CH363984A - Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole

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CH363984A
CH363984A CH701262A CH701262A CH363984A CH 363984 A CH363984 A CH 363984A CH 701262 A CH701262 A CH 701262A CH 701262 A CH701262 A CH 701262A CH 363984 A CH363984 A CH 363984A
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CH
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alkyl
acid
methyl
aniline
diethylamino
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CH701262A
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Karl Dr Hoffmann
Alfred Dr Hunger
Jindrich Dr Kebrle
Alberto Dr Rossi
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Ciba Geigy
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    neuer     Benzimidazole       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren     zur     Herstellung von     1-(tert.-Amino-niederalkyl)-2-(p-          alkyl-benzyl)-benzimidazolen    der Formel  
EMI0001.0006     
    worin A einen niederen     Alkylenrest,    R eine     tertiäre          Aminogruppe    bedeuten, und worin     R1    für einen Nie  deralkylrest und     R.,    für Wasserstoff oder einen Nieder  alkylrest stehen.

   Die     tertiäre        Aminogruppe    ist bei  spielsweise eine gegebenenfalls durch ein     Heteroatom     unterbrochene niedere     Alkyleniminogruppe,    wie eine       Piperidino-,        Pyrrolidino-,        Piperazino-    oder     Morpho-          linogruppe,    besonders aber eine     Di-niederalkyl-amino-          gruppe,    vor allem die     Diäthylaminogruppe.     



  Die neuen     Verbindungen    sind wirksam als Anal  getika und     Muskelrelaxantia    und können dementspre  chend als Arzneimittel Verwendung finden. Von be  sonderem Interesse wegen ihrer therapeutischen Eigen  schaften sind die Verbindungen der Formel  
EMI0001.0026     
    worin     alkyY    für eine     Niederalkylgruppe,    z.

   B.     Methyl,          Propyl    und insbesondere Äthyl, steht, und worin     R1     für     Methyl    und     Rz    für Wasserstoff oder     Methyl    ste  hen, wie     1-(ss-Diäthylaminoäthyl)-2-(p-methyl-benzyl)-          5-methyl-benzinüdazol,        1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-          (p-methyl-benzyl)-5,6-d'imethyl-benzimidazol,    und  ihre     Salze.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass     man    ein     2-(tert.-Amino-alkyl-          amino)-5-niederalkyl-    oder     -4,5-diniederalkyl-anilin     mit einer     p-Alkylphenylessigsäure    oder einem     ihrer     reaktionsfähigen funktionellen Derivate     umsetzt.    Als  reaktionsfähige funktionelle Derivate kommen insbe  sondere Ester mit leicht     abspaltbaren        Alkoholen    oder       Iminoäther    in Frage.  



  Die     Umsetzungen    können     in.    An- oder Abwesen  heit von     Verdünnungs-    und/oder     Kondensationsmit-          teln,        wenn    nötig bei erhöhter Temperatur im offenen  oder im geschlossenen Gefäss unter Druck ausgeführt  werden.  



  Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen  Verbindungen in Form der freien Basen oder ihrer       Salze.    Aus den Salzen können in an sich bekannter  Weise die freien Basen gewonnen werden. Von letz  teren lassen sich durch Umsetzung     mit    Säuren, die zur  Bildung therapeutisch verwendbarer     Salze    geeignet       sind,        Salze    gewinnen, wie z.

   B. der Halogenwasser  stoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphor  säure,     Rhodanwasserstoffsäure,    Essigsäure,     Propion-          säure,        Oxalsäure,        Malonsäure,        Bernsteinsäure,    Äpfel  säure,     Methansulfonsäure,        Äthansulfonsäure,        Oxy-          äthansulfonsäure,    Benzol- oder     Toluolsulfonsäure    oder  von therapeutisch wirksamen     Säuren.     



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder     können     nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.      Die neuen Verbindungen können als Arzneimittel,  z. B.     in    Form pharmazeutischer Präparate, Verwen  dung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung  mit einem     für    die     enterale,        parenterale    oder     topicale     Applikation geeigneten, pharmazeutischen, organi  schen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trä  germaterial enthalten.  



  Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in  Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  Zur Lösung des     Iminoäther-hydrochlorids    der       p-Methyl-phenylessigsäure,    die erhalten wird aus  3,95 g     p-Methyl-benzylcyanid,    1,75     cm3    absolutem       Alkohol    und 30     cm3    Chloroform durch Einleiten von  trockenem     Salzsäuregas    bei -10  und Stehenlassen  bei 25      während    16 Stunden, werden 6,7 g     2-(ss-Di-          äthylamino-äthylamino)-5-methyl-anilin    zugegeben  und während 24 Stunden unter Rühren am     Rückfluss     gekocht.

   Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum  eingedampft, der Rückstand in     wässriger        Salzsäure    ge  löst, die mit Essigester gewaschene saure Lösung mit       wässrigem    Ammoniak alkalisch gestellt, mit Essig  ester extrahiert und der     mit        Sololösung    gewaschene  und über     Magnesiumsulfat    getrocknete Essigester  Auszug eingedampft. Das so erhaltene rohe 1-(ss-Di       äthylamino-äthyl)-2-(p-methyl-benzyl)-5-methyl-benz-          imidazol    wird durch Lösen in Alkohol und Zugabe  der berechneten Menge     Salzsäure    in Essigester in das  Hydrochlorid vom F. 151-153  übergeführt.  



  Das als Ausgangsmaterial benötigte     2-(ss-Diäthyl-          amino-äthylaniino)-5-methyl-anilin    kann wie folgt her  gestellt werden:  68,6 g     3-Nitro-4-chlor-toluol    werden langsam un  ter Rühren bei 130  in 92,8 g     ss-Diäthylamino-äthyl-          amin    eingetragen und dann noch 3 Stunden bei l50   gerührt. Dann wird auf 70  gekühlt und in eine kalte,       wässrige        Natronlaugelösung    gegossen.

   Man extrahiert  mit Äther, wäscht die Ätherlösung mit Wasser und  trocknet sie über     Magnesiumsulfat.    Nach dem Ab  destillieren des Lösungsmittels wird der Rückstand im  Hochvakuum destilliert, wobei das     2-(ss-Diäthylamino-          äthylamino)-5-methyl-nitrobenzol    als dickflüssiges  rotes Öl vom Kp. 140-145  (0,05     Torr)    erhalten       wird.     



  87 g     2-(ss-Diäthylamino-äthylamino)-5-methyl-          nitrobenzol,    gelöst in 500     cm3    Alkohol, werden in  einer Wasserstoffatmosphäre mit 5 g     Raney-Nickel       bei 25  geschüttelt. Nach Aufnahme von 24,5 Liter  Wasserstoff wird unterbrochen, vom Katalysator ab  filtriert, im Vakuum eingedampft und das rohe     2-(ss-          Diäthylamino-äthylamino)-5-methyl-anilin    bei<B>128</B> bis  132  und 0,06     Torr    destilliert.  



       In        analoger    Weise können die folgenden Verbin  dungen hergestellt werden:       1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-(p-methyl-benzyl)-5,6-          dimethyl-benzimidazol,    Kp. 180-190 /0,01 mm;       1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-(p-äthyl-benzyl)-5-me-          thyl-benzimidazo1,    Kp. 180-190 /0,02 mm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole der Formel EMI0002.0053 worin A einen niederen Alkylenrest und R eine tertiäre Aminogruppe bedeuten, und worin R1 für einen Niederalkylrest und R, für Wasserstoff oder einen Niederalkylrest stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-(tert.-Amino-niederalkylamino)-5-nie- deralkyl- oder -4,
    5-diniederalkyl-anilin mit einer p- Alkyl-phenylessigsäure oder einem ihrer reaktions fähigen funktionellen Derivate umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene basische Verbindun gen in ihre Säureadditionssalze überführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-(tert.-Amino-niederalkylamino)-5-niederalkyl- oder -4,5-diniederalkyl-anilin mit einem Iminoäther einer p-Niederalkyl-phenylessigsäure umsetzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unter- anspiüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-(ss-Diäthylamino-äthyl)-5-methyl- oder -4,5- dimethyl-anilin mit einem Iminoäther der p-Methyl- phenylessigsäure umsetzt.
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