CH366839A - Verfahren zur Herstellung von Chinacridonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chinacridonen

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CH366839A
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CH6044558A
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Armin Dr Caliezi
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B48/00Quinacridones

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Chinaeridonen       Es wurde gefunden, dass man die bekannte Her  stellung von     Chin[2,3-b]acridonen    aus 6,13-Dihydro-  
EMI0001.0004     
    in einem neuen Verfahren mit     Anthrachinonsulfon-          säuren    als Oxydationsmittel durchführen kann.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist daher  ein Verfahren zur Herstellung von     Chin[2,3-b]acri-          donen    durch Oxydation von     6,13-Dihydro-chin-          [2,3-b]acridonen    in alkalischer Lösung, dadurch ge  kennzeichnet, dass man     Anthrachinonsulfonsäuren     oder ihre     Salze    als Oxydationsmittel verwendet.  Dabei können nichtsubstituierte oder auch substi  tuierte     6,13-Dihydro-chin[2,3-b]acridone    oxydiert  werden, wie z.

   B.     Dichlor-,        Tetrachlor-,        Diphenyl-          und    insbesondere     Dimethyl-6,13-dihydro-chin[2,3-b]-          acridone.     



  Von den     Anthrachinonsulfonsäuren,    die vorteil  haft in Form ihrer     Natriumsalze    verwendet werden,  kommen in Frage:       Anthrachinon-l-sulfonsäure,          Anthrachinon-2-sulfonsäure,          Anthrachinon-1,5-disulfonsäure,          Anthrachinon-1,6-disulfonsäure,          Anthrachinon-1,7-disulfonsäure,          Anthrachinon-1,        8-disulfonsäure,          Anthrachinon-2,6-disulfonsäure    und vor allem       Anthrachinon-2,7-disulfonsäure.            chin[2,

  3-b]acridonen    durch Oxydation nach dem Re  aktionsschema    Ausserdem können auch       Anthrachinontrisulfonsäuren    und       Anthrachinontetrasulfonsäuren     verwendet werden.  



  Die Oxydation wird gemäss vorliegendem Ver  fahren wie gesagt in     alkalischer    Lösung, vorzugs  weise in     alkoholischer        Kaliumhydroxyd-    oder Na  triumhydroxydlösung, durchgeführt. Als Lösungs  mittel können die verschiedensten Lösungsmittel, wie  Methanol,     Äthylalkohol,        Propylalkohol,        Butylalkohol,     Glykole, vorzugsweise in Form von     Alkalialkohola-          ten,    und Aceton usw., verwendet werden.  



  Die auf diese Weise hergestellten     Chinacridone     können in ausgezeichneter Ausbeute und in reiner  Form erhalten werden.  



  Es ist     bekannt,    die Oxydation mit     m-nitrobenzol-          sulfonsaurem    Natrium,     Polysulfid    oder     Sauerstoff     durchzuführen, jedoch verläuft die Reaktion mit  Sauerstoff und     Polysulfid    nur mit unbefriedigender  Ausbeute. Es war nun überraschend, festzustellen,  dass die Oxydation mit     Anthrachinonsulfonsäuren     glatt und mit sehr guter Ausbeute     durchführbar    ist.  Dabei wird das     Anthrachinonderivat    in seine     Leuko-          verbindung    übergeführt.

   Diese kann ohne weiteres  durch     Luftsauerstoff    wieder vollständig zur Anthra-           chinonsulfonsäure    regeneriert und diese somit fast       beliebig    lang verwendet werden. Von ganz besonders  praktischem Wert jedoch ist die Tatsache, dass auf  diese Weise bisher für     wertlos    gehaltene Verbindun  gen, wie z. B.     Anthrachinon    - 2,7 -     disulfonsäure,     welche bei der Herstellung von     Anthrachinonfarb-          stoffen    in grosser Menge anfallen, verwendet werden       können.     



  Es war     keineswegs    naheliegend, dass die Oxyda  tion erfindungsgemäss mit nicht üblichen und so  schwachen     Oxydationsmitteln,    das heisst mit     Anthra-          chinonsulfonsäuren    oder ihren     Salzen,    durchführbar  ist.  



  Gegenüber dem bekannten,     nichtsubstituierten          Chin[2,3-b]acridon    besitzt das erfindungsgemäss her  gestellte, nicht substituierte     Chin[2,3-b]acridon    eine  andere Modifikation, die durch ein abweichendes  Röntgendiagramm gekennzeichnet ist und ausgezeich  nete Eigenschaften aufweist.     Immerhin    zeigen das be  kannte     Chin[2,3-b]acridon    und das erfindungsgemäss  hergestellte     Chin[2,3-b]acridon    praktisch denselben  roten Farbton.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile,       sofern    nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile,  die Prozente Gewichtsprozente, und die Tempera  turen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  3,14 Teile     6,13-Dihydro-chin[2,3-b]acridon    wer  den in 100 Teilen Äthanol und 2 Teilen Kalium  hydroxyd am     Rückfluss    erhitzt. Dann lässt man eine  Lösung von 6,3 Teilen     Anthrachinon-2,7-disulfon-          säure    als     Natriumsalz    in 20 Teilen Wasser langsam       dazutropfen.        Anschliessend    kocht man noch 2 Stun  den am     Rückfluss    und filtriert das ausgefallene Pro  dukt ab. Es wird     mit    Wasser und Alkohol gewaschen.

    Man erhält 3,04 Teile eines     hellroten    Pulvers von       Chin[2,3-b]acridon.       An Stelle von     6,13-Dihydro-chin[2,3-b]acridon          kann          2,9-Diphenyl-6,13-dihydro-chin[2,3-b]acridon,          2,4,9,11-Tetrachlor-6,13-dihydro-chin[2,3-b]-          acridon,          3,10-Dichlor-6,13-dihydro-chin[2,3-b]acridon    und       2,3,9,10-Tetrachlor-6,13-dihydro-chin[2,3-b]-          acridon     verwendet und zum entsprechenden     Chinacridon-          derivat        oxydiert    werden.  



  <I>Beispiel 2</I>  3,42 Teile     2,9-Dimethyl-6,13-dihydro-chin[2,3-b]-          acridon    werden in 100 Teilen Äthylalkohol und  2 Teilen     Natriumhydroxyd    am     Rückfluss    erhitzt;  dann lässt man 6,2 Teile     anthrachinon-2-sulfonsaures     Natrium, in 36 Teilen heissem Wasser gelöst, zu  tropfen. Anschliessend erhitzt man noch 8 Stunden  am     Rückfluss    und isoliert das ausgefallene     2,9-Di-          methyl-chin[2,3-b]acridon,    wie im Beispiel 1 ange  geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Chin[2,3-b]acri- donen durch Oxydation von 6,13-Dihydro-chin- [2,3-b]acridonen in alkalischer Lösung, dadurch ge kennzeichnet, dass man Anthrachinonsulfonsäuren oder ihre Salze als Oxydationsmittel verwendet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 6,13-Dihydro-chin[2,3-b]- acridon mit Anthrachinon-2,7-disulfonsäure oxydiert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Umsetzung in wässriger Lösung in Gegenwart von wasserlöslichen organi schen Lösungsmitteln bei Temperaturen bis zu 100 C durchführt.
CH6044558A 1958-06-11 1958-06-11 Verfahren zur Herstellung von Chinacridonen CH366839A (de)

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