CH372054A - Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-3-pyrrolidyl-methylalkohol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-3-pyrrolidyl-methylalkohol

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CH372054A
CH372054A CH7634659A CH7634659A CH372054A CH 372054 A CH372054 A CH 372054A CH 7634659 A CH7634659 A CH 7634659A CH 7634659 A CH7634659 A CH 7634659A CH 372054 A CH372054 A CH 372054A
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pyrrolidyl
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CH7634659A
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Hua Wu Yao
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Mead Johnson & Co
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  Verfahren zur Herstellung von     1-Methyl-3-pyrrolidyl-methylalkohol       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur Her  stellung von     1-Methyl-3-pyrrolidyhnethylalkohol.     



  Erfindungsgemäss wird     1-Methyl-3-pyrrolidyl-          methylalkohol    durch Reduzieren eines     1,3-Dicarbalk-          oxypyrrolidins    mit einem komplexen     Metallhydrid     hergestellt. Das als Reduktionsmittel dienende     Hy-          drid    ist bevorzugt ein     Alkalialuminiumhydrid,    wie       Lithiumaluminiumhydrid,        Natriumaluminiumhydrid     oder     Kaliumaluminiumhydrid.    Die Reduktion wird  bevorzugt in Gegenwart eines wasserfreien organi  schen Lösungsmittels unter     Rückfluss    ausgeführt.

    Das als Ausgangsmaterial dienende     1,3-Dicarbalkoxy-          4-pyrrolidin    kann aus einem     1,3-Dicarbalkoxy-4-          pyrrolidon    durch eine Reihe von Umsetzungen her  gestellt werden, die von     Masuo        Miyamoto    in       Yakugaku        Zasshi    77, 568 (1957);     Chem.        Abstr.51,     16422e (1957), beschrieben worden sind.  



  Die als Ausgangsstoffe in Frage kommenden       1,3-Dicarbalkoxypyrrolidine    können beispielsweise  wie folgt hergestellt werden:  a)     1,3-Dicarbäthoxy-4-pyrrolidon     Die Verbindung wurde nach dem von     Kuhn     und Osswald,     Chem.        Ber.    89, 1423 (1956) ange  gebenen Verfahren hergestellt und hatte einen  Schmelzpunkt zwischen 60 und     62 C.     



  b)     1,3-Dicarbäthoxy-4-pyrroliidol     Eine Lösung von 58,0 g des gemäss a) erhal  tenen     1,3-Dicarbäthoxy-4-pyrrolidons    (0,25     Mol)    in  250     cms    absolutem Äthanol wurde unter 3,51     kg/cm2     Wasserstoffdruck mit Platinoxyd als     Katalysator     hydriert. Die theoretische Wasserstoffmenge wurde  innerhalb von 16 Stunden aufgenommen. Der Ka  talysator wurde     abfiltriert    und das Filtrat eingeengt.  Das rohe     1,3-Dicarbäthoxy-4-pyrrolidol    wurde durch    Destillieren des Rückstandes im Vakuum erhalten;  Kp. 134-164  C bei 0,2-0,3 mm;     nD    = 1,4730.

    Das reine Produkt wurde als farbloses öl durch     noch-          malige    Destillation des Rohproduktes erhalten; Kp.       164-16711C/0,18        mm;        nD    = 1,4722.    c)     1,3-Dicarbäthoxy-43-pyrrolin     Ein Gemisch von 23,1 g, des gemäss b) erhal  tenen     1.,3-Dicarbäthoxy-4-pyrrolidols    (0,1     Mol),     69     cm3        Essigsäureanhydrid    und 2,5 g     wasserfreiem          Natriumacetat    wurde 51/2 Stunden am     Rückfluss    er  wärmt.

   Das     Essigsäureanhydrid    wurde     abdestilliert.     Die erhaltene     Kristallaufschlämmung    wurde mit  150     em3    Äther versetzt und     filtriert.    Die feste Sub  stanz wurde in 50     cm3    Wasser gelöst und     die          wässrige    Lösung     mehrmals    mit Äther extrahiert.  Das     Filtrat    wurde mit den Ätherauszügen vereinigt,  über wasserfreiem     Magnesiumsulfat    getrocknet und  konzentriert.

   Der     ölige    Rückstand wurde im Va  kuum     destilliert    und ergab 19,9 g eines schwach  gefärbten Destillats. Das reine     1,3-Dicarbäthoxy-A-          pyrrolin    wurde durch Destillation der rohen Ver  bindung als farbloses Öl erhalten; Kp. 155 bis       160 C/9        mm;        nD    = 1,4748.  



       d)        1,3-Dicarbäthoxy-pyrrolidine     Eine Lösung von 17,1 g des gemäss c) erhal  tenen     1,3-Dicarbäthoxy-A-pyrrolins    (0,08     Mol)    in  75     cm3    absolutem Äthanol wurde unter 3,51     kg/cm2     Wasserstoffdruck     mit    Platinoxyd als Katalysator  hydriert. Die theoretische Menge Wasserstoff wurde       innerhalb    von 6 Stunden     aufgenommen.    Das Ge  misch wurde filtriert.

   Nach Entfernen des Lösungs  mittels wurde der ölige Rückstand im Vakuum  destilliert und ergab     1,3-Dicarbäthoxy-pyrrolidin     als farbloses Öl;     Kp.152-158     C/10 mm;     nD    =1,4582.      <I>Beispiel</I>       1-Methyl-3-pyrrolidylmethylalkohol     Auf einer     Aufschlämmung    von 2,0g     Lithium-          aluminiumhydrid    (0,053     Mol)    in 50     cm3    wasser  freiem Äther wurde tropfenweise eine Lösung von  4,3 g     1,3-Dicarbäthoxy-pyrrolidin    (0,02     Mol)

      in  25     cm3    wasserfreiem Äther mit solcher Geschwin  digkeit gegeben, dass die Mischung schwach am       Rückfluss    siedete. Nachdem das Gemisch weitere  5 Stunden     gerührt    und am     Rückfluss        erwärmt    wor  den war, wurde es in einem     Eisbad    abgekühlt und  vorsichtig mit 2,9     cm3    (0,16     Mol)    Wasser versetzt.  



  Das Ganze     wurde        filtriert    und der     Filterkuchen          zweimal        mit    je 75     cm3    Äthanol extrahiert. Das alko  holische Filtrat und der Ätherauszug wurden ver  einigt und durch     Destillation    eingeengt. Der ölige  Rückstand wurde im Vakuum     destilliert    und der       1-Methyl-3-pyrrolidyhnethylalkohol    als farbloses Öl  erhalten; Kp. 85-90  C/10 mm;     nD    = 1,4662.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-3-pyrro- lidylmethylalkohol, dadurch gekennzeichnet, dass ein 1,3-Dicarbalkoxypyrrolidin mit einem komplexen Metallhydrid reduziert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man mit einem Alkalimetall- aluminium-hydrid in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels reduziert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines wasserfreien organischen Lösungs mittels unter Sieden am Rückfluss reduziert. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Hydrid Lithiumaluminium-hydrid verwen det wird.
CH7634659A 1959-05-06 1959-07-29 Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-3-pyrrolidyl-methylalkohol CH372054A (de)

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