CH345958A - Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen der Benzanthronimidgrün-Reihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen der Benzanthronimidgrün-Reihe

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CH345958A
CH345958A CH345958DA CH345958A CH 345958 A CH345958 A CH 345958A CH 345958D A CH345958D A CH 345958DA CH 345958 A CH345958 A CH 345958A
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CH
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benzanthronimide
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Inventor
Baumann Fritz Dr Chem
Bien Hans-Samuel Dr Chem
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Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/34Anthraquinone acridones or thioxanthrones
    • C09B5/40Condensation products of benzanthronyl-amino-anthraquinones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 343048    Verfahren zur Herstellung von     Küpenfarbstoffen    der     Benzanthronimidgrün-Reihe       Es ist bekannt, dass durch     Alkalischmelze    von     Bz-1-Benzanthronyl-5-amino-1,1'-dianthrimiden    der    Formel  
EMI0001.0005     
    graue     Küpenfarbstoffe    erhalten werden     (DRP    Nr. 533500).  



  Die gleichen Farbstoffe können auch gewonnen werden, wenn man das 5-Amino-benzanthronimid-    grün der Formel  
EMI0001.0008     
    mit     a-Chlor-anthrachinon    umsetzt     (DRP    Nr. 546228).      Es ist     fernerhin    bekannt, dass durch eine       NaCI/AIC13        Schmelze    der erhaltenen grauen Farb  stoffe Verbindungen erhalten werden, die pflanzliche  Fasern in oliven Tönen     auffärben.     



  Es wurde nun gefunden, dass     Bz-1-Benzanthronyl-          5-amino-1,1'-dianthrimide    durch Verschmelzen mit  Komplexverbindungen aus Aluminiumchlorid und  Basen in     Farbstoffe    übergehen, die auf Baumwolle  in     grünstichig    braunen, khakifarbenen oder oliven  Tönen ziehen. Bei dieser Schmelze erfolgt unter Bil  dung eines     Dihydroacridins    ein     Ringschluss.    Das Ge  wichtsverhältnis     Anthrimid/A1Cls    kann in weiten       Grenzen    variiert werden, z. B. 1 : 2 bis 1 : 10. Die  Kondensationstemperatur liegt zwischen 120 und  170 .  



  Bei der Behandlung mit rauchender Schwefel  säure oder     Chlorsulfonsäure    gehen die durch die  vorliegende Erfindung zugänglich gewordenen neuen  Farbstoffe in andere     Farbstoffe    über, die sich in  Schwefelsäure blau lösen und Baumwolle in sehr  echten, etwas grüneren Tönen anfärben.  



  Als Basen können z. B.     Pyridin,        Pyridinbasen-          gemisch,        Isochinolin,        Chinolin    und seine Homologen,       Dimethylanilin,        Dimethylamin,        Trimethylamin    und  Ammoniak verwendet werden. Die Schmelze kann  mit oder ohne Zusatz von Kupferpulver erfolgen.  



  Die nach dem Verfahren gemäss vorliegender Er  findung erhältlichen im allgemeinen sehr     kräftigen     Farbstoffe besitzen sehr gute Licht- und Waschecht  heit.  



  <I>Beispiele</I>  1. In 165 Teilen     Pyridin    und 75 Teilen Alumi  niumchlorid werden bei 110  15 Teile     Bz-l-Benz-          anthronyl-5-amino-1,1'-dianthrimid    eingetragen und  die Temperatur 3 Stunden auf 120  C gehalten. Die  zunächst violette Farbe der     Schmelze    geht     allmählich     in braun über. Nach beendeter Reaktion wird die       Schmelze    auf warme Natronlauge gegeben und das       Pyridin    mit Wasserdampf abgetrieben.

   Der in brau  nen Flocken anfallende     Farbstoff    wird     abfiltriert,     durch     mehrmaliges    Auskochen mit     Salzsäure    oder  Natronlauge von den anhaftenden     Aluminiumsalzen     befreit und dann neutral gewaschen. Der     Farbstoff     löst sich in     Schwefelsäure-Monohydrat    mit olivgrüner  Farbe und zieht aus brauner     Küpe    auf Baumwolle  in echten     kräftigen    khakifarbenen Tönen.  



  2. In 160 Teilen     Isochinolin    und 80 Teilen  Aluminiumchlorid werden bei 130  C 16 Teile     Bz-l-          Benzanthronyl-5-amino-1,1'-dianthrimid    eingetragen  und diese Temperatur 2 Stunden gehalten. Die zu  nächst rotbraune Lösung geht im Laufe der Reak  tionszeit in eine     grünlichbraune    über. Nach been  deter Reaktion     wird    die     Schmelze    in Salzsäure gege  ben und der in braunen Flocken anfallende Farbstoff  durch mehrmaliges Auskochen mit Säure von den  Aluminiumsalzen und dem     Isochinolin    befreit. An  schliessend wird er neutral gewaschen.

   Er ist prak-         tisch    mit dem in Beispiel 1 beschriebenen Produkt  identisch.  



  3. In 60 Teile     Chinolin    werden 25 Teile Alumi  niumchlorid eingetragen, wobei die     Schmelze    eine  olivgrüne Farbe     annimmt.    Dann trägt man bei 110  C  5 Teile     Bz-1-Benzanthronyl-5-amino-1,1'-dianthrimid     ein und hält etwa 2 Stunden eine Temperatur von  130  C, wobei sich die Farbe der Schmelze von rot  nach     korinth    ändert. Wird nach der in Beispiel 1 an  gegebenen Methode aufgearbeitet, so erhält man  einen in khakifarbenen Tönen auf     pflanzliche    Faser  aus brauner     Küpe    ziehenden Farbstoff. Er löst sich  in     Schwefelsäure-Monohydrat    mit olivgrüner Farbe.  



  4. Es werden 25 Teile     Aluminiumchlorid    in 60  Teilen     Dimethylanilin    gelöst und in die anfangs  grüne, dann blau werdende Lösung bei 110  C 5  Teile     Bz-l-Benzanthronyl-5-amino-1,1'-dianthrimid     eingetragen. Die Schmelze wird etwa 1 Stunde lang  auf 115 C erhitzt.     Wenn    der Versuch in der in  Beispiel 1 angegebenen Weise aufgearbeitet wird,  so erhält man einen oliven     Küpenfarbstoff,    der mit       olivbrauner    Farbe     küpt    und sich in Schwefelsäure  olivgrün löst.  



  5. Man leitet über 100 Teile Aluminiumchlorid  trockenes Ammoniak, bis eine bei 130 bis 140  C  flüssige     Schmelze    erhalten wird; gibt 5 Teile     Di-          methylanilin    zu und hält die Temperatur nach dem  Eintragen von 5 Teilen     Bz-1-Benzanthronyl-5-          amino-1,1'-dianthrimid    etwa 2 Stunden auf 140  C.  Nach beendeter Reaktion wird die Schmelze auf  Wasser gegeben und so lange mit Salzsäure aus  gekocht, bis sich im Filtrat kein Aluminiumchlorid  mehr nachweisen lässt.

   Der neue Farbstoff löst sich  in Schwefelsäure     rotstichig    blau und zieht aus braun  roter     Küpe    auf Baumwolle in     grünstichig    braunen  Tönen von guten     Echtheiten.     



  6. In 100 Teilen     Chlorsulfonsäure    werden bei  10  C 10 Teile Farbstoff (dargestellt nach Beispiel  1) eingetragen. Er löst sich zunächst mit grüner  Farbe, die aber im Verlauf von 2 Stunden in ein re  lativ klares Blau umschlägt. Das neue Produkt zieht  aus khakifarbener     Küpe    auf Baumwolle in grün  stichig khakifarbenen Tönen von sehr guten     Echt-          heiten.    Die Lösungsfarbe in Schwefelsäure ist blau.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass Bz-1-Benzanthronyl-5- amino-1,1'-dianthrimide mit Komplexverbindungen aus Aluminiumchlorid und Basen verschmelzt wer den, wobei unter Bildung eines Dihydroacridins ein Ringschluss erfolgt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die erhaltenen Farbstoffe mit Schwefelsäure oder Chlorsulfonsäure nachbehandelt.
CH345958D 1954-07-13 1955-06-27 Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen der Benzanthronimidgrün-Reihe CH345958A (de)

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