CH385205A - Verfahren zur Herstellung neuer Steroide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Steroide

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CH385205A
CH385205A CH2809155A CH2809155A CH385205A CH 385205 A CH385205 A CH 385205A CH 2809155 A CH2809155 A CH 2809155A CH 2809155 A CH2809155 A CH 2809155A CH 385205 A CH385205 A CH 385205A
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pregnen
alkyl
dione
dioxy
methyl
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CH2809155A
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Alexander Hogg John
Harris Jr Lincolns Frank
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Upjohn Co
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    • C07J13/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen having a carbon-to-carbon double bond from or to position 17
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    neuer Steroide    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf     ein.     Verfahren zur Herstellung neuer Steroide, nämlich  der       2-Alkyl-9a-fluor-    oder     -9a-chlor-ll[)',17a,21-          trioxy-4-pregnen-3,20-dione,     in denen der     2-Alkylrest    1 bis 8     C-Atome    aufweist,  und ihre     21-Ester    sowie die entsprechenden       2-Alkyl-9a-halogen-17a,21-dioxy-4-pregnen-          3,11,20-trione     und deren Ester.

   Diese Verbindungen, insbesondere  die     2-Methyl-9a-fluor-Verbindungen,    weisen hervor-    ragende     mineralcorticoide,        glucocorticoide    und ent  zündungsbekämpfende     Wirkungen    auf. Sie können  als     Heilmittel    bei Entzündungen der Haut, der Augen  und der Ohren     von,    Menschen und Haustieren ver  wendet werden, die durch     Kontaktdermatitis,    aller  gischen Reaktionen oder andere physiologische  Funktionsstörung und     zahlreiche    Bakterien- und       Pilzinfektionen        hervorgerufen    werden.

   Die       2-Alkyl-9a-fluor-    oder     -9a-chlor-11,8,17a-dioxy-          21-acyloxy-4-pregnen-3,20-dione     können gemäss den folgenden Formeln .erhalten wer  den:  
EMI0001.0024     
    
EMI0002.0001     
    in welchen     Ac    ein     Acylradikal    einer     Carbonsäure     mit 1 bis 12     Kohlenstoffatomen    bedeutet und X       Chlor    oder     Fluor    und X' Brom oder Jod ist.

   Der       Ausdruck         Alkyl     in diesen     Formeln    und der vor  liegenden Beschreibung ist entsprechend dem Patent  anspruch als     Alkyl    mit 1 bis 8     Kohlenstoffatomen          aufzufassen.     



  Gegenstand des     Patentanspruches    ist ein Ver  fahren zur Herstellung von       2-Alkyl-9a-fluor-    oder     -9a-chlor-Jlss,17a,21-          trioxy-4        pregnen-3,20-dionen,     in denen der 2     Alkylrest    1 bis 8     C-Atome    aufweist,  das dadurch gekennzeichnet ist, dass man die entspre  chenden     9,llfl-Epoxy-Verbindungen    mit Fluor- oder       Chlorwasserstoffsäure        umsetzt.     



  Die Ausgangsprodukte für das erfindungsgemässe       Verfahren    lassen sich wie folgt erhalten:       11ss-Oxy-21-acetoxy-4,17(20)-pregnadien-3-on    (I)  wird zuerst mit     Dimethyloxalat    zum     2-Methoxyoxalyl-          derivat        (II)        glyoxaliert;

      dann wird zur     2-Alkyl-2-meth-          oxyoxalyl-Verbindung        (III)        alkyliert,    durch     Entfernung     der     2-Carbonylgruppe    die     2-Alkyl-Verbindung    (IV)    herstellt, die erhaltene     21-Oxy-Verbindung    zur 21  Ester-Verbindung (V) verestert, durch     oxydative        Hy-          droxylierung    der     417.2o-Doppelbindung    das       2-Alkyl-llss,17a-dioxy-21-acyloxy-4-pregnen-          3,20-dion        (V1)

       hergestellt, wie in dem USA-Patent Nr. 2 923 720  beschrieben,     11ss-Oxygruppe    durch Wasserabspaltung  zur entsprechenden     9(11)-Dehydro-Verbindung        (VII)     umgewandelt, durch     Einführung    der     Bromhydrin-          gruppe    mittels     unterbromiger    Säure die entsprechende       9a-Brom-llss-oxy-Verbindung        (VIII)    erzeugt und so  dann durch Umwandlung der     Bromhydringruppe    in  eine     Oxydgruppe    ein       2-Alkyl-9:

  11-ss-oxyd-17a-oxy-21-acyloxy-          4-pregnen-3,20-dion    (IX) hergestellt.  



  Durch Öffnen der     Oxydgruppe    mit Chlorwasser  stoff oder     Fluorwasserstoff    erhält man sodann das       2-Alkyl-9a-fluor-    oder     -9a-chlor-11ss,17a-dioxy-          21-acyloxy-4-pregnen-3,20-dion    (X).  



  Die Hydrolyse von einem dieser Ester, vorzugsweise  dem     21-Acetat,    führt zum entsprechenden       2-Alkyl-9a-halogen-1        lss,17a,21-trioxy-          4-pregnen-3,20-dion         (X, in welchem die     Ac-Gruppe    durch ein H -Atom  ersetzt ist).  



  Durch Oxydation eines erfindungsgemäss herge  stellten       2-Alkyl-9a-fluor-    oder     -9a-chlor-llss,17a-dioxy-          21-acetoxy-4-pregnen-3,20-dions     kann man das entsprechende       2-Alkyl-9a        halogen-17a-oxy-21-acyloxy-          4-pregnen-3,11,20-trion     erhalten. Diese     Trione        besitzen    ebenfalls Neben       nierenrinden-Hormonwirkung,    die sich deutlich von  derjenigen der entsprechenden Ester des 17a,21  Dioxy-4-pregnen-3,11,20-trions unterscheidet.

   Be  sonders wirksam erweist sich das       2-Methyl-9a-fluor-17a,21-dioxy-4-pregnen-          3,11,20-trion     und seine Ester in     21-Stellung,    wobei die     Estergruppe     vorzugsweise eine     Acetoxygruppe    ist.

   Diese Verbin  dungen weisen eine     Hormon-Wirkungsbreite,    bei  spielsweise     mineralcorticoide,        glucocorticoide    und  entzündungswidrige Wirkung, auf, die sich von der  jenigen jedes     natürlichen    oder bisher bekannten synthe  tischen     Nebennierenrindenhormons    unterscheidet.     Ihre     Wirkung gegen Entzündungen ist von besonderer  Stärke.  



  Die     2-Alkyl-9a-fluor-    oder     -9a-chlor-llss,17a,21-          trioxy-4-pregnen-3,20-dione     und ihre Ester in     21-Stellung    (X) besitzen eine starke  physiologische Wirkung und weisen eine günstigere  Wirkungsbreite auf als das     Nebennierenrinden-          Hormon-Hydrocortison.    Sie haben eine hohe entzün  dungswidrige,     glucocorticoide    und     mineralcorticoide     Wirkung.

   Der     erstaunliche    Umfang ihrer physiolo  gischen Wirksamkeit wird beispielsweise durch die  Tatsache veranschaulicht, dass       2-Methyl-9a-fluor-1        lss,17a-oxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion     sowohl eine ausgesprochene     mineralcorticoide    als  auch eine ausgesprochene     entzündungswidrige    Wir  kung aufweist.

      Zum Beispiel besitzt das nach dem erfindungs  gemässen     Verfahren    hergestellte     2-Methyl-9a-fluor-          Nebennierenrindenhormon    eine etwa 20- bis 30mal  grössere     glucocorticoide    Wirkung,     eine    etwa     8,5mal     grössere entzündungswidrige Wirkung und eine etwa  60mal grössere     mineralcorticoide    Wirkung als     Dehy-          drocorticosteron-acetat.     



  Die     2-Alkyl-9a-fluor-    und     -9a-chlor-llss,17a,21-          trioxy-4-pregnen-3,20-dione    sowie die       2-Alkyl-9a-fluor-    und     -9a-chlor-llss,17a-dioxy-          21-acyloxy-4-pregnen-3,20-dione     können oral,     örtlich    oder     parenteral    verabreicht wer  den. Zur oralen Verabreichung dienen sie in Form  von Tabletten,     Kapseln,    Pulvern oder     flüssigen     Suspensionen. Tabletten, die sich für     mucosale    Ab  sorption eignen, können ebenfalls hergestellt werden,  indem man z.

   B.     Polyäthylenglykol    4000 oder 6000  als Träger oder Milch-     und/oder    Rohrzucker als       Verdünner    verwendet.    Die nach dem     erfindungsgemässen        Verfahren    her  gestellten Verbindungen eignen sich besonders zur  Herstellung von pharmazeutischen Präparaten und  Mischungen wie Salben, Lotionen, Gelees, Cremen,       wässrigen    Suspensionen usw. für     örtliche    Anwendung.  Ein     Zusatz    eines Antibiotikums     kann        wesentliche     therapeutische     Vorteile    zur Folge haben.  



  Im folgenden wird zunächst eine Herstellung  eines einschlägigen Ausgangsstoffes für das bean  spruchte     Verfahren        geschildert.     



       a)        Gewinnung    von     2-Methyl-17a-oxy-21-acetoxy-          4,9(11)-pregnadien-3,20-dion        (VII).     



  Ein Gemisch von 1 g (2,38     Millimol)          2-Methyl-l        lss,17a-dioxy-21-acetoxy-4-pregnen-          3,20-dion,     662 mg (2 Äquivalente)     N-bromacetamid    und 6     eins          Pyridin    wird im     Dunkeln    während 30 Minuten ge  rührt. Das     Gemisch    wird nun im Eiswasserbad ge  kühlt und ein     Schwefeldioxydstrom    so lange auf die  Oberfläche der     gerührten    Mischung geleitet, bis der       Kaliumjodid-Stärke-Test        negativ    ausfällt.

   Das Ge  misch wird mit 50     eins    Wasser versetzt und während  30 Minuten auf etwa 5  C gehalten. Der ausgefallene,  weisse Niederschlag wird filtriert, mit Wasser gewa  schen und unter Vakuum getrocknet. Aus Aceton       umkristallisiert,    erhält man 0,82 g       2-Methyl-17a-oxy-21-acetoxy-4,9(11)-          pregnadien-3,20-dion     als farblose     Nadeln    vom     Sinp.    212-217  C, was.

       einer          Ausbeute        von        85'%        der        Theorie        entspricht.        Eine        aus.     einem Aceton -     Methylenchlorid    - Gemisch nochmals       umkristallisierte    Probe     schmilzt    bei     220=223     C bei  einer optischen Drehung     [a]D    von     r        138     in Chloro  form,

   einem mit der Struktur     übereinstimmenden          Infrarotspektrum    und folgender Analyse:         C        24H3205    berechnet: C 71,97 H 8,05  gefunden: C 72,05 H 8,32    b) Gewinnung von     2-Methyl-9a-brom-11ss,17a-          dioxy-21-acetoxy-4-pregnen-3,20-dion        (VIII).     Einer Lösung von 0,5 g (1,24     Millimol)          2-Methyl-17a-oxy-21-acetoxy-4,9(11)-          pregnadien-3,

  20-dion     in 20     cm3        Methylenchlorid    fügt     man    unter Rühren       eine        Lösung        von    1     cm3        71%        iger        Perchlorsäure        in,     10     cm3    Wasser und 206 mg (1,49     Millimol)        N-brom-          acetamid        in    50     cm3    tertiärem     Butylalkohol    zu.

   Die  Lösung wird während 15 Minuten auf Raumtempe  ratur gehalten und anschliessend     mit    einer Lösung  von 0,25g     Natriumsulfit    in 12     cm3    Wasser versetzt.  Das Gemisch wird unter vermindertem     Druck    destil  liert, bis sich die rückständige Lösung trübt. Das  Produkt wird nun durch Zugabe von 100     cms    eines  Gemisches von Eis und Wasser ausgefällt.

   Der weisse,       kristalline    Niederschlag von       2-Methyl-9        a-brom-11        ss,17a-dioxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion     wird     filtriert,    mit Wasser gewaschen und bei Zimmer  temperatur im Vakuum getrocknet. Das trockene      Produkt wiegt 0,57 g, was einer Ausbeute von       92,2%        der        Theorie        entspricht,        und        schmilzt        bei     125-130 C.

   Eine aus einem Gemisch von Aceton  und     Skellysolve        B-Hexankohlenwasserstoffen        um-          kristallisierte    Probe schmilzt bei 128-131  C und er  gibt folgende Analyse:         C24H33Br0s    berechnet:     Br    16,07  gefunden:     Br    16,27 16,06         c)    Gewinnung von     2-Methyl-9:11-ss-oxido-17a-          oxy-21-acetoxy-4-pregnen-3,20-dion    (IX).  



  Ein Gemisch von 0,47 g (0,95     Millimol)          2-Methyl-9a-bram-1        lss,17a-dioxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion,     0,47 g wasserfreies     Kaliumacetat    und 20 cm s Aceton  wird während 5 Stunden am     Rückfluss    gekocht. Nach  dem     Abkühlen    giesst man die Lösung in Wasser und       extrahiert    mit     Methylenchlorid.    Der     Methylen-          chloridextrakt    wird getrocknet und auf eine Säule  von 25 g synthetischem     Magnesiumsilikat        Florisil     gegeben.

   Die Säule wird mit     Skellysolve        B-Hexan-          kohlenwasserstoff    mit zunehmendem Gehalt an  Aceton     entwickelt.    Das     Eluat    von     Skellysolve    B mit       10%        Aceton        enthält        0,29        g          2-Methyl-9:11-ss-oxido-17a-oxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion,     was einer Ausbeute von     7511/o    der     Theorie    entspricht.

    Aus einem     Gemisch    von Aceton und     Skellysolve    B       umkristallisiert,        ergibt    das Produkt farblose Plättchen  vom     Smp.    l85-188  C,     [a]D    = + 49  in Chloroform  und der folgenden Analyse:         C24Hs20c    berechnet:

   C 69,20 H 7,75       gefunden:    C 69,28 H 7,90    <I>Beispiel</I>  Herstellung von     2-Methyl-9a-fluor-llss,17a-          dioxy-21-acetoxy        4-pregnen-3,20-dion    (X)  gemäss dem beanspruchten     Verfahren:     Eine Lösung von 1,07 g (2,57     Millimol)          2-Methyl-9:

  11-ss-oxido-17a-oxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion     in 150     em3        Methylenchlorid    wird durch Destillation  auf 50     cm3        eingeengt.    Diesem Konzentrat fügt man  bei     Zimmertemperatur    5     cm-3        48o/oiger        Fluorwasser-          stoffsäure    bei (zur Beschleunigung der Reaktion     kön-          nen        noch        0,

  5        cm3        71        %ige        Perchlorsäure        zugesetzt     werden). Nach 6stündigem starkem Rühren giesst  man das     Gemisch    in einen     überschuss        5o/oiger    kalter,  wässriger     Natriumbikarbonatlösung.    Die     Methylen-          chloridphase        wird    abgetrennt, mit     Natriumsulfat    ge  trocknet und auf eine Säule von 100 g synthetischem       Magnesiumsilikat        Florisil    gegeben.

   Die Säule wird  mit     200-cm3    Portionen      Skellysolve    B      (Marken-          produkt)        mit        10%        Aceton        entwickelt.        Die        8.-16.          Eluatfraktionen        enthalten    0,61 g       2-Methyl-9a-fluor-11ss,17a-dioxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion,

       welches nach     Kristallisation    aus einem Gemisch von       Aceton    und      Skellysolve    B  bei 218-222  C unter    Zersetzung schmilzt. Eine aus demselben Lösungs  mittel umkristallisierte Probe     schmilzt    bei 225-228  C  unter Zersetzung, weist eine Drehung     [a]D    = + 156        in        Dioxan    und eine Absorption     #    Alkohol = 239,  E = 15,850 auf.

   Die Analyse ergibt:       C24H33FO6    berechnet: C 66,03 H 7,62 F 4,35       gefunden:    C 65,62 H 7,54 F 3,87  In analoger Weise kann man auch andere 21-    Ester eines       2-Alky1-9:11-ss-oxido-17a,21-dioxy-4-pregnen-          3,20-dions,    beispielsweise des       2-Methyl-9:11        ss-oxido-17a,21-dioxy-4-pregnen-          3,20-dions,     bei welchen der     Acylrest    1-12     Kohlenstoffatome    auf  weist,     erfindungsgemäss    umgestalten.  



  Benutzt man in analoger Weise eine     molar    äqui  valente Menge Chlorwasserstoff anstelle des Fluor  wasserstoffes, so erhält man       2-Methyl-9a-chlor-11        ss,17a-dioxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion.     Das     erhaltene        2-Alkyl9a-fluor-llss,17a-dioxy-          21-acyloxy-4-pregnen-3,20-dion    wird     evtl.    zum       2-Alkyl-9a-fluor-1        lss,17a,21-trioxy-4-pregnen-          3,

  20-dion     verseift und dann die     21-Oxygruppe    mit einer an  dern 1-12 C aufweisenden     Carbonsäure        verestert.     Eventuell wird die freigesetzte     21-Oxygruppe        ver-          äthert    oder in eine     Thioestergruppe    abgewandelt.  



  Ferner ist vorgesehen, aus der     Trioxyverbindung          21-Imidoderivate,        21-Ester    von Mineralsäuren,     21-          Ester    der Kohlensäuren oder     21-Sulfonyloxyderivate     herzustellen.  



  Durch     Verseifung    des       2-Methyl-9a-chlor-1        lss,17a-dioxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dions    erhält man       2-Methyl-9a-chlor-1        lss,17a,21-trioxy-4-pregnen-          3,20-dion.     



  Um z. B. das     2-Methyl-9a-fluor-17a-oxy-          21-acetoxy-4-pregnen-3,11,20        trion     zu erhalten, kann man wie folgt vorgehen:  Einer Lösung von 174 mg (0,04     Mol)    erfindungs  gemäss erhaltenem       2-Methyl-9a        fluor-l1ss,17a-dioxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,20-dion     in 11,9     cm3    Eisessig, die auf 14  C abgekühlt ist,  fügt man unter Rühren während 20 Minuten tropfen  weise eine Lösung von 0,55 g     Chromtrioxyd    in  1     cm3    Eisessig und 1     cm3    Wasser zu.

   Dann lässt  man die Temperatur des     Gemisches    während einer  Stunde auf     180C    ansteigen. Der     überschuss    an       Chromtrioxyd    wird durch Zugabe einer     wässrigen          Natrium-Sulfitlösung    zerstört und das Produkt mit  drei     15-cm3-Portionen    Äther aus dem Reaktions  gemisch extrahiert, die Extrakte vereint, mit Wasser  gewaschen, über     wasserfreiem        Natriumsulfat    ge  trocknet und der Äther abgedampft.

   Der Rückstand  besteht im     wesentlichen    aus       2-Methyl-9a-fluor-17a-oxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,11,20-trion,         das durch     Chromatographieren    in einer Säule von  10 g     synthetischem        Magnesiumsilikat        Florisil    gereinigt  wird.

   Das Entwickeln der Säule mit     Skellysolve        B-          Hexankohlenwasserstoffen,    denen steigende Mengen  Aceton     zugesetzt    werden, ergibt     Eluate    von reinem       2-Methyl-9a-fluor-17a-oxy-21-acetoxy-          4-pregnen-3,11,20-trion.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2-Alkyl-9a-fluor- oder -9a-chlor-llss,17a-dioxy- 21-acyloxy-4-pregnen-3,20-dionen, in denen der 2-Alkylrest 1 bis 8 C-Atome aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechenden 9,llss-Epoxy Verbindungen mit Fluor- oder Chlor wasserstoffsäure umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das erhaltene 2-Alkyl-9a-halogen-1 1ss,1 la-dioxy-21-acyloxy- 4-pregnen-3,20-dion mit Chromioxyd zum entsprechenden 2-Alkyl=9a-halogen-17a-oxy-21-acyloxy- 4-pregnen-3,11,20-trion oxydiert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die 2-Alkylgruppe die Methyl- gruppe ist.
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