CH353374A - Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Usninsäure oder deren Homologen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Usninsäure oder deren Homologen

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CH353374A
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usnic acid
homologues
derivatives
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quaternary ammonium
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Inventor
Erik Virtanen Oskar
Original Assignee
Laeaeke Ag
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    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/91Dibenzofurans; Hydrogenated dibenzofurans
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
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    • C07D311/80Dibenzopyrans; Hydrogenated dibenzopyrans

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Usninsäure oder deren Homologen
In der Chemie und Medizin sind viele Substanzen bekannt, die Eigenschaften besitzen, auf Grund derer sie gute physiologische und therapeutische Wirkungen entwickeln könnten, falls es möglich wäre, aus ihnen für den jeweiligen Zweck die am besten geeigneten Derivate herzustellen. Ein solcher Stoff ist u. a. die im Renntiermoos enthaltene Usninsäure, deren Wirkung auf Tuberkelbazillen in vitro ebenso gut ist wie diejenige des bekannten Tuberkuloseheilmittels Streptomycin. Die schlechten Löslichkeitseigenschaften haben es jedoch bisher verhindert, einen richtigen Überblick über ihren allfälligen therapeutischen Wert zu erhalten, und haben die Resultate aller bisherigen klinischen Versuche mehr oder weniger in Frage gestellt.



   Es wurde nun gefunden, dass die schwerlösliche Usninsäure oder deren Homologe in leichtlösliche Derivate übergeführt werden können.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass Usninsäure oder deren Homologe in einem organischen Lösungsmittel mit mindestens einer quaternären Ammoniumbase oder einem Salz einer solchen oder mit mindestens einer quaternären Ammoniumbase oder einem Salz einer solchen und mindestens einem Aminozucker zur Reaktion gebracht werden.



   Die erfindungsgemässe Herstellung von leichtlöslichen Derivaten der Usninsäure kann in folgender Weise vor sich gehen:
Aquimolekulare Mengen der Usninsäure und einer quaternären Ammoniumbase oder eines Salzes einer quaternären Ammoniumbase (z. B. 2-Dimethylamino-6-(ss-diäthylaminoäthoxy)-benzothiazoldihydrochlorid,   Benzyldimethyl-(2-[2-(p-1, 1, 3, 3-tetramethyl-       butyl -phenoxy) - äthoxy] - äthyl-ammoniumhydrochlo-    rid; Di-isobuthylphenoxyäthoxydimethylbenzyl-ammoniumbromid) oder eines Salzes einer quaternären Ammoniumbase und eines Aminozuckers werden in einer geeigneten Menge von für den jeweiligen Zweck geeignetsten organischen Lösungsmitteln (z. B. Aceton, Dioxan, Äthanol, Kohlenstofftetrachlorid, Chloroform, Methanol, Propylenglykol, Toluol, Trichlor äthylen) gelöst oder suspendiert.

   Die Reaktionsmischung wird in einem mit einem Rückflusskühler versehenen Gefäss gekocht, bis auf Grund der eingetre  tenen;inderungen    der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Reaktionsgemisches festgestellt werden kann, dass die Reaktion stattgefunden hat. Die aus zwei Komponenten, nämlich der Usninsäure oder deren Homologen und der quaternären Ammoniumbase oder aus drei Komponenten, nämlich der Usninsäure oder deren Homologen, der quaternären Ammoniumbase und dem Aminozucker gebildeten Verbindungen werden sodann unter Anwendung üblicher und bekannter Methoden, wie Behandlung mit Lösungsmitteln, Auskristallisieren oder dergleichen gereinigt und weiterverarbeitet.



   Ein Molekül der Usninsäure kann auch mit zwei Molekülen eines quaternären Ammoniumsalzes reagieren. Die Reaktionsformeln sind noch nicht eindeutig geklärt; man erhält aber in jedem Falle Verbindungen, die leichter löslich sind als die Ausgangsstoffe.



   Beispiel
344 g Usninsäure der Formel
EMI1.1     
  466 g Benzethoniumchlorid und 193 g N-Methyl-lglukosamin werden in 25 kg Äthanol suspendiert. Die Suspension wird in einem mit einem Rückflusskühler versehenen Gefäss 48 Stunden gekocht, wobei die Suspension in eine klare Lösung übergeht. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rest wird durch 3- bis Smaliges Kristallisieren aus Aceton gereinigt.



  Die erhaltene kristalline Verbindung, Schmelzpunkt   128     C, ist in Wasser leicht löslich. Das Reaktionsprodukt kann als solches in bekannter Weise zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden.



   Wie erwähnt, erfolgt die Reaktion auch ohne den Zusatz eines Aminozuckers. Als quaternäre Ammoniumbase   oder Salz    können ausser den oben genannten Verbindungen auch andere verwendet werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von leichtlöslichen Derivaten der Usninsäure oder deren Homologen, dadurch gekennzeichnet, dass Usninsäure oder deren Homologe in einem organischen Lösungsmittel mit mindestens einer quaternären Ammoniumbase oder einem Salz einer solchen oder mit mindestens einer quaternären Ammoniumbase oder einem Salz einer solchen und mindestens einem Aminozucker zur Reaktion gebracht werden.
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