CH393314A - Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-3-keto-4-androstenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-3-keto-4-androstenen

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CH393314A
CH393314A CH225261A CH225261A CH393314A CH 393314 A CH393314 A CH 393314A CH 225261 A CH225261 A CH 225261A CH 225261 A CH225261 A CH 225261A CH 393314 A CH393314 A CH 393314A
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oxy
oxide
keto
methyl
epoxy
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CH225261A
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Camerino Bruno
Modelli Renato
Patelli Bianca
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Farmaceutici Italia
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    • C07J63/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton has been modified by expansion of only one ring by one or two atoms
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    • C07JSTEROIDS
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von     4-Oxy        3-keto-4-androstenen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung von     4-Oxy-3-keto-4-          androstenen    aus den entsprechenden     4,5-Epoxy-3-          keto-androstanen.    Im     einzelnen    wird nachstehend  die Anwendung der neuen Methode, Gegenstand der  vorliegenden     Erfindung,        für    die Herstellung der       4-Oxy-3-keto-4-androstene    beschrieben,

   welche fol  gende     Strukturformel    haben:  
EMI0001.0015     
    worin X = H oder     CH3    und R =     (M        flOH    oder       (CH3)        ssOH    bedeuten.  



  Die Produkte der oben genannten allgemeinen.       Formel        sind    in der     Literatur    bekannt und sind wegen    ihrer     hormonalen    Eigenschaften besonders     therapeu-          tisch        nützlich.    Einige von ihnen sind     auch    als Zwi  schenprodukte     zur    Herstellung der entsprechenden  Ester nützlich, die die gleiche     hormonale        Aktivität,     jedoch     mit        verlängerter        Wirkung,    haben.  



  Die 4     -Oxy    -     testosterone,    ihre entsprechenden  Ester und deren hormonale Eigenschaften     sind.     von H.     Levy    und Mitarbeiter     (USA-Patentschrift     Nr. 2 762 818) beschrieben worden.

   B.     Camerino     und Mitarbeiter haben die chemischen und therapeu  tischen     Eigenschaften    des     4-Oxy-19-nortestosterons     und seiner Ester     (belgische        Patentschrift    Nr. 552 153  und     englische    Patentschrift     Nr:

      879 622), des     4-Oxy-          17a-methyltestosterons    und     seiner    Ester     (britische          Patentschrift    Nr. 848 288) und des     4-Oxy-17a-me-          thyl-19-nortestosterons    und     seiner    Ester     (britische          Patentschrift    Nr. 888 665) beschrieben.  



  Soweit es bekannt     ist,    gibt es drei Verfahren     zur     Herstellung von     4-Oxy-3-keto-androsten    (IV) aus     deri     entsprechenden     3-Keto-4-androstenen        (I);    diese wer  den in Tabelle 1     erläutert.       
EMI0002.0001     
      1.

   Durch     Dehydrierung    mit Säuren, wie     p-Toluol-          sulfonsäure    und Salzsäure, der     4,5-Dioxy-3-keto-          androstane        (III),    welche aus den entsprechenden       3-Keto-4-androstenen    (I) durch     Dehydroxylierung     in     4,5-Stellung        mit        Osmiumtetroxyd    und Wasser  stoffperoxyd erhalten werden     (H.        Levy    und Mit  arbeiter,     USA-Patentschrift    Nr. 2 762 818).  



  2. Durch     Isomerisierung        mit    Säuren, wie, Schwe  felsäure     in    Essigsäure oder     Bortrifluorid,    der     4,5-          Epoxy-3-keto-androstane        (II),    welche man mit     alka-          lischem    Wasserstoffperoxyd erhält     (B.        Camerino    und  Mitarbeiter; J. A. C. S. 78, 1956, Seite 3540 und       USA-Patentschrift    Nr. 2 842 571).  



  3. Durch eine Synthese, wobei die     3-Keto-4-          androstene    (I) in     2,6-Stellung    zu den     2,6-Dibrom-3-          keto-4-androstenen        (V)        dibromiert    werden, aus wel  chen man die     4-Keto-3-acyloxy-2,5-androstadieri        (VI)     durch     Dehydrobromierung    erhält, welche durch Hy  drierung der Doppelbindungen d2 und 45     (VII),     durch darauffolgende Hydrolyse der     Acyloxygruppe          in        3-Stellung        (VIII)

      und schliesslich durch Oxydation  mit Bi     203,    in     4-Oxy-3-keto-4-androstene    (IV) umge  wandelt werden (P. L.     Julian    und Mitarbeiter:     USA-          Patentschrift    Nr. 2 900 399).  



  Es ist bekannt, dass     einige    der     vorhergenannten     Vorgänge, wie     Bromierung    mit Brom, katalytische       Hydrierung,        Dehydrobromierung    und der Gebrauch  von     0s04    und     BF3    vom industriellen Gesichtspunkt  aus     unerwünscht        sind,    da sie teuer und/oder gefähr  lich sind und/oder weil sie geringe Ausbeuten er  geben.

   Ausserdem haben B.     Camerino    und Mitarbei  ter kürzlich entdeckt, dass die Herstellung von     4-Oxy-          derivaten    des 17a     Methyltestosterons    und<I>17a</I>     Me-          thyl-19-nortestosterons    durch     Isomerisierung    mit  Säuren der entsprechenden     4,5-Epoxy-3-keto-steroide          unmöglich    ist, da diese Bedingungen die gleichzeitige  Beseitigung der     Oxygruppen        in        17-Stellung    verur  sachen.  



  Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, stellten  B.     Camerino    und Mitarbeiter die     genannten    Derivate  des     4-Oxy-17a-methyl-androstans    durch     Hydrierung     mit verdünnter Essigsäure in Methanol des 4,5  Epoxy-3-keto-androstans     (II)    dar, aus welchen als  Zwischenprodukte     4,5-Dioxy-derivate        (M)    erhalten  wurden, aus welchen dann durch     Dehydrierung    mit  Alkali die     4-Oxy-3-keto-Derivate        (IV)    erhalten  wurden.  



  Es wurde nun ein neuer Vorgang     gefunden,     der die     direkte        Herstellung    der     4-Oxy-3-keto-andro-          stene        (IV),    die 17a     Methylanaloge        inbegriffen,    aus  den entsprechenden 4,5     Epoxy-steroiden    durch Re  aktion mit geeigneten anorganischen und/oder orga  nischen Basen bei besonderen Versuchsbedingungen       ermöglicht.     



       Die    Umwandlung der     4,5-Epoxy-3        keto-andro-          stane        in        4-Oxy-3-keto-4-androstene,    Gegenstand der       vorliegenden        Erfindung,    bildet ein neues und nütz  liches     Verfahren,    weil es die Herstellung therapeu  tisch     nützlicher    Produkte mit guten Ausbeuten (50    bis 80     no    durch einen einfachen und     billigen    Vor  gang ermöglicht.  



  Nach der     vorliegenden    Erfindung werden die       4-Oxy-3-keto-4-androstene    aus den entsprechenden       4,5-Epoxy-3        keto-androstanen        hergestellt,    welche in       organischen        Lösungsmitteln,    vorzugsweise den     tert.          aliphatischen    Alkoholen, wie     tert.        Butanol    oder     tert.          Amylalkohol,

          in    Anwesenheit einer     wässrigen    Lösung  von     alkalischen    Oxyden als anorganische Basen  und/oder     quaternären        Ammoniumoxyden    als orga  nische Basen     in        einem    molekularen Verhältnis       Oxyd/Steroid    von 0,5-30 und bei einer Temperatur  von 50 bis 150  C, vorzugsweise bei 70 bis. 100  C,  0,5-5 Stunden lang, vorzugsweise 1-2 Stunden,     iso-          merisiert    werden.  



       Man    hat bemerkt, dass     Natriumoxyd    und Kalium  oxyd bei der Anwendung     als        alkalische    Oxyde ge  eignet sind, und dass       Tetramethylammoniumoxyd,          Tetraäthylammoniumoxyd,          Phenyltrimethylammoniumoxyd,          Methyläthylpiperidinoxyd,          Benzyltrimethylammoniumoxyd,          Diäthylbenzyl-n        oetylammoniumoxyd,          Methyläthylbenzyl-dodecyl-ammoniumoxyd     und andere     Ammoniumverbindungen,

      wie     in        Kirk-          Othmer:        Encycl.    of     Chemical        Technology,        Vol.        XI,     Seiten 382-386, angegeben, ohne Unterschied     als          quatemäre        Ammoniumverbindungen    gebraucht wer  den können.  



  Das. molekulare Verhältnis     Base/Steroid    schwankt  zwischen 0,5 und 30, vorzugsweise im Bereich von       5-15.-          Am    Schluss der Reaktion kann die Mischung mit  Säuren, wie Essigsäure,     neutralisiert,    und der Vor  gang kann nach dem allgemein     bekannten    Verfahren  bis zur     Isolierung    des gewünschten Produktes, wel  ches entweder durch     Kristallisieren    oder durch     Chro-          matographie    und folgender Verdünnung und Kri  stallisieren aus organischen     Lösungsmitteln    gereinigt  werden kann, durchgeführt werden.  



  Nach der     vorliegenden    Erfindung     sind    nicht nur  die Produkte der     vorhergenannten        allgemeinen    For  mel, wie       4-Oxy-testosteron,          4-Oxy-19-nortestosteron,          4-Oxy-17a-methyl-testosteron    und       4-Oxy-17a-methyl-19        nortestosteron,     sondern auch andere     4-Oxy-3-keto-4-androstene    mit       Ketongruppen    und/oder     Oxygruppen    und/oder     Alkyl-          gruppen    in andern Steroidstellungen hergestellt wor  den.  



       .Beispiel   <I>1</I>       4-Oxy-17a-methyltestosteron        (Methode-        mit        KOH)     Das     Ausgangsprodukt        4,5-Epoxy-17a-methyl-          androstan-17,l-ol-3-on    wird durch     Epoxydierung        mit     alkalischem Wasserstoffperoxyd des     17a-Methyl-          testosterons    entsprechend dem allgemeinen von B.       Camerino    und Mitarbeiter in J. A. C.

   S. 78, 1956,  Seite 3541 (10 g in 500     ml        Methanol    gelöstes 17a-           Methyl-testosteron    werden in     4,5-Stellung        mit    20     ml;          wässrigem    4n     NaOH    und 34     ml        wässrigem    34 %     igem     <B>H202</B> 3 Stunden lang bei 0  C     epoxydiert)    beschrie  benen     Verfahren    hergestellt.  



  0,5 g von     in    20     ml        tert.        Bu'tanol    gelöstem     .rohem     4,5     Epoxy    -17a     -methyl-androstan        17ss-ol-3-on    wer  den in     Anwesenheit    von 0,5 g     in    0,5     ml    Wasser ge  löstem     KOH        beim    Siedepunkt 2 Stunden lang     iso-          merisiert.     



  Die Lösung wird dann abgekühlt,     mit    0,5     ml     Essigsäure     neutralisiert,    in     Salzwasser    gegossen und  das     Steroid    mit     Äthylazetat        extrahiert.     



  Der Extrakt wird mit     wässrigem    10 %     igem          NaHC03    und zum Schluss     mit    Wasser bis zur neu  tralen Reaktion gewaschen. Nach Verdampfen des       Lösungsmittels    bleibt ein     Rückstand    von 0,5 g.  



  Durch     Knistallisieren    aus Methanol oder durch       Chromatographie    auf     Florisil        (Handelsname)    und       darauffolgendes    Kristallisieren der mit     Petroläther     (14: 1)     verdünnten    Fraktion erhält man     4-Oxy-17a-          methyl        testosteron.     



       Fp.    = 168 bis l70  C.  



       A.".    bei 277     ma        (a    = 12,800).  <I>Beispiel 2</I>       4-Oxy-17a-methyl-testosteron        (Methode        mit        Tetra-          äthylammoniumoxyd)     0,5 g in 20     ml        tert.        Butanol    gelöstes rohes 4,

  5  Epoxy-17a-methyl-androstan-17ss-ol3-on werden in  Anwesenheit von 8     ml    eines     wässrigen    25 %     igen          Tetraäthylammoniumoxyds    2 Stunden     lang    beim  Siedepunkt     isomerisiert.    Der Vorgang, um     dass          4-Oxy-17a-methyl        testosteron    zu erhalten, wird ent  sprechend der Beschreibung in Beispiel 1     durch-          geführt.     



       -Fp.    = 169 bis 170  C.  



       ?.    bei 278     m     (s = 12,956).  <I>Beispiel 3</I>       4-Oxy-17a-methyl-testosteron        (Methode    mit     Phenyl-          trimethyl-ammoniumoxyd)     0,5     g    in 20 ml     tert.        Butanol    gelöstes rohes     4,5-          Epoxy-17a        methyl        androstan        17ss=ol-3-on    werden in  Anwesenheit von 3,

  5 g in 15     ml    Wasser gelöstem       Phenyltrimethylammomumoxyd    1 Stunde lang beim  Siedepunkt     isomerisiert.     



  Der Vorgang, um das     4-Oxy-17a-methyl-testo-          steron        zu    erhalten, wird entsprechend der Beschrei  bung in Beispiel 1     durchgeführt.     



       Fp.    = 168 bis 170  C.  



       Am",    bei     277-mu   <I>(a =</I> 12,680).  <I>Beispiel 4 .</I>       4-Oxy-17a-methyl-testosteron        (Mehode    mit     Methyl-          äthylpiperidinoxyd)     Nach dem     in.        Beispiel    3     beschriebenen        Verfahren,     jedoch     mit        Athylpiperidinoxyd    anstatt Phenyltri-         methylammoniumoxyd,    erhält man     4-Oxy-17a-me-          thyl-testosteron.     



       Fp.    = 168 bis l70  C.  



  Am"" bei 278     rau        (E    = 12,850).  <I>Beispiel 5</I>       4-Oxy-17a        methyl-testosteron    (Methode mit     Benzyl-          trimethyl-ammoniumoxyd)     Nach dem in Beispiel 3 beschriebenen Verfahren,  jedoch mit     Benzyltrimethylammoniumoxyd    anstatt       Phenyltrimethylammoniumoxyd,    erhält man     4-Oxy-          17a-methyl        testosteron.     



       Fp.    = 168 bis 170  C.  



       Am"    bei 278     m@c        (s    = 12,990).  <I>Beispiel 6</I>       4-Oxytestosteron     1 g in 40     ml        tert.        Butanol    gelöstes rohes 4,5  Epoxy-androstan-17ss-ol-3-on     (hergestellt    nach Be  schreibung von B.     Camerino    und Mitarbeitern     in.     J. A. C.

   S. 78, 1956, Seite 3540) wird in Anwesen  heit von 16 ml     wässrigem    25 %     igem        Tetraäthyl-          ammoniumoxyd    2 Stunden lang beim     Siedepunkt          isomerisiert.    Der Vorgang wird nach der Beschrei  bung in Beispiel 1 ausgeführt; man erhält so     4-Oxy-          testosteron.     



       Fp.    = 221 bis<B>223'</B> C.  



       Amay    bei 278 mg     (s    = 11,920).  <I>Beispiel 7</I>       4-Oxy-19        nortestosteron     Nach dem in Beispiel 6 beschriebenen     Verfahren,     jedoch unter     Verwendung    von rohem     4,5-Epoxy-          19        -norandrostan        -17ss    -     o1-    3 - an     (hergestellt    nach  der Beschreibung in der belgischen     Patentschrift     Nr.

   552153) anstatt rohem     4,5-Epoxy-androstan-          17ss-ol-3-on,        erhält    man     4-Oxy-19-nortestosteron.     



       Fp.    = 188 bis. 190  C.  



  Am", bei 278     mu        (E    = 11,680).  <I>Beispiel 8</I>       4-Oxy-17a-methyl-19        nortestosteron     Nach dem in Beispiel 6 beschriebenen Verfahren,  jedoch unter Verwendung von rohem     4,

  5-Epoxy-          17a-methyl-19-norandrostan-17ss-ol-3-on    (durch       Epoxydieren    von 10 g in 600     ml    Methanol gelöstem  17a     Methyl-19-nortestosteron    in Anwesenheit von  20     ml        wässrigem    4n     NaOH    und 34 ml     wässrigem     34%     igem    Wasserstoffperoxyd 1 Stunde lang bei 0  C       hergestellt)    anstatt rohem     4,5-Epoxy-androstan-17ss-          ol-3-on,

      erhält     man        4-Oxy-17a-methyl        19-nortesto-          steron.     



       Fp.    = 168 bis 170  C.  



       Amag    bei 277     mu        (s   <I>=</I> 12,850).      <I>Beispiel 9</I>  4,11     ss-Dioxy-17a-methyltestosteron     Nach dem in Beispiel 6 beschriebenen Verfahren,  jedoch unter Verwendung von rohem 4,5     Epoxy-          17a    -     methyl    -     androstan    -11     ss,

  17ss   <I>-</I>     diol    - 3 - an (durch       Epoxydnerung    von 10 g in 600 ml Methanol gelöstem       llss-Oxy-17a-methyl-testosteron    in Anwesenheit von  20 ml     wässrigem    4n     NaOH    und 34     ml        wässrigem     34 ö     igem    Wasserstoffperoxyd 3 Stunden lang bei  0  C hergestellt) anstatt rohem     4,5-Epoxy-androstan-          17ss-ol-3-on,    erhält man     4,llss-Dioxy-17a-methyl-          testosteron.            Fp.    = 183 bis 185  C.  



       Am@X    bei 278 mit     (s    = 12,250).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-3-keto- 4-androstenen, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechenden, in organischem Lösungsmittel ge lösten 4,5-Epoxy 3-keto-androstane bei 50 bis 150 C 0,
    5-5 Stunden lang in Anwesenheit von wässrigen Lösungen von alkalischen Oxyden und/oder quater- nären Ammoniumoxyden in einem molekularen Ver hältnis Oxyd/Steroid von 0,5-30 isomerisiert und dann isoliert und reinigt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als organische Lösungsmittel, in denen die Ausgangsprodukte, 4,5 Epoxy-3-keto- androstane, gelöst sind, tert. aliphatische Alkohole, wie tert. Butylalkohol und tert. Amylalkohol, ver wendet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass als alkalische Oxyde, in deren An wesenheit die Isomerisierung stattfindet, Natrium oxyd und Kaliumoxyd verwendet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als quaternäre Ammoniumoxyde, in deren Anwesenheit die Isomerisierang stattfindet, Tetraäthylammoniumoxyd und/oder Phenyltrimethylammoniumoxyd und/oder Methyläthylpiperidinoxyd und/oder Benzyltrimethylammoniumoxyd verwendet werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass 4-Oxytestosteron, 4-Oxy-19-nortestosteron, 4-Oxy-17a-methyl-testosteron, 4,11ss Dioxy-17a-methyl testosteron und 4-Oxy-17a-methyl-19-nortestosteron hergestellt werden.
CH225261A 1960-03-01 1961-02-24 Verfahren zur Herstellung von 4-Oxy-3-keto-4-androstenen CH393314A (de)

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