CH341156A - Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol

Info

Publication number
CH341156A
CH341156A CH341156DA CH341156A CH 341156 A CH341156 A CH 341156A CH 341156D A CH341156D A CH 341156DA CH 341156 A CH341156 A CH 341156A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dimethyl
isoxazole
sulfanilamido
preparation
azobenzene
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Dr Guex
Reinhard Dr Schlaepfer
Hans Dr Spiegelberg
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH341156A publication Critical patent/CH341156A/de

Links

Landscapes

  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol       Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Ver  fahren zur Herstellung des chemotherapeutisch wert  vollen     5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazols.    Dieses  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man     p,p'-          Bis-[(3,4-dimethyl-isoxazolyl-5)    -     aminosulfonyl]    -     azo-          benzol    in Gegenwart stark     acidifizierender    Mittel mit  Wasserstoff katalytisch reduziert.  



       p,p'-Bis-[(3,4-dimethyl-isoxazolyl-    5) -     aminosulfo-          nyl]-azobenzol    kann man wie folgt erhalten:  74 g     Azobenzol-4,4'-disulfochlorid        werden,        anteils-          weise    unter     Feuchtigkeitsausschluss    in eine Lösung  von 40 g     3,4-Dimethyl-5-amino-isoxazol    in 500     cm3          Pyridin    eingetragen. Man rührt das Reaktionsgemisch  während 8-l2 Stunden bei 70  und dampft an  schliessend das     Pyridin    im Vakuum der Wasserstrahl  pumpe ab.

   Der Rückstand wird zunächst durch       azeotrope    Destillation mit Wasser von anhaftendem       Pyridin    befreit und in 800-1200     cm3        2n-Natron-          lauge    aufgenommen, wobei sich das Reaktionspro  dukt in Form des     Dinatriumsalzes    löst. Man     nutscht     über ein Kohlefilter klar und stellt mit Mineralsäure  kongosauer. Dabei scheidet sich ein voluminöser  orangeroter     Azofarbstoff    ab, der beim Stehen in  eine körnige,     nutschbare    Form übergeht. Man trennt  den Farbstoff durch Absaugen ab und wäscht den       Nutschkuchen    mit Wasser mehrmals aus.

   Nach dem  Trocknen erhält man 93 g     p,p'-Bis-[(3,4-dimethyl-          isoxazolyl-5)-aminosulfonyl]-azobenzol.    Nach     Um-          kristallisieren        aus        80        %        igem        Alkohol        zeigt        die        Ver-          bindung    einen Schmelzpunkt von 209-211 .  



  Unter stark     acidifizierenden    Mitteln sollen solche  Substanzen verstanden werden, die ausgeprägte     elek-          trophile    Eigenschaften haben. Zu ihnen gehören als  wichtigste Verbindungen die Mineralsäuren, wie     HCl     und     HZS04,    sowie Verbindungen mit einer Elektro  nenlücke am Zentralatom, wie beispielsweise     Bor-          trifluorid,        Aluminiumtrichlorid    usw. Als Katalysator    wird bei der Reduktion zweckmässig ein Edelmetall  katalysator, wie     Pd-Kohle    oder Platin verwendet.  Die Reaktion kann z.

   B. in Eisessig ausgeführt wer  den, dem als     acidifizierendes    Mittel z. B.     wässrige          H.S04    beigefügt wird. Bei Verwendung von     H.S04     hat es sich als zweckmässig erwiesen, die Umsetzung  bei leicht erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck       durchzuführen,    wodurch die     Abscheidung    einer       schwerlöslichen    schwefelsauren     Hydrazoverbindung     vermieden werden kann.

      <I>Beispiel 1</I>    2 g     p,p'-Bis-[(3,4-dimethyl-isoxazolyl-5)-amino-          sulfonyl]-azobenzol    werden in 50     cm3    Eisessig und  2     cm3    konzentrierter Salzsäure suspendiert und nach  Zusatz von 1 g 5      /oiger        Pd-Kohle    mit     Wasserstoff     unter schwachem     überdruck    (0,1 atü) bei Zimmer  temperatur geschüttelt.

   Die anfangs sehr rasche  Wasserstoffaufnahme verlangsamt sich gegen Ende  der Hydrierung und kommt nach Aufnahme von 2  bis 2,2     Molteilen        H2    pro     Mol        Azoverbindung    zum  Stillstand.

   Nach Entfernen des Katalysators enthält  die nahezu farblose     Hydrierlösung        5-Sulfanüamido-          3,4-dimethyl-isoxazol;        Ausbeute:        etwa        40        %.       <I>Beispiel 2</I>    2 g     p,p'-Bis-[(3,4-dimethyl-isoxazolyl-5)

  -amino-          sulfonyl]-azobenzol    werden in 50     cm3    Eisessig und  I g 84     o/oiger    Schwefelsäure in Gegenwart von 1 g  5     d/oiger        Pd-Kohle    unter einem Wasserstoffdruck von  30     atm.    und bei     30-40     C hydriert. Nach Beendi  gung der sichtbaren Wasserstoffaufnahme fährt man  mit der Hydrierung noch 2 Stunden fort. Nach Ent  fernen des Katalysators enthält die nahezu farblose       Hydrierlösung        5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol;     Ausbeute: etwa 50 0/0.

        <I>Beispiel 3</I>  2 g     p,p'-Bis-[(3,4-dimethyl-isoxazolyl-5)-amino-          sulfonyl]-azobenzol    werden in 40 g Eisessig und 10 g  gesättigter     Eisessig[Bortrifluoridlösung    in Gegenwart  von 0,5 g     Pt02    hydriert. Die Aufnahme von Wasser  stoff vollzieht sich langsamer als in Beispiel 1. Aus  beute an     5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol    etwa       301/o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanüamido- 3,4-dimethyl-isoxazol, dadurch gekennzeichnet, dass p,p'-Bis-[(3,4-dimethyl-isoxazolyl -5) - aminosulfonyl]- azobenzol in Gegenwart stark acidifizierender Mittel katalytisch mit Wasserstoff reduziert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als acidifizierendes Mittel eine Mineralsäure, wie beispielsweise Schwefelsäure oder Salzsäure, verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als acidifizierendes Mittel Bortri- fluorid verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Katalysatoren Edelmetalle ver wendet werden.
CH341156D 1956-03-02 1956-03-02 Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol CH341156A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH341156T 1956-03-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH341156A true CH341156A (de) 1959-09-30

Family

ID=4505671

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH341156D CH341156A (de) 1956-03-02 1956-03-02 Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH341156A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH341156A (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol
DE1173902B (de) Verfahren zur Herstellung von Isothiazolderivaten
DE891257C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Ester von Oxychinolinen
AT200576B (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanilamido-3,4-dimethylisoxazol
DE709668C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-monohalogensubstituierten Homologen der Essigsaeure
DE1768049A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,5-(Diarylamino-)terephthalsaeuren
DE871155C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Monomethyl-ª‰-phenylaethylaminen
DE517264C (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Oxyacenaphthen und seinen Derivaten
DE1545687A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines 1-[(omega-1)-Oxoalkyl]-3,7-dimethylxanthins
DE2701629C2 (de)
DE294159C (de)
DE489849C (de) Verfahren zur Herstellung von 9, 10-Bisaminoarylanthracenen
DE847447C (de) Verfahren zur Herstellung von 21-Oxypregnen-(5)-ol-(3)-on-(20)-abkoemmlingen
AT160482B (de) Verfahren zur Darstellung von Pregnen-(5)-ol-(3)-on-(20) oder dessen Stereoisomeren bzw. deren Derivaten.
DE1593303C (de) Verfahren zur Herstellung von Östr-5(10&gt;en-3,17-dion
AT160752B (de) Verfahren zur Darstellung von Pregnen-(4)-dion-(3.20).
DE708115C (de) Verfahren zur Darstellung von 3-Epiacetoxyaetioallocholansaeure
DE604638C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-AEthoxy-4-oxybenzaldehyd
CH341157A (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfanilamido-3,4-dimethyl-isoxazol
CH262163A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Oxyhydrophenanthren-Derivates.
CH262162A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Oxyhydrophenanthren-Derivates.
CH202183A (de) Verfahren zur Darstellung von m-Dimethoxy-m-oxy-p-dioxy-fuchson.
CH292589A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen basischen Äthers.
CH222689A (de) Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.
CH420102A (de) Verfahren zur Herstellung von Aryl-substituierten a-Oxy-aliphatischen Carbonsäuren