CH340820A - Verfahren zur Herstellung von in Wasser löslichen Salzen des Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in Wasser löslichen Salzen des Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)

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CH340820A
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CH
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triazene
amidino
phenyl
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salt
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Richard Dr Brodersen
Heinz Dr Loewe
Ott Heinrich
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Hoechst Ag
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  Verfahren zur Herstellung von in Wasser löslichen Salzen  des     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)       Aus dem DBP Nr.<B>878651</B> ist das     Di-(4-amidino-          phenyl)-triazen-(N-1,3)    der Formel  
EMI0001.0004     
    als Arzneimittel mit ausgezeichneter     Wirksamkeit     gegen Blutparasiten bekannt. Die Herstellung wäss  riger Lösungen dieser Verbindung bereitet jedoch  Schwierigkeiten, da die bisher bekannten     Salze    für  die therapeutische Verwendung in Wasser nicht ge  nügend löslich sind.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass man in Wasser ge  nügend lösliche und gleichzeitig auch genügend halt  bare     Salze    des     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)     erhält, wenn man     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-          1,3)    und eine     acylierte    Aminosäure der Formel       R-NH-X-COOH     worin R einen     aliphatischen        Acylrest    mit höchstens  4     Kohlenstoffatomen    und X eine     Alkylengruppe    be  deuten, in Lösung oder Suspension aufeinander ein  wirken lässt.  



  Als     acylierte        Aminosäuren    kommen insbesondere  Verbindungen der angegebenen Formel in Betracht,  worin X für     Alkylengruppen    mit 1-5 Kohlenstoff  atomen steht. Beispielsweise seien genannt:     Acetur-          säure,        ss-Acetylamino-propionsäure,        w-Acetylamino-          capronsäure,        Propionylglycin    und     Butyrylglycin-          Für    die Durchführung des Verfahrens gemäss der  Erfindung sei beispielsweise auf nachstehende Aus  führungsformen hingewiesen:

      Man kann Lösungen der     acyherten        Aminosäuren     in Wasser oder in organischen Lösungsmitteln mit     Di-          (4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)    verrühren und die  Mischung mit Wasser bis zur völligen Lösung ver  dünnen. Nach Abkühlen der so hergestellten Lösung  kristallisiert das gewünschte Salz nach einiger Zeit  aus. Als organische Lösungsmittel werden vorteil  haft niedere     aliphatische        Alkohole    verwendet.  



  Eine andere Ausführungsform besteht darin,  dass man eine Suspension von     Di-(4-amidino-phenyl)-          triazen-(N-1,3)    in Wasser oder in organischen Lö  sungsmitteln, mit einer     wässrigen    Lösung der     acy-          lierten        Aminosäure    vereinigt. Aus der erhaltenen Lö  sung kann man das Salz, beispielsweise durch     Ab-          kühlen    oder durch Zugabe eines Lösungsmittels, in  dem das gebildete     Salz    unlöslich ist, beispielsweise  durch Versetzen mit Aceton bis zur Trübung, zum  Auskristallisieren bringen.  



  Weiterhin lässt sich beispielsweise eine Suspension  von     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)    in organi  schen     Lösungsmitteln    mit der     acylierten    Aminosäure  versetzten und aus der entstandenen Lösung das  Salz durch Zugabe von beispielsweise     Essigsäureäthyl-          ester    ausfällen.  



  Schliesslich kann man auch eine Lösung der     acy-          lierten        Aminosäure        in    organischen     Lösungsmitteln        mit     einer Suspension von     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-          (N-1,3)    in Wasser vereinigen und aus der klaren  Lösung das     Salz    durch Zugabe von beispielsweise       Isopropanol    abscheiden.  



  Man kann die     Salzbildung    durch Rühren öder       Schütteln    sowie durch vorsichtiges Erhitzen der die  Komponenten enthaltenden Mischung beschleunigen.      Die gemäss der vorliegenden Erfindung     herstell-          baren        Salze    des     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)     sind bei etwa gleicher Verträglichkeit und entspre  chender Wirksamkeit gegen Blutparasiten in Wasser  leichter     löslich    bzw. länger haltbar, als die bereits  bekannten     Salze.     



  <I>Beispiel 1</I>  23,4 g     Acetursäure    werden in 450     cm3    warmem  Methanol gelöst und in der Lösung 28,1 g     Di-(4-          amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)    verrührt. Man ver  dünnt bei 60-70  mit Wasser bis zum Eintritt der  völligen Lösung und lässt bei etwa 0  einen Tag ste  hen. Dabei     kristallisieren    37 g des     diacetursauren     Salzes aus.     Schmelzpunkt    202  (unter Zersetzung).  



  100 Teile Wasser lösen bei 20  10 Teile des  Salzes.  



  <I>Beispiel 2</I>  28,1g     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)    wer  den in 300     cms    warmem Methanol suspendiert und  75     em3    einer 35%igen     wässrigen    Lösung von     ss-Acetyl-          amino-propionsäure    zugegeben. Die klar gewordene  Mischung wird mit Aceton bis zur Trübung versetzt  und zum Kristallisieren einen Tag im Eisschrank auf  bewahrt. Man erhält 40,5 g des     Di-ss-acetylamino-          propionsauren    Salzes, welches bei 220  (unter Zer  setzung)     schmilzt.     



  100 Teile Wasser lösen bei 20  20 Teile des     Salzes.     <I>Beispiel 3</I>  20 g     co-Acetylamino-capronsäure    werden     einer     Suspension von 14 g     Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-          (N-1,3)    in 250 cm?,     Äthylalkohol    zugegeben, die ent  standene Lösung klar     filtriert    und das     Salz    mit  250     em3        Essigsäureäthylester    ausgefällt. Die Aus  beute an     Di-co-acetylamino-capronsaurem        Salz    vom       Schmelzpunkt    200  (unter Zersetzung) beträgt 25 g.  



  100 Teile Wasser lösen bei 20  25 Teile des  Salzes.    <I>Beispiel 4</I>  7,86 g     Propionylglycin    werden in 50     cm3    Methanol  gelöst und die Lösung zu einer Suspension von 8,43 g       Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)    in 40     cm3    Was  ser gegeben. Es entsteht eine klare Lösung, aus der  sich beim Zusatz von     Isopropanol    11g des     Di-pro-          pionylaminoessigsauren        Salzes    abscheiden. Schmelz  punkt 217  (unter Zersetzung).  



  100 Teile Wasser lösen bei 20  2-3 Teile des  Salzes.  



  <I>Beispiel 5</I>  2,90 g     Butyrylglycin    werden in 15     cm3    Methanol  gelöst, und die Lösung einer Suspension von 2,81 g       Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3)    in 15     em3     Wasser zugegeben. Aus der klaren Lösung fällt Ace  ton das     Di-butyrylaminoessigsaure    Salz aus. Schmelz  punkt 215  (unter Zersetzung).  



  100 Teile Wasser lösen bei 20  2 Teile des Salzes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von in Wasser löslichen Salzen des Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3), da durch gekennzeichnet, dass man Di-(4-amidino-phe- nyl)-triazen-(N-1,3) und eine acylierte Aminosäure der Formel R NH X-COOH worin R einen aliphatischen Acylrest mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen und X eine Alkylengruppe be deuten, in Lösung oder Suspension aufeinander ein wirken lässt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Acetursäure als acylierte Amino säure verwendet.
CH340820D 1955-03-19 1956-03-17 Verfahren zur Herstellung von in Wasser löslichen Salzen des Di-(4-amidino-phenyl)-triazen-(N-1,3) CH340820A (de)

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