CH382164A - Verfahren zur Herstellung von neuen Äthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Äthern

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CH382164A
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methyl
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ethyl
piperidine
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CH53760A
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Ernst Dr Jucker
Anton Dr Ebnoether
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Sandoz Ag
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von neuen     Äthern       Die vorliegende Erfindung betrifft ein     Verfahren    zur Herstellung von neuen     Äthern    der Formel I,  
EMI0001.0005     
    worin     R1    ein Wasserstoffatom oder einen einwertigen       Substituenten,        R2    ein Wasserstoffatom oder eine  niedere     Alkylgruppe    und     RS    eine     niedere        Alkylgruppe     bedeuten, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass  man eine     Diphenylmethyl-Ve,

  rbindung    der Formel     II     
EMI0001.0015     
    mit einer Verbindung der Formel     III,     
EMI0001.0017     
    wobei ein X die     Hydroxylgruppe    und das andere     ein     Chlor- oder ein Bromatom     bedeutet,    umsetzt.  



  Das Verfahren wird     beispielsweise    wie     folgt    aus  geführt: Man kondensiert während mehreren Stun  den     1-Methyl-piperidyl-(2)-äthanol    in Gegenwart  eines     halogenwasserstoffbindenäen    Mittels, wie z. B.  wasserfreies     Natriumcarbonat,    mit     p-Chlorphenyl-          phenyl-chlormethan    bei erhöhter Temperatur.

   Das       Reaktionsgemisch    wird     anschliessend    mit einem in-         differenten        organischen        Lösungsmittel,        beispielsweise          Benzol,    versetzt, anorganische Salze     durch        Filtration          Verbindungen    der Formel I werden auch erhalten,  entfernt     und    das Filtrat im Vakuum eingedampft.

    indem .man eine Verbindung .der Formel     1I,    worin X  die     Hydroxylgruppebedeutet,    in     Gegenwart    von     Na-          triumamid    mit einer Verbindung der Formel     11I,          worin    X     für        ein    Chlor- oder     ein    Bromatom steht,     in     einem     indifferenten        Lösungsmittel,    wie z. B. Benzol,  umsetzt.

   Zur     Vervollständigung    der Reaktion     erhitzt     man noch mehrere Stunden zum Sieden und filtriert  <U>ans</U>chliessend von anorganischen Salzen ab und dampft  das Filtrat im Vakuum ein. Aus dem Rückstand     wird     das Endprodukt der Formel I durch     fraktionierte          Destillation    im Hochvakuum isoliert     und        gewünsch          tenfalls    mit anorganischen oder organischen Säuren  in     Säureadditionssalze    übergeführt.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestell  ten, bisher     unbekannten    Äther sind auf Grund ihrer       interessanten        pharmakodynamischen    Eigenschaften  zur Verwendung als     Heilmittel    in hohem     Masse    ge  eignet. Sie zeichnen sich bei geringer     Toxizität    durch       eine    bemerkenswerte     histaminhemmende    Wirkung bei  schwacher     acetylcholinhemmender        (atropinähnlicher)     Wirkung aus. Die neuen     Verbindungen    ,sollen des  halb in der Therapie als     Antihistaminika    Verwen  dung finden.

   Sie dienen aber auch als     Zwischen-          produkte    zur Herstellung von Medikamenten.      In den     nachfolgenden    Beispielen erfolgen alle       Temperaturangaben    in Celsiusgraden. Die     Schmelz-          und    Siedepunkte sind nicht korrigiert.  



  <I>Beispiel 1</I>       N-Methyl-2-(2'-p-chlor-benzhydryloxy-äthyl)-          piperidin     11,9 g     p-Chlorphenyl-phenyl-chlormethan,    7,2 g       1-Methyl-piperidyl-(2)-äthanol    und 5,5g wasserfreies       Natriumcarbonat    werden unter Rühren 8 Stunden auf  125  erwärmt. Anschliessend     versetzt    man das     etwas     abgekühlte     Reaktionsgemisch    mit     Benzol,    filtriert die  anorganischen     Salze    ab und dampft darauf das Filtrat  im Vakuum ein.

   Der Rückstand wird im V     akuum    destil  liert, wobei bei 0,02 mm     Hg    und einer     Badtemperatur     von 180-200      das    Gemisch der beiden     N-Methyl-2-          (2'-p-chlor-benzhydryloxy        -äthy)        -piperidin-Isomeren     als schwach gelb gefärbtes Öl übergeht.

      <I>Beispiel 2</I>       N-Methyl-2-(2'-benzhydryloxy-äthyl)-piperidin     24,7 g     Benzhydrylbromid,    14,3 g     N-Methyl-          piperidyl-(2)-äthanol    und 10,6 g wasserfreies     Na-          triumearbonat    werden unter Rühren 8 Stunden auf  l25      erhitzt.        Anschliessend    versetzt man das etwas  abgekühlte Reaktionsgemisch mit etwa 100     cm3     Benzol, filtriert die     anorganischen    Salze ab und  dampft hierauf das Filtrat im Vakuum ein.

   Der  Rückstand wird im Hochvakuum fraktioniert destil  liert, wobei .das     N-Methyl-2-(2'-@benzhydryloxy-äthyl)-          piperidin    bei 162  unter einem Druck von 0,02 mm       Hg    übergeht.     n21#5    = 1,5538.  



  Neutrales     Naphthalin-1,5-disulfornat:        Smp.    211  bis 213  aus Methanol.  



  Analog wie oben beschrieben werden aus     N-Me-          thyl-pipeDidyl-(2)-äthanol    und einem     Diphenyl-methyl-          halogenid    der Formel<B>11</B>     folgende    Verbindungen er  halten:

    
EMI0002.0044     
  
    Substanz <SEP> Sdp./mm <SEP> Hg <SEP> Ausgangssubstanz
<tb>  Brechungsindex <SEP> (Formel <SEP> II)
<tb>  N-Methyl-2-(2'-p-brom-benzhydryl- <SEP> 181-183^/0,08 <SEP> p-Bromphenyl-phenyl  oxy-äthyl)-piperidin <SEP> n24 <SEP> = <SEP> 1,5733 <SEP> Chlormethan
<tb>  N-Methyl-2,(2'-p-fluor-benzhydryl- <SEP> 149-151 /0,01 <SEP> p-Fluorphenyl-phenyl  oxy-äthyl)-piperidin <SEP> n23 <SEP> = <SEP> 1,5426 <SEP> Chlormethan
<tb>  N-Methyl-2-(2'-p-methyl-benzhydryl- <SEP> 175 /0,08 <SEP> p-Methylphenyl  oxy-äthyl)-piperidin <SEP> n22'5= <SEP> 1,5506 <SEP> phenyl-brommethan
<tb>  N-Methyl-2-(2'-p-methoxy-benzhydryl- <SEP> 180-181 /0,04 <SEP> p-Methoxyphenyl  oxy-äthyl)-piperidin <SEP> n21 <SEP> = <SEP> 1,5548 <SEP> phenyl-chlormethan       <I>Beispiel 3</I>       N-Methyl-2-[2'-(a-methyl-benzhydryloxy)

  -          äthyl]-piperidin     Man versetzt die Suspension von 4,7 g     pulveri-          siertem        Natriumamid    in 60 cm- Benzol mit 19,8 g       a-Methylbenzhydrol,    wobei sich unter leichtem Er  wärmen sofort das     Natriumsalz        bildet.    Anschliessend  werden 16,2 g     N-Methyl-piperidyl-(2)-äthylchlorid     zugesetzt.

   Die Lösung wird während 18 Stunden am       Rückfluss    zum Sieden     erhitzt.    Man filtriert von an  organischen     Salzen    ab und dampft das Filtrat     im            Vakuum    ein. Der Rückstand wird im Hochvakuum  fraktioniert destilliert, wobei     N-Methyl-2-[2'-          (amethyl-benzhydryloxy)-äthyl]-piperidin    bei 143   unter einem Druck von 0,01 mm     Hg    übergeht.  n21 = 1,5526.  



       Neutrales        Naphthalin-1,5-disulfonat:        Smp.    167  bis 169  aus Äthanol.  



  Analog wie oben beschrieben werden aus     N-          Methyl-piperidyl-(2)-äthyl'chlorid    und einem     a-Me-          thylbenzhydrol    der Formel     1I    folgende     Verbindungen     erhalten:

    
EMI0002.0071     
  
    Substanz <SEP> Sdp./mm <SEP> Hg <SEP> Ausgangssubstanz
<tb>  Brechungsindex <SEP> (Formel <SEP> II)
<tb>  N-Methyl-2-[2'-(a-methyl-p-chlor- <SEP> 173 /0,03 <SEP> Methyl-p-chlorphe.nyl  benzhydryloxy)-äthyl]-piperidin <SEP> n21 <SEP> = <SEP> 1,5595 <SEP> phenyl-carbinol
<tb>  N-Methyl-2-[2'-(a-methyl-p-brom- <SEP> 166 /0,01 <SEP> Methyl-p=bromphenyl  banzhydryloxy)-äthyl]-piperidin <SEP> n21 <SEP> = <SEP> 1,5689 <SEP> phenyl-carbinol
<tb>  N-Methyl-2-[2'-(a-methyl-p-methyl- <SEP> 150-152 /0,01 <SEP> Methyl-p-tolylphenyl  benzhydryloxy)-äthyl]-piperidin <SEP> n21 <SEP> = <SEP> 1,5490 <SEP> carbinol

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Äthem der Formel I, EMI0003.0004 worin R1 ein Wasserstoffatom oder einen einwertigen Substituenten, R2 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe und R3 eine niedere Alkylgruppe bedeuten, diadureh gekennzeichnet, dass man eine Diphe,
    nylmethyl-Verbindung der Formel 1I EMI0003.0016 mit einer Verbindung der Formel III, EMI0003.0018 wobei ein X die Hydroxylgruppe und das andere ein Chlor- oder ein Bromatom bedeutet, umsetzt.
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