CH357404A - Verfahren zur Herstellung neuer quartärer Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer quartärer Verbindungen

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CH357404A
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CH
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benzene
dissolved
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quaternary compounds
new quaternary
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Alfons Dr Schuler Wilhelm
Hans Dr Klebe
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Degussa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D513/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00
    • C07D513/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D513/04Ortho-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer quartärer Verbindungen
Im Schweizer Patent Nr. 344 415 ist unter anderem die Herstellung von neuen Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 oder von im Benzol- und/oder im Pyridinkern substituierten Derivaten davon, beschrieben, wobei Alk eine gerade oder verzweigte Alkylenkette   und'kl    und R2 Alkylreste bedeuten, die auch miteinander oder mit dem Alk zu einem Ring geschlossen sein können, der gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom enthält.



   Es wurde nun gefunden, dass man aus diesen tertiären Thiophenylpyridylaminen quartäre Verbindungen von besonderem therapeutischem Wert herstellen kann, wenn man sie mit einem Ester, z. B. einem Alkylhalogenid oder einem Alkylsulfat, umsetzt, wobei quartäre Verbindungen entstehen. Die Umsetzung kann in an sich bekannter Art durchgeführt werden.



   Die so hergestellten quartären Verbindungen sollen als Arzneimittel Anwendung finden. Sie zeigen im Tierversuch eine starke Schutzwirkung gegen die verschiedenen experimentellen Asthmaformen, wie durch Histamin oder Acetylcholin ausgelöstes Asthma, sowie auch gegen allergisches Asthma.



   Beispiel 1
62,5 g   Dimethylamino-isopropyl-thiophenylpyri-    dylamin werden in 450   cm3    Benzol gelöst und langsam und unter Rühren mit 26,2 g Dimethylsulfat, in 50   cm3    Benzol gelöst, versetzt. Dabei fallen 83 g der quartären Verbindung an. Nach dem Umfallen derselben durch Lösen in 80 cm3 Alkohol und Zugabe von 350   cm3    Äther werden 60 g Thiophenyl   pyridylamino-isopropyl-trimethylammonium-methyl-    sulfat erhalten, das bei 149 bis   152"    schmilzt.



   Beispiel 2
13 g Dimethylamino-isopropyl-thiophenylpyridylamin werden in 25   cm3    Benzol gelöst und mit einer Lösung von 4,15 g   Methylbromid    in 20   cm3    Benzol versetzt. Die quartäre Verbindung fällt in kleinen weissen Kristallen in quantitativer Ausbeute an.



  Nach dem Umkristallisieren aus Isopropanol schmilzt das   Thiophenyl - pyridylamino - isopropyl - trimethyl-    ammonium-bromid bei 186 bis 1870.



   Beispiel 3
85 g   Dimethylaminoäthyl-thiophenylpyridylamin    werden in einem Liter Benzol gelöst und dann mit 36 g Dimethylsulfat versetzt, das in 100   cm3    Benzol gelöst ist. Die quartäre Verbindung fällt kristallin an. Sie wird aus einem Gemisch von Isopropanol und Äther umkristallisiert. Es werden 102 g Thiophenyl   pyridylaminoäthyltrim. ethylammonium-methylsulfat    erhalten, das bei 139 bis   140     schmilzt.



   Beispiel 4
2,5 g Dimethylaminoäthyl-thiophenylpyridylamin werden in 30   cm3    Benzol gelöst und mit 1,3 g Methyljodid, in 10   cm3    Benzol gelöst, versetzt. Nach wenigen   Sekunden    trübt sich die Lösung, nach 30   Minuten setzen sich Kristalle des Thiophenylpyridyl  aminoäthyl-trimethylammonium-jodid    ab. Die Substanz färbt sich bei   1700    gelb und schmilzt bei 240 bis   243 .   



   Beispiel 5
10,4 g   Diäthylamino-isopropyl-thiophenylpyri-    dylamin werden in 60   cm3    Benzol gelöst und mit einer Lösung von 3,7 g Dimethylsulfat, in 40   cm3    Benzol gelöst, versetzt. Das ausgefallene quartäre Salz ist nach 24 Stunden völlig durchkristallisiert und fällt in quantitativer Ausbeute an. Nach dem Umkristallisieren schmilzt das   Thiophenylpyridyiaminoiso-      propyl- cliäthyl- methylammonium- methylsulfat    bei 164 bis   166".   



   Beispiel 6
31,1 g   Piperidinoäthyl- thiophenylpyridylamin    werden in 30   cm5    Benzol gelöst; dann gibt man 12,6 g Dimethylsulfat zu und schüttelt. Die Lösung erwärmt sich stark, dann fällt ein öliges Produkt aus,. das nach kurzer Zeit   durchkristallisiert.    Die Ausbeute ist quantitativ.



   Nach dem Lösen in Wasser und nach Fällen mit Isopropanol und Äther schmilzt das Thiophenylpyri  dylaminoäthyl - methyl-piperidinium-methyisulfat    bei 178 bis   1800.   



   Beispiel 7
50,5 g   Piperidinopropyl-thiophenylpyridylamin    werden in 300   cm3    Benzol gelöst und mit 19,6 g Dimethylsulfat, das in 30   cm3    Benzol gelöst ist, versetzt. Es tritt eine leichte Erwärmung ein, und das quartäre Salz kristallisiert in quantitativer Ausbeute.



  Nach mehrmaligem Umkristallisieren aus Äthanol schmilzt das Thiophenylpyridylaminopropyl-methylpiperidinium-methylsulfat bei 176 bis   179".   



   Beispiel 8
46 g   Pyrollidino - propyl - thiophenylpyndylamin    werden in 100   cm3    Benzol gelöst und mit 18,5 g Dimethylsulfat versetzt, das in 50   cm3    Benzol gelöst ist. Dabei tritt Erwärmung ein. Kurz darauf fällt das quartäre Salz in quantitativer Ausbeute aus. Es wird aus Äthanol umkristallisiert. Das Thiophenyl  pyridyianiin - propyl methyl - pyrroilidinium - methyl-    sulfat schmilzt bei 162 bis   164 .      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer quartärer Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein tertiäres Thiophenylpyridyiamin der Formel EMI2.1 oder ein im Benzol- und/oder im Pyridinkern substituiertes Derivat davon, wobei Alk eine gerade oder verzweigte Alkylenkette und R1 und R2 Alkylreste bedeuten, die auch miteinander oder mit Alk zu einem Ring geschlossen sein können, der gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom enthält, mit einem Ester umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ester ein Alkylhalogenid oder ein Alkylsulfat verwendet wird.
CH357404D 1954-10-02 1955-09-16 Verfahren zur Herstellung neuer quartärer Verbindungen CH357404A (de)

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