CH259121A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Piperidylketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Piperidylketons.

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CH259121A
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Piperidylketons.       Es wurde gefunden, dass ein     neues.        Pipe-          ridylketon    erhalten     wird,    wenn man das     Lac-          ton    der     1-Methyl-4-(o-oxy-phenyl)-piperidin-          4-carbonsäure    mit einer     lIethy        lmagnesium-          verbindung,    beispielsweise mit einem<B>'</B>     ethyl-          magnesiumhalogenid,        umsetzt,

          des    Reaktions  produkt zersetzt und das entstandene     1-Me-          thyl        -4-(o-oxy-phenyl)-piperidy@l-(4)-methyl-          keton        isoliert.    Es. bildet ein     Hydrobromid,     das unscharf bei etwa 190 bis     200         schmilzt.     



  Die neue Verbindung soll als. Heilmittel  oder als Zwischenprodukt Verwendung fin  den.  



  Die Umsetzung mit der     Methylmagne-          siumverbindung    lässt sich in Anwesenheit  von     Verdünnungsmitteln,    wie Äther,     Anisol,          Dioxan    oder     Toluol    durchführen. Das erhal  tene     Reaktionsprodukt    wird zum Beispiel mit       Wasser,        Ammoniumchloridlösung    oder ver  dünnten Säuren zersetzt. Die Isolierung des       gebildeten    Betons kann in Form der     Base     oder eines     ihrer    Salze erfolgen.  



  <I>Beispiel:</I>  1     Gewichtsteil    1-     Methyl    - 4 - (o -     methoxy        -          phenyl')-piperidin-(4)-carbonsä.urenit.ril    (dar  stellbar z. B. durch Umsetzung von     a-[o-Me-          thoxy        -,phenyl]    -y=     [methyl-benzylamino]    -     but-          tersäure-nitril    mit     Äthylendibromid    in Ge  genwart von     Natriumamid    und Behandlung  der     gebildeten        Piperidinverbindung    mit.

   Was  serstoff in     Anwesenheit    von Palladium) wird  in 4     Volumteilen        10n-Bromwasserstoffsäure     gelöst und die Lösung 6 Stunden am Rück-         fluss        gekocht.    Beim Erkalten     kristallisiert     das Bromhydrat des     Lactons    der     1-Methyl-4-          (o-oxy-phenyl)-piperidin-(4)-caTbonsäure    aus.  Es wird     abgesogen    und nochmals aus Wasser  umgelöst.

   Durch Verdampfen der     Bromwa.s-          serstoffsäure    lässt sich noch eine weitere Sub  stanzmenge     gewinnen.    Die Ausbeute     beträgt     über 80 ,wo der Theorie. Mit     achwaehenr    Alka  lien wird aus der     wässerigen    Lösung das       Lacton    als 01     ausgefällt;    es siedet bei 103   bei einem Quecksilberdruck von 0,06 mm;  mit starken Alkalien findet Aufspaltung in  die     Oxysäure        statt.     



  7,2     Gewichtsteile    Magnesium werden un  ter 100     Volumteilen        abs.    Äther durch Einlei  ten von     Brommethyl    zur     Grignard-Verbin-          dung        umgesetzt.    Nach Zusatz von weiteren  100     Volumteilen    Äther werden 100 Teile da  von     abdestilliert,    um einen     Überschuss    an       Brommethyl    zu entfernen.

   Man kühlt hierauf  mit Eis und trägt 29,8 Teile des fein pul  verisierten     Lacton-bromhydrates    der     1-Me-          thyl    - 4 -(o -     oxy    -     phenyl)        -piperidin-(4)        -carb        on-          säure    in kleinen Portionen     ein.    Zum Schluss  wird noch     1/4        Stunde    am     Rückfluss    gekocht.

    Man setzt dann Eis in kleinen Stückchen zu,  bis die     Magnesiumverbindung    zersetzt und  der Äther klar abgetrennt ist.     Dieser        wird          abgegossen:;    er     hinterlässt    nachdem Verdamp  fen keinen Rückstand. Der Magnesium  schlamm wird bis zur sauren Reaktion mit       Bromwasserstoffsäure    versetzt, wobei sich  das,     Bromhydrat    des     1-Methyl-4-(o-oxy-phe-          nyl)-piperidyl-(4)-methyl-ketons    ausscheidet.      Es wird     abgesogen    und     kann    aus     abs.    Alko  hol umgelöst werden.

   Das Salz ist in Wasser  leicht ,-löslich und hat einen etwas     unscharfen     Schmelzpunkt von etwa 190 bis 200 . Auf       Zusatz    von     Ammoniak    zur wässerigen Lösung  fällt die Base als fester Körper aus. Sie ist  in Äther ziemlich schwer löslich und lässt  sich     aus        Essigester        umkristaldisieren;.    Sie hält       leicht        Kristallösungsmittel    zurück und muss  im Vakuum bei     mindestens    100  getrocknet:  werden.

   Die so     vorbereitete    Base     zeigt    dann  oft zwei Schmelzpunkte; einen bei 128 bis  129,5  und einen     zweiten    bei 154,5 bis 156 .       .Der        erste    ist oft nur angedeutet oder über  haupt nicht     vorhanden..    Die     Base        kann        im     Hochvakuum bei etwa 150  ziemlich leicht       sublimiert    werden.  



       Statt    den     Magnesiumschlamm    mit Brom  wasserstoff anzusäuern und das Bromhydrat  des     Oxyketons    zu isolieren, kann man ihn mit       Ammoniak    und     Ammonchlorid    zersetzen.  Die     ausgeschiedene    Base kann man dann ab  saugen und     nach    dem Trocknen aus Essig  ester     umlösen.     



  An     Stelle    des     Lacton-bromhydrates    kann  man auch das freie     Lacton    am     besten    in äthe  rischer Lösung     mit    dem     Grignard-Salz    um  setzen. In diesem     Falle    braucht man aber auf    die der obigen Menge des Bromhydrates ent  sprechenden<B>21,7</B> Teile der Base nur die aus  der Hälfte, nämlich 8,6 Teilen     Magnesium     erhaltene Menge     Grignard-Verbindung.    In  allen Fällen ist die Ausbeute gut und beträgt  über<B>80%</B> der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Piperidylketons, dadurch gekennzeichnet, dass man das Lacton der 1-Methyl-4-(o-oxy-phe- nyl)-piperidin-4-carbonsäure mit einer Me- thyJmagnesiumveTbindung umsetzt, das Re- aktionsprodukt zersetzt und das entstandene 1 - Hethyl-4-(o-oxy-phenyl)-piperidy 1-(4)-m:e- thyl-keton isoliert.
    Es bildet ein Hydrobro- mid, das: unscharf bei etwa 190 bis 200 schmilzt. Die neue Verbindung soll.' als Heilmittel oder als Zwischenprodukt Verwendung fin den. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man mit einem Methylmagnesiumhalogenid umsetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man mit Methyl- magnesiumbromid umsetzt.
CH259121D 1945-07-13 1945-07-13 Verfahren zur Herstellung eines neuen Piperidylketons. CH259121A (de)

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