CH347838A - Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Aminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Aminen

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CH347838A
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trimethyl
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cyclohexen
amine obtained
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Wolf Goldberg Moses
Teitel Sydney
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Herstellung von therapeutisch     wirksamen        Aminen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Aminen  der Formel  
EMI0001.0003     
    in welcher n die Zahl 0 oder 1 und     R1    eine tertiäre       Aminogruppe    bedeuten.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der genannten therapeutisch wirksamen Amine der  obigen Formel ist dadurch gekennzeichnet, dass man       /3-Jonon    oder     4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-          yl]-2-methyl-buten-(2)-al-(1)    mit einem     Diamin    der  Formel       H.,,N-Alkylen-R        l     in Gegenwart von Reduktionsmitteln, z. B. kataly  tisch aktiviertem Wasserstoff, umsetzt.  



  Der     Alkylen-Rest    kann     geradkettig    oder     ver-          zweigtkettig    sein. Die durch den Buchstaben     R1    dar  gestellte tertiäre     Aminogruppe    kann ein     Dialkyl-          aminorest,    wie z.

   B. der     Dimethylaminorest    oder ein  gesättigtes basisches     monocyclisches,    fünf- oder     sechs-          gliedriges        heterocyclisches    Radikal, wie beispiels  weise das     Piperidino-,        Morpholino-    oder     Pyrrolidino-          radikal    usw., sein.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen Produkte haben  eine bemerkenswerte Wirkung gegen     Protozoen,    z. B.  gegen     Trichomonas        vaginalis,    und gegen     pathogene     Pilze, z. B.     Trichophyton        mentagrophytes    und     Micro-          sporon        lanosum.    Ferner können sie als     Anthelmintica,     z. B. in der Behandlung von Infektionen durch       Syphacia        obvelata,    verwendet werden.  



       Gewünschtenfalls    kann das erhaltene Amin       acyliert    oder     alkyliert    und/oder in die     Säureadditions-          salze    übergeführt werden. Als     Alkylradikale    kommen    vorzugsweise niedere     Alkylgruppen,    wie     Methyl,     Äthyl,     Propyl    u. ä., und als     Acylreste    z.

   B. der       Acetyl-,        Propionyl-,        Benzoyl-    oder     Diphenylacetyl-          rest    usw. in Betracht.     Säureadditionssalze    sind z. B.  diejenigen mit anorganischen Säuren, z. B. Chlor  wasserstoffsäure,     Bromwasserstoffsäure,        Jodwasser-          stoffsäure,    Schwefelsäure, Phosphorsäure usw., oder  solche mit organischen Säuren, wie z. B.     Oxalsäure,          Citronensäure,    Essigsäure, Milchsäure, Weinsäure,       Benzolsulfonsäure    u. ä.

      Durch Reduktion der     N-Acylverbindungen    mittels       Lithiumaluminiumhydrid    können die entsprechenden       Alkylverbindungen    hergestellt werden. Die     N-Acyl-          derivate    können ihrerseits durch Umsetzung des  Amins mit einem organischen     Säureanhydrid    oder  einem organischen     Säurehalogenid    gewonnen werden.  Anderseits kann man     die        Methylierung    der zunächst  erhaltenen Amine auch z. B. durch Einwirkung einer       Formaldehyd-Ameisensäure-Mischung    bewirken.  



  <I>Beispiel 1</I>  155 g (0,8     Mol)        ss-Jonon    und 214 g (1,85     Mol)          /1-Diäthylamino-äthylamin    werden in 400 ml     Äthyl-          alkohol    gelöst und in Gegenwart eines     Raney-Nickel-          Katalysators    bei einer Temperatur von     60     und einem  Druck von 105     kg/cm     hydriert.

   Der Katalysator  wird     abfiltriert,    der Alkohol     abdestilliert    und das  verbleibende Öl im Vakuum einer fraktionierten  Destillation unterworfen, wobei man das           N2,N2-Diäthyl-Nl-(1-methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-          cyclohexen-(1')-yl]-propyl)-äthylendiamin     vom Siedepunkt 133 /0,4 mm,     nD    = 1,4723, erhält.

    50 g (0,17     Mol)    des so erhaltenen     Diamins    wer  den in 32,5 ml (0,6     Mol)        90o/oige    Ameisensäure       und        16,2        ml        (0,19        Mol)        35        %        igem        Formaldehyd     gelöst. Diese Lösung wird unter Rühren während  3 Stunden unter     Rückfluss    zum Sieden erhitzt. Dann  wird die Lösung in einem mittels einer Wasserstrahl  pumpe erzeugten Vakuum eingeengt.

   Der     sirupöse     Rückstand wird mit 15     o/oigem        Kaliumhydroxyd    stark  alkalisch gestellt und das Gemisch hierauf mit Äther  extrahiert. Der Ätherextrakt wird mit Wasser ge  waschen und mit     Kaliumcarbonat        getrocknet.    Der  Äther wird     abdestilliert    und das zurückbleibende Öl       fraktioniert    destilliert, wobei man das       N2,N"-Diäthyl-Nl-methyl-Nl-(1-methyl-3-[2',6',6'-          trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-propyl)-äthylendiamin     vom Siedepunkt 135 /0,3 mm,     nD    = 1,4758, erhält.

    Eine Lösung von 11,8 g (0,04     Mol)          N=,N2-Diäthyl-Nl-(1-methyl-3-[2',    6',     6'-trimethyl-          cyclohexen-(1')-yl]-propy1)-äthylendiamin     und 9,5 g (0,041     Mol)        Diphenylacetylchlorid    in  200 ml trockenem Benzol wird während 3 Stunden  unter     Rückfluss    erhitzt. Hierauf wird das Benzol ab  destilliert und die verbleibende gummiartige Masse  mittels wässerigem     Natriumcarbonat    alkalisch gestellt  und mit Äther extrahiert.

   Der Ätherextrakt wird mit  Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und  der Äther hierauf     abdestilliert.    Das zurückbleibende  Öl enthält  N2,N2-Diäthyl-Nl-diphenyl-acetyl-Nl-(1-methyl       3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          propyl)-äthylendiamin.     



  Eine Lösung von 11,8 g (0,04     Mol)          N2,N2-Diäthyl-Nl-(1-methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-          cyclohexen-(1')-yl]-propyl)-äthylendiamin     und 9,5 g (0,041     Mol)        Diphenylacetylchlorid    -in  200 ml trockenem Benzol wird während 3 Stunden  unter     Rückfluss    erhitzt. Das Benzol wird hierauf ab  destilliert und der zurückbleibende Gummi mittels  wässerigem     Natriumcarbonat        alkalisch    gestellt und  mit Äther extrahiert.

   Der Ätherextrakt wird mit  Wasser gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und  mit     Bromwasserstoffgas    behandelt, bis das Produkt       congosauer    reagiert. Alsdann wird der Äther ab  destilliert und das verbleibende  N2,N2-Diäthyl-Nl-diphenyl-acetyl-Nl-(1-methyl       3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          propyl)-äthylendiamin-hydrobromid     vom     Schmelzpunkt    180-18l  aus     Athanol-Ather     kristallisiert.  



  <I>Beispiel 2</I>  206 g (1     Mol)          4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          2-methyl-buten-(2)-al-(1)     und 120 g (1,03     Mol)        ss-Diäthylamino-äthylamin,    ge  löst in 400 ml Äthylalkohol, werden in Gegenwart  eines     Raney-Nickel-Katalysators    bei einem Druck  von 105     kg/cm2    und einer Temperatur von 150     hydriert.

   Dann wird der Katalysator     abfiltriert,    der  Alkohol     abdestilliert    und das zurückbleibende Öl im  Vakuum fraktioniert, wobei man       Nl-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-N2,N2-diäthyl-äthylendiamin     vom Siedepunkt 140 ;0,07 mm,     nD    = 1,4783, erhält.  



  Wird ein Teil des so erhaltenen Produktes mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton behandelt, so  erhält man das entsprechende     Dioxalat    in kristalliner  Form, welches nach dem     Umkristallisieren    aus       Wasser-Methylalkohol-Aceton    bei 201-202  (unter  Zersetzung) schmilzt.  



  <B>61,6</B> g (0,2     Mol)          Nl-(2-Methyl-4-[2',6',        6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-N2,Nz-diäthyl-äthylendiamin          werden        in        26        ml        (0,5        Mol)        90%        iger        Ameisensäure     gelöst und diese Lösung mit 19 ml (0,22     Mol)

            35%igem        Formaldehyd        versetzt.        Die        Lösung        wird     unter Rühren während 3 Stunden auf dem Dampf  bade erhitzt und der     überschuss    an Formaldehyd und  Ameisensäure     abdestilliert.    Das zurückbleibende Öl  wird mit     30o/oigem        Natriumhydroxyd    stark alkalisch  gestellt und mit Äther extrahiert.

   Der Ätherextrakt  wird mit Wasser gewaschen, mit     Kaliumcarbonat    ge  trocknet und der Äther hierauf     abdestilliert.    Das  zurückbleibende Öl wird im Vakuum einer fraktio  nierten Destillation unterworfen, wobei man das  Nl-Methyl-Nl-(2-methyl-4-[2',6',6'-trimethyl       cyclohexen-(1')-yl]-butyl)-N2,N2-diäthyl-          äthylendiamin     vom Siedepunkt 134 /0,07 mm,     nD    = 1,4770, erhält.

    Ein Teil der so erhaltenen Verbindung wird mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton behandelt,  wobei man das entsprechende     Dioxalat    erhält, wel  ches, aus     Methylalkohol-Aceton    umkristallisiert, bei  183-184  (unter Zersetzung) schmilzt.  



  <I>Beispiel 3</I>  Man versetzt eine Lösung von 38,4 g (0,2     Mol)          ss-Jonon    und 23 g (0,2     Mol)        3-Dimethylamino-propyl-          amin    in 150 ml Äthylalkohol mit     Raney-Nickel-          Katalysator    in einer Menge von 2 Teelöffeln.

   Das  Gemisch wird bei 150  und 105     kg/cm'    hydriert,  worauf der Katalysator     abfiltriert,    der Äthylalkohol       abdestilliert    und das verbleibende Öl im Vakuum  fraktioniert wird, wobei man das  Nl-(1-Methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen       (1')-yl]-propyl)-N=,N:1-dimethyl-1,3-          propan-diamin     vom Siedepunkt 120 /0,1 mm,     nD    = 1,4743, erhält.

    Ein Teil des so erhaltenen Produktes wird mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton behandelt,  wobei man das entsprechende     Dioxalat-hemihydrat     in kristalliner Form erhält, welches nach dem     Um-          kristallisieren        aus        95%igem        Äthanol        bei        172-173      (unter Zersetzung) schmilzt.  



  43,9g (0,16     Mol)     Nl-(1-Methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen       (1')-yl]-propyl)-N',N2-dimethyl-1,3-          propan-diamin         werden in 31,2 ml (0,52     Mol)        90o/oige    Ameisensäure  gelöst und diese Lösung mit 16 ml (0,18     Mol)     35     o/oigem    Formaldehyd versetzt.

   Die Lösung wird  unter Rühren auf dem Dampfbade während 3 Stun  den erhitzt und hierauf der     überschuss    an Form  aldehyd und Ameisensäure     abdestilliert.    Das zurück  bleibende Öl wird mit     30o/oigem        Natriumhydroxyd     stark alkalisch gestellt und mit Äther extrahiert. Der  Ätherextrakt wird mit Wasser gewaschen und mit       Kaliumcarbonat    getrocknet, worauf der Äther ab  destilliert wird. Das erhaltene Öl wird mit einer  Lösung von     Oxalsäure    in Aceton behandelt.

   Man  erhält nach dem Kristallisieren aus     80o/oigem        Äthyl-          alkohol    das  Nl-(1-Methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen       (1')-yl]-propyl)-N1,N'=,N'=-trimethyl-1,3-          propan-diamin-dioxalat     vom Schmelzpunkt 226-227  (unter Zersetzung).

      <I>Beispiel 4</I>  38,4 g (0,2     Mol)        ss-Jonon    und 26 g (0,2     Mol)          3-Diäthylamino-propylamin    werden nach den Anga  ben von Beispiel 3 zur Umsetzung gebracht, wobei  man das  Nl-(1-Methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen       (1')-yl]-propyl)-N2,N'=-diäthyl-1,3-          propan-diamin     vom Siedepunkt 122-125 /0,08 mm,     np    = 1,4715,  erhält.  



  Wird ein Teil dieses Produktes mit einer Lösung  von     Oxalsäure    in Aceton behandelt, so erhält man  das entsprechende     Dioxalat,    welches kristallin anfällt  und nach dem     Umkristallisieren    aus     Wasser-Aceto-          nitril    unter Zersetzung bei 178-179  schmilzt.

      <I>Beispiel 5</I>  38,4 g (0,2     Mol)        f-Jonon    und 37,2 g (0,2     Mol)          3-Dibutylamino-propylamin    werden in der im Bei  spiel 3 beschriebenen Weise miteinander zur Um  setzung gebracht, wobei man das       Nl-(1-Methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-propyl)-N",N:'-dibutyl-1,3-propan-diamin     vom Siedepunkt     150-l53^/0,06    mm,     nD    = 1,4728,  erhält.  



  Wird ein Teil des so erhaltenen Produktes mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton behandelt, so  erhält man das entsprechende     Dioxalat    in     kristalliner     Form, welches nach dem     Umkristallisieren    aus       95o/oigem    Äthylalkohol bei 161-163  (unter Zer  setzung) schmilzt.  



  <I>Beispiel 6</I>  38,4 g (0,2     Mol)        f-Jonon    und 28,4 g (0,2     Mol)          N-(Amino-propyl)-morpholin    werden gemäss der im  Beispiel 3 beschriebenen Methode unter Bildung des       N-(1-Methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-propyl)-3-(4'-morpholinyl)-propylamin     vom Siedepunkt 155-158 ,     nD    = 1,4856, mitein  ander umgesetzt.  



  Ein Teil dieser Verbindung wird mit einer Lösung  von     Oxalsäure    in Aceton behandelt und liefert  dabei das entsprechende     Dioxalat    in kristalliner Form,    welches nach dem     Umkristallisieren    aus     80o/oigem     Äthylalkohol bei 186-187  (unter Zersetzung)  schmilzt.  



  Gemäss Angaben in Beispiel 3 werden 26,2 g  (0,081     Mol)          N-(1-Methyl-3-[2',    6',     6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-propyl)-3-(4'-morpholinyl)-propylamin,     16,2 ml (0,27     Mol)        90o/oigeAmeisensäureund    8,1 ml  (0,92     Mol)        35o/oiger    Formaldehyd miteinander um  gesetzt, wobei man das  N-Methyl-N-(1-methyl-3-[2',6',6'-trimethyl       cyclohexen-(1')-yl]-propyl)-3-(4'-morpholinyl)-          propylamin-dioxalat     vom Schmelzpunkt 193-194  (unter     Zersetzung)

            nach        dem        Auskristallisieren        aus        80        %        igem        Äthyl-          alkohol    erhält.  



  <I>Beispiel 7</I>  41,2 g (0,2     Mol)          4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          2-methyl-buten-(2)-al-(1)     und 23 g (0,2     Mol)        3-Dimethylamino-propylamin     werden in der im Beispiel 3 beschriebenen Weise mit  einander zur Reaktion gebracht, wobei man das       Nl-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-N=,N2-dimethyl-1,3-propan-diamin     vom Siedepunkt 130-133 /0,1 mm,     nD    = 1,4772,  erhält.  



  Behandelt man einen Teil des so erhaltenen Pro  duktes mit einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton,  so erhält man das entsprechende     Dioxalat    in kristalli  ner Form, welches nach dem     Umkristallisieren    aus  wässerigem Äthanol bei 201-203  (unter Zerset  zung) schmilzt.  



  9,1 g (0,03     Mol)          Nl-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-eyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-N2,N2-dimethyl-1,3-propan-diamin,     6 ml (0,1     Mol)    90     o/oiger    Ameisensäure und 3 ml  (0,034     Mol)    35     o/oigem    Formaldehyd werden gemäss  der in Beispiel 3 beschriebenen Methode zur Reak  tion gebracht.

   Man erhält  Nl-Methyl-Nl-(2-methyl-4-[2',6',6'-trimethyl       cyclohexen-(1')-yl]-butyl)-N2,N2-dimethyl-          1,3-propan-diamin     vom Siedepunkt 127-129 /0,3 mm und das entspre  chende     Dioxalat,    welches nach dem     Umkristallisie-          ren    aus Methylalkohol bei 190-191  (unter Zerset  zung) schmilzt.  



  <I>Beispiel 8</I>  41,2 g (0,2     Mol)          4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          2-methyl-buten-(2)-al-(1)     und 26 g (0,2     Mol)        3-Diäthylamino-propylamin    wer  den gemäss der in Beispiel 3 beschriebenen Methode  miteinander     zur    Reaktion gebracht, wobei man das       Nl-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-N2,N2-diäthyl-l,3-propan-diamin     vom Siedepunkt 145-147 ,     nD    = 1,4778, erhält.  



  Wird ein Teil der so erhaltenen Substanz mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton behandelt,  so entsteht das entsprechende     Dioxalat    in     kristalliner         Form, welches nach dem     Umkristallisieren    aus wässe  rigem     Athanol    bei 182-183  (unter Zersetzung)       schmilzt.     



  9,7 g (0,3     Mol)          Nl-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-bUtyl)-N2,N'=-diäthyl-l,3-propan-diamin,     6     ml        (0,1        Mol)        90%ige        Ameisensäure        und    3     ml          (0,034        Mol)        35%iger        Formaldehyd        werden        in        der     in Beispiel 3 beschriebenen Weise zur Umsetzung  gebracht,

   wobei man das  Nl-Methyl-Nl-(2-methyl-4-[2',6',6'-trimethyl       cyclohexen-(1')-yl]-butyl)-N2,N2-diäthyl-          1,3-propan-diamin-dioxalat     erhält, welches nach dem     Umkristallisieren    aus     Was-          ser-Äthylalkohol    bei 198-199  (unter Zersetzung)       schmilzt.     



  <I>Beispiel 9</I>  41,2 g (0,2     Mol)          4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          2-methyl-buten-(2)-al-(1)     und 37,2 g (0,2     Mol)        3-Dibutylamino-propylamin     werden gemäss Angaben in Beispiel 3 miteinander  zur Umsetzung gebracht, wobei man das       NI-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-N2,N2-dibutyl-l,3-propan-diamin     vom Siedepunkt 155-158 /0,06 mm,     nD    = 1,4758,  erhält.  



  Behandelt man einen Teil dieses Produktes mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton, so erhält       man        nach        dem        Umkristallisieren        aus        60        %igem        Athyl-          alkohol    das entsprechende     Dioxalat    in kristalliner  Form vom Schmelzpunkt 187-188  (unter Zer  setzung).

      <I>Beispiel 10</I>  41,2 g (0,2     Mol)          4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          2-methyl-buten-(2)-al-(1)     und 31,2 g (0,2     Mol)        5-Diäthylamino-2-amino-pentan     werden in der im Beispiel 3 beschriebenen Weise mit  einander umgesetzt, wobei man das  NI,NI-Diäthyl-4-methyl-N2-(2-methyl-4-[2',6',6'       trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-butyl)-1,4-          butan-diamin     vom Siedepunkt 142 /0,07 mm,     nD    =<B>1,4783,</B> erhält.

    Wird ein Teil der so erhaltenen Verbindung mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton behandelt und  das so erzeugte     Dioxalat,    welches in kristalliner     Form          anfällt,        aus        95%igem        Äthanol        umkristallisiert,        so     schmilzt es bei 168-170  (unter Zersetzung).  



  10,3 g (0,03     Mol)     Nl,NI-Diäthyl-4-methyl-N2-(2-methyl-4-[2',6',6'       trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-butyl)-1,4-          butan-diamin,     6     ml        (0,1        Mol)        19        %        ige        Ameisensäure        und    3     ml          (0,034        Mol)

          35        %        iger        Formaldehyd        werden        in        der     im Beispiel 3 beschriebenen Weise miteinander um  gesetzt, wobei man das       Nl,NI-Diäthyl-4-methyl-N2-methyl-N2-(2    -methyl       4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-butyl)-          1,4-pentan-diamin-dioxalat       vom Schmelzpunkt     138-140     (nach dem     Umkri-          stallisieren    aus     Äthylalkohol-Aceton)    erhält.  



  <I>Beispiel 11</I>  41,2 g (0,2     Mol)          4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]-          2-methyl-buten-(2)-al-(1)     und 28,4 g (0,2     Mol)        N-(Aminopropyl)-morpholin     werden gemäss der im Beispiel 3 beschriebenen Me  thode miteinander zur Reaktion gebracht, wobei  man das       N-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-3-(4'-morpholinyl)-propylamin     vom Siedepunkt 157-160 /0,1 mm,     n2;    = 1,4877,       erhält.     



  Behandelt man einen Teil dieser Verbindung mit  einer Lösung von     Oxalsäure    in Aceton, so erhält  man das entsprechende     Dioxalat    in kristalliner Form,  welches nach dem     Umkristallisieren    aus Methyl  alkohol bei 171-173  (unter Zersetzung) schmilzt.

    10 g (0,03     Mol)          N-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen-          (1')-yl]-butyl)-3-(4'-morpholinyl)-propylamin,     6     ml        (0,1        Mol)        90%ige        Ameisensäure        und    3     ml          (0,034        Mol)        35        %        iger        Formaldehyd        werden        gemäss     Angaben in Beispiel 3 miteinander umgesetzt,

   wobei  man das  N-Methyl-N-(2-methyl-4-[2',6',6'-trimethyl       cyclohexen-(1')-yl]-butyl)-3-(4'-morpholinyl)-          propylamin-dioxalat     vom Schmelzpunkt 197-198  (unter Zersetzung)       nach        dem        Umkristallisieren        aus        80        %        igem        Äthyl-          alkohol    erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Aminen, dadurch gekennzeichnet, dass man ss-Jonon oder 4-[2',6',6',-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]- 2-methyl-buten-(2)-al-(1) mit einem Diamin der Formel H,N-(alkylen)-R, worin R1 eine tert. Aminogruppe bedeutet, in Gegen wart eines Reduktionsmittels zur Umsetzung bringt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Reduktionsmittel kataly tisch aktivierten Wasserstoff verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Amin in ein Säureadditionssalz überführt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Amin acyliert. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Amin da durch acyliert, dass man es mit einem organischen Säureanhydrid bzw. -halogenid zur Umsetzung bringt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene acylierte Amin in ein Säureadditionssalz überführt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Amin alkyliert. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Amin dadurch methyliert, dass man es mit einer Mischung von Formaldehyd und Ameisensäure zur Umsetzung bringt. B. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene alkylierte Amin in ein Säureadditionssalz überführt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl]- 2-methyl-buten-(2)-al-(1) mit 3-Dimethylamino-propylamin in Gegenwart von katalytisch aktiviertem Wasserstoff zur Umsetzung bringt und das so erhaltene Nl-(2-Methyl-4-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen- (1')-yl]-bUtyl)-N2,N2-dimethyl-1,3-propan-diamin mit einer Mischung von Ameisensäure und Form aldehyd behandelt.
    10. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass man ss-Jonon mit 3-Dimethylamino-propylamin in Gegenwart von katalytisch aktiviertem Wasserstoff zur Umsetzung bringt und das so erhaltene Nl-(1-Methyl-3-[2',6',6'-trimethyl-cyclohexen (1')-yl]-propyl)-N2,N2-dimethyl-1,3- propan-diamin mit einer Mischung von Ameisensäure und Form aldehyd behandelt.
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