CH409959A - Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinaldinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinaldinen

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CH409959A
CH409959A CH1663064A CH1663064A CH409959A CH 409959 A CH409959 A CH 409959A CH 1663064 A CH1663064 A CH 1663064A CH 1663064 A CH1663064 A CH 1663064A CH 409959 A CH409959 A CH 409959A
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halo
oxychinaldines
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chloro
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CH1663064A
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Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Erhard Dr Schenker
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Sandoz Ag
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      Verfahren        zur    Herstellung von neuen     Estern    =von     -5-Halogen-8-oxychinaldinen       Es     wurde    gefunden, dass man zu neuen     Estern     von     5-Halogen-8-oxychinaldinen    der allgemeinen  Formel I,  
EMI0001.0008     
         worin    R für     Wasserstoff    oder     einen    gesättigten oder  ungesättigten     Kohlenwasserstoffrest,    der einen ein  wertigen     Substituenten    tragen kann, steht und X  Halogen bedeutet, gelangt,

   indem man     5-Halogen-8-          oxychinaldine    der allgemeinen Formel     II     
EMI0001.0017     
    worin X obige Bedeutung besitzt, mit einem entspre  chenden     Säureanhydrid,    Säurechlorid oder Mischun  gen derselben umsetzt.  



  Das Verfahren kann aber beispielsweise auch so       ausgeführt    werden, dass     5-Halogen-8-oxychinaldine     mit einem     Säureanhydrid    in Gegenwart eines kataly  tischen Zusatzes, z. B.     konzentrierter    Schwefelsäure  oder     Pyridin    auf höhere Temperatur, vorzugsweise  130-160 , -erhitzt werden. Die     Reaktionslösung    wird  sodann direkt auf Eis gegossen oder zuerst das über-         schüssige        Acylierungsmittel        teilweise        ab:destilliert    und  .erst dann auf Eis gegossen.

   Nach dem     Abnutschen     und Nachwaschen mit Wasser erhält     man.    die ent  sprechenden =Ester. Ist das für die     Acylierung    der       -5@Halögen-8-oxychinaldine    verwendete     Acylierungs-          mittel    ein Säurechlorid oder eine Mischung von Säure  chlorid und     Säureanhydrid,        dann    gestaltet sich der  Umsatz so, dass die     5-Halogen-8-oxychinaldine    mit       Acylhalogenid    zusammen     in    einem     inerten    organi  schen     Lösungsmittel,    z.

   B.     Benzol,        Toluol,        Xylol,          Äthylenchlorid,        Trichloräthylen,    Chloroform, Tetra  chlorkohlenstoff,     Dimethylformamid    und     Pyridin,          Triäthylamin,        Dirnethylanilin    oder     Natriumbicarbonat     aufgeschlämmt oder gelöst werden. Die Lösung     oder     Suspension der     Reaktionspartner    wird bei Zimmer  temperatur und/oder bei erhöhter Temperatur ge  rührt; schliesslich werden die gebildeten Ester nach  bekannten Methoden isoliert und gereinigt.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren herge  stellten, bisher     unbekannten    Ester der     5-Halogen-8-          oxychinaldine    sind feste Basen. Sie sind     schlechter     wasserlöslich als die     5-Halogen        8-oxychinaldine    und  werden aus diesem     Grunde        schlechter    als diese     resor-          biert.    Sie zeichnen sich durch therapeutisch     verwert-          bare-pharmakodynamische    Eigenschaften aus,

       indem     sie- eine erhöhte Wirksamkeit gegen     pathogene        Keime     und auch andere     Krankheitserreger    aufweisen. Die  neuen Verbindungen sollen in der Therapie als     Ober-          flächen-Antiseptica    verwendet werden, wobei ihre  schlechte     Wasserlöslichkeit        resp.        Resorbierbarkeit          eine    besonders gute     System-Verträglichkeit    gewähr  leistet. Sie dienen ferner als Zwischenprodukt zur  Herstellung von     Medikamenten.     



  In den nachfolgenden- Beispielen, welche die Aus  führung des Verfahrens erläutern, den -Umfang der  Erfindung aber in -keiner -Weise     einschränken    sollen,      sind die     Schmelzpunkte    in Celsiusgraden und     un-          korrgiert    angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>       5-Chlor-8-acetoxychinaldin          EineMischung    von 19,3 g     5-Chlor-8-oxychinaldin          (Smp.    65,5-66,5 ), 92,5 g     Essigsäureanhydrid    und  8 Tropfen konzentrierte Schwefelsäure wird während  3 Stunden in einem Ölbad von 160  erhitzt. Nach dem  Abkühlen     wird    der gesamte Ansatz auf 500 g Eis  gegossen und nach vollständigem     Schmelzen    des     Eises     wird das ölig ausgefallene Material     in    250 ccm  Chloroform aufgenommen.

   Diese     Chloroformlösung          wird    mit total 200 ccm einer     5o/oigen    wässrigen     Na-          triumbicarbonatlösung    und 100 ccm Wasser ausge  zogen, die wässrigen Teile mit total 200 ccm Chloro  form nachgewaschen und dann die     vereinigten          Chloroformteile    nach dem     Trocknen    über Natrium  sulfat im Vakuum zur Trockne eingeengt. Nach     zwei-          maligem        Umkristallisieren    des Rohproduktes aus.

         Leichtbenzin    erhält man das analysenreine     5-Chlor-          8-acetoxychinaldin    vom konstanten     Smp.    81-82,5 .    <I>Beispiel 2</I>       5-Chlor-8-acetoxychinaldin     Zu einer Lösung von 40.,7 g     5-chlor-8-oxychinal-          din        (Smp.65,5-66,5 ),    17,0 ccm     Pyridin    und 250 ccm       Äthylenchlorid        werden    bei     Raumtemperatur    unter  Rühren 29,5 g     Benzoylchlorid        (Fdp.    194-196 )

       hin-          zugestopft.    Der     Ansatz    wird hierauf bei einer Bad  temperatur von 50  4 Stunden gerührt. Nach dem  Abkühlen auf Raumtemperatur     wird    das gebildete       Pyridinhydrochlorid        abgenutscht,        mit    100 ccm     Benzol     nachgewaschen und das     Filtrat        im    Vakuum zur  Trockne eingeengt. Das rohe     5-Chlor-8        benzoxy-          chinaldin    hat einen     Smp.    von 9l-94 .

   Nach zwei  maligem     Umkristalüsieren    der Substanz aus Tetra  chlorkohlenstoff     erhält    man das analysenreine     5-          Chlor-8-benzoxychinaldin    vom     konstanten        Smp.    93       bis    95 .  



  <I>Beispiel 3</I>       5-Chlor-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin     Zu einer Lösung von 19,3 g     5-Chlor-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    65,5-66,5 ), l0,1 g     Triäthylamin    und  250 ccm     Äthylenchlorid    werden bei Raumtemperatur  unter Rühren 19,2 g     p-Chlorbenzoylchlorid        (Sdp.     97-100 /12 mm     Hg)

          hinzugetropft.    Der Ansatz wird  hierauf bei einer     Badtemperatur    von 50  4 Stunden       gerührt.    Das entstandene     Triäthylamin-hydrochlorid     wird     abgenutscht,    mit 100 ccm Benzol nachgewaschen  und das Filtrat im Vakuum zur Trockne eingeengt.  Das rohe     5-Chlor-8-(p-chlorbenizoxy)-chinaldin    hat  einen     Smp.    von 161-164 .

   Nach zweimaligem Um  kristallisieren der Substanz aus     Tetrachlorkohlenstoff     erhält man das     analysenreine        5-Chlor-8-(p-chlorbenz-          oxy)-chinaldin    vom konstanten     Smp.    163-164 .  



  <I>Beispiel 4</I>       5-Chlor-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin     Eine Suspension von     5-Chlor-8-oxychinaldin            (Smp.    65,5-66,5 ), 10,1 g     Triathylamin,    300 ccm       Äthylenchlorid    und 19,2 g     p-Nitro-benzoylchlorid          (Smp.    72 )     wird    4 Stunden bei einer     Badtemperatur     von 50  gerührt.

   Das     ausgefallene        Triäthylamin-          hydrochlorid:    wird     abgenutscht,    mit 100 ccm Benzol  nachgewaschen und das Filtrat im Vakuum zur  Trockne     eingeengt.    Das rohe     5-Chlor-8-(p-nitrobenz-          oxy)-chinaldin    hat einen     Smp.    von     177-181'.    Nach  zweimaligem     Umkristallisieren    der Substanz aus       Tetrachlorkohlenstoff    erhält man das analysenreine       5-Chlor-8-(p-mtrobenzoxy)-chinaldin    mit dem kon  stanten     Smp.    181-182 .

      <I>Beispiel 5</I>       5-Brom-8-benzoxychinaldin       Zu einer Lösung von 17,8 g     5-Brom-8-oxy-          chinaldnn        (Smp.        68 ),    5,9 g     Pyridin    und 50 ccm  Benzol     werden    bei Raumtemperatur<B><I>10,5</I></B> g     Benzoyl-          chlorid        (Sdp.    l94-196 )     hinzugetropft.    Der Ansatz  wird hierauf bei     einer        Badtemperatur    von 100   3 Stunden unter Rückfluss gerührt.

   Der Ansatz wird  zur Trockne     eingeengt,    100 ccm Wasser zugesetzt  und das rohe 5     Brom-8-benzoxychinaldin        abge-          nutscht.    Das bis zur Gewichtskonstanz getrocknete  Material hat einen     Smp.    von 99-102 . Nach zwei  maligem     Umkristallisieren    aus     Benzol/Leichtbenzin     erhält man das     anlysenreine        5-Brom-8-benzoxy-          chinaldin    mit dem konstanten     Smp.    103-104 .

      <I>Beispiel 6</I>  5     Brom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin       Zu einer Lösung von 11,9 g     5-Brom-8-oxychinal-          din        (Smp.    68 ), 7 ccm     Triäthylamin    und 150 ccm       Äthylenchlorid    werden bei Raumtemperatur 9,6 g       p-Chlor-benzoylchlorid        (Sdp.    97-100 /12 mm     Hg)          hinzugetropft.    Der Ansatz wird hierauf bei     einer    Rad  temperatur von 50  während 4 Stunden gerührt.

   Das  entstandene     Triäthylamin-hydrochlorid    wird     abge-          nutscht,    mit 100 ccm Benzol nachgewaschen und das  Filtrat im Vakuum zur Trockne eingeengt. Das rohe  5     Brom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinaldin    hat einen     Smp.     von 166-l69 . Nach zweimaligem     Umkristallisieren     der Substanz aus     Tetrachlorkohlenstoff        erhält    man  das analysenreine     5-Brom-8-(p-chlorbenzoxy)-chinal-          din    mit dem konstanten     Smp.    168-170 .

      <I>Beispiel 7</I>       5-Brom-8-(p-nitrobenzoxy)-chinaldin       Eine     Aufschlämmung    von 23,8 g 5     Brom-8-oxy-          chinaldin        (Smp.    68 ), 7,9 g     Pyridin,    250 ccm Tetra  chlorkohlenstoff und 19,5 g     p-Nitro-benzoylchlorid          (Smp.    72 ) wird 4 Stunden bei einer Innentemperatur  von 50  gerührt. Der Ansatz     wird        abgenutscht    und  das     Pyridinhydrochlorid    mit 100 ccm     Benzol    nach  gewaschen.

   Das Filtrat wird im Vakuum zur     Trockne          eingeengt.    Nach     Umkristallisieren    aus Benzol erhält  man das analysenreine     5-Brom-8-(p-nitrobenzoxy)-          chinaldin    mit dem konstanten     Smp.    194-196 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinaldinen der allgemeinen For mel I, EMI0003.0002 worin R für Wasserstoff oder einen gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffrest, der einen einwer- tigen Substituenten tragen kann, steht, und X Halogen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man 5- Halogen-8-oxychinaldine der allgemeinen Formel II EMI0003.0011 mit einem entsprechenden Säureanhydrid,
    Säure chlorid oder Mischungen derselben umsetzt.
CH1663064A 1960-05-06 1960-05-06 Verfahren zur Herstellung von neuen Estern von 5-Halogen-8-oxychinaldinen CH409959A (de)

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