CH356448A - Verfahren zur Herstellung von Acenaphthenchinonmonoxim - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acenaphthenchinonmonoxim

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CH356448A
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Wilhelm Dr Eckert
Norbert Dr Ottawa
Erich Dr Dietz
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Hoechst Ag
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  Verfahren zur Herstellung von   Acenaphthenchinonmonoxim   
Es ist bekannt, dass man das Monoxim des Acenaphthenchinons durch Umsetzung von Acenaphthenchinon mit Hydroxylamin oder Hydroxylamin abspaltenden Mitteln herstellen kann [Gazzetta Chimica Italiana 33, S. 42 (1903)]. Ferner ist bekannt, dass diese Verbindung auch bei der Umsetzung von Acenaphthen mit Alkylnitriten in saurem Medium entsteht [Berichte 44, S. 1750, (1911), deutsche Patentschrift Nr.

   228   698].    Wie aus den   Schrifilumsangaben    hervorgeht, ist dieses Produkt aber nicht identisch mit der aus Acenaphthenchinon und Hydroxylamin erhältlichen Verbindung, sondern besteht zum grössten Teil aus einer dem   Acenaphffienchinonmonoxim    isomeren Verbindung, die sich erst durch längeres Kochen in Eisessig in das Acenaphthenchinomonoxim umlagern lässt.



   Verfahren zur Herstellung von Oximen des Acenaphthenchinons, die das Acenaphthylen von der Formel
EMI1.1     
 zum Ausgangsprodukt haben, sind bislang in der Literatur nicht beschrieben. Von diesem Kohlenwasserstoff ist bekannt, dass er durch Anlagerung von Halogen in   1,2-Dihalogen-Derivate    des Acenaphthens übergeht [Berichte 58,   5. 2539    (1925)]. Weiterhin kann Acenaphthylen als dienophile Komponente für Diels-Alder-Additionen verwendet werden [American Chemical Society 72,   5. 4057    und 4786 (1950)].



  Ausserdem neigt die   1,2-Doppelbindung    des Ace  naphthylens    zu Dimerisations- bzw. Polymerisations Reaktionen.



   Es wurde nun gefunden, dass man bei der Umsetzung von Acenaphthylen mit salpetriger Säure oder salpetrige Säure abspaltenden Mitteln, bereits unter milden Reaktionsbedingungen, in ausgezeichneten Ausbeuten zu wohldefinierten Produkten gelangt, die sich durch Schmelzpunkt,   Mischschmelzpunkt    und Analyse als identisch mit dem aus Acenaphthenchinon erhältlichen Monoxim erweisen. Dabei ist es gleichgültig, ob man die Reaktion in homogener Phase in einem organischen Lösungsmittel vornimmt, oder ob man in wässerig-organischem Medium arbeitet.



   Das so erhaltene Acenaphthenchinonmonoxim dient als Zwischenprodukt für die Herstellung wertvoller Küpenfarbstoffe.



   Beispiel 1
Zu einer Lösung von 10 Gewichtsteilen Acenaphthylen in 140 Gewichtsteilen Methanol werden 6 Gewichtsteile Natriumnitrit in 15 Gewichtsteilen Wasser gegeben. Man erwärmt auf   40500    und lässt unter Rühren Salzsäure zutropfen, bis die Reak  tionsmischung    stark sauer reagiert. Dann fügt man tropfenweise eine Lösung von 6 Gewichtsteilen Natriumnitrit in 15 Gewichtsteilen Wasser hinzu. Man erhitzt im Sieden, klärt, giesst auf Eiswasser und saugt ab. Das in einer Ausbeute von etwa 80   O/o    der Theorie erhaltene Monoxim des Acenaphthenchinons schmilzt nach dem Umkristallisieren aus einem   Athanol-Was-    ser-Gemisch bei   220-222"    (unter Zusetzung).



   Anstelle von Methanol können auch andere   Alko-    hole sowie Dioxan oder Tetrahydrofuran, ferner auch   Mischungen von Alkoholen mit Wasser verwendet werden.



   Beispiel 2
Zu einer Lösung von 10 Gewichtsteilen Acenaphthylen in 100 Gewichtsteilen   10 0/obiger    alkoholischer Salzsäure lässt man bei   40-45"    8 Gewichtsteile Isoamylnitrit zutropfen, rührt kurz nach und versetzt mit Wasser. Anschliessend wird das ausgefallene Produkt mit wässeriger Natronlauge ausgezogen und die wäs  serigalkalische    Lösung sauer gestellt. Durch Absaugen erhält man ein Produkt, das mit dem nach Beispiel 1 erhaltenen Monoxim identisch ist. Die Ausbeute beträgt 80-85   O/o    der Theorie.



   Anstelle von Isoamylnitrit können auch andere Alkylnitrite, z. B.   Äthylnitrit,    Anwendung finden.



   Beispiel 3
In eine Lösung von 10 Gewichtsteilen Acenaphthylen in 100 Gewichtsteilen alkoholischer Salzsäure leitet man bei   30-35"    ein Gemisch von Distickstofftrioxyd und Sauerstoff bzw. Luft ein. Die Reaktion ist beendet, wenn eine mit Wasser versetzte Probe des Reaktionsproduktes bei Zugabe von verdünnter Natronlauge beim Erhitzen nahezu vollständig in Lösung geht. Man arbeitet auf, wie in Beispiel 2 angegeben ist und erhält das Acenaphthenchinonmonoxim in einer Ausbeute von 80-85 O/o der Theorie.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Acenaphthenchi- nonmonoxim, dadurch gekennzeichnet, dass man Acenaphthylen in einem organischen Lösungsmittel oder in einem Gemisch von Wasser mit einem organischen Lösungsmittel mit salpetriger Säure oder einem salpetrige Säure abspaltenden Mittel umsetzt.
CH356448D 1956-09-01 1957-08-29 Verfahren zur Herstellung von Acenaphthenchinonmonoxim CH356448A (de)

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