CH383970A - Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5,7-Dibrom-8-oxychinolinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5,7-Dibrom-8-oxychinolinen

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CH383970A
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dibromo
oxyquinolines
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oxyquinoline
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CH354260A
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Erhard Dr Schenker
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Sandoz Ag
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  Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von     5,7-Dibrom-8-oxychinolinen       Es wurde gefunden, dass man zu neuen Estern  von     5,7-Dibrom-8-oxychinolinen    der allgemeinen  Formel I,  
EMI0001.0003     
    worin R für     Phenyl,    das einen einwertigen     Substi          tuenten    tragen kann, steht, indem man     5,7-Dibrom-          8-oxychinolin    mit einem entsprechenden Säure  anhydrid, Säurechlorid oder Mischungen derselben  umsetzt.

   Das Verfahren wird beispielsweise so aus  geführt, dass     5,7-Dibrom-8-oxychinolin    mit einem       Säureanhydrid        inGegenwart    eines     katalytischen,Zusat          zes,    z. B.     konz.    Schwefelsäure oder     Pyridin,    auf höhere  Temperatur, vorzugsweise 130-160 , erhitzt werden.  Die Reaktionslösung wird sodann direkt oder nach       Abdestillieren    des überschüssigen     Acylierungsmittel's     auf Eis gegossen. Nach dem     Abnutschen    und Nach  waschen mit Wasser erhält man die entsprechenden  Ester.

   Ist das für die     Acylierung    der     5,7-Dibrom-          8-oxychinolin    verwendete     Acylierungsmittel    ein  Säurechlorid     oder    eine Mischung von     Säurechlorid     und     Säureanhydrid,    dann     gestaltet    sich der Umsatz  so, dass die     5,7-Dibrom-8-oxychinolin    mit dem     Acyl-          halogenid        zusammen    in     einem        inerten    organischen  Lösungsmittel, z. B.

   Benzol,     Toluol,        Xylol,        Methy-          lenchlorid,        Äthylenchlorid,        Tetrachlorkohlenstoff    und       Pyridin    oder     Triäthylamin    oder     Dimethylanihn    ge  löst oder     aufgeschlämmt    werden. Die Lösung respek  tive Mischung der Reaktionspartner     wird    bei Zim-         mertemperatur    oder erhöhter Temperatur, vorzugs  weise bei der     S.iedepunktstempera@tur    des verwen  deten Lösungsmittels, gerührt.

   Schliesslich werden     die          gebildeten        Ester    nach bekannten Methoden isoliert  und gereinigt.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestell  ten, bisher unbekannten Ester der     5,7-Dibrom-8-          oxychinoline    sind feste Basen. Sie     zeichnen    sich durch       therapeutisch    verwertbare     pharmakodynamische     Eigenschaften aus, indem sie eine erhöhte Wirksam  keit gegen     pathogene    Pilze und auch andere Krank  heitserreger aufweisen. Die neuen Verbindungen       sollen    als Desinfektionsmittel verwendet werden.

   Sie  dienen ferner als Zwischenprodukte für die Her  stellung von Medikamenten.     In    den nachfolgenden  Beispielen sind die Schmelzpunkte in Celsiusgraden  und     unkorrigiert    angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>       5,7-Dibrom-8-benzoxychinoln     Zu einer Suspension von 60,6 g     5,7-Dibrom-8-          oxychinolin        (Smp.    195-197 ), 16,0 g     Pyridin    und  420     cm3        Xylol    lässt man bei Raumtemperatur     unter     Rühren 29,4 g     Benzoylchlorid        (Sdp.        194-196 )    hin  zutropfen.

   Der Ansatz wird hierauf bei einer Bad  temperatur von 140  unter Rühren     während    vier  Stunden zum Sieden am     Rückfluss        erhitzt.    Nach dem  Abkühlen auf     Raumtemperatur    wird das     gebildete          Pyridinhydrochlorid        abgenutscht,    mit 100     cm3    Ben  zol nachgewaschen und das Filtrat im Vakuum zur  Trockne eingeengt. Das rohe     5,7-Dibrom-8-benz-          oxychinalin    hat einen     Smp.    von 131-139 .

   Nach  wiederholtem     Umkristallisieren    der Substanz aus       Tetrachlorkohlenstoff    erhält man das analysenreine       5,7-Dbrom-8-benzoxychinolin    vom     konstanten        Smp.     140-142 .

        <I>Beispiel 2</I>       5,7-Dibrom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinolin     Zu einer Suspension von 30,2 g     5,7-Dibrom-8-          oxychinolin        (Smp.    195-197 ), 14     cm3        Txiäthylamin     und 200     cm3        Xylol    werden bei Raumtempera  tur 19,2 g     p-Chlorbenzoylchlorid        (Sdp.    97-100 /  12 mm     Hg)

      unter Rühren     hinzugetropft.    Der An  satz wird hierauf bei einer     Badtemperatur    von 165   während vier Stunden unter Rühren am     Rückfluss     erhitzt. Das gebildete     Triäthylamin-hydrochlorid    wird       abgenutscht    und mit 100     cm3    Benzol nachgewaschen.  Das     Filtrat    wird im Vakuum zur Trockne eingeengt  und ergibt das rohe     5,7-Dibrom-8-(p-chlorbenzoxy)-          chinolin    mit dem     Smp.    135-138 .

   Nach zweimali  gem     Umkristallisieren    aus Benzol erhält man das  analysenreine     5,7-Dibrom-8-(p-chlorbenzoxy)-chino-          lin        mit    dem konstanten     Smp.    136-138 .  



  <I>Beispiel 3</I>       5,7-Dibrom        8-(p-nitrobenzoxy)-chinolin     Eine Suspension von 30,2 g     5,7-Dibrom-8-oxy-          chinolin        (Smp.    195-197 ), 14     cm3        Triäthylamin     und 18,6 g     p-Nitrobenzoylchlorid        (Smp.    72 ) in  1,5 1     Xylol    wird acht Stunden bei 50  Innentempera  tur gerührt.

   Das ausgefallene     Triäthylamin-hydro-          chlorid    wird     abgenutscht,    mit 100     cm3    Benzol nach  gewaschen und das Filtrat im Vakuum zur Trockne  eingeengt. Der Rückstand wird mit 750     cm3    Leicht  benzin aufgekocht und so die Spuren des     nicht     umgesetzten     Acylierungsmittels    entfernt. Der so ge  wonnene Rückstand wird zweimal aus     Tetrachlor-          kohlenstoff        umkristallisiert    und ergibt das analysen  reine     5,7-Dibrom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinolin    mit  dem konstanten     Smp.    l88-189 .

      <I>Beispiel 4</I>       5,7-Dibrom-8-(-p-nitrobenzoxy)-chinolin     Eine Suspension von 30,2 g     5,7-Dibrom-8-oxy-          chinolin        (Smp.    195-197 ), 15,0 g     Natriumbicarbonat     und 18,6 g     p-Nitrobenzoylchlorid        (Smp.    72 )     in     1,5 1     Xylol    wird sechs Stunden bei einer     Badtem-          peratur    von 50  gerührt.

   Das ungelöste     Material     wird     abgenutscht,    mit 500     cm3        Tetrachlorkohlenstoff          nachgewaschen    und das Filtrat im Vakuum     zur     Trockne eingeengt. Der Rückstand wird mit 750     cm3          Hexan    aufgekocht und so die Spuren des     Acylie,          rungsmittels    entfernt.

   Der so gewonnene Rückstand  wird zweimal aus     Tetrachlorkohlenstoff    umkristalli  siert und ergibt das analysenreine     5,7-Dibrom-8-          (p-nitrobenzoxy)-chinolin    mit dem konstanten     Smp.     188-189 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5,7-Dibrom-8-oxychinolinen der allgemeinen Formel I, EMI0002.0076 worin R für Phenyl, das einen einwertigen Substitu- enten tragen kann, steht, dadurch gekennzeichnet, dass man 5,7-Dibrom-8-oxychinolin mit einem ent sprechenden Säureanhydrid, Säurechlorid' oder Mi schungen derselben umsetzt.
CH354260A 1960-03-29 1960-03-29 Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5,7-Dibrom-8-oxychinolinen CH383970A (de)

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