CH348443A - Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen mit dem Starkstromnetz überlagerten Steuerimpulsen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen mit dem Starkstromnetz überlagerten Steuerimpulsen

Info

Publication number
CH348443A
CH348443A CH348443DA CH348443A CH 348443 A CH348443 A CH 348443A CH 348443D A CH348443D A CH 348443DA CH 348443 A CH348443 A CH 348443A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
control
current
storage capacitor
transistor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Beilstein Karl
Original Assignee
Zellweger Uster Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zellweger Uster Ag filed Critical Zellweger Uster Ag
Publication of CH348443A publication Critical patent/CH348443A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
    • H02J13/1311Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission
    • H02J13/1313Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von    Fernsteuerungsbefehlen,   insbesondere in    Rundsteuerungsanlagen   mit dem Starkstromnetz überlagerten    Steuerimpulsen   In sogenannten    Rundsteuerungsanlagen   werden die meist tonfrequenten Steuerimpulse auf der Sendeseite dem vorhandenen Starkstrom überlagert. Die Übertragung der Steuerimpulse vom Sender zu den Empfängern erfolgt gemeinsam mit dem Starkstrom auf dem sowieso vorhandenen Starkstromnetz. Dies bedingt, dass in den einzelnen Empfangsapparaten die Steuerimpulse zunächst wieder vom    50periodigen   Starkstrom getrennt werden müssen. 



  Zur Durchführung dieser Aufgabe sind bereits eine Reihe von Verfahren und Einrichtungen bekannt, zum Beispiel elektrische    frequenzabhängige   Filter oder elektromechanische    frequenzabhängige   Filter. 



  Die elektrischen Filter haben den Vorteil, dass sie ohne mechanisch bewegte Teile auskommen, sie werden anderseits besonders bei verhältnismässig tiefen Steuerfrequenzen voluminös und teuer. Die zur Erzielung einer guten    Selektivitätskurve   notwendigen hohen Gütezahlen der elektrischen Schwingkreise lassen sich zudem in der Praxis oft nur mit grossem Aufwand realisieren. 



  Demgegenüber lassen sich elektromechanische Filter, zum Beispiel solche mit schwingenden Metallzungen, sehr klein herstellen. Der sogenannte Gütefaktor der mechanisch schwingenden    Teile   kann zudem ohne Schwierigkeit genügend hoch getrieben werden, man erhält also ohne weiteres genügend    scharfe      Selektivitätskurven.   Hingegen bereitet die Auswertung der Steuerimpulse, die ein mechanisches Filter durchlaufen haben, einige Schwierigkeiten.

   Beim    meistbekannten   Antrieb von Klinkenrädchen durch die schwingende Zunge sind Lärm und mechanische Abnützungserscheinungen    unvermeidlich.   Eine Zurückverwandlung der mechanischen Schwingung in eine elektrische Schwingung ist infolge des schlechten Wirkungsgrades mit bedeutenden Leistungsver-    lusten   verbunden, so dass    schlussendlich   zur Betätigung des Relais nicht mehr genügend Leistung zur Verfügung steht. 



  Da am Ausgang des elektromagnetischen Filters ferner nicht genügend hohe Steuerspannungen realisierbar sind, ist auch die bekannte Verstärkung durch Speicherung der Steuerimpulse in einem Speicherkondensator und Entladung über eine    Glimmröhre   nicht ohne weiteres anwendbar. 



  Die bekannte Leistungsverstärkung der Steuerimpulse durch Speicherung hat zudem den Nachteil, dass die Zeit vom Beginn des Steuerimpulses bis zur Betätigung des Relais stark von der Amplitude des Steuerimpulses abhängt. 



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und besteht darin, dass die Steuerimpulse zunächst in einem elektromechanischen Filter vom Starkstrom und eventuellen Fremdströmen getrennt und dann    mit   einem    Amplitudenbegrenzer   auf einen möglichst konstanten Wert begrenzt, anschliessend verstärkt und gleichgerichtet als konstanter Ladestrom einem Speicherkondensator zugeführt werden, und dass die in diesen Speicherkondensator hineingeladene Hilfsenergie nach einer durch die Erreichung einer    bestimmten   Spannung genau vorbestimmten Zeit über ein Halbleiterelement mit fallender    Strom-Spannungs-      charakteristik   an das zu betätigende Relais abgegeben wird. 



  Die    Erfindung   umfasst auch eine Einrichtung zur Durchführung des genannten    Verfahrens   und betrifft einen elektromechanischen Wandler zur Umwandlung der elektrischen Schwingung der Steuerimpulse in mechanische Schwingungen,    ein   mechanisches,    fre-      quenzabhängiges   Filter zur Trennung der Schwingungen der Steuerimpulse von denjenigen des Starkstromes und eventueller Fremdströme, einen mechanisch- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 elektrischen Wandler zur Rückverwandlung der mechanischen - nach dem Passieren des Filters nunmehr rein    herausgesiebten   - Schwingungen der Steuerimpulse in elektrische    Schwingungen;   eine Einrichtung zur    amplitudenmässigen   Begrenzung der zuletztgenannten Schwingungen;

   je eine Einrichtung zur Verstärkung, Gleichrichtung und Speicherung dieser Schwingungen sowie ein Halbleiterelement mit fallender    Stromspannungscharakteristik      zur   spontanen Abgabe der gespeicherten    Hilfsenergie   an das zu    betäti-      gende   Relais. 



  Die notwendige Verstärkung der schwachen Steuersignale erfolgt beispielsweise durch die Steuerung eines wesentlich grösseren, konstanten    Hilfs-      bzw.   Ladestromes mittels eines steuerbaren Halbleiterventils. 



     Vorteilhafterweise   wird die Entladung des    Spei-      cherkondensators   über sogenannte    PNPN-   oder    Uni-      junction-Transistoren   eingeleitet. Der    PNPN-Tran-      sistor   kann auch durch eine Kombination eines    PNP-      und   eines    NPN-Transistors   ersetzt werden. 



  Ferner ist es zweckmässig, den Einfluss der Netzspannungsschwankungen auf die Speisespannung des Verstärkers mit    Hilfe   eines spannungsabhängigen Widerstandes    auszugleichen.   



  Im folgenden sollen anhand von Beispielen und der Figuren das erfindungsgemässe Verfahren sowie eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens    beschrieben   werden. 



  Dabei zeigt:    Fig.   1 ein elektrisches    Prinzipschema   einer Empfangseinrichtung,    Fig.   2 den    Momentanwert   der gefilterten und in ihrer Amplitude limitierten    Steuerspannung      uBE   unmittelbar vor dem Verstärker in Funktion des Momentanwertes der Steuerspannung    u,   an den Eingangsklemmen des Empfängers,    Fig.   3 den Basisstrom    1B   des als Verstärker verwendeten Transistors in Funktion der    Basis-Emitter-      spannung      UBE   bei konstanter    Kollektor-Emitterspan-      nung,

        Fig.4   den    Kollektorstrom   IC    in   Funktion der    Kollektor-Emitterspannung      UCE   mit konstanten Basisströmen    1B      als   Parameter,    Fig.   5 die zwischen Kollektor und    Emitter   von aussen    angelegte      Kollektor-Emitterspannung      UCE   in Funktion der Zeit,    Fig.   6 den    Momentanwert   des    Kollektorstromes      i,.,   des als Verstärker verwendeten Transistors in Funktion des    Momentanwertes   der Steuerspannung    U,

     an den Eingangsklemmen des Verstärkers bei konstanter Gleichspannung    UCE   zwischen Kollektor und    Emitter   des Transistors,    Fig.   7 die am    Verstärkereingang   angelegte    Basis-      Emitterspannung      BBE   in Funktion der Zeit,    Fig.8   den resultierenden    Kollektorstrom      i"   in Funktion der Zeit,    Fig.   9 die Ladespannung    UCL   des    Speicherkon-      densators   in Funktion der Zeit,    Fig.   10 die    Strom-Spannungs-Charakteristik   des Halbleiterelementes mit fallender    Strom-Spannungs-      Charakteristik,

        Fig.   11 die zur Betätigung des Relais minimal notwendige Signalspannung    U,t   an den Empfängereingangsklemmen in Funktion der Impulsdauer des Steuersignals,    Fig.   12 eine mögliche Variante des    Entladestrom-      kreises   einer Empfangseinrichtung,    Fig.   13 eine weitere Variante des    Entladestrom-      kreises   einer Empfangseinrichtung. 



  In    Fig.   1 bedeuten 1 und 2 die Klemmen, mit denen die ganze Empfangseinrichtung ans Starkstromnetz angeschlossen ist. 



  über den Kondensator 3 gelangen die eintreffenden tonfrequenten Steuerimpulse in die Erregerspule 4 des elektromechanischen Wandlers 5.    Induktivität   der Erregerspule 4 und Kapazität des Kondensators 3 sind für die Steuerfrequenz auf    Serieresonanz   abgestimmt, womit eine elektrische    Vorselektion   erreicht wird. Die mechanisch auf die Steuerfrequenz abgestimmte Schwingzunge 6 schwingt also bei eintreffenden Steuerimpulsen. über eine Kopplungsfeder 7 werden diese Schwingungen auf die Schwingzunge 8, die ebenfalls auf die Steuerfrequenz abgestimmt ist, übertragen. Schwingzunge 6 und 8 bilden zusammen mit der Kupplungsfeder 7 in bekannter Weise ein mechanisches Bandfilter für die Steuerfrequenz.

   Vermittels des mechanisch elektrischen    Wandlers   9 werden die ausgesiebten mechanischen Schwingungen wieder in elektrische Schwingungen zurückverwandelt. Dabei bildet die Spule 10 des mechanisch elektrischen Wandlers zusammen mit dem Kondensator 11 einen    Parallelresonanzkreis,   der ebenfalls auf die Steuerfrequenz abgestimmt ist, wodurch eine weitere Verbesserung der Selektion erzielt wird. 



  Damit das    schlussendlich   zu betätigende Relais 12, unabhängig von der Amplitude der Steuerspannung, erst nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit    -      d.   h. erst eine vorbestimmte Zeit nach Beginn des Steuerimpulses - aufzieht, werden die gefilterten Steuerimpulse nach der Selektion in ihrer Amplitude limitiert. Diese Limitierung kann beispielsweise mit Hilfe eines    Seriewiderstandes   13 und zweier Gleichrichter 14, 15, die entgegengesetzt polarisiert und parallel zur gefilterten Steuerspannung    UBE   geschaltet sind, realisiert werden. Dabei kann selbstverständlich an Stelle des    Seriewiderstandes   13 mindestens teilweise auch der innere Widerstand (Resonanzwiderstand) des Resonanzkreises 10,    1l   treten.

   Ferner könnte an Stelle der beiden Gleichrichter 14, 15 ein spannungsabhängiger Widerstand gesetzt werden (dessen Widerstandswert bei der zu limitierenden Spannung stark abnimmt). 



  In    Fig.   2 ist mit der Kurve 81 der    Momentanwert   der gefilterten und in ihrer Amplitude limitierten Steuerspannung    uBF   in Funktion des    Momentanwer-      tes   der Steuerspannung    u,   an den Eingangsklemmen 1, 2 des Empfängers dargestellt. Man erkennt sofort, dass die Spannung    uBE   nicht mehr grösser wird, wenn 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 die Eingangsspannung    u,   einmal die durch die gestrichelten Linien    uctm;n   markierten Werte erreicht hat. 



  Da die Sendeanlage so dimensioniert wird, dass jeder Empfänger mindestens eine Steuerspannung erhält, die dem Wert    u,tmsn   entspricht, ist in allen Empfängern die Grösse der gefilterten und limitierten Steuerspannung    u$1,   praktisch unabhängig von der Steuerspannung an seinen Eingangsklemmen. 



  Die Steuerspannung    uBE   kann nun beispielsweise in einem Transistor 16 verstärkt werden. Zu diesem Zwecke wird sie zwischen die Basis 17 und den    Emit-      ter   18 des Transistors 16 gelegt. Es fliesst dann ein Basisstrom 11 in den Transistor 16, dessen Wert in    Fig.   3 in Funktion der Spannung    uBE   dargestellt ist. 



  Da    uBr   bei am Empfänger eintreffenden Steuersignalen mindestens den Wert    uBEn,in   (respektive    '-      1@13F. ,;n)   erreicht und anderseits gemäss    Fig.   2 diesen Wert selbst bei sehr starken Steuersignalen nur sehr wenig überschreitet, schwankt auch der Basisstrom    Ir   bei eintreffenden Steuersignalen unabhängig von deren Amplitude nur in engen Grenzen, nämlich von    -Issm.n   bis    -Igmax'   . 



  Wesentlich ist ferner der Umstand, dass kleine    Basis-Emitterspannungen      uFE   - wie sie beispielsweise durch in den Starkstromnetzen vorhandene Störspannungen aller Art entstehen - gemäss    Fig.   3 überhaupt keinen Basisstrom Ir zur Folge haben. Die sich hieraus ergebenden praktischen Vorteile sollen später erläutert werden. 



     Fig.   4 zeigt in Funktion der    Kollektor-Emitter-      spannung      UI.E,   welche    Kollektorströme   1, durch die zugeführten Basisströme Ir =    -113,.A"      -Issn>;n   und O entstehen. Dabei ist zu beachten, dass die Spannung    U,.",,   als Betriebsspannung für den Transistor 16 im Prinzip dem Starkstromnetz entnommen wird. Um die elektrischen Eigenschaften des Empfangsapparates möglichst von den in der Praxis unvermeidlichen Schwankungen der Netzspannung unabhängig zu machen, wird die Betriebsspannung für den Transistor 16 vorerst mit Hilfe eines    Seriewiderstandes   20 und eines spannungsabhängigen Widerstandes 21 auf einen möglichst konstanten Wert UR stabilisiert.

   Ein Gleichrichter 22 lässt zudem nur die positiven Halbwellen der Betriebsspannung UB zum Transistor 16 gelangen. 



     Fig.   5 zeigt nun in Funktion der Zeit die effektiv am Transistor 16 zwischen dem Kollektor 18 und dem    Emitter   19 liegende Speisespannung    UCE,   während    Fig.   6 den    Momentanwert   des    Kollektorstromes   i,, in Funktion des    Momentanwertes   der Steuerspannung    u,   zeigt, und zwar für diejenigen Zeitabschnitte, in denen    U".$   negativ ist und den Wert -    Uerma.   aufweist.

   (Aus    Fig.4   ist ersichtlich, dass, solange    UcF   negativ bleibt, selbst ziemlich bedeutende Änderungen von    U,..,   nur einen geringen    Einfluss   auf    1,,   haben.) In    Fig.   7 ist in Funktion der Zeit die gefilterte und limitierte Steuerspannung    UBr   dargestellt. 



  Unter Verwertung der Diagramme der    Fig.   5, 6 und 7 ergibt sich das in    Fig.   8 dargestellte Diagramm, das den    Kollektorstrom      i,   in Funktion der Zeit darstellt. 



  Schaltungsgemäss wird dieser    Kollektorstrom   in den Speicherkondensator 23 hineingeladen. Hierdurch steigt die Spannung    UCL   am Speicherkondensator 23 nach Beginn eines Steuerimpulses in Funktion der Zeit, wie in    Fig.   9 dargestellt. (Man beachte, dass der Zeitmassstab in    Fig.   9, verglichen mit dem Zeitmassstab der    Fig.   5, 7 und 8, ein wesentlich anderer ist.) Besondere    Bedeutung   kommt der Tatsache zu, dass die Spannung    UCL   am Speicherkondensator bis zur Erreichung des kritischen Wertes    UI{   praktisch linear ansteigt. 



  Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass gemäss    Fig.4   der    Kollektorstrom   1, und damit auch der Ladestrom    i,   nur sehr wenig von der Spannung    UCr,   abhängig ist. 



  Die mit fortschreitender Ladung des    Speicberkon-      densators   23 wachsende Gegenspannung    UCL   hat also nur eine unbedeutende Verminderung des Ladestromes zur Folge. Dies    ergibt   ziemlich konstante und genau definierte Ladezeiten für den Speicherkondensator 23, welche Eigenschaft für ein einwandfreies Funktionieren des ganzen Empfängers unter den verschiedensten Umständen bürgt. Warum dies so ist, soll später eingehend erläutert werden. 



  Parallel zum Speicherkondensator 23 liegen nun unter sich    in   Serie    geschaltet   die Erregerwicklung des Relais 12 und ein sogenannter    PNPN-Transistor   25. 



  Die prinzipielle    Stromspannungscharakteristik   des letzteren ist in    Fig.   10 dargestellt. Man erkennt, dass ein Ansteigen der Spannung an den Klemmen dieses    PNPN-Transistors   25 vorerst nur sehr unbedeutende Ströme zur Folge hat. Der Transistor 25 verhält sich also vorerst wie ein Isolator. Erst wenn die Spannung am Speicherkondensator 23 - die, solange    1r,1   = 0, identisch mit der Spannung am Transistor 25 ist den kritischen Wert    UK   erreicht hat, springt der Strom    1"l   plötzlich auf einen viel höheren Wert um.

   Der Transistor wird    zum   Leiter, so dass sich die im Speicherkondensator 23    gespeicherte   elektrostatische Energie schlagartig über die    Erregerwicklung   des Relais 12 entlädt. Die Entladung hört auf, sobald die Spannung am Speicherkondensator 23 auf den Wert U t    Cresunken   ist. Mit dem Aufhören der Entladung res    C,   wird auch der Transistor 25 wieder    hochohmig.   Anstelle des    PNPN-Transistors   kann auch ein sogenannter    Unijunction-Transistor   oder eine Kombination eines    PNP-   und eines    NPN-Transistors,   welche ebenfalls eine    Strom-Spannungs-Charakteristik   wie in    Fig.   10 dargestellt besitzen, verwendet werden. 



  Der Widerstand 24, der ebenfalls parallel zum Speicherkondensator 23 liegt, dient dazu, um eventuelle, durch Störspannungen hervorgerufene Teilladungen des Speicherkondensators 23 wieder abzubauen. 



     Fig.   12 zeigt als Beispiel die    Entladeschaltung   bei Verwendung eines    Unijunction-Transistors.   Der Kondensator 23 stellt wiederum den durch den Kol- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

    lektorstrom      i,   aufgeladenen Speicherkondensator der Schaltung nach    Fig.   1 dar. Das Impulsrelais 12 liegt    im      Emitterkreis   des    Unijunction-Transistors   28, dessen Basis 40    direkt      am   Minuspol und dessen Basis 42 über einen Begrenzungswiderstand 29 an der Hilfsgleichspannung UH liegt.

   Ohne Steuersignal ist die    Kondensatorspannung      UCL   und damit auch die    Emit-      terspannung   gleich Null, während die dem    Emitter   41 gegenüberliegende Partie des    Transistorkörpers   auf einer durch den linearen Abstand des    Emitters   von der Basis 40 bestimmten positiven Spannung    UEP1   liegt. Der Transistor befindet sich somit im Sperrzustand; es    fliesst   nur ein kleiner Verluststrom aus der    Hilfsspannungsquelle   über den    Emitter   in den Ladekondensator 23 und den    Entladewiderstand   24.

   Im    Hilfsstromkreis   fliesst    dauernd   ein kleiner Strom IH über den Begrenzungswiderstand 29 und den Transistorkörper, entsprechend dessen Leitfähigkeit zwischen Basis 42 und Basis 40. Beim Auftreten eines Steuersignals lädt sich der Ladekondensator in der bereits angeführten Weise so lange auf, bis dessen Spannung    UCL   den Wert des    Spannungsteilerpoten-      tials      UEss1   erreicht.

   Von diesem Moment an beginnt ein positiver Strom aus dem Kondensator in den    Emitter   zu fliessen, welcher seinerseits die Spannungsverteilung zwischen der Basis 40 und 42 durch die Erniedrigung des Widerstandes zwischen der dem    Emitter   gegenüberliegenden Partie und der Basis 40 so ändert, dass ein noch grösserer    Emitterstrom   flie- ssen kann. Diese Verstärkungswirkung    führt   zu einem plötzlichen starken Stromanstieg    im      Emitter-   und damit im Relaiskreis.

   Nach erfolgter Entladung ist die    Emitterspannung      UCL   so stark abgesunken, dass die Spannung zwischen    Emitter   und der gegenüberliegenden Transistorpartie wieder negativ wird und den Transistor somit    sperrt.   



     Fig.   13 zeigt als weitere Variante die Entladeschaltung bei    Verwendung   einer Kombination eines    PNP-   und eines    NPN-Transistors.   Sie besteht aus einer    Brückenschaltung,   deren Zweige einerseits aus dem Widerstand 33, dem    NPN-Transistor   31 und der    Spannungsreferenzdiode   32, anderseits aus der Diode 34 und dem Widerstand 35 bestehen.

   Da die Dioden 34 und 32 zusammen    mit   Transistor 31 nichtlineare Elemente darstellen, ändert die Differenzspannung    UEB   zwischen Punkt 50 und 51 ihre Grösse und Richtung in Abhängigkeit von der angelegten    Kondensatorspannung      UCL.   Bei geringer Spannung    UCI,   ist 51 positiv gegenüber 50, und der Indikatortransistor 30 sperrt.

   Bei steigender    Kondensatorspan-      nung      UCL   wird ein Punkt erreicht, wo infolge zunehmenden    Leckstromes   durch die    Zenerdiode   32 die Spannungsabfälle UR und    UD   gleich gross werden und 50 positiv gegen 51 wird.    Damit   beginnt der    Indika-      tor-Transistor   30 zu leiten. Sein    Kollektorstrom   stellt gleichzeitig den Basisstrom des zur    Zenerdiode   parallel liegenden Transistors 31 dar.

   Dieser beginnt ebenfalls zu leiten und    erniedrigt   den Widerstand des Brückenzweiges 32/31 noch weiter, was ein verstärktes Absinken des Potentials 51 und    damit   ein weiteres Anwachsen des    Emitterstromes   im Transistor 30 zur Folge hat. Die Schaltung kippt somit nach dem Erreichen einer bestimmten    Kondensatorspannung      UCL   plötzlich aus dem Sperr-    in   den    Durchlasszustand   um und entlädt schlagartig den Ladekondensator über das Relais 12. 



  Durch den    Entladestromstoss   ist selbstverständlich das Relais 12 kurzzeitig betätigt worden, wobei sein Kontakt 26 in bekannter Weise zur Steuerung eines vollständigen Empfängers benützt werden kann. Dies ist in    Fig.   1 durch einen vom Relaiskontakt ans Starkstromnetz angeschlossenen Synchronmotor angedeutet. Selbstverständlich kann mit dem Relais 12 an Stelle des Kontaktes 26 beispielsweise auch eine mechanische Verriegelung gelöst werden (vgl. Schweizer Patent Nr. 259229). 



  Anhand der    Fig.   11 seien nun noch die speziellen Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens und der Einrichtung zur Durchführung desselben erläutert. 



  Zu diesem Zwecke zeigt das Diagramm in    Fig.   11 die minimal notwendige Steuerspannung    Ust   an den Eingangsklemmen der Empfangseinrichtung, die das Relais gerade noch zum Ansprechen bringt, in Funktion der Impulsdauer dieser Steuerimpulse minimaler Spannung. Man erkennt sofort, dass Steuerimpulse oder, was wichtiger ist, Störimpulse von kürzerer Dauer als    t",i"   überhaupt nicht in der Lage sind, das Relais zum Ansprechen zu bringen, selbst dann nicht, wenn die Spannung dieser Impulse sehr hoch ist. 



  Diese Eigenschaft garantiert dafür, dass die Empfänger nicht auf kurzzeitige Störimpulse - wie sie in den Starkstromnetzen durch Stosserscheinungen aller Art (Blitzschläge, Kurzschlüsse usw.) verhältnismässig oft auftreten - ansprechen können. 



  Die Kurve in    Fig.   11 zeigt ferner, dass die Zeit vom    Beginn   eines    Steuerimpulses   bis zum Ansprechen des zu betätigenden Relais lediglich von    t";i"   bis    t,"1,   schwankt, unabhängig davon, ob die Spannung der Steuerimpulse klein oder gross ist. Immerhin gilt dies nur unter der selbstverständlichen Voraussetzung, dass bei der Dimensionierung der Sendeanlage dafür gesorgt wird, dass die Steuerspannung bei allen Empfängern zu jeder Zeit mindestens den Minimalwert    UB      t   m    i"   erreicht. 



  Diese Eigenschaft ist bei Empfangssystemen, die nach dem bekannten    Impulsintervallverfahren   arbeiten, von grosser Bedeutung, weil sie die Gefahr des    Aussertrittfallens   zwischen Sender und Empfänger    vermindert.   Verglichen mit Systemen, bei denen die Ansprechzeit stark streut, können deshalb die einzelnen Steuerimpulse bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens zeitlich    näher   zusammengelegt werden, was    schlussendlich   einer Erhöhung der Geschwindigkeit der Befehlsübermittlung gleichkommt. 



  Endlich zeigt die Kurve in    Fig.   11 noch, dass Impulse mit    Spannungen   unter    U'törmax   überhaupt nicht in der Lage sind, das Relais zum Ansprechen zu bringen, auch dann nicht, wenn diese Spannungen sehr lange andauern. Hierdurch wird vermieden, dass die Empfänger auf sogenannte    quasistationäre   Störspan- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

    nungen,   d. h. auf Störspannungen kleiner Amplitude, aber langer Dauer ansprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen mit dem Starkstromnetz überlagerten Steuerimpulsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerimpulse zunächst durch ein elektromechanisches Filter vom Starkstrom und eventuellen Fremdströmen getrennt und dann mit einem Amplitudenbegrenzer auf einen möglichst konstanten Wert begrenzt, anschliessend verstärkt und gleichgerichtet als konstanter Ladestrom einem Speicherkondensator zugeführt werden,
    und dass die in diesen Speicherkondensator hineingeladene Hilfsenergie nach einer - durch die Erreichung einer bestimmten Spannung-genau definierten Zeit über ein Halbleiterelement mit fallender Strom-Spannungs-Charak- teristik an das zu betätigende Relais abgegeben wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen elektromechanischen Wandler zur Umwandlung der elektrischen Schwingungen der Steuerimpule in mechanische Schwingungen, durch ein mechanisches fre- quenzabhängiges Filter zur Trennung der Schwingungen der Steuerimpulse von denjenigen des Starkstromes und eventueller Fremdströme, durch einen me- chanisch-elektrischen Wandler zur Rückverwandlung der mechanischen, nach dem Passieren des Filters nunmehr rein herausgesiebten Schwingungen der Steuerimpulse in elektrische Schwingungen,
    durch die Einrichtung zur amplitudenmässigen Begrenzung der zuletztgenannten Schwingungen, durch je eine Einrichtung zur Verstärkung, Gleichrichtung und Speicherung dieser Schwingungen sowie durch ein Halbleiterelement mit fallender Strom-Spannungs-Charak- teristik zur spontanen Abgabe der gespeicherten Hilfs- energie an das zu betätigende Relais. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitudenbegrenzung der Steuerimpulse durch zwei gegeneinandergeschaltete Gleichrichter erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierung der Speisespannung des Verstärkers mit Hilfe eines normalen und eines spannungsabhängigen Widerstandes erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung der Entladung des Speicherkondensators über einen PNPN-Transistor erfolgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladung des Speicherkon- densators über einen Unijunction-Transistor erfolgt. S.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladung des Speicherkon- densators über eine Kombination eines PNP- und eines NPN-Transistors erfolgt.
CH348443D 1957-05-03 1957-05-03 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen mit dem Starkstromnetz überlagerten Steuerimpulsen CH348443A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH348443T 1957-05-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH348443A true CH348443A (de) 1960-08-31

Family

ID=4508377

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH348443D CH348443A (de) 1957-05-03 1957-05-03 Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen mit dem Starkstromnetz überlagerten Steuerimpulsen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH348443A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1166900B (de) Anordnung zum Steuern eines elektrischen Geraetes mit Hilfe von in elektrische Signale umgewandelten Ultraschallschwingungen
DE887558C (de) Kippschwingungsoszillator
CH348443A (de) Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen mit dem Starkstromnetz überlagerten Steuerimpulsen
DE3643970A1 (de) Sensoreinrichtung fuer eisenbahnanlagen
DE1024573B (de) Empfaenger fuer tonfrequente Ruf- und Wahlsignale mit Sprachschutz und Verzoegerungskondensator
CH357106A (de) Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen in Fernsteuerungsanlagen mit einem Stromnetz überlagerten Steuerimpulsen
DE1086736B (de) Schaltungsanordnung fuer Telautografen
DE896957C (de) Schaltungsanordnung zur Ableitung eines Impulses aus einem mit stark schwankender Amplitude einfallenden anderen Impuls
DE1220483B (de) Schaltungsanordnung fuer geregelte Verstaerker
AT259644B (de) Vertikalablenkschaltung
DE1763352C (de) Empfanger für eine Fernsteuerschaltung
DE1161347B (de) Anordnung zum Fernhalten der Stoerimpulse von einem Rundsteuerempfaenger
DE1206025B (de) Einrichtung zur Geraeuschauswertung fuer Geraete und Anlagen der elektrischen Nachrichtentechnik
DE1105765B (de) Signalvorrichtung
AT246803B (de) Schaltungsanordnung zur impulsweisen Energieübertragung, insbesondere für Zeitmultiplex-Vermittlungssysteme
DE1465459A1 (de) Fernwirkeinrichtung
CH419310A (de) Verfahren und Anordnung zur Erfassung von Fehlern in elektrischen Netzwerken
AT230994B (de) Empfangseinrichtung für Rundsteueranlagen
DE886473C (de) Durch Spannung steuerbarer, praktisch scheinwiderstandsfreier Wechselstromwiderstand
DE2132608C3 (de) Schaltungsanordnung für ein unipolares Modulationssignal
DE1193146B (de) Anordnung zum Einstellen der Ansprechschwelle eines Rundsteuerempfaengers
CH369187A (de) Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuerungsbefehlen, insbesondere in Rundsteuerungsanlagen in Netzen zur Verteilung elektrischer Energie mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen
DE1191469B (de) Fernsteuereinrichtung zum Betaetigen von Garagentoren
CH327774A (de) Vorrichtung für die Kontrolle von Textilfäden
DE1167704B (de) Selektive Empfangsschaltung fuer Rufsignale vorbestimmter Frequenz