CH379705A - Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten, insbesondere von Zitronen - Google Patents
Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten, insbesondere von ZitronenInfo
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Description
Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten, insbesondere von Zitronen Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vor richtung zum Zerteilen von Früchten, insbesondere von Zitronen, mit einem im Abstand von der Grundplatte gehalterten Messereinsatz und einem darüber ange ordneten, vertikal verschiebbar geführten Druckstössel für die Abwärtsbewegung der zu zerteilenden Frucht, welcher Druckstössel durch Federkraft in seiner oberen Ausgangslage gehalten ist. Gemäss der Erfindung ist diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass der Messereinsatz mit einer An zahl radialer, vom Einsatzaussenrand zum tiefer liegen den Zentrum hin schräg abwärts geneigt verlaufenden Messern versehen ist, das Ganze derart, dass der Messereinsatz einen trichterförmigen Aufnahmeraum für die zu zerteilende Frucht bildet. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Zer teilen von Früchten dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die Vorrichtung in schaubildlicher Darstel lung, teilweise geschnitten, Fig.2 eine Unteransicht des Druckstössels. Die Fig. 3 und 4 zeigen Details der Vorrichtung und die Fig. 5 und 6 je einen weiteren Messereinsatz be kannter Ausführung. Die dargestellte Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten besitzt eine als Auffangschale für die am Ende des Zerteilvorgangs verbleibenden Früchteteile ausge bildete Grundplatte 1. Auf derselben sind zwei dia metral einander gegenüberliegend angeordnete Hohl säulen 2 vertikal aufgesetzt, auf deren Oberenden in zur Grundplatte 1 paralleler Ebene und mit Abstand von der Grundplatte ein Kreisring 3 befestigt ist. Dieser Kreisring 3 ist durch ein nach unten offenes U-Profil gebildet, welches am innenliegenden Schenkel eine horizontal einwärts gerichtete Bördelung 3a be sitzt (Fig. 3). In einer quer zur Ebene der Säulen 2 ge richteten Ebene einander gegenüberliegend sind auf der Grundplatte 1 zwei vertikale Stützen 4, je eine zwischen zwei Säulen 2, zur stabilen Abstützung des Kreisringes 3 angeordnet. Auf der Bördelung 3a aufliegend, ist konzentrisch in den Kreisring 3 der kreisförmige Aussenrand 5 eines Messereinsatzes eingelegt. Dieser Messereinsatz besitzt acht radial verlaufende, hochkant gestellte Messer 6 mit obenliegender Schneide, die in radialen Einschnit ten des Aussenrandes 5 gehalten, gegen das Zentrum hin schräg abwärts geneigt verlaufen. Die zum tiefer liegenden Zentrum des Messereinsatzes weisenden Enden sind dort auf einer in einem Auge der Grund platte 1 eingesteckten, stabförmigen, vertikalen Stütze 7 abgestützt und nach oben durch eine auf das freie Ende dieser Stütze 7 aufgesetzten, z. B. aufgewindeten Spitze 8 gesichert, die in der Achsrichtung der Vorrichtung verläuft und nach oben aus der durch die Schneiden der Messer 6 verlaufenden Hüllfläche vorspringt. Über dem Messereinsatz, in dessen verlängerten Mittelachse liegend, ist ein Druckstössel 9 mit oben liegendem Griffknopf 10 auf dem Steg eines U-förmi- gen Bügels 11 angeordnet, dessen abwärtsgerichtete Schenkel 11a durch je eine Bohrung im Kreisring 3 hindurchragen und in den Hohlsäulen 2 vertikal ge führt sind. Jeder der Bügelschenkel lla ist an seinem Unterende mit einer aufgeschraubten Verdickung llb versehen, deren Durchmesser grösser ist als die Licht weite der Durchtrittsöffnung im Kreisring 3. Je eine in den Säulen 2 angeordnete Druckfeder 12, die einen- ends auf der Grundplatte 1 und andernends an der Unterseite der Verdickung llb anliegt, hält den Bügel 11 und mit ihm den Druckstössel 9 mit Handgriff 10 in seiner oberen Ausgangslage, wie dies in Fig. 1 bzw. teilweise in Fig. 4 gezeichnet ist. Die dem Messereinsatz zugekehrte Bodenfläche des Druckstössels 9 (Fig. 2) ist mit vier diametralen, sich kreuzenden Einschnitten 13, entsprechend der An- Ordnung der Messer 6 versehen, die so tief sind, dass beim Gebrauch der Vorrichtung der Arbeitsweg des Stössels 9 nicht auf die Höhe der Messerschneiden vorderkante begrenzt ist, sondern über die Schneiden der Messer 6 hinaus reicht. Auf die beschriebene Art ist der Messereinsatz mit dem Aussenrand 5, den Messern 6, der Stütze 7 und der Spitze 8 in den Kreisring lediglich eingelegt und kann nach oben leicht daraus entnommen werden, was insbesondere für die Reinigung oder zum Ersetzen der Messer 6 von Vorteil ist. Damit aber beim erneuten Einsetzen die Lage des Messereinsatzes mit den Ein schnitten 13 im Druckstössel 9 wieder korrespondiert, besitzt der Ring 3 auf seinem Bördel 3a einen vertikalen Fixierstift 3b und der Aussenrand 5 des Messereinsatzes eine mit dem Stift 3b korrespondierende Nut 5a. Die beschriebene und dargestellte Anordnung der Messer 6 gestalten den Messereinsatz zu einem trichterförmigen Aufnahmeraum für die zu zerteilende Frucht. Zum Gebrauch der Vorrichtung, die sich insbeson dere vorzüglich zum Zerteilen von Zitronen in die so wohl im Haushalt wie auch im Gastgewerbe viel be nötigten Schnitze eignet, wird die Frucht vertikal ste hend in den trichterförmigen Messereinsatz eingelegt. Darauf wird der Druckstössel am Griffknopf 10 mit einer Hand erfasst und entgegen der Kraft der Federn 12 abwärtsgedrückt. Die Bügelschenkel lla fahren dabei, vertikal geführt, in das Innere der Säulen 2 ein; die hierbei abwärtsbewegte Frucht wird zuerst vom Spitz 8 erfasst, der dann ein seitliches Ausweichen der Frucht verhindert. Beim weiteren Abwärtsdrücken gleitet die Frucht zufolge der Schräglage der Messer 6 ziehend über deren Schneiden, wodurch ein einwand freier und sauberer Schnitt erzielt wird. Erreicht die Bodenfläche des Druckstössels 9 den Spitz 8, so ist der Schneidevorgang beendet und die Fruchtschnitze fallen in die Grundplatte 1, wo auch allfällig entstandener Saft aufgefangen wird. Zur rationelleren Ausnutzung der beschriebenen und dargestellten Vorrichtung sind derselben noch zwei weitere flache Messereinsätze bekannter Art, einer mit gitterförmig zueinander angeordneten Messern, ge mäss Fig. 5, und einer mit parallel zueinander verlau fenden Messern, wie in Fig. 6 gezeigt ist, beigegeben, die gegen den trichterförmigen Messereinsatz leicht ausgewechselt werden können. Auch diese Messer einsätze sind mit der beschriebenen Nut<I>5a</I> versehen und die Bodenfläche des Druckstössels 9 ist auch mit zu diesen Messeranordnungen korrespondierenden Ein schnitten versehen, so dass der Arbeitsweg des Druck- stössels auf alle Fälle über die Messerschneiden auch dieser Messereinsätze hinaus gewährleistet ist. Statt der dargestellten geradlinigen Schneiden könnten die Messer auch mit Wellenschliff; mit Schrägschliff oder die Einsätze sogar mit gewellten Messern ausgerüstet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten, insbe sondere von Zitronen, mit einen im Abstand von der Grundplatte gehalterten Messereinsatz und einem dar über angeordneten, vertikal verschiebbar geführten Druckstössel für die Abwärtsbewegung der zu zertei lenden Frucht, welcher Druckstössel durch Federkraft in seiner oberen Ausgangslage gehalten ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Messereinsatz mit einer Anzahl radialer, vom Einsatzaussenrand zum tieferliegenden Zentrum hin schräg abwärts geneigt verlaufenden Messern versehen ist, das Ganze derart, dass der Messer einsatz einen trichterförmigen Aufnahmeraum für die zu zerteilende Frucht bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Messern zugekehrte Fläche des Druckstössels entsprechend der Messer anordnung mit Einschnitten versehen ist, die den Ar beitsweg des Druckstössels über die Schneiden der Messer hinaus gestatten. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Zentrum des Messereinsatzes eine aus der Schneiden hüllfläche vorspringende, in der Achsrichtung der Vorrichtung verlaufende Spitze angeordnet ist, zur Sicherung der in den Messereinsatz eingelegten Frucht gegen seitliches Ausweichen. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrum des Messereinsatzes auf der Grund platte abgestützt ist. 4.Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte in Form einer Schale zum Auf fangen der Fruchtteile ausgebildet ist. 5. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Messereinsatz in der Vorrichtung auswechsel bar befestigt ist, zum Zwecke, denselben gegen andere Messereinsätze mit gitterförmig oder parallel zuein ander verlaufenden Messerklingen auswechseln zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH947860A CH379705A (de) | 1960-08-20 | 1960-08-20 | Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten, insbesondere von Zitronen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH947860A CH379705A (de) | 1960-08-20 | 1960-08-20 | Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten, insbesondere von Zitronen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH379705A true CH379705A (de) | 1964-07-15 |
Family
ID=4352412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH947860A CH379705A (de) | 1960-08-20 | 1960-08-20 | Vorrichtung zum Zerteilen von Früchten, insbesondere von Zitronen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH379705A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3830151A (en) * | 1972-06-27 | 1974-08-20 | S Gerson | Sectioning device for rounded food article |
| US4095518A (en) * | 1976-09-28 | 1978-06-20 | Fasline Food Equipment Co. | Sectioning device for rounded food article |
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| USD415937S (en) | 1998-08-21 | 1999-11-02 | Telebrands Corp. | Onion blossom maker |
| US10906202B2 (en) | 2012-12-21 | 2021-02-02 | Vaughan John Hutchinson | Splitting apparatus |
-
1960
- 1960-08-20 CH CH947860A patent/CH379705A/de unknown
Cited By (10)
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