CH365189A - Steppdecke - Google Patents

Steppdecke

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CH365189A
CH365189A CH4163057A CH4163057A CH365189A CH 365189 A CH365189 A CH 365189A CH 4163057 A CH4163057 A CH 4163057A CH 4163057 A CH4163057 A CH 4163057A CH 365189 A CH365189 A CH 365189A
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CH
Switzerland
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quilt
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dependent
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Application number
CH4163057A
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English (en)
Inventor
Linke Hermine
Original Assignee
Palm Hubert Dr Med
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/12Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with fibrous inlays, e.g. made of wool, of cotton
    • A47C27/122Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with fibrous inlays, e.g. made of wool, of cotton with special fibres, such as acrylic thread, coconut, horsehair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • A47G9/0207Blankets; Duvets

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  • Bedding Items (AREA)

Description


  Steppdecke    Die Erfindung befasst sich mit der Beseitigung  eines schwerwiegenden Mangels aller     bisher    bekann  ten, zur Warmhaltung des menschlichen Körpers die  nenden Steppdecken     (überdecken    und auch Unter  lagen), und zwar handelt es sich um die Vermeidung  der an den Nahtlinien oder den     Versteppungspunk-          ten    vorhandenen dünnen Stellen. Bei den gebräuch  lichen Steppdecken werden bekanntlich die beiden  äusseren Stoffbahnen     in    Punkten oder Linien fest  miteinander     vernäht,    so dass an diesen Stellen die  beiden äusseren Stoffbahnen sich     ganz    nahekommen.

    An diesen dünnen Stellen haben daher solche Stepp  decken überhaupt keine wärmeisolierende Wirkung,  so dass sich dort     örtliche    kalte Einwirkungen und  andere Störwirkungen mit gesundheitsschädigenden  Folgen ergeben können.  



  Die Steppdecke gemäss der Erfindung beseitigt  diesen Nachteil. Sie besitzt in bekannter Weise zwei       Aussenstoffbahnen    und mindestens eine dazwischen  liegende, in sich zusammenhängende Schicht eines  lockeren, faserigen Füllmaterials, z. B. Wolle, und  ist gekennzeichnet durch eine     Füllmaterialschicht,    die  nur an der einen der     Aussenstoffbahnen    befestigt ist,  und zwar unmittelbar mittels Fäden von im Abstand  voneinander angeordneten Steppnähten.  



  Die Anwendung der Erfindung kommt     natürlich     nur für faseriges Material in Frage, das eine zusam  menhängende Schicht bildet und infolgedessen durch  Annähen an einzelnen Stellen doch in seiner Gesamt  heit gehalten wird, also beispielsweise Wolle, Angora  wolle, Baumwolle, Kapok oder dergleichen, nicht aber  dagegen beispielsweise Federn. Eine möglichst     lockere     Füllschicht mit regellos angeordneten Fasern eignet  sich ganz besonders     gut.     



  Es sind Steppdecken bekannt, die aus zwei oder  mehr     aufeinandergelegten    und auf irgendeine Weise  miteinander verbundenen einzelnen Steppdecken be-    stehen. In dieser Weise können auch aus der erfin  dungsgemässen Steppdecke zwei- oder mehrschichtige  Steppdecken gebildet werden. Hierbei werden die  Nähte der beiden Teildecken     zweckmässigerweise    ge  geneinander versetzt; was an sich ebenfalls bekannt  ist. Besonders     vorteilhaft    sind die     bekannten        zick-          zackförmigen    oder wellenförmigen Nähte. Auch diese       kann    man so gegeneinander versetzen, dass sie sich  nicht überschneiden.  



  Bei einer solchen zweischichtigen Ausführungs  form der erfindungsgemässen Steppdecke ist also z. B.  je eine Füllschicht an eine der beiden aussen liegen  den Stoffbahnen angenäht, während die offenen Flä  chen der beiden Füllschichten einander zugewandt  sind. Diese offenen Flächen können     sich    unmittelbar  berühren.  



  Zur Veranschaulichung des     Erfindungsgedankens     sind in der Zeichnung im Querschnitt eine Stepp  decke     bekannter        Art    und einige Ausführungsbeispiele  gemäss der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Steppdecke der gebräuchlichen       Art.     



       Fig.    2 zeigt demgegenüber eine zweischichtige  Steppdecke gemäss der Erfindung,       Fig.    3 eine ähnliche zweischichtige Decke, deren  beide Teildecken aber auseinandergenommen werden  können,       Fig.    4 eine einschichtige Decke.  



  Bei der bekannten Steppdecke nach     Fig.    1 ist  zwischen den beiden äusseren Stoffbahnen 1 und 2  das     Füllmaterial    3 in     Nahtlinien    oder     Nahtpunkten    4       festgenäht.    Es ist ersichtlich, dass     an    diesen Naht  stellen eine wärmeisolierende Wirkung     fehlt.    Ausser  dem     sind    solche Decken auch starr und wenig  schmiegsam.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    gemäss der     Erfin-          dung    nach     Fig.    2 ist an die obere     Stoffbahn    5 eine      Füllschicht 6 mittels     Vernähungen    7 angenäht. In  gleicher Weise ist eine     zweite    Füllschicht 8 an die  untere Stoffbahn 9 in Linien 10 angenäht. Der wei  tere Verlauf dieser Nähte 11 ist bei diesem Aus  führungsbeispiel     in    an sich bekannter Weise     zick-          zackförmig    gewählt. Die Nähte der oberen Schicht  sind gegenüber :denjenigen der unteren Schicht ver  setzt.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    3 sind die  zwei     Füllmaterialschichten    21 und 22 nicht nur  durch den Oberstoff 23 bzw. den Unterstoff 24 ab  gedeckt, sondern auch an den einander     zugewandten     Flächen durch eine     Stoffbahn    25     bzw.    26. Diese  Abdeckungen 25 und 26 sind aber durch die Stepp  nähte nicht erfasst,     sondern    sind auf die offen ver  nähte Fläche der Füllschicht 21 bzw. 22 lose auf  gelegt. Die beiden so gebildeten Teildecken sind mit       Hilfe    von Knopfleisten 27 lösbar miteinander ver  bunden.  



  Die Herstellung einer Steppdecke mit     zwei    oder  mehr Füllschichten ergibt die     vorteilhafte    Möglich  keit, verschiedene Füllungsmaterialien zugleich zu  verwenden. Auf diese Weise kann man also mit  einer einzigen Steppdecke mehrere Wirkungen er  zielen, nämlich entsprechend den Eigenschaften der  einzelnen     Füllmaterialien,    und man kann durch eine  solche Kombination die Gesamtwirkung erhöhen.  



       Fig.    4 veranschaulicht noch deutlicher die grund  sätzlichen Überlegungen des Erfindungsgedankens  anhand einer einschichtigen Decke. Bei dieser Stepp  decke ist an eine Stoffbahn 51 eine Füllschicht 52  in     Nahtlinien    oder Nahtpunkten 53 festgenäht. Der  Nähfaden zieht hierbei das durch ihn erfasste Füll  material fest zusammen, so dass sich auf der offenen  Fläche Einschnitte 54 bilden, die ziemlich schmal  sind. Der     linke    Einschnitt 54 ist hierbei zur Verdeut  lichung noch etwas übertrieben weit geöffnet gezeich  net. Der Einschnitt 54' hingegen ist in derjenigen Form  dargestellt, wie sie sich meist     sofort,    spätestens aber  schon nach kurzem Gebrauch ergibt.

   Der Einschnitt  ist somit so tief und schmal, dass seine beiden Flanken  sich nahezu berühren. Durch dieses Schliessen des  Nahteinschnittes 54 bzw. 54' ergibt sich also, dass  die Dicke der wärmeisolierenden Füllschicht 52 an  den Nahtstellen 53 praktisch kaum geringer ist als  an den grossen Flächenteilen zwischen diesen ein  zelnen Nahtstellen.  



  Die einschichtige Decke gemäss     Fig.    4 ist auf ihrer  oberen Seite durch eine nur lose aufgelegte Stoffbahn  55 abgedeckt, die an ihren     Rändern    mit der die    Füllung haltenden Stoffbahn 51 beispielsweise durch  Vernähen, verbunden ist.  



  Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die bei  den Nähten einer Steppdecke durch den Nähfaden  gebildeten Einschnitte weit geöffnet verbleiben, wenn  beidseitig des Füllmaterials Stoffbahnen vorhanden  sind, die beide durch den Faden erfasst und zu  sammengezogen werden, wie es     Fig.    1 anhand eines  Querschnittes durch die gebräuchlichen Steppdecken  veranschaulicht. Demgegenüber ist der durch den  Faden erzeugte Einschnitt in     Fig.2-4    nur sehr  schmal, so dass das Füllmaterial praktisch ohne  Unterbrechung eine lockere Schicht von gleichmässiger  Dicke bildet. Auf diese Weise werden also die bis  her unvermeidbaren Stellen schlechter Wärmeisola  tion und schlechter Atmungswirkung beseitigt.

   In  Anwendung auf zweischichtige Decken nach     Fig.    3  ist eine weitere Verbesserung durch das dort vor  gesehene Versetzen der Nähte gegeneinander erziel  bar, wenngleich auch ohne ein solches Versetzen die  Verbesserung durch das offene Vernähen schon ganz  erheblich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steppdecke mit zwei Aussenstoffbahnen und min destens einer dazwischenliegenden, in sich zusam menhängenden Schicht eines lockeren, faserigen Füllmaterials, gekennzeichnet durch eine Füllmaterial schicht, die nur an der einen der Aussenstoffbahnen befestigt ist, und zwar unmittelbar mittels Fäden von im Abstand voneinander angeordneten Stepp nähten. UNTERANSPRÜCHE 1. Steppdecke nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei je mit einer der Aussen stoffbahnen vernähte Füllmaterialschichten aufweist. 2. Steppdecke nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steppnähte der beiden Schichten gegeneinander versetzt sind. 3.
    Steppdecke nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähte der beiden Schichten zickzackförmig oder wellenförmig verlaufen und dass diese Nähte so geführt sind, dass sie sich nicht überschneiden. 4. Steppdecke nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Füllmaterialschichten aus verschiedenen Füllmaterialien bestehen. 5. Steppdecke nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schichten durch Stoffbahnen getrennt sind, mittels deren sie auf ihren einander zugekehrten Flächen abgedeckt sind.
CH4163057A 1956-01-30 1957-01-15 Steppdecke CH365189A (de)

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WO1990002506A1 (de) * 1988-09-02 1990-03-22 Hermann Single Isoliereinlage, insbesondere zudecke oder unterlage

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DE1033868B (de) 1958-07-10

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