CH365189A - Steppdecke - Google Patents
SteppdeckeInfo
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Classifications
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
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-
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Description
Steppdecke Die Erfindung befasst sich mit der Beseitigung eines schwerwiegenden Mangels aller bisher bekann ten, zur Warmhaltung des menschlichen Körpers die nenden Steppdecken (überdecken und auch Unter lagen), und zwar handelt es sich um die Vermeidung der an den Nahtlinien oder den Versteppungspunk- ten vorhandenen dünnen Stellen. Bei den gebräuch lichen Steppdecken werden bekanntlich die beiden äusseren Stoffbahnen in Punkten oder Linien fest miteinander vernäht, so dass an diesen Stellen die beiden äusseren Stoffbahnen sich ganz nahekommen.
An diesen dünnen Stellen haben daher solche Stepp decken überhaupt keine wärmeisolierende Wirkung, so dass sich dort örtliche kalte Einwirkungen und andere Störwirkungen mit gesundheitsschädigenden Folgen ergeben können.
Die Steppdecke gemäss der Erfindung beseitigt diesen Nachteil. Sie besitzt in bekannter Weise zwei Aussenstoffbahnen und mindestens eine dazwischen liegende, in sich zusammenhängende Schicht eines lockeren, faserigen Füllmaterials, z. B. Wolle, und ist gekennzeichnet durch eine Füllmaterialschicht, die nur an der einen der Aussenstoffbahnen befestigt ist, und zwar unmittelbar mittels Fäden von im Abstand voneinander angeordneten Steppnähten.
Die Anwendung der Erfindung kommt natürlich nur für faseriges Material in Frage, das eine zusam menhängende Schicht bildet und infolgedessen durch Annähen an einzelnen Stellen doch in seiner Gesamt heit gehalten wird, also beispielsweise Wolle, Angora wolle, Baumwolle, Kapok oder dergleichen, nicht aber dagegen beispielsweise Federn. Eine möglichst lockere Füllschicht mit regellos angeordneten Fasern eignet sich ganz besonders gut.
Es sind Steppdecken bekannt, die aus zwei oder mehr aufeinandergelegten und auf irgendeine Weise miteinander verbundenen einzelnen Steppdecken be- stehen. In dieser Weise können auch aus der erfin dungsgemässen Steppdecke zwei- oder mehrschichtige Steppdecken gebildet werden. Hierbei werden die Nähte der beiden Teildecken zweckmässigerweise ge geneinander versetzt; was an sich ebenfalls bekannt ist. Besonders vorteilhaft sind die bekannten zick- zackförmigen oder wellenförmigen Nähte. Auch diese kann man so gegeneinander versetzen, dass sie sich nicht überschneiden.
Bei einer solchen zweischichtigen Ausführungs form der erfindungsgemässen Steppdecke ist also z. B. je eine Füllschicht an eine der beiden aussen liegen den Stoffbahnen angenäht, während die offenen Flä chen der beiden Füllschichten einander zugewandt sind. Diese offenen Flächen können sich unmittelbar berühren.
Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung im Querschnitt eine Stepp decke bekannter Art und einige Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Steppdecke der gebräuchlichen Art.
Fig. 2 zeigt demgegenüber eine zweischichtige Steppdecke gemäss der Erfindung, Fig. 3 eine ähnliche zweischichtige Decke, deren beide Teildecken aber auseinandergenommen werden können, Fig. 4 eine einschichtige Decke.
Bei der bekannten Steppdecke nach Fig. 1 ist zwischen den beiden äusseren Stoffbahnen 1 und 2 das Füllmaterial 3 in Nahtlinien oder Nahtpunkten 4 festgenäht. Es ist ersichtlich, dass an diesen Naht stellen eine wärmeisolierende Wirkung fehlt. Ausser dem sind solche Decken auch starr und wenig schmiegsam.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss der Erfin- dung nach Fig. 2 ist an die obere Stoffbahn 5 eine Füllschicht 6 mittels Vernähungen 7 angenäht. In gleicher Weise ist eine zweite Füllschicht 8 an die untere Stoffbahn 9 in Linien 10 angenäht. Der wei tere Verlauf dieser Nähte 11 ist bei diesem Aus führungsbeispiel in an sich bekannter Weise zick- zackförmig gewählt. Die Nähte der oberen Schicht sind gegenüber :denjenigen der unteren Schicht ver setzt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die zwei Füllmaterialschichten 21 und 22 nicht nur durch den Oberstoff 23 bzw. den Unterstoff 24 ab gedeckt, sondern auch an den einander zugewandten Flächen durch eine Stoffbahn 25 bzw. 26. Diese Abdeckungen 25 und 26 sind aber durch die Stepp nähte nicht erfasst, sondern sind auf die offen ver nähte Fläche der Füllschicht 21 bzw. 22 lose auf gelegt. Die beiden so gebildeten Teildecken sind mit Hilfe von Knopfleisten 27 lösbar miteinander ver bunden.
Die Herstellung einer Steppdecke mit zwei oder mehr Füllschichten ergibt die vorteilhafte Möglich keit, verschiedene Füllungsmaterialien zugleich zu verwenden. Auf diese Weise kann man also mit einer einzigen Steppdecke mehrere Wirkungen er zielen, nämlich entsprechend den Eigenschaften der einzelnen Füllmaterialien, und man kann durch eine solche Kombination die Gesamtwirkung erhöhen.
Fig. 4 veranschaulicht noch deutlicher die grund sätzlichen Überlegungen des Erfindungsgedankens anhand einer einschichtigen Decke. Bei dieser Stepp decke ist an eine Stoffbahn 51 eine Füllschicht 52 in Nahtlinien oder Nahtpunkten 53 festgenäht. Der Nähfaden zieht hierbei das durch ihn erfasste Füll material fest zusammen, so dass sich auf der offenen Fläche Einschnitte 54 bilden, die ziemlich schmal sind. Der linke Einschnitt 54 ist hierbei zur Verdeut lichung noch etwas übertrieben weit geöffnet gezeich net. Der Einschnitt 54' hingegen ist in derjenigen Form dargestellt, wie sie sich meist sofort, spätestens aber schon nach kurzem Gebrauch ergibt.
Der Einschnitt ist somit so tief und schmal, dass seine beiden Flanken sich nahezu berühren. Durch dieses Schliessen des Nahteinschnittes 54 bzw. 54' ergibt sich also, dass die Dicke der wärmeisolierenden Füllschicht 52 an den Nahtstellen 53 praktisch kaum geringer ist als an den grossen Flächenteilen zwischen diesen ein zelnen Nahtstellen.
Die einschichtige Decke gemäss Fig. 4 ist auf ihrer oberen Seite durch eine nur lose aufgelegte Stoffbahn 55 abgedeckt, die an ihren Rändern mit der die Füllung haltenden Stoffbahn 51 beispielsweise durch Vernähen, verbunden ist.
Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die bei den Nähten einer Steppdecke durch den Nähfaden gebildeten Einschnitte weit geöffnet verbleiben, wenn beidseitig des Füllmaterials Stoffbahnen vorhanden sind, die beide durch den Faden erfasst und zu sammengezogen werden, wie es Fig. 1 anhand eines Querschnittes durch die gebräuchlichen Steppdecken veranschaulicht. Demgegenüber ist der durch den Faden erzeugte Einschnitt in Fig.2-4 nur sehr schmal, so dass das Füllmaterial praktisch ohne Unterbrechung eine lockere Schicht von gleichmässiger Dicke bildet. Auf diese Weise werden also die bis her unvermeidbaren Stellen schlechter Wärmeisola tion und schlechter Atmungswirkung beseitigt.
In Anwendung auf zweischichtige Decken nach Fig. 3 ist eine weitere Verbesserung durch das dort vor gesehene Versetzen der Nähte gegeneinander erziel bar, wenngleich auch ohne ein solches Versetzen die Verbesserung durch das offene Vernähen schon ganz erheblich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Steppdecke mit zwei Aussenstoffbahnen und min destens einer dazwischenliegenden, in sich zusam menhängenden Schicht eines lockeren, faserigen Füllmaterials, gekennzeichnet durch eine Füllmaterial schicht, die nur an der einen der Aussenstoffbahnen befestigt ist, und zwar unmittelbar mittels Fäden von im Abstand voneinander angeordneten Stepp nähten. UNTERANSPRÜCHE 1. Steppdecke nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei je mit einer der Aussen stoffbahnen vernähte Füllmaterialschichten aufweist. 2. Steppdecke nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steppnähte der beiden Schichten gegeneinander versetzt sind. 3.Steppdecke nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähte der beiden Schichten zickzackförmig oder wellenförmig verlaufen und dass diese Nähte so geführt sind, dass sie sich nicht überschneiden. 4. Steppdecke nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Füllmaterialschichten aus verschiedenen Füllmaterialien bestehen. 5. Steppdecke nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schichten durch Stoffbahnen getrennt sind, mittels deren sie auf ihren einander zugekehrten Flächen abgedeckt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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