CH383973A - Verfahren zur Herstellung von Di-benzoxazolyl-äthylenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Di-benzoxazolyl-äthylenen

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CH383973A
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malic acid
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benzoxazolyl
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Max Dr Duennenberger
Adolf-Emil Dr Siegrist
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Ciba Geigy
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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von     Di-benzoxazolyl-äthylenen       Es ist bekannt, dass     Di-benzoxazolyl-äthylene    der  Formel  
EMI0001.0005     
    worin A einen     Benzolkern    bedeutet, in welchem  zwei     benachbarte        Kohlenstoffatome    Glieder des       Oxazolringes    sind, durch     Wasserabspaltung    aus Ge  mischen aus     o-Oxyaminobenzolen    und     Äpfelsäure     oder einem     Alkylester    der     Äpfelsäure    hergestellt wer  den können.  



  Es wurde nun gefunden, dass hierbei als wasser  abspaltendes Mittel     vorteilhaft    eine     sauerstoffhaltige     Phosphorsäure verwendet wird.  



  Die beim vorliegenden Verfahren als Ausgangs  stoffe dienenden     o-Oxyaminobenzole        können    in den       Benzolkernen    noch weitere     Substituenten    enthalten,  z. B. Chloratome,     niedrigmolekulare        Alkoxygruppen,     wie     Äthoxy    oder     Methoxy,        niedrigmolekulare        Alkyl-          gruppen,    wie Äthyl oder insbesondere     Methyl.    Die  Ausgangsstoffe sind im übrigen bekannt und können  nach bekannten Methoden hergestellt werden.  



  Erfindungsgemäss erfolgt die Wasserabspaltung  mit einer sauerstoffhaltigen Phosphorsäure, wie       Metaphosphorsäure    oder insbesondere Phosphor  säuren der Formel    (4)     Hn12Pn03n+1       worin n eine ganze Zahl bedeutet. Es können somit  Polyphosphorsäuren,     einschliesslich        Pyrophosphor-          säure    (n > 1) oder     Orthophosphorsäure,    verwendet  werden. Die     Pyrophosphorsäure    (n = 2) oder die  Polyphosphorsäuren (n > 2) können aus     Ortho-          phosphorsäure    und     Phosphorpentoxyd    in passendem    Mengenverhältnis erhalten werden, z.

   B. so, dass sich  eine Zusammensetzung     H4P207    oder     H,P4013    ergibt.  Im übrigen     kann    dahingestellt bleiben, ob man die  Polyphosphorsäuren als Umsetzungsprodukte von       Orthophosphorsäure    und     Phosphorpentoxyd    oder als  Entwässerungsprodukte der     Orthophosphorsäure    be  trachtet. Die sauerstoffhaltigen Phosphorsäuren kön  nen auch     Gemische    sein, worin n einen Durchschnitts  wert darstellt, der nicht     ganzzahlig    sein muss.  



  Zur Wasserabspaltung wird     vorteilhaft    mit einem       Überschuss    an Phosphorsäure gearbeitet, z. B. mit  der fünf- bis zehnfachen Menge Polyphosphorsäure.  Weitere Zusätze, wie Katalysatoren oder Verdün  nungsmittel, sind     nicht    erforderlich. Gewünschten  falls kann man unter     Luftabschluss,    z. B. im Stick  stoffstrom oder im Vakuum, arbeiten. Die     Wasser-          abspaltung    erfolgt     vorteilhaft    in der Wärme, z. B.  bei     Temperaturen    zwischen 140 und 200 , zweck  mässig bei etwa 160 .

   Die beiden     Ausgangsstoffe     werden     vorteilhaft    in     mindestens    angenähert theore  tisch richtigem     Mengenverhältnis,    also 2     Mol          o-Aminooxyverbindung    auf 1     Mol        Äpfelsäure    oder       Äpfelsäurealkylester,    eingesetzt.  



  Die Aufarbeitung ist sehr     einfach.    Man braucht  nach beendeter     Umsetzung    nur das Gemisch mit  Wasser zu verdünnen, und     die        Di-benzoxazolyl-          äthylenverbindung    fällt aus und kann     abfiltriert    wer  den. Auf diese Weise werden die     Endstoffe    des vor  liegenden Verfahrens im allgemeinen     in    einem Rein  heitsgrad erhalten, welcher gegebenenfalls nach über  führung in fein     dispergierte    Form, ihre     unmittelbare     Verwendung als optische     Aufhellmittel    gestattet.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile,  sofern nichts anderes bemerkt wird, Gewichtsteile,  und die     Temperaturen    sind in Celsiusgraden angege  ben.      <I>Beispiel</I>    12,3 Teile     1-Oxy-2-amino-4-methylbenzol,    6,7  Teile Apfelsäure und 200 Teile     Pyrophosphorsäure     werden während 1 Stunde unter Rühren auf 140   erhitzt. Man hält die Temperatur während 1 weiteren  Stunde auf 140  und steigert dann während     1/2       Stunde auf 160 . Anschliessend wird 4 Stunden bei  160 bis 165  verrührt, auf 1 Liter Wasser gegossen,  die ausgefallene Substanz     genutscht    und getrocknet.

    Man erhält so ungefähr 13 Teile der Verbindung der  Formel  
EMI0002.0005     
    Nach einmaligem     Umkristallisieren    aus     Dimethyl-          formamid-Wasser        schmelzen    die leicht gelblichen  Kristalle bei 182 bis     183 .     



  Verwendet man anstelle von     Pyrophosphorsäure,     Polyphosphorsäure, so erhält man ähnliche Resultate.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Di-benzoxazolyl- äthylenen der Formel EMI0002.0015 worin A einen Benzolkern bedeutet, in welchem zwei benachbarte Kohlenstoffatome Glieder des Oxazolringes sind, durch Wasserabspaltung aus Ge mischen aus o-Oxyaminobenzolen und Apfelsäure oder einem Alkylester der Apfelsäure, dadurch ge- kennzeichnet, dass als wasserabspaltendes Mittel eine sauerstoffhaltige Phosphorsäure verwendet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff ein Ge misch aus einem o-Oxyaminobenzol und Apfelsäure im Molekularverhältnis 2 : 1 verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff 1-Oxy-2- aminobenzol oder 1-Oxy-2-amino-4-methylbenzol verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Phosphorsäuren der Formel Hn--oPn03"Tl , verwendet, worin n eine ganze Zahl bedeutet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wasserabspaltung bei Tempe raturen zwischen 140 und 200 ausgeführt wird.
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