CH379503A - Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5,7-Dihalogen-8-oxychinaldinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5,7-Dihalogen-8-oxychinaldinen

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CH379503A
CH379503A CH8224459A CH8224459A CH379503A CH 379503 A CH379503 A CH 379503A CH 8224459 A CH8224459 A CH 8224459A CH 8224459 A CH8224459 A CH 8224459A CH 379503 A CH379503 A CH 379503A
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quinaldine
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CH8224459A
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Erhard Dr Schenker
Rudolf Dr Griot
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Sandoz Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D215/00Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems
    • C07D215/02Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D215/16Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D215/20Oxygen atoms
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    • C07D215/32Esters
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Description


  Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von     5,7-Dihalogen-8-oxychinaldinen       Es wurde gefunden, dass man zu neuen Estern  von     5,7-Dihalogen-8-oxychinaldinen    der allgemeinen  Formel 1,  
EMI0001.0003     
    worin R' für Wasserstoff,     Alkyl    (1-5 C) oder     Phenyl,     das einen einwertigen     Substituenten    tragen kann,  und R" für Wasserstoff oder     Methyl    stehen und X  und Y Halogen bedeuten, wobei X und Y gleich  oder verschieden sein können, gelangt, indem man       5,7-Dihalogen-8-oxychinaldine    der allgemeinen For  mel     1I,     
EMI0001.0010     
    mit einem entsprechenden     Säureanhydrid,

      Säure  chlorid oder Mischungen derselben umsetzt.  



  Das Verfahren wird beispielsweise so ausgeführt,  dass     5,7-Dihalogen-8-oxychinaldine    mit einem Säure  anhydrid in Gegenwart eines katalytischen Zusatzes,  z. B.     konz.    Schwefelsäure oder     Pyridin,    auf höhere  Temperatur, vorzugsweise 130-160', erhitzt werden.  Die Reaktionslösung wird sodann direkt auf Eis  gegossen oder zuerst das überschüssige     Acylierungs-          mittel    teilweise     abdestilliert    und erst dann auf Eis    gegossen. Nach dem     Abnutschen    und Nachwaschen  mit Wasser erhält man die entsprechenden Ester.

    Ist das für die     Acylierung    der     5,7-Dihalogen-8-oxy-          chinaldine    verwendete     Acylierungsmittel    ein Säure  chlorid oder eine Mischung von Säurechlorid und       Säureanhydrid,    dann     gestaltet    sich der Umsatz so,  dass die     5,7-Dihalogen-8-oxychinaldine    mit dem       Acylhalogenid    zusammen in einem     inerten    organi  schen Lösungsmittel, z. B. Benzol,     Toluol,        Xylol     und     Pyridin,    gelöst werden.

   Die Lösung der Reak  tionspartner wird bei     Zimmertemperatur        undjoder     bei erhöhter Temperatur, z. B. in einem Dampfbad,  stehengelassen; schliesslich werden die gebildeten  Ester nach bekannten Methoden isoliert und gerei  nigt.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestell  ten, bisher unbekannten Ester der     5,7-Dihalogen-8-          oxychinaldine    sind feste Basen. Sie sind schlechter  wasserlöslich als die     5,7-Dihalogen-8-oxychinaldine     und werden aus diesem Grunde schlechter als     diese     resorbiert. Sie zeichnen sich durch therapeutisch ver  wertbare pharmakologische Eigenschaften aus, indem  sie eine erhöhte Wirksamkeit gegen     pathogene    Keime  und auch andere Krankheitserreger aufweisen.

   Die  neuen Verbindungen sollen in der Therapie als Ober  flächen-Antiseptika verwendet werden, wobei ihre  schlechte Wasserlöslichkeit     resp.        Resorbierbarkeit     eine besonders gute System-Verträglichkeit gewähr  leistet. Sie dienen ferner als Zwischenprodukte zur  Herstellung von Medikamenten. In den nachfolgenden  Beispielen sind die Schmelzpunkte in Celsiusgraden  und     unkorrigiert    angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>       5,7-Dichlor-8-acetoxychinaldin     Eine Mischung von 20,0 g     5,7-Dichlor-8-oxy-          chinaldin        (Smp.        110112 ,    hergestellt nach dem      USA-Patent Nr. 2 411<B>670</B> der Firma     Geigy)    und  75,0 g     Essigsäureanhydrid    mit 8 Tropfen     konz.     Schwefelsäure werden während 3 Stunden in einem  Ölbad von 160' erhitzt.

   Nach dem Abkühlen wird  der gesamte Ansatz auf 500g Eis gegossen, und  nach vollständigem     Schmelzen    des Eises wird das  ausgefallene Material     abgenutscht    und dann mit Eis  wasser nachgewaschen, bis das Waschwasser nicht  mehr     lackmussauer        reagiert.    Nach dem Trocknen  des Rohproduktes in einem     Vakuumtrockenschrank     bei     8011    bis zur Gewichtskonstanz wird dieses aus  Leichtbenzin umkristallisiert, und man erhält das  analysenreine     5,7-Dichlor-8-acetoxychinaldin    mit dem  konstanten     Smp.    103,5-105 .

      <I>Beispiel 2</I>         5,7-Dibrom-8-acetoxychinaldin       a) Eine Mischung von 40 g     5,7-Dibrom-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    125-126 , hergestellt nach dem  USA-Patent Nr. 2 411 670 der Firma     Geigy)    und  <B>100,0</B> g     Essigsäureanhydrid    mit 8 Tropfen     konz.     Schwefelsäure werden während 3 Stunden in einem  Ölbad von 160  erhitzt.

   Nach dem Abkühlen wird  der gesamte Ansatz auf 500 g Eis gegossen, und  nach vollständigem Schmelzen des Eises wird das  ausgefallene Material     abgenutscht    und dann mit Eis  wasser nachgewaschen, bis das Waschwasser nicht  mehr     lackmussauer    reagiert. Nach dem Trocknen  des Rohproduktes in einem     Vakuumtrockenschrank     bei     70b    bis zur Gewichtskonstanz wird dieses aus       Tetrachlorkohlenstoff    umkristallisiert, und man er  hält das analysenreine     5,7-Dibrom-8-acetoxychinaldin     mit dem konstanten     Smp.        125-127b.     



  b) Zu einer Lösung von 47,5 g     5,7-Dibrom-8-          oxychinaldin        (Smp.        125-126b,    hergestellt nach dem  USA-Patent Nr. 2 411<B>670</B> der Firma     Geigy)    in  100     cm3        Pyridin    werden unter Kühlen in Eis     portio-          nenweise    17,7 g     Acetylchlorid        (Sdp.        51-52b)    unter  Umschwenken hinzugegeben. Nachdem der Ansatz  bei Zimmertemperatur 3 Stunden stehengelassen  wurde, wird im     Wasserstrahlvakuum    bei 400 zur  Trockne eingeengt.

   Der Rückstand wird mit 100     cm3     Eiswasser     angeteigt,        abgenutscht    und mit Eiswasser  nachgewaschen, bis das Waschwasser nicht mehr       lackmussauer    reagiert. Nach dem Trocknen des Roh  produktes in einem     Vakuumtrockenschrank    bei 809  bis zur     Gewichtskonstanz    wird dieses aus     Tetrachlor-          kohlenstoff    umkristallisiert, und man erhält das ana  lysenreine     5,

  7-Dibrom-8-acetoxychinaldin    mit dem  konstanten     Smp.        125-127b.       <I>Beispiel 3</I>       5-Chlor-7-brom-8-acetoxychinaldin     Eine Mischung von 40 g     5-Chlor-7-brom-8-oxy-          chinaldin        (Smp.        113-114b,    hergestellt aus     5-Chlor-8-          oxychinaldin    nach dem Schweizer Patent Nr. 235224  der Firma     Geigy)    und 135g     Essigsäureanhydrid    mit  4 Tropfen     konz.    Schwefelsäure wird während 3 Stun  den in einem Ölbad von<B>1600</B> erhitzt.

   Nach dem    Abkühlen wird der gesamte Ansatz auf 500 g Eis  gegossen, und nach vollständigem Schmelzen des  Eises wird das ausgefallene Material     abgenutscht     und dann mit Eiswasser nachgewaschen, bis das  Waschwasser nicht mehr     lackmussauer    reagiert.  Nach dem Trocknen des Rohproduktes in einem       Vakuumtrockenschrank    bei 809 bis zur Gewichts  konstanz wird dieses aus Leichtbenzin umkristalli  siert, und man erhält das analysenreine     5-Chlor-7-          brom-8-acetoxychinaldin    mit dem konstanten     Smp.     121-122 .

      <I>Beispiel 4</I>       5,7-Dibrom-8-benzoxychinaldin       Zu einer Lösung von 47,5 g     5,7-Dibrom-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    125-126 , hergestellt nach dem  USA-Patent Nr. 2 411<B>670</B> der Firma     Geigy)    in  100     cm3        Pyridin    werden unter Kühlen in Eis     portio-          nenweise    31,6 g     Benzoylchlorid        (Sdp.        194-196e)     unter Umschwenken hinzugegeben.

   Nachdem der  Ansatz bei Zimmertemperatur 3 Stunden stehen  gelassen wurde, wird im     Wasserstrahlvakuum    bei       40b    zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wird mit  100     cm3    Eiswasser     angeteigt,    dann 200 cm 3 Chloro  form zugesetzt und der     Chloroformteil    zweimal mit  je 100     cm3,    total 200     cm3    einer l0     0h        igen    wässe  rigen     Natriumbicarbonatlösung    ausgeschüttelt.

   Der  zweimal mit je 25     cm3,    total 50 cm 3 Wasser nach  gewaschene     Chloroformteil    wird über Natriumsulfat  getrocknet, im     Wasserstrahlvakuum    eingeengt, worauf  man das rohe     5,7-Dibrom-8-benzoxychinaldin    vom       Smp.        124-130b    erhält. Nach wiederholtem Um  kristallisieren der Substanz aus     Benzol,Leichtbenzin     erhält man das analysenreine     5,7-Dibrom-8-benzoxy-          chinaldin    mit dem konstanten     Smp.        130-132b.     



  <I>Beispiel 5</I>       5,7-Dibrom-8-benzoxychinaldin     Zu einer Suspension von 63,4 g     5,7-Dibrom-8-          oxychinaldin        (Smp.        125-1266),    15,8 g     Pyridin    und  300     cm3        Tetrachlorkohlenstoff    werden bei Raum  temperatur 28,1 g     Benzoylchlorid    unter Rühren       hinzugetropft.    Der Ansatz wird hierauf bei einer  Innentemperatur von<B>50,1</B> während     61j.    Stunden ge  rührt.

   Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur  wird das gebildete     Pyridinhydrochlorid        abgenutscht,     mit 100     cm3    Benzol nachgewaschen und das Filtrat  im Vakuum zur Trockne eingeengt. Das rohe     5,7-          Dibrom-8-benzoxychinaldin    hat einen     Smp.    von 120  bis     12611.    Nach wiederholtem     Umkristallisieren    der  Substanz aus     Tetrachlorkohlenstoff    erhält man das  analysenreine     5,

  7-Dibrom-8-benzoxychinaldin    mit  dem konstanten     Smp.        130-132 .       <I>Beispiel 6</I>       5,7-Dijod-8-acetoxychinaldin     Zu einer Lösung von 20,5 g     5,7-Dijod-8-oxy-          chinaldin        (Smp.        144-145b)    in 20     cm3        Pyridin    wer  den 50,0 g     Acetanhydrid    hinzugegeben und der An  satz bei einer     Ölbadtemperatur    von 1609 5 Stunden      unter     Rückfluss    erhitzt. Dann wird im Vakuum bei  60  zur Trockne eingeengt.

   Der Rückstand wird mit  50     cm3    Eiswasser angerieben, dann 200     cm3    Chloro  form zugesetzt und der     Chloroformteil    zweimal mit  je 100     cm3    einer     5'1hIgen    wässerigen     Natriumbi-          carbonatlösung    ausgeschüttelt. Der zweimal mit je  50     cm3    Wasser nachgewaschene     Chloroformteil    wird  über     Natriumsulfat    getrocknet, im Vakuum eingeengt,  worauf man das rohe ölige     5,7-Dijod-8-acetoxy-          chinaldin    erhält.

   Nach wiederholtem     Umkristallisie-          ren    der Substanz aus Leichtbenzin erhält man das  analysenreine     5,7-Dijod-8-acetoxychinaldin    mit dem  konstanten     Smp.    120-122 .

      <I>Beispiel 7</I>       5,7-Dichlor-8-benzoxychinaldin       Zu einer Lösung von 34,2 g     5,7-Dichlor-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    111-112 ) in 100     cm3        Pyridin    wer  den unter Kühlen mit Eis     portionenweise    32,7 g       Benzoylchlorid    unter Umschwenken     hinzugegeben.     Nachdem der Ansatz bei Zimmertemperatur 4 Stun  den stehengelassen wurde, wird im Vakuum bei 40   zur Trockne eingeengt.

   Der Rückstand wird mit  100     cm3    Eiswasser angerieben, dann 250     cm3     Chloroform zugesetzt und der     Chloroformteil    zwei  mal mit je 100     cm3    einer     511/eigen    wässerigen     Na-          triumbicarbonatlösung    ausgeschüttelt. Der zweimal  mit je 25 cm- Wasser nachgewaschene Chloroform  teil wird über Natriumsulfat getrocknet und im Va  kuum eingeengt, worauf man das rohe     5,7-Dichlor-          8-benzoxychinaldin    vom     Smp.    118-121  erhält.

   Nach  wiederholtem     Umkristallisieren    der Substanz aus  Leichtbenzin erhält man das analysenreine     5,7-Di-          chlor    - 8 -     benzoxychinaldin    mit dem konstanten       Sm_p.        121-1231.     



  <I>Beispiel 8</I>       5,7-Dibrom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin     Zu einer Suspension von 31,7 g     5,7-Dibrom-8-          oxychinaldin        (Smp.        125-126a),    8 cm-'     Pyridin    und  160     cm3        Äthylenchlorid    werden bei Raumtemperatur  19,2 g     p-Chlorbenzoylchlorid        (Sdp.        97-100 112    mm       Hg)    unter Rühren     hinzugetropft.    Der Ansatz wird  hierauf bei einer     Badtemperatur    von 50  während  4 Stunden gerührt.

   Nach dem Abkühlen auf Raum  temperatur wird das gebildete     Pyridinhydrochlorid          abgenutscht,    mit 100 cm-' Benzol nachgewaschen  und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingeengt.  Das rohe     5,7-Dibrom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin     hat einen     Smp.    von     140-145 .    Nach wiederholtem       Umkristallisieren    der Substanz aus     Tetrachlorkohlen-          stoff,    dann aus Benzol erhält man das analysenreine       5,7-Dibrom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin    mit dem  konstanten     Smp.    148-150 .  



  <I>Beispiel 9</I>       5,7-Dibrom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin     Eine Suspension von 31,7 g     5,7-Dibrom-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    125-126 ), 8     cm3        Pyridin,    350     cm3          Äthylenchlorid    und 18,6 g     p-Nitrobenzoyl-chlorid            (Smp.        72 )    wird 4 Stunden bei einer     Badtemperatur     von 50  gerührt.

   Nach dem Stehen über Nacht wird  anderntags das gebildete     Pyridinhydrochlorid        ab-          genutscht,    mit 100     cm3    Benzol nachgewaschen und  das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingeengt. Das  rohe     5,7-Dibrom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin    hat  einen     Smp.    von 156-160 .

   Nach wiederholtem Um  kristallisieren der Substanz aus     Tetrachlorkohlen-          stoff    erhält man das analysenreine     5,7-Dibrom-8-          (p    -     nitrobenzoxy)    -     chinaldin    mit dem konstanten       Smp.    160,5-162<B>0</B>.

      <I>Beispiel 10</I>       5-Chlor-7-brom-8-benzoxychinaldin       Zu einer     Suspension    von 40,8 g     5-Chlor-7-brom-          8-oxychinaldin        (Smp.    113-114 ), 11,8 g     Pyridin    und  500     cm3        Tetrachlorkohlenstoff    werden bei Raum  temperatur 22,1g     Benzoylchlorid        (Sdp.    194-196 )  unter Rühren     hinzugetropft.    Der Ansatz wird hierauf  bei einer Innentemperatur von     50     während 4 Stun  den gerührt.

   Nach dem Abkühlen auf Raumtempe  ratur wird das gebildete     Pyridinhydrochlorid        abge-          nutscht,    mit 100     ein-    Benzol nachgewaschen und  das Filtrat im     Wasserstrahlvakuum    zur Trockne ein  geengt. Das rohe     5-Chlor-7-brom-8-benzoxychinaldin     hat einen     Smp.    von 121-123 . Nach     Umkristallisie-          ren    der Substanz aus Leichtbenzin erhält man das  analysenreine 5 -     Chlor    - 7 -     brom-8-benzoxychinaldin     mit dem konstanten     Smp.    122-124 .  



  <I>Beispiel 11</I>       5-Chlor-7-brom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin     Eine Suspension von 40,8 g     5-Chlor-7-brom-8-          oxychinaldin        (Smp.    113-114 ), 12     cm3        Pyridin,     1000     cm3        Tetrachlorkohlenstoff    und 29,3 g     p-Nitro-          benzoylchlorid        (Smp.    72 ) wird 4 Stunden     bei.    einer  Innentemperatur von 50  gerührt.

   Nach dem Ab  kühlen auf Zimmertemperatur wird das gebildete       Pyridinhydrochlorid        abgenutscht,        mit    100     cm3    Benzol  nachgewaschen und das Filtrat im Wasserstrahl  vakuum zur Trockne eingeengt. Das rohe     5-Chlor-7-          brom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin    hat einen     Smp.     von 148-153 . Nach wiederholtem     Umkristallisieren     der Substanz aus     Tetrachlorkohlenstoff    erhält man  das analysenreine     5-Chlor-7-brom-8-(p-nitrobenzoxy)-          chinaldin    mit dem konstanten     Smp.    155-157 .  



  <I>Beispiel 12</I>       5,7-Dichlor-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin     Zu einer Suspension von 22,8 g 5,7     Dichlor-8-          oxychitialdin        (Smp.    111-112 ), 8,0 g     Pyridin    und  150     cm3    Benzol werden bei Raumtemperatur 19,3 g       p-Chlorbenzoylchlorid        (Sdp.        97-100 112    mm     Hg)    in  50     cm3    Benzol unter Rühren     hinzugetropft.    Der An  satz wird hierauf bei einer     Badtemperatur    von 50   während 4 Stunden gerührt.

   Nach dem Abkühlen  auf Raumtemperatur wird das gebildete     Pyridin-          hydrochlorid        abgenutscht,    mit 100     cm3    Benzol nach  gewaschen und das     Filtrat    im     Wasserstrahlvakuum     zur Trockne eingeengt. Das rohe 5,7-Dichlor-8-(p-           chlorbenzoxy)-chinaldin    hat einen     Smp.    von 139 bis  l41 . Nach dem     Umkristallisieren    der Substanz aus       Tetrachlorkohlenstoff    erhält man das analysenreine       5,7-Dichlor-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin    mit dem  konstanten     Smp.    139-141 .

      <I>Beispiel 13</I>       5,7-Dichlor-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin     Eine Suspension von 12,8 g     5,7-Dichlor-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    111-112 ), 4,5 g     Pyridin,    150     cm-          Äthylenchlorid    und 10,9 g p -     Nitrobenzoylchlorid          (Smp.    721) wird 4 Stunden bei einer     Badtemperatur     von 501     gerührt.    Nach dem Abkühlen auf Zimmer  temperatur wird das gebildete     Pyridinhydrochlorid          abgenutscht,

      mit 100     em3    Benzol nachgewaschen  und das Filtrat im     Wasserstrahlvakuum    zur Trockne  eingeengt. Das rohe     5,7-Dichlor-8-(p-nitrobenzoxy)-          chinaldin    hat einen     Smp.    von 158-162 . Nach wie  derholtem     Umkristallisieren    der Substanz aus Tetra  chlorkohlenstoff erhält man das analysenreine     5,7-          Dichlor-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin    mit dem kon  stanten     Sinp.    163-1641.

      <I>Beispiel 14</I>       3-Methyl-5,7-dibrom-8-acetoxychinaldin       a)     3-Methyl-5,7-dibrom-8-hydroxychinaldin.     Eine Lösung von 10,0 g     3-Methyl-8-hydroxy-          chinaldin        (Smp.    91-921, hergestellt durch Kondensa  tion von     o-Aminophenol    mit     a-Methylcrotonaldehyd)     in 60     cm3        85-0/u#iger    Ameisensäure wird auf etwa 01  gekühlt und unter Rühren innerhalb von 5 Stunden  mit 24 g Brom versetzt.

   Man verdünnt das Reak  tionsgemisch mit 120     cm3    Wasser, fügt 120     cm3     einer     204/digen        Natriumbisulfitlösung    zu und rührt  eine weitere Stunde. Das Produkt wird     abgenutscht,     mit etwa 2 1 Wasser gewaschen, auf Tontellern ge  trocknet und aus     abs.    Alkohol kristallisiert. Durch  nochmaliges     Umkristallisieren    aus demselben Lö  sungsmittel erhält man analysenreines     3-Methyl-5,7-          dibrom-8-hydroxychinaldin    vom     Smp.    148-1491.  



  b)     3-Methyl-5,7-dibrom-8-acetoxychinaldin.     



  Ein Gemisch von 3,0 g     3-Methyl-5,7-dibrom-8-          hydrochinaldin    und 25 cm?,     Essigsäureanhydrid    mit  3 Tropfen     konz.    Schwefelsäure wird während 3 Stun  den im Ölbad unter     Rückfluss    erhitzt. überschüssiges       Essigsäureanhydrid    wird unter vermindertem Druck       abdestilliert,    der Rückstand in 50     cm3    heissem     Ligroin     gelöst, filtriert und kristallisiert.

   Das so erhaltene  Rohprodukt kristallisiert man aus     Isopropanol    um  und erhält das analysenreine     3-Methyl-5,7-dibrom-          8-acetoxychinaldin    vom     Smp.    134,5-1351.    <I>Beispiel 15</I>       3-Methyl-5,7-dibrom-8-benzoyloxychinaldin     Zu einer Lösung von 1,0 g     3-Methyl-5,7-dibrom,-          8-hydroxychinaldin    in 2,0     cm3        Pyridin    werden unter  Kühlung im Eisbad 0,64 g     Benzoylchlorid    gegeben.  Man lässt 17 Stunden bei Raumtemperatur stehen    und dampft im Vakuum zur Trockne ein.

   Der Ein  dampfrückstand wird mit 5     cm3    Eiswasser versetzt  und mit Chloroform ausgezogen. Den mit     Natrium-          hydrogencarbonatlösung    gewaschenen Extrakt trock  net man mit     Natriumsulfat    und dampft im Vakuum  ein.

   Das aus 30     cm3    kristallisierte     3-Methyl-5,7-di-          brom-8-benzoyloxychinaldin    ist analysenrein und  schmilzt bei     168,5-169,5 .       <I>Beispiel 16</I>       3-Methyl-5,7-dibrom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin     Man löst 1,0 g     3-Methyl-5,7-dibrom-8-hydroxy-          chinaldin    (siehe Beispiel 14a) in 2,0     em3        Pyridin     und versetzt unter Eiskühlung mit 0,795 g     p-Chlor-          benzoylchlorid.    Nach 16stündigem Stehen bei Raum  temperatur wird im Vakuum zur Trockne einge  dampft,

   der Rückstand mit 5     cm33    Eiswasser versetzt  und mit 15     cm3    Chloroform ausgezogen. Den mit       Natriumhydrogencarbonat    gewaschenen und über  Natriumsulfat getrockneten Extrakt dampft man ein  und kristallisiert das Rohprodukt unter Verwendung  von     Norit    aus Aceton. Nach mehrmaligem     Umkri-          stallisieren    aus obigem Lösungsmittel schmilzt das  analysenreine 3 -     Methyl    - 5,7 -     dibrom    - 8 -     (p-chlor-          benzoxy)-chinaldin    konstant bei 172-1731.

      <I>Beispiel 17</I>       3-Methyl-5,7-dibrom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin     Zu einer Lösung von 1,0 g     3-Methyl-5,7-dibrom-          8-hydroxychinaldin    (siehe Beispiel     14a)    in 2,0 cm-'       Pyridin    werden unter Eiskühlung 0,84 g     p-Nitro-          benzoylchlorid    gegeben und das Reaktionsgemisch  15 Stunden stehengelassen. Man dampft im Vakuum  zur Trockne ein, versetzt den Rückstand mit 5 cm  Eiswasser und extrahiert mit 20     cm3    Chloroform.  Der mit     Natriumhydrogencarbonat    gewaschene Aus  zug wird über Natriumsulfat getrocknet und einge  dampft.

   Man kristallisiert das Produkt aus 85 cm?,  Essigester und erhält das analysenreine     3-Methyl-          5,7-dibrom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin    in analysen  reiner Form.     Smp.    193-193,51.  



  <I>Beispiel 18</I>       5-Chlor-7-brom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin     Zu einer Suspension von 27,2 g     5-Chlor-7-brom-          8-oxychinaldin        (Smp.    113-1141), 10,1 g     Triäthyl-          amin    und 250     ein-    Benzol werden bei Raumtempe  ratur 19,2 g     p-Chlorbenzoylchlorid        (Sdp.        97-1001/     12 mm     Hg)        hinzugetropft.    Der Ansatz wird hierauf  bei einer     Badtemperatur    von 501 während 4 Stunden  gerührt.

   Das gebildete     Triäthylaminhydrochlorid     wird     abgenutscht,    mit 100 cm- Benzol nachgewa  schen und das Filtrat im Vakuum zur Trockne ein  geengt. Das rohe     5-Chlor-7-brom-8-(p-chlorbenzoxy)-          chinaldin    hat einen     Smp.    von 135-1401. Nach zwei  maligem     Umkristallisieren    der Substanz aus Tetra  chlorkohlenstoff erhält man das analysenreine       5-Chlor    - 7 -     brom    - 8 -     (p-chlorbenzoxy)-chinaldin    mit  dem konstanten     Smp.    144-1461.

        <I>Beispiel 19</I>       5,7-Dijod-8-benzoxychinaldin     Zu einer Suspension von 6,0 g     5,7-Dijod-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    144-145 ) und 2,46 g     Natrium-          bicarbonat    in 300     cms        Tetrachlorkohlenstoff    werden  bei Raumtemperatur 2,25 g     Benzoylchlorid        (Sdp.    194  bis 196 )     hinzugetropft.    Der Ansatz wird hierauf bei  einer Innentemperatur von 50  während 6 Stunden  gerührt.

   Das ungelöste Material wird     abgenutscht,     mit 60 cm?,     Tetrachlorkohlenstoff    nachgewaschen  und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingeengt.  Der Rückstand wird in 50     cm3    Chloroform aufge  nommen, einmal mit 20     cma    kalter     5 /oiger    wässeri  ger     Natriumbicarbonatlösung    und zweimal mit je  20     cm3    Wasser ausgezogen. Die wässerigen Teile  werden mit zweimal je 20     cm3    Chloroform nach  gewaschen und dann verworfen. Die vereinigten       Chloroformteile    werden über     Natriumsulfat    getrock  net und im Vakuum zur Trockne eingeengt.

   Nach  dreimaligem     Umkristallisieren    des Rohproduktes aus       Hexan    erhält man das analysenreine     5,7-Dijod-8-          benzoxychinaldin    mit dem konstanten     Smp.    132 bis  134 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5,7-Dihalogen-8-oxychinaldinen der allgemeinen For mel I, EMI0005.0028 worin R' für Wasserstoff, Alkyl (1-5 C) oder Phenyl, das einen einwertigen Substituenten tragen kann, und R" für Wasserstoff oder Methyl stehen und X und Y Halogen bedeuten, wobei X und Y gleich oder verschieden sein können, dadurch gekennzeichnet, dass man 5,7-Dihalogen-8-oxychinaldine der allge meinen Formel II, EMI0005.0035 mit einem entsprechenden Säureanhydrid,
    Säure chlorid oder Mischungen derselben umsetzt.
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