CH382340A - Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen

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CH382340A
CH382340A CH1284161A CH1284161A CH382340A CH 382340 A CH382340 A CH 382340A CH 1284161 A CH1284161 A CH 1284161A CH 1284161 A CH1284161 A CH 1284161A CH 382340 A CH382340 A CH 382340A
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sulfonic acid
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acid
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CH1284161A
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Henri Dr Riat
Karl Dr Seitz
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Ciba Geigy
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    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
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    • C09B62/026Azo dyes
    • C09B62/03Disazo or polyazo dyes

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 367585    Verfahren zur Herstellung von     Disazofarbstofen       Es sind im Hauptpatent     Disazofarbstoffe    der  Formel  (1)     R-N=N-Rl-N=N-R"        NH-X     beschrieben, worin R und     R1    je einen Rest der  Benzol- oder     Naphthalinreihe,        R.,    den in     4,Stellung     an die     Azobrücke    und in     1-Stellung    an     die        -NH-          Gruppe    gebundenen Rest einer Naphthalinsulfon-    säure und X einen     2-Amino-4-halogen-1,3,

  5-triazin--          kern    bedeuten. Es ist dort ebenfalls erwähnt, dass bei  der Herstellung derartiger Farbstoffe zur Bildung des  Restes     R,    die     1-Aminonaphtha#lin@8        sulfonsäure    ver  wendet werden kann.  



  Es wurde nun gefunden, dass die     Disazofarbstoffe     der Formel  
EMI0001.0020     
    worin     R1    die bei der Erläuterung der Formel (1)  angegebene Bedeutung hat, X einen     halogenierten          Pyrimidin-    oder     Triazinrest    und n eine ganze posi  tive Zahl darstellt, besonders wertvoll     sind.       Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man     Trihalogen-1,3,

  5-triazine     oder     mindestens        trihalogenierte        Pyrimidine        einerseits     mit     Aminodisazofarbstoffen    der     Formel     
EMI0001.0033     
    und anderseits mit Ammoniak oder einem orga  nischen, primären oder sekundären     Amin,    so     konden,          siert,    dass     halog        unierte        Kondensationsprodukte    ent  stehen.  



  Die     Ausgangsstoffe    der Formel (2) können durch  Kuppeln einer     1-Aminonaphthalinm8-sulfonsäure,    wie  die     1,N-Methylamino-naphthalin-8-sulfonsäu!re    oder  die nicht     weiter        substituierte        1-Aminonaghthalin-8-          suifansäu        re    selbst mit einem     dianotierten        Anu,ino-          azofarbstoff,    der durch Kupplung einer dianotierten         Äminobemzoldisulfonsäure    z.

   B. der     1-Aminobenzol-          2,5-dis#ulfo#nsäure    mit einem     Amin    der     Benzolreihe,     z. B. der     oi-Methansulfonsäumede@rivate    von Anilin,  von     o-Methaxyanilin    und von o     Carboxy-amino-          benzol    (wobei die     (o-Methansulfonsäure    zwecks     Frei-          setzung    der     Aminogruppe    nach :

  der     Farbstoffherstel-          lung        hydrolytisch    gespalten wird),     ferner          m-Toluidin,        3-Acetylamino-l-aminobenzol,          3-UTe:

  ido-l-aminobenzol,          1-Amino-2-methyl-5-,methoxybenzol,              1-Amino-2,5-dimethoxy-    oder     diäthoxybenzol,          1-Amino-3-methoxybenzol,     1     Amino-2-methoxy-5-isopropylbenzol,          1-Amino-2,5-d        imethylbenzol    oder mit       1-Aminonaphthalin    und insbesondere       1-Aminonaphthalin-6-    oder     -7-sulfonsäure,          erhalten;        wird.     



  Die     Diazotierung    zur     Herstellung    der Farbstoffe  der Formel (2) kann nach an sich bekannten Metho  den, z. B. mit Hilfe von Mineralsäure, insbesondere  Salzsäure und     Natriumnitrit,        erfolgen.    Die Kupplung  der so erhaltenen     Diazoverbindungen    mit den er  wähnten     1-Ami.#no-naphthalinsulfonsäu.ren,    die in       4-Stellung    kuppeln können, kann     ebenfalls    nach an  sich bekannten Methoden     erfolgen.     



  Die primären oder sekundären Amine weisen vor  zugsweise weniger als 13     Kohlenstoffatome    auf. Als  Amine dieser Art     kommen    z. B::       Methyl-,        Dimethyl-,        Athyl-,        Diäthyl-,        Propyl-,          Isopropyl-,        Butyl-,        Isobutyl-,        Hexyl     oder     Cyclohexylamin,        ferner          Piperidin,        Morpholin,        y-Methoxypropylamin,

            Methoxyäthylamin,        Äthanolamn,        Propanolamine,     Anilin,     N-Methylan:ilin,     o-, m- oder p     Methyl-    bzw.     Methoxyanilin,     o-, m- oder     p-Aminobenzolsulfonsäurc,     o-, m- oder     p-Aminobenzoesäure,     ferner     Naphthylaminsulfonsäure,    wie       1-Naphthylamin-6-sulfonsäure,     in Betracht.  



  Die     erfindungsgemässe    Kondensation führt man  zweckmässig unter Verwendung säurebindender       Mittel,    wie     Natriumacetat,        Natriumcarbonat    oder       Natriumhydroxyd    und unter     solchen        Bedingungen     aus, dass im     fertigen    Produkt noch ein austausch  bares Halogenatom     übrigbleibt,    das heisst z. B. in  organischen Lösungsmitteln oder bei relativ     tiefen     Temperaturen in     wässnigem    Mittel.  



  Die neuen Farbstoffe eignen sich zum     Färben     und Bedrucken der verschiedensten Materialien, ins  besondere     cellulosehaltiger    Materialien faseriger       Struktur,    wie Leinen,     regenerierte        Cellulose    und vor  allem Baumwolle.

   Sie eignen sich ganz besonders  zum     Färben    nach der     Direktfärbemethode    aus relativ  verdünntem Bade und nach dem     Foulardierfärbever-          fahren,    wonach die Ware mit     wässrigen    und gegebe  nenfalls auch salzhaltigen     Farbstofflösungen    imprä  gniert wird und die Farbstoffe nach einer     Alkalibe-          h-andlung,    gegebenenfalls unter Wärmeeinwirkung       fixiert    werden, das heisst mit der Faser zur     Reaktion     gebracht werden.

   Dieses     Verfahren        und    die     Direkt-          färbemethod#e,    die bei vielen der gemäss vorliegendem  Verfahren     :erhaltenen        Farbstoffen    auch     anwendbar     ist, ergeben wertvolle, waschecht     fixierte    Färbungen,  während nach dem     Druckverfahren    echte     Drucke     erhalten werden.  



  Zwecks Verbesserung der     Nassechtheiten    emp  fiehlt es sich, die so erhaltenen     Färbungen    und       Drucke    einem     gründlichen    Spülen mit kaltem und  heissem Wasser, gegebenenfalls unter     Zusatz    eines         dispergierend    wirkenden und die Diffusion der nicht  fixierten     Farbstoffanteile    fördernden Mittels zu unter  werfen.  



  Die mit den neuen     Farbstoffen    auf     polyhydroxy-          lierten,        insbesondere        cellulosehaltigen    Fasern erhält  lichen Färbungen zeichnen sich     in    der Regel durch       eine        gute    Lichtechtheit, vor allem durch hervorra  gende     Waschechthelt    und eine sehr gute Chlorecht  heit, aus.  



  Färbt man nach den sog.     Katalysatorve:rfahren,     wonach die Fixierung der Farbstoffe auf die Faser       mittels        ternären    Aminen wie     Triäthylamin    oder     Bi-          cyclo    - (2,2,2) -     triäthylendiamin        (Aza-bicyclooctan)     oder mit anderen basischen Verbindungen wie N,N  Dimethylhydrazin     gegebenenfalls    ohne Wärmeeinwir  kung vorgenommen wird, so ist bei den erfindungs  gemässen Farbstoffen die     Fixierungsreaktion    beschleu  nigt, und :demnach können, tiefere Färbungen in weni  ger Zeit     erhalten    wenden.  



  In     @dein    nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Ge  wichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die  Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  19 Teile     Cyanurchlorid    werden in 300 Teilen  Eiswasser     fein    verteilt.

   Dazu gibt man die mit     Na-          triumcarbonat    neutralisierte Lösung von 72,1 Teile  des     Aminodisazofarbstoffes,    hergestellt durch Kupp  lung der     Diazoverbindun.g    aus     1-Aminobenzol-2,5-          ,disulfonsäure    mit     1-Aminonaphthalin-6-sulfonsäure,          Weiterdiazotierung    des entstandenen     Aminoazofarb-          stoffes    und Kupplung in schwach saurem Medium       (pH    4 bis 5) mit     1-Aminonaphthalin-8-sulfonsäure,     in 500 Teilen Wasser.

   Man rührt 2 Stunden bei 5  'bis 8  und hält den     pH-Wert    der Lösung zwischen 5  und 7 durch     allmähliche    Zugabe einer verdünnten       Natriumhydroxydlösung.     



  Die so erhaltene Lösung des     Dichlortriazinfarb-          stoffes        versetzt        man        mit        50        Teilen        einer        10        %        igen          wässrigen        Ammoniaklösung    und     erwärmt    das     Ge-          mise    2 bis 3 Stunden bei 30 bis 40 .

   Hierauf wird       -der    entstandene     Monochlortriazinfarbstoff        ausge-          salzen,        abfiltriert    und getrocknet. Er löst sich in  Wasser     mit    rotbrauner Farbe und färbt     Baumwolle     in sehr echten rotbraunen Tönen.

      <I>Beispiel 2</I>  In     einer    mit     Natriumca@nbonat        neutralisierten          wässrigen    Lösung von 64 Teilen des     Aminodisazo-          farbstoffes,    den man     durch    Kuppeln von     diazotierter          1-Aminobonzol-2,5-disu@lfansäu,re    mit     1-Aminonaph-          thalin,        We:

  iterdiazotieren    und Kuppeln mit     1-Amino-          naphthalin-8=sulfonsäure    in schwach saurem Medium  erhält, gibt man eine neutrale     wässrige    Lösung des  primären Kondensationsproduktes aus 18,5 Teilen       Cyanurchlo@rid        und.    17,3     Teilen        1-Aminobenzol-3-          sulfonsäure    und rührt einige     Stunden    zwischen 40  und 60 , wobei man das Reaktionsgemisch durch  Zugabe einer verdünnten Lösung von Natriumcarbo-           nat    neutral hält.

   Wenn sich dar     pH-Wert        nicht    mehr       ändert,        wird    der     Farbstoff        ausgesalzen,        abfiltriert    und  getrocknet. Er färbt Baumwolle in     ,echten    rotbraunen       Tönen.     



       Verwendet    man als     Kondensationsmittel    das pri  märe Kondensationsprodukt aus     Cyanurehlorid    und       1-Aminobenzol-2-sulfonsäu!re    oder     1-Aminobenzol          2,5-disulfonsäure,    so erhält man     Farbstoffe    mit ähn  lichen     Eigenschaften.       In der folgenden     Tabelle        sind    weitere Beispiele       von        Farlbstoffen        aufgeführt,        die    erhalten werden,

       wenn     man die aus den Komponenten der     Kolonnen.    I bis       III    erhaltenen     Disazofarbstoffe    mit     Cyanurchlorid          kondensiert    und die so     erhaltenen:        Dirchlartriazin-          derivate    mit den     Vembindungen    der     Kolonne        IV    um  setzt. Die Kolonne V gibt die Nuance der so erhal  tenen     Farbstoffe    an.

    
EMI0003.0038     
  
    1 <SEP> 11 <SEP> <B>111</B> <SEP> IV <SEP> V
<tb>  1-Aminobenzol- <SEP> m-Toluidin <SEP> 1-Aminonaphthalin- <SEP> Ammoniak <SEP> braun
<tb>  2,5-disulfonsäure <SEP> 8-sulfonsäure
<tb>    <SEP> , > <SEP> Anilin <SEP>  
<tb>  ,  > <SEP> 2-Aminobenzoesäure <SEP>  
<tb>  1-Aminobenzol- <SEP> 1-Amino-2,5- <SEP>   <SEP> Ammoniak <SEP>  
<tb>  2,4-d.isulfonsäure <SEP> dimethylbenzol
<tb>  1-Aminobenzol- <SEP> <B>  <SEP>  </B> <SEP>   <SEP>  
<tb>  2,5-disulfons:

  äure
<tb>    <SEP>   <SEP>   <SEP> ss-Oxyäthylamin <SEP>  
<tb>  ,    <SEP> 1-Aminebenzol- <SEP>  
<tb>  3-sulfonsäure
<tb>    <SEP>   <SEP>   <SEP> Morpholin <SEP>  
<tb>    <SEP>   <SEP>   <SEP> Diäthanolamin <SEP>  
<tb>  ,  > <SEP> N-Methylanilin <SEP>  
<tb>  , > <SEP>   <SEP> N-Methylanüin-3- <SEP>  
<tb>  oder <SEP> -4-sulfonsäure
<tb>    <SEP> 1-Amüno-2-methoxy- <SEP>   <SEP> Ammoniak <SEP> roitstichig <SEP> braun
<tb>  5-methylbenzol
<tb>  1-Aminobenzol- <SEP> 1-Amino-2,5- <SEP> <B>  <SEP>  </B> <SEP> braun
<tb>  3,5-disuffonsäure <SEP> dimethylbenzol
<tb>  1-Aminobenzol- <SEP> 3-Acetylamino- <SEP> <B>  <SEP>  </B> <SEP> orangebraun
<tb>  2,

  5-disulfonsaure <SEP> haminobenzol
<tb>    <SEP> 3-Ureido-l-amino- <SEP>   <SEP>   <SEP> rotstichig <SEP> braun
<tb>  Benzol
<tb>    <SEP> 1-Amino-2-mcthyl- <SEP>   <SEP> <B>  <SEP>  </B>
<tb>  5-acetylaminobenzol
<tb>    <SEP> Anilin <SEP> <B>  <SEP>  </B> <SEP> orangebraun
<tb>    <SEP> 3-Methoxyanilin <SEP>   <SEP>   <SEP>  
<tb>    <SEP> 1 <SEP> Amino-2,5- <SEP>   <SEP>   <SEP> rotbraun
<tb>  dimethoxybenzol
<tb>    <SEP> 1-Aminonaphthalin- <SEP>   <SEP> 1-Aminobenzol- <SEP>  
<tb>  7-sulfonsäure <SEP> 3-sulfons@äure
<tb>    <SEP>   <SEP>   <SEP> Ammoniak <SEP>  
<tb>    <SEP> techn.

   <SEP> Gemisch <SEP> aus <SEP>   <SEP>   <SEP>  
<tb>  1-Aminonaphthaa-6  und <SEP> -7-sulfonsäure       
EMI0004.0001     
  
    I <SEP> <B>il</B> <SEP> III <SEP> IV <SEP> V
<tb>  1-Aminobenzol- <SEP> 1 <SEP> Aminonaphthalin- <SEP> 1-Aminonaphthalin- <SEP> Ammoniak <SEP> rotbraun
<tb>  2,4-disulfonsäure <SEP> 6-sulfonsäure <SEP> 8-sulfonsäure
<tb>  1-Aminobenzol- <SEP> @  > <SEP>  
<tb>  3,5-disulfonsäure
<tb>  1 <SEP> Anünobenzol- <SEP> 1 <SEP> Aminonaphthalin <SEP>   <SEP> > >
<tb>  2,5-disulfonsäure
<tb>    <SEP> @ > <SEP> 1-Aminobenzol- <SEP>  
<tb>  3,

  5-disulfonsäure
<tb>    <SEP> 1-Aminonaphth@alin- <SEP>   <SEP> 3-Oxypropylamin
<tb>  6-sulfonsäure
<tb>    <SEP>   <SEP>   <SEP> 3-Methöxypropylamin <SEP>  
<tb>    <SEP> > > <SEP> 4-Acetylamino- <SEP>  
<tb>  1-aminobenzol
<tb>    <SEP> > > <SEP> 2-Oxy-5-amino- <SEP>  
<tb>  benzoesäure       <I>Färbevorschrift</I>  2 Teile des gemäss Beispiel 1     hergestellten    Farb  stoffes     werden    in 100 Teilen Wasser gelöst.

   Mit der  erkalteten     Lösung        imprägniert        man    bei     Raumtempe-          ratur    am     Foulard    ein     Baumwollgewebe    und quetscht  die überschüssige Flüssigkeit so, ab, dass das     Stoff    75,9/o       seines    Gewichtes an     Farbstofflösung        zurückhält.     



  Die so     imprägnierte    Ware     wird        getrocknet,        dann     bei     Zinumertemperatur    in     einer    Lösung     imprägniert,          die    pro Liter 10 Teile     Natriumhydroxyd    und 300 Teile       Natriumchlorid        enthält,        auf        75'%        Flüssigkeitsauf-          nahme        abgequetscht    und während 60 Sekunden bei    100 bis 101  gedämpft.

   Dann wird gespült, in       0,5        %        iger        Natriumbicarbonatlösung        behandelt,        ge-          spült,    während einer Viertelstunde in     einer    0,3     o/Digen     Lösung eines     ionenfreien    Waschmittels bei Kochtem  peratur geseift, gespült und getrocknet. Man erhält  eine rotbraune, wasch- und lichtechte Färbung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Disazofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man Tnihalogen-1,3,5- triazine oder mindestens trihalogenierte Pyrimidine einerseits mit Aminodisazofarbstoffen der Formel EMI0004.0049 worin R1 einen Rest der Benzol- oder Naphthalin- reihe,
    der in 1- und 4-Stellung an die Azobrücken gebunden ist, und n eine ganze positive Zahl bedeu ten, und anderseits mit Ammoniak oder einem orga nischen, primären oder sekundären Amin: so konden siert, dass halogenvierte Kondensationsprodukte ent stehen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 2,4,6-Trichlor-1,3,5- triazin reit. einem Aminodisazofarbstoff der Formel EMI0004.0081 worin R1 einen 1,4-Phe:nylen- oder -Naphthylenrest bedeutet, im Molekurlarve:rhältnis von etwa 1 :
    1 kon densiert und den erhaltenen Dichlortriazinfarbstoff m it Ammoniak oder einem organischen, primären Monoamin zu einem Monochlortriazinfarbstoff wei- terkondensiert. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Farbstoffe der Formel EMI0004.0095 verwendet, worin ein Z Wasserstoff und das andere Z eine Sulfonsäuregruppe bedeuten. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Farbstoffe der Formel EMI0005.0004 S03H <tb> \-N <SEP> =N-R-N <SEP> = <SEP> N--<B>()</B>-NH2 <tb> 503H <SEP> <B>-s</B> <tb> <B>03H</B> <tb> verwendet, <SEP> worin <SEP> R <SEP> einen <SEP> Xylidinrest <SEP> bedeutet. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass R1 einen sulfonsäuregruppen freien 1,4-Phenylenrest bedeutet.
CH1284161A 1958-03-24 1961-11-06 Verfahren zur Herstellung von Disazofarbstoffen CH382340A (de)

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