CH376771A - Verfahren zur Herstellung von Offsetfolien und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Offsetfolien und Einrichtung zur Ausübung des VerfahrensInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description
Verfahren zur Herstellung von Offsetfolien und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Offsetfolien sowie auf eine Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens. Bei der Herstellung von Offsetfolien wird zuerst das zu kopierende Original in der gewünschten Lage am Negativpapier angeordnet, worauf die Belichtung der beiden Schichten erfolgt. Dieses Vorgehen ist mit grossen Schwierigkeiten verbunden, da die genaue Anordnung des Originals nur schwer durchzuführen ist, wobei sehr oft Verschiebungen zwischen den bei den Folien auftreten, die nicht mehr korrigiert wer den können. Das belichtete Negativpapier muss dann zusammen mit der Offsetfolie durch ein Entwick- Jungsgerät geführt werden. Bei diesem Vorgang kommt es wieder auf die ganz genaue Anordnung des belichteten Negativpapiers auf der Offsetfolie an, wo bei die beiden Schichten während des Entwicklungs vorganges ihre relative Lage punktgenau behalten müssen. Zweck der vorliegenden Erfindung ist, ein Ver fahren und eine Einrichtung vorzuschlagen, mittels welcher die anfangs beschriebenen Schwierigkeiten behoben werden können. Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zuerst das zu kopierende Ori ginal und das Negativpapier in der gewünschten Re lativlage auf einer Maske befestigt werden, welche eine Teilung aus durch Belichtung nicht übertrag baren Linien besitzt und anschliessend die drei über- einanderliegenden Schichten belichtet und das Ne gativpapier auf einer Montageplatte mit der Offset- folie fest verbunden wird, worauf die Entwicklung des belichteten Negativpapiers samt Offsetfolie erfolgt. Die Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens weist eine Maske und eine Montageplatte auf, wobei die Maske eine Teilung aus durchscheinenden Linien besitzt. Zweckmässigerweise kann die Montageplatte Anschläge zum Festhalten des Negativpapiers und der Offsetfolie in einer bestimmten Relativlage aufweisen. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Einrichtung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> eine Maske, Fig. 2 eine erste Ausführung einer Montageplatte in Ansicht, Fig. <B>3</B> einen Schnitt gemäss der Linie<B>3-3</B> der Fig. 2, Fig. 4 eine zweite Ausführungsform der Montage platte in Ansicht und Fig. <B>5</B> einen Schnitt gemäss der Linie<B>5-5</B> in der Fig. 4. Die Einrichtung weist eine Maske<B>1</B> auf, welche mit einer Teilung 2 versehen ist. Diese Teilung be steht aus Linien, die beim Belichten der Maske nicht kopiert werden. Zweckmässigerweise wird die Teilung mit durchscheinender Farbe, z. B. hellblauer Farbe, gedruckt. In der Teilung 2 ist durch Punkte<B>3</B> die zum Kopieren zur Verfügung stehende Fläche markiert. Eine erste Ausführungsform der Montageplatte ist in den Fig. 2 und<B>3</B> dargestellt. Diese besteht aus einer Grundplatte 4, welche entlang zweier aneinander- stossender Seiten Anschlagleisten<B>5</B> und<B>6</B> besitzt. Die Querleiste<B>5</B> ist mittels Schrauben<B>7</B> an der Grund platte 4 so befestigt, dass die Querleiste gegenüber der Anschlagplatte etwas angehoben werden kann. Die Schrauben<B>7</B> dienen dabei als Führungen. Die gegen die Grundplatte 4 anliegende Fläche der Quer leiste<B>5</B> ist abgesetzt, so dass zwischen der Grund platte 4 und der Querleiste<B>5</B> ein kleiner Zwischen raum verbleibt. Die Längsleiste<B>6</B> ist mit Schrauben<B>8</B> an der Grundplatte 4 festgemacht. Das zu kopierende Original wird in der gewünsch ten Stellung auf die Maske<B>1</B> gelegt und z. B. mittels eines durchsichtigen Klebestreifens festgemacht. Dar- aufhin wird das Negativpapier ebenfalls auf die Maske gelegt, in die richtige Stellung gebracht und mit einem weiteren Klebestreifen befestigt. Die Teilung 2 ermöglicht, dass das Original und das Negativpapier mit grosser Genauigkeit angeordnet werden können. Die aus der Maske<B>1</B> aus dem Original und dem Negativpapier gebildeten Schichten werden belichtet, wobei die Maske mitbelichtet werden kann, da die Teilung derselben nicht mit übertragen wird. An schliessend wird das belichtete Negativpapier von den beiden übrigen Schichten getrennt und auf die Mon tageplatte gelegt. In den Fig. <B>1</B> und 2 ist das Nega tivpapier mit<B>9</B> bezeichnet. Das Papier wird unter die Querleiste<B>5</B> geschoben, bis zur als Anschlag dienen den Absetzung der Querleiste, wie dies insbesondere aus der Fig. <B>3</B> ersichtlich ist. Zu diesem Zwecke wird die Querleiste<B>5</B> etwas nach oben bewegt. Anschlie ssend wird die Offsetfolie, z. B. eine Aluminiumfolie, auf das Negativpapier gelegt, so dass die entspre chende Querkante der Folie gegen die Kante<B>51</B> der Querleiste und die Längskante der Folie gegen die Anschlagleiste<B>6</B> zum Anliegen kommt. In dieser Stellung wird die Folie entlang einer Querkante mit dem Negativpapier verbunden, z. B. mit Hilfe eines Klebstreifens. Die miteinander verbundenen Teile, das heisst das Negativpapier und die Offsetfolie, wer den in bekannter Weise in einem Entwicklungsgerät weiterbehandelt. Eine Variante der beschriebenen Montageplatte ist in den Fig. 4 und<B>5</B> dargestellt. Diese Montage platte weist wiederum eine Grundplatte<B>10</B> auf, welche seitliche Anschlagbolzen<B>11</B> und einen Frontanschlag- bolzen 12 besitzt. Letzterer weist eine Rille<B>13</B> auf, wie dies insbesondere aus der Fig. <B>5</B> ersichtlich ist. Der Anschlagbolzen 12 und die seitlichen Anschlag bolzen<B>11</B> erstrecken sich mit ihrem Schaft durch die Grundplatte<B>10</B> und werden andernends durch Federn 14 elastisch festgehalten. Der Gebrauch die ser Montageplatte entspricht genau dem Gebrauch der ersten Variante.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Herstellung von Offsetfolien, da durch gekennzeichnet, dass zuerst das zu kopierende Original und das Negativpapier in der gewünschten Relativlage auf einer Maske befestigt werden, welche eine Teilung aus durch Belichtung nicht übertrag baren Linien besitzt, und anschliessend die drei übereinanderliegenden Schichten belichtet und das Negativpapier auf einer Montageplatte mit der Off- setfolie fest verbunden wird, worauf die Entwicklung des belichteten Negativpapiers samt Offsetfolie er folgt.<B>11.</B> Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe eine Maske und eine Montageplatte aufweist, wobei die Maske eine Teilung aus durchscheinenden Linien besitzt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte eine Grund platte und Anschläge zum Festhalten des Negativ papiers und der Offsetfolie in einer bestimmten Re lativlage aufweist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte eine Querleiste mit einer als Anschlag dienenden Absetzung auf weist.<B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Querleiste mittels als Füh rungen dienenden Schrauben von der Grundplatte ab- hebbar befestigt ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte seitliche An schlagbolzen und einen Frontanschlagbolzen besitzt, welche federnd gegen die Grundplatte gepresst sind.
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1960
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