Verfahren zur Herstellung von Polyencarbonsäuren
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polyencarbonsäuren, welches dadurch gekennzeichnet ist, daf3 man ein Phosphoniumhalogenid der Formel
EMI1.1
worin X ein Halogenatom, n die Zahl 0, 1, 2 oder 3, Rt Wasserstoff oder, falls n = 0 ist, Wasserstoff oder die Methylgruppe, und R2, beginnend mit der Methylgruppe, von der Mitte gegen die Carbalkoxygruppe abwechslungsweise die Methylgruppe und Wasserstoff bedeuten, in das entsprechende Phosphoran überführt und letzteres mit einem Aldehyd der Formel
EMI1.2
worin R3 beginnend mit der Methylgruppe von der Mitte gegen die Formylgruppe abwechslungsweise die Methylgruppe und Wasserstoff bedeutet und m,
falls Rf für die Methylgruppe steht, die Zahl 2, 4 oder 6 darstellt, und falls Rj für Wasserstoff steht, die Zahl 1, 3 oder 5 darstellt, wobei die Summe von n und m die Zahl 6 nicht übersteigen darf, oder mit einem in Stellung 15, 15'dehydrierten Derivat davon kondensiert, und aus gem gebildeten Addukt Triarylphosphinoxyd abspaltet. Das Reaktionsprodukt kann an der Dreifachbindung partiell hydriert und isomerisiert werden. Man kann die erhaltenen Ester auch verseifen.
Die Phosphoniumhalogenide der Formel (I) umfassen, wie gesagt, folgende Verbindungen : Carbalkoxymethyl-triaryl-phosphoniumhalogenide, a-Carbalkoxy-äthyl-triaryl-phosphonium- halogenide, 3-Carbalkoxy-buten- (2)-yl- (l)-triaryl- phosphoniumhalogenide, 5-Carbalkoxy-3-methyl-pentadien- (2, 4)-yl (l)-triary'l-phosphoniumhalogenide und
7-Carbalkoxy-3-methyl-octatrien- (2, 4, 6)-yl- (1)-triaryl-phosphoniumhalogenide.
Die Triarylphosphoniumhalogenide der Formel (I) erhält man durch Kondensation der betreffenden Halogensäureester, z. B. a-Halogen-essigsäureester, a-Halogen-propionsäureester, y-Halogen-tiglinsäure ester usw. mit einem Triarylphosphin, wie z. B. Tri phenylphosphin, in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Benzol. Die genannten Halogenide sind zum Teil neue Verbindungen, genannt seien z.
B. 1-Carbo- methoxy-3-methyl-5-brom-pentadien- (1, 3) und 2, 6 Dimethyl-8-brom-octatrien- (2, 4, 6)-säure- (l)-methylester, die wie folgt hergestellt werden können :
Zu einer Lösung von Lithiumacetylid in flüssigem Ammoniak gibt man eine Lösung von p-Acetyl- acrylsäureäthylester in Äther und hält das Reaktionsgemisch eine Stunde unter Rückfluss bei 30 C.
Man versetzt den Lithiumkomplex durch Zugabe von festem Ammoniumchlorid, verdünnt mit ¯ther, lässt überschüssiges Ammoniak unter Durchleiten von Stickstoff verdampfen und filtriert die festen R ck stände ab. Man wäscht die Sitherlösung mit gesättig- ter Amunoniumchloridlösung, trocknet und dampft die Lösung im Vakuum ein. Die gewonnene sirupöse Substanz wird in Essigester gelöst und in Gegenwart von Lindlarkatalysator unter Normalbedingungen zum l-Carbomethoxy-3-methyl-3-hydroxy-pentadien- (1, 4) hydriert ; Kp/0, 03= 70-75 C ; n2D = 1, 4672.
Durch Behandeln des Esters mit Phosphortribromid in absolutem Ather erhält man das 1-Carbomethoxy- 3-methyl-5-brom-pentadien- (1, 3) ; n 29 = 1, 5385.
Wenn man 1-Carbalkoxy-3-methyl-3-hydroxy- pentadien- (1, 4) mit der gleichen Menge Dihydropyran und 1 /o Mineralsäure versetzt, erhält man den eTetrahydropyranyläther, der nach dem Auswaschen der Mineralsäure mit Natriumbicarbonatl¯sung und Abdestillieren des überschüssigen Dihydropyrans im Vakuum destilliert wird ; Kp/0, 05 = 85-90 C ; n 23 D = 1, 4640. 4640. hydriert hydriert der vierfachen Menge Petroläther (Siedebereich 60-80 C) in Gegenwart von etwas Chinolin mit Lindlarkatalysator bis zur Aufnahme der äquimolaren Menge Wasserstoff.
Durch Lösen des erhaltenen Esters in der achtfachen Menge Ather und Behandeln mit Lithiumaluminiumhydrid bei-30 bis -20 C und Aufarbeiten in üblicher Weise erhält man den entsprechenden primären Alkohol, der durch zweistündiges Schütteln mit der fünffachen Menge Braunstein in Petroläther zum entsprechenden Aldehyd oxydiert wird. Das Rohprodukt kann über die Bisulfitadditionsverbindung gereinigt werden. Man erhält 4-Methyl-4-tetrahydropyranyloxy hexadien- (2, 5)-al- (1) ; n2D= 1, 4825 ; Absorptionsmaxima bei 220 mÁ; E1% 1 cm = 670 (in Athanol).
Den erhaltenen Aldehyd gibt man zu einer Lösung von (a-Carbalkoxy-äthylen)-triphenyl-phos- phoran in Methylenchlorid und erwärmt während 5 Stunden unter Rückfluss. Man reinigt den erhaltenen Ester mittels Filtration durch die fünffache Menge schwach aktives Aluminiumoxyd und erhält nach dem Eindampfen des Lösungsmittels im Vakuum den Ester als helles 01 ; n D = 1, 5110 ; Absorptionsmaximum bei 260 mli ; E1% 1 cm = 870. Man löst in der doppelten Menge Alkohol, lässt unter Kühlung auf 5¯ C 20 ml 63%ige Bromwasserstoffsäure zufliessen, rührt 2 Stunden, gie¯t auf Eis, nimmt in Petroläther auf, wäscht neutral und engt bei 20 C im Vakuum ein.
Man erhält den 2, 6 Dimethyl-8-brom-octatrien- (2, 4, 6)-säure- (l)-methyl- ester als gelben Rückstand ; n 24 D = 1, 5430 ; Absorptionsmaximum bei 300mit ; E=950(inPetrol- äther).
Die Aldehyde der Formel (II) besitzen, wie gesagt, eine Seitenkette mit durchgehend konjugierten Mehrfachbindungen. Falls beispielsweise m die Zahl 3 bedeutet, so kommt dem genannten Aldehyd die Formel
EMI2.1
zu, während beispielsweise der Aldehyd bei m = 6 folgender Formel entspricht :
EMI2.2
Diese Aldehyde können durch Kettenverlängerung des 13- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (1')-yl- (1')]-
2, 7, 11-trimethyl-tridecahexaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12) al-(1) oder des 13- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (1')-yl- (l')]-
2, 7, 11-trimethyl-tridecapentaen-(2, 6, 8, 10, 12) in- (4)-al- (l) erhalten werden.
Zu diesem Zwecke werden die genannten Aldehyde beginnend mit der Vinyläther- kondensation abwechslungsweise einer Vinyl-und einer Propenyl-alkyl-ätherkondensation unterworfen, bis die gewünschte Kettenlänge erreicht ist. Jede dieser Kondensationen erfolgt in an sich bekannter Weise durch Acetalisierung des Aldehyds, Kondensation mit einem Vinyl-bzw. Propenyl-alkyläther und Säurebehandlung des erhaltenen Ätheracetals zu dem um 2 bzw. 3 Kohlenstoffatome verlängerten Aldehyd.
Der obgenannte
13- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen- (l')-yl- (l')]
2, 7, 11-trimethyl-tridecapentaen-(2, 6, 8, 10, 12) in- (4)-al- (1) ist selbst eine neue Verbindung, die z. B. durch me tallorganische Kondensation von
10- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-
4, 8-dimethyl-decatrien- (4, 6, 8)-in-(1)-ol-(3) mit 3-Isopropoxy-2-methyl-propen- (2)-al- (1) und anschliessende Behandlung des erhaltenen
13- [2', 6', 6'-Trimethyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-
2, 7, 11-trimethyl-l-isopropoxy-tridecatetraen- (1, 7, 9, 1 l)-in- (4)-diol- (3, 6) mit p-Toluolsulfosäure erhalten werden kann.
Den benötigten 3-Isopropoxy-2-methyl-propen-(2)-al- (1) erhält man durch Kondensation von Orthoameisen sriureäthylester mit Propenyläthyläther in Gegenwart von Bortrifluoridätherat zu 1, 1, 3, 3-Tetraäthoxy- 2-methyl-propan (Siedepunkt 93 Q10mm, n= 1, 4132), saure Hydrolyse des letzteren zum freien Methylmalondialdehyd in wässeriger Lösung, und Verätherung durch azeotrope Destillation mit Benzol und Isopropylalkohol in Gegenwart von p-Toluolsulfosäure als Katalysator.
Zur Überführung des Phosphoniumhalgenids der Formel (I) in das entsprechende Phosphoran setzt man zwecks Abspaltung von Halogenwasserstoff aus der Verbindung der Formel (I) die Phosphoniumsalze vorzugsweise mit metallorganischen Verbindungen, wie z. B. Phenyllithinum, oder Alkalimetall- alkoholate, z. B. Natriummethylat, um. Die Reaktion wird zweckmässig in einem inerten Lösungsmittel, wie z. B. Ather oder Alkohol, besonders vorteilhaft, aber in Methylenchlorid unter Ausschluss von Sauerstoff durchgeführt.
Nach einer anderen Ausführungsform kann man die genannten Phosphoniumhalogenide auch mit wässerigen Alkalien, z. B. mit verdünnter Natronlauge, behandeln. Dabei erhält man z. B. aus Carbalkoxymethyl-triphenyl-phosphoniumhalogeniden bzw. aus (a-Carbalkoxy-äthyl)-triphenyl-phosphonium- bromiden die Carbalkoxymethylen-triphenyl-phosphorane bzw. die (a-Carbalkoxyäthyliden)-triphenyl- phosphorane als reine kristalline Verbindungen, die ohne Zersetzung gelagert werden können.
Zur Kondensation des erhaltenen Phosphorans mit dem Aldehyd der Formel (II) verwendet man zweckmässig die äquivalente Menge der Komponen ten oder einen Überschuss der Phosphinverbindung und arbeitet vorzugsweise in einem inerten Lösungs- mittel, wie Ather, Petroläther, Benzol, Methylen chlorid, Dioxan oder Tetrahydrofuran. Vorteilhaft vermischt man die Komponenten bei Raumtempe ratur, wobei man zweckmässig die überstehende Luft durch ein inertes Gas, wie z. B. Stickstoff, ersetzt.
Die Verwendung von Methylenchlorid als Lösungs- mittel ist besonders zweckmässig.
Die erhaltenen Kondensationsprodukte zerfallen bei Raumtemperatur allmählich in die Polyencarbonsäureester und das entsprechende Triarylphosphinoxyd. Durch Erwärmen wird diese Reaktion beschleunigt. Die Zersetzung gelingt z. B. leicht durch mehrstündiges Kochen der Methylenchloridlösung unter Rückfluss.
Falls die erfindungsgemäss erhaltenen Ester eine Dreifachbindung enthalten, können sie der Partialhydrierung und Isomerisierung unterworfen werden.
Dies geschieht z. B. in an sich bekannter Weise durch Hydrierung einer Suspension des eine Dreifachbindung aufweisenden Esters in einem inerten Lösungsmittel, wie z. B. Essigester, Toluol, Petrol äther usw., mit einem mit Blei vergifteten Palladiumkatalysator. Gewünschtenfalls können die anfallenden cis-Verbindungen nach an sich bekannten Methoden, vorzugsweise durch Erwärmen, zu den entsprechenden all-trans-Verbindungen isomerisiert werden. Sowohl die Ester mit oder ohne Dreifachbindung können in an sich bekannter Weise zu den entsprechenden Säuren verseift werden. Hierzu wird der Ester zweckmässig in einem inerten Lösungs- mittel, wie z. B. Ather, gelöst und mit alkoholischem Alkalihydroxyd, vorzugsweise mit methanolischer Natronlauge, bei Zimmertemperatur unter Stickstoffatmosphäre behandelt.
Sowohl die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen Ester als auch deren freie Säuren sind kristalline, gelb, rot oder violett gefärbte Verbindungen von aussergewöhnlich guter Stabilität. Sie können als Lebensmittelfarbstoffe sowie als Geflügel- futterzusatz für die Eidotterfärbung oder Läufe-, Schnäbel-, Haut-, Fett-und Fleischpigmentierung verwendet werden. Die Verbindungen ohne Dreifachbindung sind zudem Vitamin-A-wirksam.
Besonders wertvolle Farbstoffe erhält man durch Kondensation eines Aldehyds der Formel (II) mit 27 Kohlenstoffatomen zum entsprechenden Ester mit 30 aufeinanderfolgenden Kohlenstoffatomen oder durch Kondensation eines entsprechenden, 30 Kohlenstoffatome enthaltenden Aldehyds zum entsprechenden Ester mit 40 aufeinanderfolgenden Koh lenstoffatomen.
Beispiel 1
65, 6 g Triphenyl-carbomethoxymethyl-phospho- niumbromid in 300 ml trockenem Methylenchlorid werden in einer Stickstoffatmosphäre unter Rühren mit 75 ml 2n methylalkoholischer Natriummethylatlösung versetzt. Nach 30 Minuten tropft man in
5 Minuten eine Lösung von 44, 6 g
2, 7, 11-Trimethyl-13- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclo hexen-(l')-yl-(l')]-tridecapentaen- (2, 6, 8, 10, 12)-in- (4)-al- (l) in 300 ml Methylenchlorid zu und kocht die Mi schung unter Rückfluss während 5 Stunden. Hierauf wird filtriert, die Methylenchloridlösung mit Was ser gewaschen und nach dem Trocknen über Na triumsulfat durch eine Säule aus 200 g Aluminium oxyd (Aktivitätsstufe I mit 4% Wasser desaktiviert) filtriert.
Die Lösung wird eingeengt und bis zum Kristallisationsbeginn langsam mit Methanol versetzt. Man erhält 46, 2 g
4, 9, 13-Trimethyl-15-[2', 6', 6'-trimethyl-cyclo hexen- (l')-yl- (l')]-pentadecahexaen- (2, 4, 8, 10, 12, 14)-in-(6)-säure-(1)-methylester als orange Kristalle ; Smp. 114-116 C, Absorptionsmaximum bei 407 mÁ E 1% 1 cm = 1850 (in Petroläther).
10 g des so erhaltenen Carbonsäuremethylesters werden in 100ml Petroläther (Siedebereich 80 bis 105 C) mit 1 g mit Blei vergiftetem Palladium Calciumcarbonat-Katalysator und 0, 3 ml Chinolin bei 20 C in einer Wasserstoffatmosphäre geschüt- telt, wobei 900 ml Wasserstoff aufgenommen werden.
Die Lösung wird filtriert, am Hochvakuum abgedampft und der Rückstand mit 50 ml Petrol äther (Siedebereich 40-45O C) geschüttelt. Dabei erhält man 8 g
6, 7-mono-cis-4, 9, 13-Trimethyl-15- [2', 6', 6' trimethyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-pentade caheptaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14)-saure- (1)- methylester als feines Kristallpulver ; Smp. 103-105 C, Absorptionsmaxima bei 305 und 424 m, u, El% m = 790 und 1710 (in Petroläther).
7, 5 g der cis-Verbindung werden mit 40 ml Petroläther (Siedebereich 80-105 C) in einer Kohlensäureatmosphäre während 8 Stunden unter R ckfluss gekocht und sodann auf 0¯ C abgek hlt. Man erhält orangerote Kristalle von all-trans-4, 9, 13-Trimethyl-15- [2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen- (1')-yl- (1')]-pentadecaheptaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14)-säure- (1)-methylester ; Smp. 129-130 C, Absorptionsmaximum bei 426 le, E1% 1 cm = 2355 mit Schulter bei 445 mt (in Petrol äther). Aus der Mutterlauge kann durch nochmaliges Kochen eine weitere Menge des Produktes erhalten werden.
Zur Verseifung wird 1 g des Esters mit 200 ml 10 /oiger methanolischer Kalilauge und 200 ml Ather in einer Stickstoffatmosphäre bei 20 C 2 Tage gerührt. Sodann wird mit Wasser verdünnt und mit Ather extrahiert. Die wässerige Lösung der Säure wird mit verdünnter Salzsäure angesäuert und das Produkt abfiltriert. Die all-trans-4, 9, 13-Trimethyl-15- [2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(l')-yl-(l')]-pentadecaheptaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14)-säure- (l) kann aus Benzol umkristallisiert werden ; Smp. 186 bis 187 C, Absorptionsmaximum bei 430 m*eX E i m-2235 (in Petroläther).
Beispiel 2
70 g Triphenyl-carbomethoxymethyl-phosphoniumbromid in 1500 ml kaltem Wasser werden unter Rühren tropfenweise mit verdünnter Natronlauge bis zur phenolphthalein-alkalischen Reaktion versetzt. Sodann wird abfiltriert, getrocknet und aus Essigester unter Zugabe von Petroläther umkristalli- siert. Man erhält farblose Prismen von Carbo methoxymethylen-triphenylphosphoran ; Smp. 162 bis 163 C.
53 g Carbomethoxymethylen-triphenylphosphoran werden in 300 ml trockenem Methylenchlorid in einer Stickstoffatmosphäre innerhalb 5 Minuten unter Rühren mit einer Lösung von 44, 6 g
2, 7, 11-Trimethyl-13-[2', 6', 6'-trimethylcyclo- hexen-(l')-yl-(l')]-tridecapentaen- (2, 6, 8, 10, 12)-in-(4)-al-(1) in 300 ml Athylenchlorid versetzt und, wie in Beispiel 1 beschrieben, behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält 48 g
4, 9, 13-Trimethyl-15- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclo hexen-(l')-yl-(l')]-pentadecahexaen (2, 4, 8, 10, 12, 14)-in- (6)-säure- (l)-methylester als orangerote Kristalle vom Smp. 114-116¯ C.
Beispiel 3
54 g Triphenyl- (a-carbomethoxy-äthyl)-phospho- niumbromid in 300 ml trockenem Methylenchlorid werden in einer Stickstoffatmosphäre unter Rühren mit 52 ml 2n methylalkoholischer Natriummethylatl¯sung versetzt. Nach 30 Minuten tropft man in 5 Minuten 19, 6 g
4, 9, 13-Trimethyl-15- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclo hexen-(1')-yl-(1')]-pentadecahexaen (2, 4, 8, 10, 12, 14)-in- (6)-al- (l) in 200 ml Methylenchlorid zu und kocht die Mischung unter Rückfluss während 6 Stunden. Hierauf wird filtriert und die Methylenchloridlösung, wie in Beispiel 1 angegeben, aufgearbeitet.
Man erhält 19, 8 g
2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17- [2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen'- (l')-yl-(l')]-heptadecaheptaen- (2, 4, 6, 10, 12, 14, 16)-in- (8)-säure (l)-methylester als orangerote Kristalle ; Smp. 115-117 C, Absorptionsmaximum bei 423 mÁ, E 1% 1 cm = 1950 mit Schulter bei 445 mÁ (in PetrolÏther).
10 g des so erhaltenen Carbonsäuremethylesters werden in 150ml Petroläther (Siedebereich 80 bis 105 C), 0, 3 ml Chinolin und 1, 5 g mit Blei vergiftetem Palladium-Calciumcarbonat-Katalysator bei 20 C in einer Wasserstoffatmosphäre geschüttelt, wobei etwa 650 ml Wasserstoff aufgenommen werden. Dabei kristallisiert das Hydrierungsprodukt teilweise aus. Man filtriert und trennt das Produkt durch Lösen in Methylenchlorid und Filtrieren vom Katalysator ab. Die Hydrierlösung enthält noch etwas Ausgangsmaterial und liefert bei nochmaliger Hydrierung eine weitere Menge des Produktes.
Die Methylenchloridlösung wird bei Zimmertemperatur im Wasserstrahlvakuum abgedampft und liefert 8 g
8, 9-mono-cis-2, 6, 11, 15-tetramethyl-17 [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (1')-yl- (1')] heptadecaoctaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16)-säure (l)-methylester, der durch Lösen in Methylenchlorid und Zugabe von Petroläther bei 20¯ C umkristallisiert werden kann ; Smp. 131-133¯ C, Absorptionsmaxima bei 324 und 443 mÁ, E 1% 1 cm = 1040 und 1780 mit Schulter bei 465 mÁ (in PetrolÏther).
7, 4 g der cis-Verbindung werden in 40 ml Petroläther (Siedebereich 80-105, C) in einer Kohlensäureatmosphäre während 5 Stunden unter R ckfluss gekocht und dann auf ONC abgekühlt. Man erhält rote Kristalle von all-trans-2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17- [2', 6', 6'-tri methyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-heptade caoctaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16)-säure (l)-methylester ; Smp. 136-137 C, Absorptionsmaxima bei 445 und 471 mÁ, E 1% 1 cm = 2575 und 2160 (in PetrolÏther).
Aus der Mutterlauge kann durch nochmaliges Ko- chen eine weitere Menge des Produktes erhalten werden.
Zur Verseifung des erhaltenen Carbonsäureesters werden 1, 1 g des Esters in 300 ml Ather mit 300 ml l voliger methylalkoholischer Kalilauge zwei Tage bei 20 C in einer Stickstoffatmosphäre ger hrt.
Sodann wird mit Wasser verdünnt und mit Ather extrahiert. Die Ätherlösung wird filtriert und der Niederschlag zum Wasser gegeben, mit verdünnter Salzsäure angesäuert und filtriert. Man erhält 0, 9 g all-trans-2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17-[2', 6', 6'-tri methyl-cyclohexen- (1')-yl- (1')]-heptade- caoctaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16)-säure- (l), die aus Benzol umkristallisiert werden kann ; Smp.
189-190 C, Absorptionsmaximum bei 448 m, u., E otl, =2515 mit Schulter bei 472m, (in Petrol äther).
Beispiel 4
60 g Triphenyl-(a-carbomethoxy-äthyl)-phospho- niumbromid in 1500 ml kaltem Wasser werden unter Rühren tropfenweise mit verdünnter Natronlauge bis zur phenolphthalein-alkalischen Reaktion versetzt.
Dann wird abfiltriert, getrocknet und aus Essigester unter Zugabe von Petroläther umkristallisiert.
Man erhält fast farblose Nadeln von (ce-Carbo- methoxy-äthyliden)-triphenylphosphoran ; Smp. 152 bis 153 C.
47 g (a-Carbomethoxy-äthyliden)-triphenylphos- phoran werden in 300 ml trockenem Methylenchlorid in einer Stickstoffatmosphäre innerhalb 5 Minuten unter Rühren mit einer Lösung von 19, 6 g
4, 9, 13-Trimethyl-15-[2', 6', 6'-trimethyl-cyclo hexen-(l')-yl-(l')]-pentadecahexacn- (2, 4, 8, 10, 12, 14)-in- (6)-al- (l) in 200 ml Methylenchlorid versetzt und, wie in Beispiel 3 beschrieben, behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält 20, 1 g
2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(l')-yl-(l')]-heptadecaheptaen- (2, 4, 6, 10, 12, 14, 16)-in- (8)-säure (l)-methylester als orangerote Kristalle.
Beispiel 5
12, 4 g Triphenyl-carbomethoxymethyl-phosphoniumbromid in 60 ml trockenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit 14, 1 ml 2n methylalkoholischer Natriummethylatlösung und 10g
2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(1')-yl-(1')-heptadecaheptaen (2,4,6,10,12,14,16)-in-(8)-al-(l) in 60 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält 10 g
4, 8, 13, 17-Tetramethyl-19- [2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(1')-yl-(1')]-nonadecaoctaen (2, 4, 6, 8, 12, 14, 16, 18)-in- (10)-säure- (l)-methylester als broncefarbene Kristaffe ; Smp. 153-154¯ C, Absorptionsmaxima bei 439 und 464 m, cc, El% m = 2110 und 1670 (in Petroläther).
8 g des erhaltenen Carbonsäuremethylesters werden in 40 ml Toluol, 100 ml Petroläther (Siedebereich 80-105 C) und 0, 3 ml Chinolin mit 1 g mit Blei vergiftetem Palladium-Calciumcarbonat- Katalysator bei 20 C in einer Wasserstoffatmosphäre geschüttelt, wobei etwa 500 ml Wasserstoff aufgenommen werden. Man lässt über Nacht bei 0 C stehen, filtriert und trennt vom Katalysator durch Lösen in Methylenchlorid, Filtrieren und Abdampfen des Lösungsmittels.
Man erhält 7, 5 g
10, 11-mono-cis-4, 8, 13, 17-Tetramethyl-19- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (1')-yl- (1')]- nonadecanonaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18) sÏure-(1)-methylester, der durch Lösen in Methylenchlorid und Zugabe von Petroläther umkristallisiert werden kann ; Smp. 138 bis 140 C, Absorptionsmaxima bei 342 und 461 mÁ, E 1% 1 cm = 1305 und 1805 mit Schulter bei 481 mÁ (in PetrolÏther).
7 g der cis-Verbindung werden in 40 ml Petrol äther (Siedebereich 80-105 C) in einer Kohlensäureatmosphäre während 7 Stunden unter R ckfluss gekocht. Dann gibt man 70 ml Petroläther Siedebereich (40-45 C) zu und lässt über Nacht bei 0 C stehen. Man erhält 5 g all-trans-4, 8, 13, 17-Tetramethyl-19- [2', 6', 6'-tri methyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-nonade- canonaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18)-säure- (l)-methylester, der aus Petroläther (Siedebereich 80-105 C) umkristallisiert werden kann; rotviolette Kristalle, Smp.
145-147 C, Absorptionsmaxima bei 464 und 491 ma EtCm = 2570 und 1975 (in Petroläther).
Aus den Mutterlaugen können durch nochmaliges Kochen weitere Mengen des Produktes erhalten werden.
Zur Verseifung des erhaltenen Carbonsäureesters werden 1, 5 g des Esters in 700 ml Ather und 350 ml 10 /oiger methanolischer Kalilauge in einer Stickstoffatmosphäre bei 20 C zwei Tage gerührt. Dann wird mit Wasser verdünnt und mit Ather extrahiert.
Die Atherlösung wird filtriert und der Niederschlag zum Wasser gegeben, mit verdünnter Salzsäure an gesäuert und filtriert. Man erhält 1, 2 g all-trans-4, 8, 13, 17-Tetramethyl-19-[2',6', 6'-tri methyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-nonade- canonaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18)-saure- (1), die aus Benzol umkristallisiert werden kann ; Smp.
190-191 C, Absorptionsmaxima bei 458 und
495 mÁ, E1% 1cm = 2495 und 1990 (in Petroläther).
Beispiel 6
21, 5 g Triphenyl- (a-carbomethoxy-äthyl)-phos- phoniumbromid in 120 ml trockenem Methylen chlorid werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 21 ml 2n methylalkoholischer Natriummethylatlösung und 9, 2 g
4, 8, 13, 17-Tetramethyl-19-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(1')-y1-(1')]-nonadecaoctaen (2, 4, 6, 8, 12, 14, 16, 18)-in- (10)-al- (l) in 80 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält 10 g kupferfarbene Kristalle von
2, 6, 10, 15, 19-Pentamethyl-21-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(1')-yl-(1')]-heneicosanonaen (2, 4, 6, 8, 10, 14, 16, 18, 20)-in- (12)-säure-
1-methylester ; Smp. 161-163"C, Absorptionsmaxima bei 450 und 479 mÁ, E1% 1cm = 2320 und 1820 (in Petroläther).
9, 5 g des erhaltenen Carbonsäuremethylesters werden in 100 ml Toluol mit 1 g mit Blei vergiftetem Palladium-Calciumcarbonat-Katalysator und 0, 3 ml Chinolin bei 20a C in einer Wasserstoffatmosphäre geschüttelt, wobei etwa 500 ml Wasserstoff aufgenommen werden. Man gibt 200 ml Petroläther (Siedebereich 40-45 C) zu, lässt 24 Stunden im Eisschrank stehen, filtriert und trennt vom Katalysator durch Lösen in Methylenchlorid, Filtrieren und Abdampfen des Lösungsmittels.
Man erhält 8 g
12, 13-mono-cis-2, 6, 10, 15, 19-Pentamethyl-21 [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]- heneicosadecaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20) säure-(l)-methylester, der durch Lösen in Methylenchlorid und Zugabe von Petroläther umkristallisiert werden kann ; grauviolette Kristalle, Smp. 133¯C, Absorptionsmaxima bei 361, 472 und 500 mÁ, E1% 1cm = 1435, 1895 und 1430 (in Petroläther).
7, 5 g der cis-Verbindung werden in 80 nfl Petrol äther (Siedebereich 80-105 C) in einer Kohlensäureatmosphäre über Nacht am Rückfluss gekocht und hierauf 12 Stunden'bei 0 C stehengelassen. Man erhält 5, 5 g all-trans-2, 6, 10, 15, 19-Pentamethyl-21-[2',6', 6' trimethyl-cuclohexen-(1')-yl-(1')]-henei cosadecaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20) säure-(l)-methylester in violetten Kristallen ; Smp. 140 141 C, Absorptionsmaxima bei 476 und 505 mÁ, E1% 1cm = 2630 und 1790 mit Schulter bei 455 mÁ (in PetrolÏther). Das Produkt kann aus Petroläther (Siedebereich 80 bis 105 C) umkristallisiert werden.
Aus der Mutterlauge der Isomerisierung kann durch nochmaliges Kochen eine weitere Menge des Produktes erhalten werden.
Zur Verseifung des erhaltenen Carbonsäureesters werden 1, 5 g des Esters in 700 ml 22ither und 350 ml 10 /oiger methanolischer Kalilauge in einer Stick stoffatmosphäre bei 20 C zwei Tage gerührt und, wie in Beispiel 5 angegeben, aufgearbeitet. Man erhält 1, 2 g all-trans-2, 6, 10, 15, 19-Pentamethyl-21-[2', 6', 6' trimethyl-cyclohexen- (1')-yl-(1')]-henei cosadecaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20) säure-(l), die aus Benzol umkristal'lisiert werden kann ; Smp.
192-193 C, Absorptionsmaxima bei 479 und 507 m, u, E 170 = 2500 und 1990 (in Petroläther).
Beispiel 7
7, 7 g Triphenyl-carbomethoxymethyl-phospho- niumbromid in 40 ml trockenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit 8, 8 ml 2n methylalkoholisc'her Natriummethylatlösung u, nd
7, 2 g
2, 6, 10, 15, 19-Pentamethyl-21-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen (l')-yl-(l')]-heneicosanonaen- (2, 4, 6, 8, 10, 14, 16, 18, 20)-in-(12)-al-(l) in 100 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält 7 g
4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(1')-yl-(1')]-tricosadecaen (2, 4, 6, 8, 10, 12, 16, 18, 20, 22)-in- ( 14)-säure- (l)-methylester in kupferfarbenen Kristallen ; Smp. 181-182 C, Ab sorptionsmaxima bei 463 und 492 m, tt, =2470 und 1870 (in Petroläther).
5, 5 g des so erhaltenen Carbonsäure-methyl ! esters werden in 150 ml Toluol, 0, 3 ml Chinolin und 1 g mit Blei vergiftetem Palladium-Calciumcarbonat Katalysator in einer Wasserstoffatmosphäre bei 20 C geschüttelt und, wie in Beispiel 5 beschrieben, aufgearbeitet. Man erhält im ganzen 4, 5 g
14, 15-mono-cis-4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23 [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')-tri cosaundecaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22) sÏure-(1)-methylester, mit Absorptionsmaxima bei 380, 487 und 516 mÁ, E1% 1cm= 1175, 2100 und 1555, das schon beim Umkristallisieren zum Teil in die all-trans-Verbindung g übergeht.
Zur vollständigen Isomerisierung wird das Produkt mit 100ml Petroläther (Siedebereich 80 bis 105 C) sechs Stunden in einer Kohlensäureatmo sphäre unter Rückfluss gekocht und, wie in Beispiel 3 beschrieben, aufgearbeitet. Man erhält den all-trans-4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23 [2/, 6', 6'-trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-tri cosaundecaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22) sÏure-(1)-methylester als dunkelvdolette Kristalle ; Smp. 165-166 C, mit Absorptionsmaxima bei 488 und 520 mÁ, E1% 1cm = 2850 und 2240, mit Schulter bei 468 m, (in Petrolter).
Zur Verseifung des so erhaltenen Carbonsäure- esters werden 1, 1 g des Esters in 700 ml Ather und 350 ml 10%iger methanolischer Kalilauge, wie in Beispiel 5 angegeben, behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält die all-trans-4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23-[2', 6', 6'- trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-tricosaunde caen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22)-saure- (1) als rotes feinkristallines Pulver, das aus Toluol umkristallisiert werden kann ; Smp. 201-203¯C, mit Absorptionsmaxima bei 492 und 520 m, E1% 1cm = 2485 und 1925 (in Petroläther).
Beispiel 8
10, 7 g Triphenyl- (a-carbomethoxy-äthyl)-phosphoniumbromid in 60 ml trockenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 10, 5 ml 2n methylalkoholischer Natriummethylatlösung und
4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23-[2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen-(1')-yl-(1')]-tricosadecaen (2, 4, 6, 8, 10, 12, 16, 18, 20, 22)-in-(14)-al-(1) in 60 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält 4, 2 g
2, 6, 10, 14, 19, 23-Hexamethyl-25-[2',6',6'-tri methyl-cyclohexen- (1')-yl- ( 1')]-penta- cosaundecaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 18, 20, 22, 24) in- (16)-säure- (1)-methylester, der aus Toluol-Petroläther uskristallisiert werden kann ; Smp. 187-188 C, Absorptionsmaxima bei 473 und 502 mÁ, E1% 1cm = 2720 und 2120 mit Schulter bei 455 mÁ (in PetrolÏther).
2, 8 g des so erhaltenen Carbonsäuremethylesters werden in 100 ml Toluol und 0, 3 ml Chinolin mit 1, 5 g mit Blei vergiftetem Palladium-Calciumcarbonat Katalysator in einer Wasserstoffatmosphäre bei 20 C geschüttelt, bis die Wasserstoffaufnahme zum Stillstand kommt. Man filtriert vom Katalysator ab und dampft das Toluol am Hochvakuum bei Zimmertemperatur ab.
Der rohe
16, 17-mono-cis-2, 6, 10, 14, 19, 23-Hexa- methyl-25-[2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (1')-yl-(l')]-pentacosadodecaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24)-säure (l)-methylester (Absorptionsmaxima bei 392, 495 und 526 ma mit Schulter bei 474 mÁ, in PetrolÏther) wird mit 100 ml Petroläther (Siedebereich 80-105 C) in einer Kohlen- säureatmosplhäre über Nacht gekocht, dann bei 0 C stehengelassten und filtriert. Die Mutterlauge wird nochmals durch Kochen isomerisiert.
Man erhält im ganzen 1, 7 g all-trans-2, 6, 10, 14, 19, 23-Hexamethyl
25- [2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (l')-yl-(l')]-pentacosadodecaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24)-sÏure (l)-methylester, der aus Toluol-Petfoläther umkristallisiert werden kann ; Smp. 176-177 C, Absorptionsmaxima bei 497 und 529 mÁ, E1% 1cm = 2950 und 2350 mit Schulter bei 475 mÁ (in PetrolÏther).
Zur Verseifunjg werden 1 g des erhaltenen Esters in 700 ml ither und 350 mi 10 /oiger methanolischer Kalilauge, wie in Beispiel 5 beschrieben, behandelt und aufgearbeitet. Man erhält die all-trans-2, 6, 10, 14, 19, 23-Hexamethyl- 25-[2', 6', 6'-trimethyl-cyclohexen- (1')-yl-(1')]-pentacosadodecaen (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24)-säure- (l) als dunkelviolettes, feinkristallines Pulver, das aus Toluolumkristallisiert werden kann ; Smp. 210-212¯C, Absorptionsmaximum bei 507 m, mit Schulter bei 535 m, u(in PetrolÏther).
Beispiel 9
9 g (a-Carbomethoxy-äthyliden)-triphenylphos- phoran (nach Beispiel 4 hergestellt) werden in 50 ml trockenem Methylenchlorid innerhalb 5 Minuten unter Rühren mit einer Lösung von 5 g
4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23-[2',6',6'-trimethyl cyclohexen- (1')-yl- (1')]-tricosadecaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 16, 18, 20, 22)-in-(14)-ass in 100 ml Methylenchlorid innerhalb 5 Minuten unter Rühren versetzt und, wie in Beispiel 8 beschrieben, behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält 5, 2 g
2, 6, 10, 14, 19, 23-Hexamethyl-25- [2', 6', 6'-trimethyl=cyclohexen- (l')-yl-(l')]-pentacosaundecaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 18, 20, 22, 24)-in- (16)-säure- (l)-methylester als dunkelvi-olette Kristalle.
Beispiel 10 36g Phosphoniumbromid aus y-Brom-tiglinsäuremethylester in 150 ml trockenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit 37, 5 ml 2n methylälkoholischer Natriummethylatlösung und 22, 3 g
2, 7, 11-Trimethyl-13-[2, 6', 6'-trimethyl- cyclohexen-(l')-yl-(l')]-tridecapentaen (2, 6, 8, 10, 12)-in- (4)-al- (l) in 150 ml Methylenchlorid behandelt, aufgearbeitet und das Produkt durch Umkristallisieren aus Petrol äther (Siedebereich 80-105 C) gereinigt.
Man erhält orange Kristalle von
2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17- [2', 6', 6'-trimethyl- cyclohexen-(l')-yl-(l')]-heptadecaheptaen (2, 4, 6, 10, 12, 14, 16)-in- (8)-säure (l)-methylester, der mit der in Beispiel 3 beschriebenen Verbindung g identisch ist.
Beispiel 11 10 g Phosphoniumbromid aus 6-Brom-4-methyl- hexadien-(2, 4)-säure-(1)-methylester in 100ml trok kenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 10 ml 2n methylalkoholischer Na triummethylatlösung und 3 g
4, 6, 11, 15-Tetramethyl-17-[2', 6', 6'-trimethyl- cyclohexen-(1')-yl-(1')]-heptadecaheptaen (2, 4, 6, 10, 12, 14, 16)-in- (8)-al- (l) in 50 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält kupferfarbene Kristalle von
4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23- [2', 6', 6'-trimethyl cyclohexen- (l')-yl- (1')]-tricosadecaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 16, 18, 20, 22)-in- (14)-säure- (l)-methyl, ester, der mit der in Beispiel 7 beschriebenen Verbindung identisch ist.
Beispiel 12 10 g Phosphoniumbromid aus 8-Brom-2, 6-di methyl-octatrien- (2, 4,6)-sÏure-(1)-methylester in 100 ml trockenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 9 ml 2n methylalkoho- lischer Natriummethylatlösung und 4 g
4, 6, 11, 15-Tetramethyl-17-[2', 6', 6'-trimlethyl- cyclohexen* (l')-yl-(l')]-heptadecaheptaen- (2, 4, 6, 10, 12, 14, 16)-in-(8)-al-(1) in 50 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält
2, 6, 10, 14, 19, 23-Hexamethyl-25-[2', 6', 6'-tri methyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-penta- cosaundecaen-(2,4, 6, 8, 10, 12, 14, 18, 20, 22, 24) in- (16)-säure- (1)-methylesber, der mit der in Beispiel 8 beschriebenen Verbindung identisch ist.
Beispiel 13 10g Phosphoniumbromid aus 6-Brom-4-methyl- hexadien- (2, 4)-säure- (l)-methylester in 100 ml trokkenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 10 ml 2n methylalkoholischer Na triummethylatlösung und 2 g all-trans-2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17-[2', 6', 6'-tri methyl-cyclohexen- (1')-yl- (1')]-heptadeca- octaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16)-al-(l) in 40 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält all-trans-4, 8, 12, 17, 21-Pentamethyl-23-[2', 6', 6' trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-tricosaunde caen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22)-säure (l)-methylester, der mit der in Beispiel 7 beschriebenen Verbindung identisch ist.
Beispiel 14
4, 5 g Phosphoniumbromid aus 8-Brom-2, 6-dimethyl-octatrion- (2, 4, 6)-sÏure-(1)-methylester in 50 ml trockenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 4 ml 2n methylalkoholli- scher Natriummethylatl¯sung und 2 g all-trans-2, 6, 11, 15-Tetramethyl-17- [2', 6', 6'-tri- methyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-heptadeca octaen- (2, 4, 6, 8, 10, 12, 14,16)-al-(1) in 30 ml Methylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält all-trans-2, 6, 10, 14, 19, 23-Hexamethyl-25-[2', 6', 6' trimethyl-cyclohexen-(l')-yl-(l')]-pentacosa- dodecaen-(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24) säure-(l)-methylester, der mit der in Beispiel 8 beschriebenen Verbindung identisch ist.
Beispiel 15
10 g Phosphoniumbromid aus 8-Brom-2, 6-di methyl-octatrien-(2, 4, 6)-sÏure-(1)-Ïthylester in 100 ml trockenem Methylenchlorid werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 9 mi 2n methylalkoholischer Natriummethylatl¯sung und 6 g
2, 7, 11-Trimethyl-13-[2'z6', 6'-trimethyl- cyclohexen- (1')-yl- (1')]-tridecapentaen- (2, 6, 8, 10, 12)-in- (4)-al-(1) in 50 ml'Metehylenchlorid behandelt und aufgearbeitet.
Man erhält
2, 6, 10, 15, 19-Pentamethyl-21- [2', 6', 6'-trlimelthyl- cyclohexen- (l')-yl- (I')]-heneicosanonaen- (2, 4, 6, 8, 10, 14, 16, l 8, 20)-in- (12)-saure- (1)-Ïthylester ; Smp. 165-166 C, Absorptionsmaxima bei 450 und 478 m, E1% 1cm=2275 und 1695.