CH376105A - Verfahren zur Herstellung neuer Halogenpregnene - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Halogenpregnene

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CH376105A
CH376105A CH6148858A CH6148858A CH376105A CH 376105 A CH376105 A CH 376105A CH 6148858 A CH6148858 A CH 6148858A CH 6148858 A CH6148858 A CH 6148858A CH 376105 A CH376105 A CH 376105A
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CH6148858A
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Albert Wettstein
Georg Anner
Charles Meystre
Peter Wieland
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Ciba Ag
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
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Description


      Verfahren    zur Herstellung neuer     Halogenpregnene       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung neuer     Halogenpregnene    der Formel  
EMI0001.0004     
    in der R eine freie oder veresterte     Hydroxygruppe,     Y zwei Wasserstoffatome, eine     Oxogruppe    oder Was  serstoff und eine freie oder veresterte     Hydroxygruppe,          XI    Wasserstoff, Chlor oder Fluor und X2 Chlor oder  Fluor bedeuten.  



  In den Estern sind die Säurereste, z. B. solche von  gesättigten oder ungesättigten     aliphatischen    oder       cycloaliphatischen,    von aromatischen oder     hetero-          cyclischen        Carbonsäuren,    beispielsweise Ameisen  säure, Essigsäure,     Propionsäure,    Buttersäuren,       Valeriansäuren,    wie     n-Valeriansäure    und     Trimethyl-          essigsäure,        Capronsäuren,    wie     fl-Trimethylpropion-          säure,

      gesättigten oder ungesättigten     önanth-,        Capryl-,          Pelargon-,        Caprin-,        Undecyl-,        Laurin-,        Myristin-,          Palmitin-    und     Stearinsäuren,    z.

   B.     Undecylen-    und  Ölsäure,     Cyclopropyl-,        -butyl-,        -pentyl-    und     -hexyl-          carbonsäure,        Cyclopropylmethylcarbonsäure,        Cyclo-          butylmethylcarbonsäure,Cyclopentyläthylcarbonsäure,          Cyclohexyläthylcarbonsäure,        Cyclopentyl-,        Cyclo-          hexyl-    oder     Phenyl-essigsäuren    bzw.

       -propionsäuren,          Benzoesäure,        Phenoxy-alkansäuren,    wie     Phenoxy-          essigsäure,        p-Chlor-phenoxy-essigsäure,    2,4-Dichlor-         phenoxy-essigsäure,        4-tert.-Butyl-phenoxy-essigsäure,          3-Phenoxy-propionsäure    und     4-Phenoxy-buttersäure,          Furan-2-carbonsäure,        5-tert.-Butyl-furan-2-carbon-          säure,        5-Brom-furan-2-carbonsäure,        Nicotinsäuren,

            l3-Keto-carbonsäuren,    z. B.     Acetessig-,        Propionyl-          essig-,        Butyrylessig-    und     Capronylessigsäure,        Amino-          säuren,    wie     Diäthylaminoessigsäure    und Asparagin  säure usw. Anstelle von     Carbonsäureresten    können  auch solche von     Sulfonsäuren,    ferner von Phosphor-,  Schwefel- oder     Halogenwasserstoffsäuren    vorliegen.  



  Besondere Bedeutung kommt solchen Estern zu,  die eine     wasserlöslichmachende        Gruppe,    wie eine       Carboxyl-    oder     Aminogruppe    aufweisen, da sie zur  Herstellung von     wässrigen    Lösungen ihrer     Metall-          bzw.    sauren Salze Verwendung finden können. Die  genannten Ester     können    sich von     Dicarbonsäuren    ab  leiten, z.

   B.     Oxal-,    Bernstein-,     Malein-,    Glutar-,     Di-          methylglutar-,        Pimelin-,        Acetondicarbon-,        Acetylen-          dicarbon-,        Phthal-,        Tetrahydrophthal-,        Hexahydro-          phthal-,        Endomethylen-tetrahydrophthal-,    Endo       methylen-hexahydrophthal-,Endoxy-hexahydrophthal-          und        Endoxy-tetrahydrophthalsäure,        Camphersäure,

            Cyclopropan-    und     Cyclobutandicarbonsäure,        Di-          glykolsäure,        Äthylenbisglykolsäure,        Polyäthylenbis-          glykolsäuren,        Furan-,        Dihydrofuran-    und     Tetrahydro-          furandicarbonsäuren,        Chinolin-    und     Cinchomeron-          säure,

      weiter von der     Thioglykolsäure    sowie von       Polyäthylenglykol-monoalkyläther-halbestern    der obi  gen     Dicarbonsäuren    und Schwefelsäure.  



  Die Verfahrensprodukte zeichnen sich durch eine  hohe biologische Wirkung aus. Besonders zu nennen  sind die     da-Chlor-    und     6a-Fluorderivate    von     16a-          Methyl-hydrocortison    und     -cortison,    von     9a-Fluor-          16a-methyl-hydrocortison    und     -cortison,    sowie die  entsprechenden     21-Ester,    wie     Trimethylacetate,        21-          Cyclopentylpropionate,

          21-Phenylpropionate    und die      entsprechenden     21-Ester    von     Dicarbonsäuren,    z. B.  der Bernsteinsäure, die     im        Leberglykogen-    und       Granulomtest    eine hohe Wirkung aufweisen. Im  Gegensatz zu manchen in 6a- und     16a-Stellung    nicht  substituierten     Corticosteroiden    zeigen die genannten       6a-Halogen-16a-methyl-pregnene    die Nebenwirkung  der     Retention    von Natrium nicht oder nur in unter  geordnetem Masse.  



  Die neuen     Halogenpregnene    werden erfindungs  gemäss erhalten, indem man eine Verbindung der  Formel  
EMI0002.0011     
    die in 3- und     20-Stellung    eine freie oder     ketalisierte          Oxogruppe    aufweist, mit Chlor- oder     Fluorwasser-          stoffsäure    bzw. einem unter den Reaktionsbedingun  gen diese abgebenden Mittel behandelt, die erhaltene       5a-Hydroxy-6ss-chlor-    bzw.

       5a-Hydroxy-6ss-fluor-          Verbindung    in     4,5-Stellung    dehydratisiert, falls in     3-          und/oder        20-Stellung        ketalisierte        Oxogruppen    vor  handen sind, diese in freie     Oxogruppen    überführt und       die        erhaltene     oder     6ss-Fluor-Verbindung    in       6-Stellung        epimerisiert.     



  In den erhaltenen Verbindungen können freie       Hydroxylgruppen    nach an sich bekannten Methoden  verestert werden. Man verwendet hierzu     vorteilhaft     funktionelle Säurederivate, wie Säurechloride oder       Säureanhydride,    z. B. solche der obengenannten Säu  ren. Insbesondere können 21 -Ester hergestellt werden.  Umgekehrt können vorhandene veresterte     Hydroxyl-          gruppen    nach ebenfalls an sich bekannten Methoden  in freie     Hydroxygruppen    umgewandelt werden. Eine       11-Hydroxylgruppe    kann überdies durch Oxydation  in eine     Oxogruppe    übergeführt werden.  



  Die Umsetzung der Ausgangsstoffe mit     Chlor-          oder        Fluorwasserstoffsäure    kann in einem organischen  Lösungsmittel, z. B. in Alkoholen,     Ketonen,        Äthern     und     halogenierten        Kohlenwasserstoffen,    wie     Methy-          lenchlorid    und Chloroform, vorzugsweise in     niederen          aliphatischen        Carbonsäuren,    wie Eisessig,     Propion-          säure    usw., oder in Gemischen der genannten  Lösungsmittel durchgeführt werden,

   vorteilhaft bei  Temperaturen zwischen 0 bis 30  C. Unter diesen Be  dingungen werden die Ausgangsstoffe direkt in die  gewünschten d4-3,20-Dioxo-6a-halogen-pregnene  verwandelt, wobei zuerst die     5a,6a-Epoxydbindung     gespalten wird, dann     ketalisierte        Oxogruppen        hydroly-          siert    werden, in     4,5-Stellung    dehydratisiert und zum  Schluss in     6-Stellung        epimerisiert    wird. Je nach den  Reaktionsbedingungen, z.

   B. beim Arbeiten mit Chlor-         wasserstoffsäure    in Aceton, werden zusammen mit  den Endstoffen noch die entsprechenden     3,20-Dioxo-          5a-hydroxy-6ss-halogen-pregnane    erhalten. Die über  führung letzterer in die gewünschten     J-4-3,20-Dioxo-          6a-halogen-pregnene    erfolgt z. B. durch Behandlung  mit     Chlorwasserstoffsäure    in Eisessig.  



  Werden die Ausgangsstoffe mit den Chlorwasser  stoff- oder     Fluorwasserstoffsäure    abgebenden Mitteln,  z. B. mit     Pyridin-    oder     Collidin-hydrochlorid    behandelt,  so bleibt die Reaktion auf der Stufe der     3,20-Dioxo-          5a-hydroxy-6ss-halogen-pregnane    bzw. der entspre  chenden     3-Mono-    oder     3,20-Diketale    stehen. Die       überführung    dieser Zwischenprodukte in die     J-4-3,20-          Dioxo-6a-halogen-pregnene    erfolgt z.

   B. durch Be  handlung mit Chlorwasserstoff- oder     Fluorwasser-          stoffsäure    in Gegenwart von Eisessig oder     Eisessig-          Chloroform.     



  Für die Gewinnung der Ester, insbesondere     21-          Ester,    können die obengenannten Säuren, ihre Halo  genide,     Anhydride,        Thiolderivate    sowie     Ketene    ver  wendet werden; auch     Umesterungsmethoden    lassen  sich anwenden. Zur Herstellung von wasserlöslichen       Estersalzen    können die genannten     Dicarbonsäure-          halbester    in an sich bekannter Weise, z.

   B. mit       Alkalimetallhydroxyden,        -karbonaten    und     -bikar-          bonaten,    insbesondere mit     Natriumbikarbonat,    ferner  mit organischen Basen, wie     Äthanolamin,        Diäthanol-          amin,        Triäthanolamin,        Dibenzyläthylendiamin,        Ephe-          drin,    und     1-Phenyl-2-methyl-3-amino-propan    umge  setzt werden.

   Der besondere Vorteil dieser     Dicarbon-          säurehalbester    besteht darin, dass sie mit den ge  nannten organischen oder anorganischen Basen ver  hältnismässig stabile     wässrige    Lösungen bilden.  



  In erhaltenen Verbindungen mit     veresterten          Hydroxygruppen    können diese durch chemische oder  enzymatische Hydrolyse, beispielsweise unter Ver  wendung saurer oder basischer Mittel oder durch     Um-          esterung,    in freie     Hydroxygruppen    verwandelt wer  den.  



  Erhaltene     11-Hydroxyverbindungen    können ausser  dem zu den entsprechenden     11-Ketonen    mit üblichen  Mitteln, z. B.     Chromtrioxyd    in Eisessig oder     Pyridin,          oxydiert    werden.  



  Die z. B. als Ausgangsstoffe dienenden     5a,6a-          Oxido-3-mono-    und     -3,20-diketale    sind neu. Sie kön  nen z. B. aus den nach dem Verfahren der deutschen  Patentschrift Nr.<B>1129</B> 482     herstellbaren        16a-Methyl-          allopregnenen    der Formel  
EMI0002.0123     
    folgendermassen erhalten werden:

        Die obigen Verbindungen der Formel     III    werden  zuerst durch     Bromierung    und Säureeinwirkung in     2,4-          Dibromide        überführt.    In diesen spaltet man in bekann  ter Weise das     4-Bromatom    unter Bildung einer     4,5-          Doppelbindung    ab und eliminiert das     2-Bromatom     auf reduktivem Wege. Die gebildeten     44-3,20-Dioxo-          16a-methyl-pregnene    werden darauf in 3- bzw. S  und     20-Stellung        ketalisiert,    z.

   B. durch Behandlung  mit     Äthylenglykol    oder     Methyläthyldioxolan    und  einem sauren Katalysator, z. B.     p-Toluolsulfonsäure,     in kochendem Benzol oder     Toluol.    Anschliessend  überführt man die     Ketale    durch Oxydation mit einer       Perverbindung,    z. B.     Peressigsäure,        Perbenzoesäure     oder     Monoperphthalsäure,    in die entsprechenden 5a,       6a-Oxido-16a-methyl-pregnane.     



  In den verfahrensgemäss erhaltenen Verbindungen  mit einer freien oder veresterten     11-Hydroxygruppe     kann diese nach bekannten Methoden unter Bildung  einer 9,11 -Doppelbindung abgespalten werden. An  die entstandene     9,11-Doppelbindung    kann anschlie  ssend in bekannter Weise     unterbromige    Säure ange  lagert werden. Die entstandenen     llss-Hydroxy-9a-          brom-Verbindungen    können in die 9,1     lss-Epoxyde     verwandelt und diese zu den     9a-Chlor-    bzw.     9a-Fluor-          1        1ss-hydroxy-verbindungen    gespalten werden.  



  Die Temperaturen sind in den nachfolgenden Bei  spielen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  a) In eine Suspension von 2 g 3-Äthylendioxy       5a,6a-oxido-16a-methyl-pregnan-17a,21-diol-11,20-          dion-21-acetat    in 100     cm3    Eisessig leitet man während  2 Stunden bei etwa 15  einen langsamen Strom von  trockenem     Chlorwasserstoffgas    ein. Die Reaktions  lösung wird dann in Eiswasser gegossen und das  ausgefallene Produkt mit     Methylenchlorid    extrahiert,  der Extrakt mit Wasser,     Sodalösung    und Wasser ge  waschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Va  kuum eingedampft.

   Durch     Kristallisation    des Rück  standes aus     Aceton-Hexan    erhält man das d4-6a       Chlor-16a-methyl-pregnen-17a,21-diol-3,11,20-trion-          21-acetat.     



  Analog den obigen Angaben erhält man, aus  gehend von     3,20-Bisäthylendioxy-5a,6a-oxido-9a-          chlor-    oder     -9a-fluor-16a-methyl-pregnan-17a,21-          diol-11-on-21-acetat    das     44-6a,9a-Dichlor-    bzw.  _14 -     6a    -Chlor - 9 a -     fluor-16a-methyl-pregnen-17        a,21-          diol-3,11,20-trion-21-acetat.     



  b) Eine Lösung des obigen     Acetates    in 20     cm3     Methanol kühlt man in Stickstoffatmosphäre auf 0   ab und gibt 12,5 mg     Natriummethylat    zu. Nach  15 Minuten bei 0  wird die Lösung mit Essigsäure  neutralisiert, im Vakuum eingedampft und mit Was  ser versetzt. Der gebildete Niederschlag wird     abge-          nutscht,    getrocknet und aus Aceton kristallisiert, wobei  das     44-6a-Chlor-16a-methyl-pregnen-17a,21-diol-3,          11,20-trion    erhalten wird.  



  Diese Verbindung kann man mit     Trimethylessig-          säurechlorid    in das d4-6a-Chlor-16a-methyl-pregnen-         17a,21-diol-3,11,20-trion-21-trimethylacetat    überfüh  ren.  



  In analoger Weise lassen sich z. B. das 21 -Acetat,       21-Cyclopentylpropionat,        ss-Phenylpropionat    und     21-          Hemisuccinat    herstellen.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine Suspension von 2 g     3-Athylendioxy-5a,6a-          oxido    -16a -     methyl    -     pregnan-17        a,21-diol-11,20-dion-          21-acetat    in 100 mg Eisessig behandelt man bei einer  Temperatur unter 15  mit 3 g     Fluorwasserstoffsäure.     Nach 4 Stunden bei 15      giesst    man in-Eis, extrahiert  mit     Methylenchlorid,    wäscht mit Wasser,     Natrium-          bicarbonatlösung    und Wasser, trocknet über Natrium  sulfat und verdampft im Vakuum zur Trockne.

   Durch       Verseifung    des Rückstandes mit     methanolischer    2n  Natronlauge bei Zimmertemperatur und Kristallisation  des     Verseifungsproduktes    aus     Aceton-Hexan    erhält  man das     44-6a-Fluor-16a-methyl-pregnen-17a,21-          diol-3,11,20-trion;    F.225 bis 227 , [a]" = 140        (Dioxan),    log a = 4,16.

    
EMI0003.0085  
    Wird der oben verwendete Ausgangsstoff statt  in Eisessig in     Dioxan-Pyridin-Lösung    mit     Fluorwas-          serstoffsäure    behandelt, so erhält man das 44-6ss       Fluor-16a-methyl-pregnen-17a,21-diol-3,11,20-trion-          21-acetat,    das nach den Angaben in Beispiel la)  durch Behandlung mit     Chlorwasserstoffsäure-Eisessig     zum     44-6a-Fluor-16a-methyl-pregnen-17a,21-diol-3,          11,20-trion-21-acetat        epimerisiert    werden kann.  



  In analoger Weise erhält man, ausgehend vom     3-          Äthylendioxy    - 5 a, 6 a -     oxido-16a-methyl-pregnan-11        ss,          17a,21-triol-20-on-21-acetat,    das     44-6ss-Fluor-16a-          methyl-pregnen-11ss,17a,21-triol-3,20-dion-21-acetat,     das mittels     Chlorwasserstoff-Eisessig    zum     A4-6a-          Fluor-    16 a -     methyl    -     pregnen        -11,B,17    a,21-     triol-        3,

  20-          dion-21-acetat        epimerisiert    wird. (F.245 bis 248 ,       [a]D    =     -I-115 ,    log     e    = 4,22).  Durch     Verseifung   
EMI0003.0116  
   nach der oben beschriebenen  Methode     erhält    man das freie     44-6a-Fluor-16a-          methyl-pregnen-llss,17a,21-triol-3,20-dion,    F.216,5  bis 217,5 , [a]2-1 = + 115      (CH30H),    + 102      (Di-          oxan),   
EMI0003.0123  
       g    - 16 000.  



  <I>Beispiel 3</I>  5 g     3,20-Bisäthylendioxy-5a,6a-oxido-9a-fluor-          16a-methyl-pregnan-11,8,17a,21-triol-21-acetat    wer  den in 250     cm3    Eisessig gelöst. In die Lösung wird bei  15      während    2 Stunden ein trockener Chlorwasser  stoffstrom eingeleitet. Anschliessend giesst man in Eis  wasser, extrahiert mit     Methylenchlorid,    wäscht mit  Wasser, verdünnter     Natriumbicarbonatlösung    und  Wasser, trocknet über Natriumsulfat und verdampft  im Vakuum zur Trockne.

   Durch Kristallisation des  Rückstandes aus     Aceton-Hexan    erhält man das     44-          6a-    Chlor-     9a-fluor-16a-methyl-pregnen-11,p,17a,21-          triol-3,20-dion-21-acetat.    log  
EMI0003.0136  
         s    = 4,15.  



  Wird der obige Ausgangsstoff statt mit Chlor  wasserstoff-Eisessig mit Fluorwasserstoff-Eisessig-      Chloroform umgesetzt, so erhält man das     J4-6a,9a-          Difluor-16a-methyl-pregnen-11        ss,17a,21-triol-3,20-          dion-21-acetat.     



  Das erhaltene Acetat lässt sich nach den Angaben  in Beispiel 1 zum 1     1-6a-9a-Difluor-16a-methyl-          pregnen-1lss,17a,21-triol-3,20-dion        hydrolysieren    und  zum entsprechenden     21-Trimethylacetat    verestern.  



  Das aus     Aceton-Hexan    mehrmals umkristallisierte  Produkt zeigt schliesslich einen F. von 255 bis 260   auf. [all) = + 113 ,
EMI0004.0010  
   log     e    = 4,22.  <I>Beispiel 4</I>  Einen langsamen trockenen     Chlorwasserstoffstrom     leitet man während 2 Stunden bei 15  in eine Lösung  von 2 g 3,20 -     Bisäthylendioxy    -     5a,6a    -     oxido    -16a  methyl-pregnan-llss,l7a,21-triol-21-acetat.

   Anschlie  ssend giesst man die Reaktionslösung in Eiswasser,  extrahiert mit     Methylenchlorid,    wäscht mit Wasser,  verdünnter     Natriumbicarbonatlösung    und Wasser,  trocknet die     Methylenchloridlösung    über Natrium  sulfat und verdampft im Vakuum zur Trockne. Kri  stallisation des Rückstandes aus     Aceton-Hexan    liefert  das     J4-6a-Chlor-16.x-methyl-pregnen-llf',17a,21-          triol-3,20-dion-21-acetat.    F. 228 bis 230 ,
EMI0004.0022  
    log r = 4,20;     [a]n    = + 88      (Chloro-               form).  



  Das erhaltene Acetat lässt sich nach den Angaben  in Beispiel 1 zum     J4-6a-Chlor-16a-methyl-pregnen-          llss,17a,21-triol-3,20-dion        hydrolysieren    und zum  entsprechenden     21-Trimethylacetat    verestern.  



  Im     J1-6a-Chlor-16a-methyl-pregnen-I1l,17a,21-          triol-3,20-dion-21-acetat    lässt sich die 11     ss-Hydroxy-          gruppe    wie folgt oxydieren:  Zu einer Lösung von 1 g der obigen Verbindung  in 30 cm? Eisessig wird eine Lösung von 150 mg       Chromtrioxyd    in 5 cm-     80o/oiger    Essigsäure unter  gutem Rühren und bei einer Temperatur unter 15        zugetropft.    Man lässt 2 Stunden bei Raumtemperatur  stehen, giesst die Mischung in Eiswasser, trennt den  Niederschlag ab, wäscht ihn mit Wasser, trocknet  und kristallisiert ihn aus     Aceton-Hexan,    wobei das       J4-6a-Chlor-16a-methyl-pregnen-17a,

  21-diol-3,11,          20-trion-21-acetat    erhalten wird.  log     e    = 4,17.
EMI0004.0041  
    



  <I>Beispiel 5</I>  5 g     3,20-Bisäthylendioxy-5a,6a-oxido-16a-methyl-          pregnan-11        ss,17a,21-triol    werden in 200 cm 3 Aceton  suspendiert. Nach Zugabe von 10     cm3        konz.    Salz  säure rührt man die Mischung 11/2 Stunden bei Raum  temperatur, giesst in Eiswasser, extrahiert mit     Methy-          lenchlorid,    wäscht den Extrakt mit Wasser, verdünn  ter     Natriumbicarbonatlösung    und Wasser, trocknet  und verdampft ihn im Vakuum zur Trockne.

   Durch  Kristallisation des Rückstandes aus     Aceton-Hexan     erhält man ein Gemisch von     5a-Hydroxy-6ss-chlor-          16a-methyl-pregnan-11ss,17a,21-triol-3,20-dion    und       J-1        -6ss-Chlor-16a-methyl-pregnen-1        lss,17a,21-triol-          3,20-dion.     



  1 g des obigen Produktes wird in 50 cm?, Eisessig  gelöst. Während 4 Stunden leitet man in die auf etwa    15  abgekühlte Lösung einen trockenen     Chlorwasser-          stoffstrom    ein. Dann wird in Eiswasser gegossen, mit       Methylenehlorid    extrahiert, mit Wasser,     Natriumbi-          carbonatlösung    und Wasser gewaschen, getrocknet  und im Vakuum verdampft. Der Rückstand stellt das       -14-6a-Chlor-        16a-methyl-pregnen-11ss,17a,21-triol-          3,20-dion    dar.  



  In den vorhergehenden Beispielen genannte Aus  gangsstoffe lassen sich wie folgt gewinnen:         3-A'thylendioxy-Sa,6a-oxido-l6(-c-methyl-pregnan-          17a,21-diol-11,20-dion-21-acetat     a) In eine Lösung von 3 g     16a-Methyl-allopregnan-          17a,21-diol-3,11,20-trion-21-acetat    in 400 cm?, Eis  essig gibt man einige Tropfen     Bromwasserstoffsäure     in Eisessig und anschliessend 3 g Brom in 5     cm3    Eis  essig.

   Nachdem die Reaktionslösung entfärbt ist,  wird in Eiswasser gegossen und mit     Methylenchlorid          extrahiert,    mit     Natriumbicarbonatlösung    und Wasser  gewaschen, das Lösungsmittel über Natriumsulfat ge  trocknet und     im    Vakuum vorsichtig eingedampft.  Der Rückstand stellt das rohe     2,4-Dibrom-16ca-          methyl-        allopregnan-17a,    21-     diol    -     3,11,20-trion-21-          acetat    dar.  



  0,3     cm3    Brom gibt man unter Kühlung zu 7,5     cm3     Aceton. Nach der     Entfärbung    wird mit 0,7g     Natrium-          carbonat    versetzt. Hernach wird filtriert und das  Filtrat in 30     cm3    Aceton, enthaltend 7 g Jod, gegeben.  Nachdem die erhaltene Lösung einige Minuten zum  Sieden erhitzt worden ist, gibt man 1,5 g des obigen       Dibromids    zu und kocht 2? Stunden. Nach Zugabe  von 1,4 g     Oxalsäure    kocht man eine weitere Stunde,  lässt abkühlen, gibt 30     cm3    Essigester zu und filtriert  vom ausgefallenen Niederschlag ab.

   Das Filtrat wird  mit Wasser,     Natriumbicarbonatlösung    und Wasser ge  waschen. Dann wird durch Zugabe von 3,5 g Zink  staub und 0,5<B>CM 3</B> Eisessig die jodhaltige Lösung  entfärbt. Anschliessend wird filtriert und das Filtrat  mit     Natriumbicarbonatlösung    und Wasser gewaschen,  getrocknet und verdampft. Als Rückstand erhält man  das     -1-        16a-Methyl-pregnen-17a,21-diol-3,11,20-          trion-21-acetat.     



  Eine Mischung von 0,5 g .4     4-16a-Methyl-pregnen-          17a,21-diol-3,11,20-trion-21-acetat,    20     cm3    Benzol,  4     cm3        Äthylenglykol    und 60 mg     p-Toluolsulfonsäure     kocht man 8 Stunden unter kontinuierlicher Entfer  nung des gebildeten Wassers. Die abgekühlte Reak  tionslösung wird mit Benzol verdünnt, mit     Natrium-          bicarbonatlösung    und Wasser gewaschen, getrocknet  und im Vakuum verdampft.

   Aus dem Rückstand er  hält man durch Kristallisation aus     Aceton-Hexan    das       J5    - 3     -Äthylendioxy-16a-methyl-pregnen-17a,21-diol-          11,20-dion-21-acetat.     



  Eine gekühlte Lösung von 1 g des obigen     Ketals     in 10     cm3    Chloroform vermischt man mit einer äthe  rischen Lösung, die 1,2 Äquivalente     Monoperphthal-          säure    enthält, und lässt 18 Stunden bei '0 bis 5  stehen.  Dann gibt man Wasser zu, trennt die organische  Schicht ab, wäscht sie mit eiskalter     Natriumbicar-          bonatlösung    und Wasser, trocknet sie über Natrium-           sulfat    und verdampft sie vorsichtig im Vakuum.

   Das  erhaltene     3-Äthylendioxy-5a,6a-oxido-16a-methyl-          pregnan-17a,21-diol-11,20-dion-21-acetat        lässt    sich  durch Kristallisation aus     Aceton-Hexan        reinigen.     



  b) Zu einer Lösung von 5,05g     Ila,17a-Di-          hydroxy-16a-methyl-21-acetoxy-allopregnan-3,20-dion     in 60     cm3    Eisessig gibt man zunächst 5,4     cm3    einer       4,47-n-Lösung    von Bromwasserstoff in Eisessig und  anschliessend unter Rühren innert 10 Minuten bei  einer Innentemperatur von 15 bis 16  15,5     cm3    einer       3,32-n-Lösung    von Brom in Eisessig. Nach 10 Minu  ten Rühren bei einer Innentemperatur von 20 bis 22   wird auf 360     cm3    Wasser gegossen, filtriert und gut  mit Wasser gewaschen.

   Der erhaltene Filterkuchen  wird bei     Wasserstrahlvakuum    über     Kaliumhydroxyd     und Schwefelsäure getrocknet. Dabei     erhält    man 6 g  rohes     2,4-Dibrom-1    l     a,17a-dihydroxy-1        öa-methyl-21-          acetoxy-allopregnan-3,20-dion    in     Form    eines farb  losen Pulvers.  



  Die     wässrige    Mutterlauge wird dreimal mit 160     cm3          Methylenchlorid    extrahiert, worauf man die organi  schen Lösungen einmal mit 700     cm3    gesättigter     Na-          triumhydrogencarbonat-Lösung    und     einmal    mit  200     cm3    Wasser wäscht, trocknet und bei Wasser  strahlvakuum und einer     Badtemperatur    von 30 bis       40\1    eindampft. Dabei erhält man weitere Mengen der  genannten     2,4-Dibromverbindung.     



  Das obige     Dibromid    wird wie oben unter a) für die  entsprechende     11-Keto-Verbindung    angegeben in das       11    -16a -     Methyl    -11 a, 17a -     dihydroxy    - 21 -     acetöxy-          pregnen-3,20-dion    übergeführt.

   Aus diesem erhält  man durch     Ketalisierung    mit     Äthylenglykol    und     p-          Toluolsulfosäure    das     A5-3-Äthylendioxy-16a-methyl-          11a,17a-dihydroxy-21-acetoxy-pregnen-20-on,    wel  ches mit     Monoperphthalsäure    zum entsprechenden       5,6a-Epoxyd    oxydiert wird. Mit     Pyridin-Chromsäure     wird diese Verbindung zu dem weiter oben beschrie  benen 3 -     Äthylendioxy    - 5a, 6a -     oxido    -16a -     methyl-          pregnan-17a,21-diol-11,20-dion-21-acetat    oxydiert.

           3,20-Bisäthylendioxy-5a,6a-oxido-l6a-methyl-          pregttan-11        ss.,17a,21-triol-21-acetat     Eine Mischung von 5 g     44-16a-Methyl-pregnen-          17a,21-diol-3,11,20-trion,    300     cm3    Benzol, 35     cm3          Äthylenglykol    und 250 mg     p-Toluolsulfonsäure    kocht  man 12 Stunden am     Rückfluss    unter kontinuierlicher       Abscheidung    des gebildeten Wassers.

   Nach dem Ab  kühlen fügt man 50     cm3        2-n-Sodalösung    und 200     cm3     Wasser zu, trennt die     Benzolschicht    ab und wäscht sie  mit Wasser. Das nach Verdampfen der     Benzollösung     erhaltene     ,5    - 3,20 -Bis -     äthylendioxy    -16a -     methyl-          pregnen-17a,21-diol-11-on    kann ohne Reinigung für  die nächste Stufe verwendet werden.  



  Das obige rohe     Diketal    wird in 150     cm3        Tetra-          hydrofuran    gelöst und unter Rühren in eine Lösung  von 1,5g     Lithiumaluminiumhydrid    in 100     cm3        Tetra-          hydrofuran    getropft. Anschliessend wird die Mischung  30 Minuten am     Rückfluss    gekocht. Nach dem Ab  kühlen wird das überschüssige     Lithiumaluminium-          hydrid    durch vorsichtiges     Zutropfen    von Essigester    zerstört.

   Dann fügt man 15     cm3    gesättigte Natrium  sulfatlösung und festes Natriumsulfat zu,     filtriert    ab  und verdampft das organische Lösungsmittel im Va  kuum. Der Rückstand stellt das     45-3,20-Bis-äthylen-          dioxy-16a-methyl-pregnen-11        ss,17a,21-triol    dar.  



  Das erhaltene     Diketal    wird in 30     cm3        Pyridin    ge  löst, mit 5     cm3        Acetanhydrid    versetzt und über Nacht  bei Raumtemperatur stehengelassen.     Dann    giesst man  in Wasser, extrahiert mit Essigester, wäscht den Ex  trakt mit Wasser, verdünnter Salzsäure und Natrium  bicarbonatlösung und Wasser, trocknet über Natrium  sulfat und verdampft ihn im Vakuum.

   Das erhaltene  45 - 3,20 - Bis -     äthylendioxy-16        a-methyl-pregnen-1        1ss,          17a,21-triol-21-acetat    wird in 800     cm3    Äther und  300     cm3    Chloroform gelöst, bei 0  mit einer     Chloro-          formlösung    versetzt, die 1,1 Äquivalente     Perbenzoe-          säure    enthält.

   Nach Stehen über Nacht bei Raum  temperatur wäscht man die     Reaktionslösung    dreimal  mit     500cm3        5o/oiger        Sodalösung,    dann mit Wasser,  trocknet und verdampft sie im Vakuum. Aus dem  Rückstand wird nach     Chromatographie    an Alu  miniumoxyd und Kristallisation aus     Aceton-Hexan     das     3,20-Bis-äthylendioxy-5a,6a-oxido-16a-methyl-          pregnan-llfj,17a,21-triol-21-acetat    erhalten.

           3,20-Bisäthylendioxy-5a,6a-oxido-9a-f        luor-16a-          methyl-pregnan-11        ss,17a,21-triol-21-acetat     In eine Lösung von 3 g     9a-Fluor-16a-methyl-          allopregnan-11fl',17a,21-triol-3,20-dion-21-acetat    in  400     cm3    Eisessig gibt man einige Tropfen Brom  wasserstoffsäure in Eisessig und anschliessend 3 g  Brom in 5 cm 3 Eisessig.

   Nachdem die Reaktions  lösung entfärbt ist, wird in Eiswasser gegossen und  mit     Methylenchlorid    extrahiert, mit     Natriumbicar-          bonatlösung    und Wasser gewaschen, das Lösungs  mittel über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum  vorsichtig eingedampft, wobei das 2,4-Dibrom-9a       fluor-16a-methyl-pregnan-11ss,17a,21-triol-3,20-dion-          21-acetat    erhalten wird.  



  0,6     cm3    Brom gibt man unter Kühlung zu 15     cm3     Aceton. Nach der     Entfärbung    werden 1,4 g     Natrium-          carbonat    zugegeben und filtriert. Das Filtrat vereinigt  man mit einer Lösung von 14 g Jod in 60     cm3    Aceton,  kocht 10 Minuten, setzt 3 g des obigen     Dibromids    zu  und kocht 3 Stunden auf dem Wasserbad. Anschlie  ssend wird nach Zugabe von 2,8 g     Oxalsäure    eine  weitere Stunde gekocht.

   Darauf wird abgekühlt, mit  100     cm3    Essigester verdünnt, vom Niederschlag ab  filtriert und das Filtrat mit Wasser,     Natriumbicar-          bonatlösung    und Wasser gewaschen, getrocknet und  im Vakuum eingedampft.

   Als Rückstand     erhält    man  das     d4-9a-Fluor-16a-methyl-pregnen-11ss,17a,21-          triol-3,20-dion-21-acetat.    Die Überführung desselben  in das     d5-3,20-Bisäthylendioxy-9a-fluor-16a-methyl-          pregnen-11fl,17a,21-triol-21-acetat    und das     3,20-Bis-          äthylendioxy    - 5a, 6a -     oxido    - 9a -     fluor    -16a -     methyl-          pregnan-11ss,17a,21-triol-21-acetat    erfolgt analog den  obigen Angaben.  



  In analoger Weise erhält man, ausgehend von     9a-          Fluor-    bzw. 9a-Chlor-16a-methyl-allopregnan-17a,21-           diol-3,11,20-trion-21-acetat,    das     3,20-Bisäthylendioxy-          5a,6a-oxido-9a-fluor-    bzw.     -chlor-16a-methyl-pregnan-          17a,21-diol-11-on-21-acetat.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Halogenpregnenen, der Formel EMI0006.0007 in der R eine freie oder veresterte Hydroxygruppe, X1 Wasserstoff, Chlor oder Fluor, X2 Chlor oder Fluor, Y zwei Wasserstoffatome, eine Oxogruppe oder Was serstoff und eine freie oder veresterte Hydroxygruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Ver bindung der Formel EMI0006.0013 die in 3- und 20-Stellung eine freie oder ketalisierte Oxogruppe aufweist,
    mit Chlor- oder Fluorwasser- stoffsäure bzw. einem unter den Reaktionsbedingun gen diese abgebenden Mittel behandelt, die erhaltene 5a-Hydroxy-6,B-chlor- bzw. 5a-Hydroxy-6ss-fluor- Verbindung in 4,5-Stellung dehydratisiert, falls in 3- und/oder 20-Stellung ketalisierte Oxogruppen vor handen sind, diese in freie Oxogruppen überführt,
    und die erhaltene 6fi-Chlor- oder 6f-Fluor-Verbindung in 6-Stellung epimerisiert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem veresterte Hydroxy- gruppen in freie Hydroxygruppen überführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem freie Hydroxy- gruppen in 21-Stellung verestert. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem eine Oxymethylen- gruppe in 11 -Stellung zur Ketogruppe oxydiert. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Behandlung mit Chlor- oder Fluorwasserstoffsäure in Eisessig oder Eisessig- Chloroform durchführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Chlorwasserstoffsäure ab gebende Mittel Pyridin- oder Collidin-hydrochlorid verwendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene 3-Oxo-5a-hydroxy- 6ss-chlor- oder -6ss-fluor-pregnane bzw. die entspre chenden Ketale durch Behandlung mittels Chlor wasserstoffsäure in Eisessig oder Eisessig-Chloroform in die J-1-3-Oxo-6a-chlor- und -6a-fluor-pregnene überführt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene 21-Hydroxyverbin- dungen in ihre 21-Trimethylacetate, 21-Cyclopentyl- propionate, 21-ss-Phenylpropionate oder 21-Hemi- succinate überführt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 3,20-Bisäthylendioxy-5a,6a- oxido-16a-methyl-pregnan-l lss,17a,21-triol oder einen 11fl- oder 21-Mono- oder llss,21-Diester davon als Ausgangsstoff verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 3,20-Bisäthylendioxy-5a,6a- oxido-16a-methyl-9a-fluor-pregnan-11 fl,17a,21-triol oder einen 11ss- oder 21 -Mono- oder 11 ss,21-Diester davon als Ausgangsstoff verwendet.
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