CH368603A - Verfahren zur Herstellung einer Dachhaut - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer DachhautInfo
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Classifications
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Dachhaut Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her stellung einer Dachhaut auf einer Dachunterkonstruk- tion, z. B. aus Zement, Beton, Holz oder Metallblech.
Bekannte Dachüberzüge bestehen aus einer oder mehreren Lagen von Dachpappe, die mit Teer- oder Bitumenanstrichen zusammengeklebt sind, wobei auf den obersten Teeranstrich eine Schicht von Sand oder feinem Kies aufgestreut ist. Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese bekannten Dachüberzüge nur eine verhält nismässig geringe Lebensdauer und Haltbarkeit be sitzen und leicht spröde und brüchig werden. Man kann auch oft feststellen, dass auf solchen Dachüber zügen nach einiger Zeit das Wachstum von niederen Pflanzen, wie Moosarten, einsetzt, wonach der Dach überzug in kurzer Zeit zerstört ist.
Weitere bekannte Vorschläge gehen dahin, auf die Unterkonstruktion Metallbleche aufzubringen, wobei die aneinanderschliessenden Blechstreifen durch eine Falz-, Nagel- und Klebeverbindung befestigt werden, bzw. Metallfolien mit Klebemassen auf Teer und Bitumenbasis auf die Unterkonstruktion aufzu kleben. Diese bekannten Dacheindeckungen haben sich nicht bewährt, weil einerseits der Material- und Montageaufwand unverhältnismässig hoch war und anderseits die Metallfolien gegen Korrosion stark anfällig waren.
Schon nach kurzer Zeit traten, ins besondere bei Verwendung einer Betonunterlage, An- fressungen auf, die den Belag in kurzer Zeit zer störten. Auch war die Wärmerückstrahlung ungenü gend.
Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung sollen diese Schwierigkeiten vermieden werden. Das Ver fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass auf die Unter konstruktion zunächst eine oder mehrere Lagen von Isolierbahnen und auf die oberste Isolierbahnlage eine Aussenfolie aus Metall oder Kunststoff aufgeklebt wird, wobei die Ränder dieser Folien jeweils ein kurzes Stück, z. B. bis zu 5 cm, überlappt werden.
Als Isolierbahnlagen werden zweckmässig Dachpap pen verwendet; als Aussenfolien verwendet man mit Vorteil Aluminiumfolien. Das Aufkleben der Iso- lierbahnen und der Aussenfolie kann mit Hilfe des gleichen Bindemittels, welches aus einer streichfähigen Masse auf Bitumenbasis bestehen kann, erfolgen.
Die aus einer Isolierbahnunterlage und einer Aussenfolie bestehende, einen geschlossenen Verbundkörper dar stellende Dachhaut nach dem erfindungsgemässen Verfahren besitzt eine ausserordentlich gute Haltbar keit, die jene der bekannten Dächer um das Mehr fache überschreitet.
Die Aussenfolien werden so ver legt, dass sie sich an den Rändern ein kurzes Stück überlappen, so dass die zweckmässig bitumengetränk- ten unteren Lagen aus Isolierbahnen gegen den Zu tritt von Luft und Wasser geschützt sind und auch nach langer Gebrauchsdauer nicht ausmagern, wobei die so hergestellte Dachhaut die Verharzung und Verdunstung des Bitumens verhindert und auch bei langem Gebrauch keine nennenswerte Versprödung eintritt.
Dieser Effekt kann noch verbessert werden, wenn man dem Klebemittel ein Konservierungsmittel zusetzt. Als Konservierungsmittel kommen Wasser glas, Metallseifen, insbesondere Metallstearate, und dergleichen in Betracht. Diese Mittel setzen die Quell- barkeit des Bitumens herab.
Es wurde gefunden, dass man mit verhältnismässig dünnen Aluminiumfolien in der Stärke von 0,01 bis 0,2 mm, vorzugsweise 0,01 bis 0,05 mm, die besten Ergebnisse erzielt. Diese Folien lassen sich ohne störende Faltenbildung gut verlegen und üben eine ausgeprägte Konservierungswirkung aus.
Die Dachhaut nach dem erfindungsgemässen Ver fahren zeichnet sich gegenüber bekannten Dachüber zügen ferner durch eine gute Isolierwirkung infolge Wärmerückstrahlung und durch eine grosse Wirt- schaftlichkeit infolge des geringen Material- und Arbeitsaufwandes aus.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Dachhaut auf einer Dachunterkonstruktion durch Aufbringen einer dichten Folie, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Unterkonstruktion zunächst eine oder mehrere Lagen von Isolierbahnen und auf die oberste Isolierbahn lage eine Aussenfolie aus Metall oder Kunststoff auf geklebt wird, wobei die Ränder dieser Folien jeweils ein kurzes Stück überlappt werden. UNTERANSPRMIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Aluminiumfolien in einer Stärke von 0,01 bis 0,2 mm verwendet werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Aluminium folien in einer Stärke von 0,01 bis 0,05 mm verwen- det werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein streichfähiges Klebemittel auf Bitumenbasis mit einem Gehalt an einem Konservie rungsmittel verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Wasserglas oder Metallstearate als Konservierungsmittel verwen det werden.
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Also Published As
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