welle 82 die     Webmaschine    abgestellt wird. Da  mit der Schützen 25 in diesem Falle nicht aus dem  Kanal 43     herausgedrängt    wird, ist der Deckel 80  am Schützenzubringer 40 nach unten verlängert.  



  Die Kontrolle der Schützenklammer 53 kann  auch auf der Seite des Fangwerkes 23 erfolgen. In       Fig.    10 und 11 ist ein Schützen 25 in das Fangwerk  23 eingelaufen und mittels der Bremse 98 abge  bremst worden. Der Dorn 99 ist gesenkt und hat  die Klammer 53 des     Schützens    25 geöffnet. Gleich  zeitig wird mittels des     Lenkers    101 der Hebel 102  gesenkt. Das Ende des Hebels 102 ist als Kontroll  organ 103 ausgebildet. 'Wenn die Klammer 53 offen  ist, so kann der Hebel 102 die horizontale Lage ein  nehmen.

   Steht hingegen das Kontrollorgan 103 auf  einer geschlossenen oder gebrochenen Klammer auf,  so verstellt sich, wie in     Fig.    5, in irgendeinem Teil  des mit dem Lenker 101 verbundenen Gestänges ein  Lager, und dadurch wird ein Abstellen der     Web-          maschine    bewirkt. Nach der Kontrolle wird der  Hebel 102 sofort wieder angehoben, der Dorn 99  aus der Klammer 53 herausgezogen und der     Aus-          stosser    104 bewegt sich nach     links    und schiebt den  Schützen 25 in den Führungskanal 105, aus wel  chem die Schützen auf die     Rücktransportvorrichtung     30 gelangen.

   Die Kontrolle am Eintritt des Fang  werkes ist deshalb     vorteihaft,    weil das Kontroll  organ direkt sichtbar ist und der defekte Schützen  leicht ausgewechselt werden kann.  



  Eine weitere Stelle, an welcher die Überwachung  der Schützenklammern 53 möglich ist, ist die Rück  transportvorrichtung 30. Eine entsprechende Si  cherheitsvorrichtung zeigen die     Fig.    12 und 13. Die  Schützen 25 werden auf der Kette 107 mit den Mit  nehmergliedern 108 von dem rechts gelegenen Fan  werk 23 zu dem auf der linken Seite vorhandenen       Schusswerk    22     (Fig.    1) mit erheblich kleinerer Ge  schwindigkeit als der     Schussgeschwindigkeit    transpor  tiert. An einer Stelle ist das     U-förmig        ausgebildete     Gehäuse 109 oberhalb der Kette 107 fest mit einem       Gestellteil    verbunden.

   Zwischen den Seitenwänden  110 des Gehäuses 109, die die Schenkel eines nach    unten offenen U bilden, ist eine Schlitten 111 angeord  net, der mittels der Stifte 112, die zu beiden Seiten  des Schlittens 111 vorstehen und in die Führungs  nuten 113 eingreifen, geführt wird. An diesem  Schlitten 111 ist ein     öffnerdorn    114 und ein Kon  trollorgan 115- vorgesehen.  



  Die Kette 107 der Transportvorrichtung 30 ist  unterhalb des Gehäuses 109 durch den ortsfesten  Steg 117 gestützt, der an den Seitenwänden 110 be  festigt ist. Der Schlitten 111 wird von einem nicht  gezeichneten,     zwangläufigen    Antrieb, z. B. einem       Nockenantrieb,    zuerst von rechts nach     links    ver  schoben, wobei die Stifte 112 in den absteigenden  Zweig 118 der Nuten 113 einlaufen, so dass der  Schlitten 111 samt dem Dorn 114 und dem Kon  trollorgan<B>115</B> nach unten gegen den Schützen 25  bewegt werden. Der Dorn 114 öffnet die am  Schützen 25 befindliche Fadenklammer 53, und das  wegen der kleineren Länge nachfolgende Kontroll  organ 115 tritt in das Ende der geöffneten Faden  klammer 53 ein und prüft somit, ob die Fadenklam  mer geöffnet ist.  



  Die     horizontale    Geschwindigkeit des Schlittens  111 stimmt mit der Geschwindigkeit der Kette 107  überein, so dass die Prüfung ohne weiteres während  des     Rückführens    der Schützen 25     vollzogen    werden  kann. Sobald die Stifte 112 in den aufsteigenden  Zweig<B>119</B> der Nuten 113 gelangen, wird der Schlit  ten<B>111</B> gehoben und sowohl das Kontrollorgan 115  als auch der Dorn 114 aus der Fadenklammer 53  gezogen. Damit der Schützen 25 auf der Kette 107  bleibt, ist der innere Abstand zwischen den Seiten  wänden 110 kleiner als die Breite des     Schützens     25. Beim Rücklauf des Schlittens 111 von     links    nach  rechts laufen die Stifte 112 durch den obern, gera  den Zweig 120 der Nuten 113.

   Die Kontrolle der  Fadenklammer 53 der Schützen 25 auf dem Rück  transport hat den     Vorteil,    dass bei Anordnung einer  grösseren Anzahl Fadenzubringern eine besondere  Kontrollbewegung des Schützenzubringers, wie für       Fig.    9 beschrieben bzw. eine die Zeit des Schützen  umlaufes vergrössernde, besondere     Kontrollzeit     dahinfällt.  



  Das Ende des Dornes 81 des Öffners 45 ist     in     der Weise konisch zugespitzt und im Querschnitt  der Form der Öffnung 44 im Gehäuse des     Schützens     25 angepasst, dass der Schützen 25 in der Längs  richtung zum Kontrollorgan 55 zentriert wird. Wird  der Schützen 25 etwas zu weit oder zu wenig weit  nach rechts in den Kanal 43 eingeschoben, so liegt  die Öffnung 44 nicht ganz genau vor der Spitze des  Dornes 84     (Fig.    3). Wird nun der Dorn 84 in den  Schützen 25 eingeführt, so liegt diese konische Spitze  links oder rechts am Rand der Öffnung 44 an und       zentriert    den Schützen 25 beim weiteren Einführen  durch eine Verschiebung nach rechts oder nach links.

    Der Anschlag 60 dient demselben Zweck, wenn der  Schützen zu weit nach rechts in den Kanal 43 ein  geschoben wurde, er schiebt den Schützen nach  links, bis die Feder 70 am Teil 58 ansteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherheitsvorrichtung an einer Webmaschine mit Greiferwebschützen, denen der Schussfaden mit Hilfe von Fadenzubringern übergeben wird, wobei jeweils die geöffnete Fadenklemme des Schützens mindestens zum Teil über die den Faden haltende Klemme des Zubringers hinweggeführt wird, da durch gekennzeichnet, dass im Weg, den die Schützen ausserhalb des Faches beschreiben, ein Kontrollorgan so angeordnet ist oder wirksam wird, dass sich je weils die geöffnete Fadenklemme des Schützens über das freie Ende des Kontrollorgans hinweg schiebt oder das freie Ende des Organs jeweils in die geöffnete Fadenklemme des Schützens eintritt,
    wobei zwischen den innern Flächen der geöffneten Fadenklemme und den den Raum für die Aufnahme der Fadenklemme des Zubringers begrenzenden Flächen des Schützens einerseits und der äussern Begrenzung des Querschnittes des Kontrollorgans anderseits ein mindestens die Berührung vermei dendes Spiel vorhanden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, an einer Webmaschine mit Schützenzubringer, in den jeweils ein Schützen von einer Schützenrücktransportvorrich- tung eingeschoben wird und der diesen in die Ab schlusslage bringt, wobei vorher die Fadenklammer des Schützens mittels eines Öffners geöffnet wird, so dass eine den Schussfaden zur übergabe haltende Fadenklammer eines Fadenzubringers eintreten kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontrollorgan (55, 93) in der Bahn (54) der Fadenklammer (53) des Schützens (25)
    zwischen Übergabe- und Abschuss stelle angeordnet und mit seinem Fussende an einem mit dem Gestell verbundenen Teil befestigt ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, an einer Webmaschine, bei der die Greiferwebschützen von einer Abschussvorrichtung zum Eintragen des Fadens ins Webfach zu einer Fangvorrichtung geschossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontroll organ (103) im Weg des Schützens (25) von der Fangvorrichtung (23) zur Rücktransportvorrichtung (30) wirksam wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontrollorgan (115) und ein Öffner (114) im Abstand einer Kontroll- und einer öffnerstelle am Schützen (25) auf einem Trä ger (111) angeordnet sind, dass ferner der Träger (111) mit Hilfe einer Führungsvorrichtung (112, 113, 118, 119, 120) in der Weise hin und her be- wegt wird, dass nur bei der Bewegung in der Förder- richtung der auf der Rücktransportvorrichtung be findlichen Schützen eine quer zu dieser Richtung verlaufende Kontrollbewegung erfolgt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kon trollorgan (55, 93) in der Nähe derjenigen Stellung des Schützens (25) angeordnet ist, in der der Schützen (25) von der Rücktransportvorrichtung (30) dem Schützenzubringer (40) übergeben wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kon trollorgan (55) zwischen dem Schützen (25) in der Übergabestellung und dem diesem Schützen zu nächstgelegenen Fadenzubringer (48) angeordnet ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur das Kontrollorgan (93) auf der Seite des in den Schützenzubringer (40) eingelaufenen Schützens (25) angeordnet ist, die vom Fadenzubringer bzw. von den Fadenzubringern (48) abgewandt ist, son dern auch, dass die Antriebsvorrichtung (94-97) des Schützenzubringers (40) derart ausgebildet ist, dass dieser erst eine Bewegung zur Kontrolle von der Übergabestellung weg zum Öffner (45, 84) der Schützenklammer (53) und zum Kontrollorgan (93) hin ausführt, um danach in entgegengesetzter Bewe gungsrichtung bis zur Abschussstelle zu gelangen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des wirksamen Teils des Kontrollorgans (55, 93, 103, 115) allseitig etwas grösser ist als der Querschnitt der die Schützenklammer (53) durchquerenden Teile (49, 61) der Fadenklammer (48) des Fadenzubringers. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein nachgiebiger Anschlag (60) für den in den Schützen zubringer einlaufenden Schützen vorgesehen ist, der von einer normalerweise an einem Anschlag (58) anliegenden Feder (70) belastet ist und den Schützen (25) in seiner Längsrichtung zum Kontroll organ (55, 93) zentriert. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Organs (84) zum Öffnen der Fadenklammer (53) des Schützens (25) in der Weise konisch zugespitzt und im Querschnitt der Form der zugeordneten Öffnung (44) im Ge häuse des Schützens angepasst ist, dass der Schützen (25) in seiner Längsrichtung zum Kontrollorgan zentriert wird.
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