CH396944A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

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CH396944A
CH396944A CH196365A CH196365A CH396944A CH 396944 A CH396944 A CH 396944A CH 196365 A CH196365 A CH 196365A CH 196365 A CH196365 A CH 196365A CH 396944 A CH396944 A CH 396944A
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CH
Switzerland
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ethyl
phenoxy
dependent
hydrochloride
radical
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Application number
CH196365A
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English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00—Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/44—Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by reduction of carboxylic acids or esters thereof in presence of ammonia or amines, or by reduction of nitriles, carboxylic acid amides, imines or imino-ethers
    • C07C209/50—Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by reduction of carboxylic acids or esters thereof in presence of ammonia or amines, or by reduction of nitriles, carboxylic acid amides, imines or imino-ethers by reduction of carboxylic acid amides
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C209/00—Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton
    • C07C209/60—Preparation of compounds containing amino groups bound to a carbon skeleton by condensation or addition reactions, e.g. Mannich reaction, addition of ammonia or amines to alkenes or to alkynes or addition of compounds containing an active hydrogen atom to Schiff's bases, quinone imines, or aziranes

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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Aminen der Formel
EMI1.1     
 worin   Ri    einen Kohlenwasserstoffrest aliphatischen Charakters mit 3-7 Kohlenstoffatomen darstellt,   R2    einen Kohlenwasserstoffrest und n eine niedere ganze Zahl, mindestens aber 2, bedeuten, oder ihren Salzen.



   Besonders sind zu nennen die Verbindungen der Formel
EMI1.2     
   worin Ri    und R2 zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 7-10 Kohlenstoffatome, enthalten, und n für eine Zahl von 2-4 steht, und vor allem Verbindungen der Formel
EMI1.3     
 worin   R1    und R2 zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 7-10 Kohlenstoffatome, enthalten, und ihre Salze.



   Der Kohlenwasserstoffrest aliphatischen Charakters   Rj    mit 3-7 Kohlenstoffatomen ist beispielsweise ein Alkylrest, wie Propyl, Isopropyl, Butyl, sek. Butyl, Pentyl, Isopentyl, Hexyl oder Heptyl, ein Cycloalkylrest, wie Cyclopentyl oder Cyclohexyl, oder ein ungesättigter Rest, wie Allyl, Cyclopentenyl oder Cyclohexenyl. Der Kohlenwasserstoffrest R2 ist zweckmässig ebenfalls aliphatischen Charakters, vor allem ein-aliphatischer oder cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit   1-10,    insbesondere 3-6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise ein niederer gerader oder verzweigter Alkylrest, z. B. Methyl, Athyl, Propyl, Isopropyl, Allyl, Methallyl, Butyl, sek.-Butyl, Pentyl oder Hexyl, oder auch ein Cycloalkylrest, z. B. Cyclopentyl oder Cyclohexyl.

   Das Symbol n steht vorzugsweise für eine Zahl von 2-4,   insbeson-    dere für 2.



   Die neuen Verbindungen, ganz besonders diejenigen der Formel
EMI1.4     
 worin   Rt    einen Butyl-oder Pentylrest und R2 einen   Propyl-oder    Butylrest bedeuten, und ihre Salze besitzen gute lokalanästhetische Eigenschaften und können dementsprechend als Heilmittel verwendet werden. In erster Linie sind hier zu erwähnen das   N-[ss-(m-n-Pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-    isopropylamin, das   N-- (m-n-Pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-äthyl-    isobutylamin und das   N-[ss-(m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl]-       n-butylamin    und ihre Salze.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet,   dal3    man in einer Verbindung der Formel
EMI1.5     
 
EMI2.1     
 worin R'einen an dem Stickstoffatom benachbarten Kohlenstoffatom eine Oxogruppe tragenden Kohlenwasserstoffrest bedeutet, die Carbonylgruppe zur Methylengruppe reduziert.



   Die Reduktion kann in üblicher Weise, z. B. mit einem komplexen   Leichtmetallhydrid,    wie Lithium  aluminiumhydrid,    vorzugsweise in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, erfolgen.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form der freien Basen oder ihrer Salze. Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Aminbasen gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B. der
HalogenwasserstoffsÏuren, Schwefelsäure,
SalpetersÏure, PhosphorsÏure,    Rhodanwasserstoffsäure,    Essigsäure,
PropionsÏure, OxalsÏure, Malonsäure,
WeinsÏure, BernsteinsÏure, ¯pfelsÏure,
Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure,    Oxyäthansulfonsäure,    Benzol- oder
Toluolsulfonsäure oder von therapeutisch wirk samen Säuren.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Die Ausgangsstoffe können auch unter den   Re-      aktionsbedingungen    gebildet werden.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer PrÏparate, Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale, topicale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
In einer Suspension von 5, 7 g (0, 15 Mol) Lithiumaluminiumhydrid in 150ml wasserfreiem Tetra  hydrofuran    lässt man unter kräftigem R hren eine Lösung von 27, 9 g (0, 1 Mol)   N-[p-(m-n-Butoxy-      phenoxy)-äthyl]-butyramid    in 250 ml Tetrahydrofuran zuflie¯en,
Anschliessend wird 24 Stunden unter Rückfluss gekocht.



   Nach dem Abkühlen versetzt man nacheinander mit 6 ml Wasser, 16 ml   15%    iger Natronlauge und schliesslich 18 ml Wasser.



   Man dekantiert von den ausgefallenen Metallhydroxyden ab und wäscht sie mit Methylenchlorid gründlich nach. Nach dem Abdampfen des   Lösungs-    mittels nimmt man nochmals in Methylenchlorid auf und schüttelt mit Wasser aus.



   Die Destillation des Rückstandes ergibt das   N- [/3- (m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl]-N-n-butylamin    der Formel
EMI2.2     
 als farbloses   61    vom Kp.   0,      t 133-135 .   



   Das Hydrochlorid schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Athanol-Ather bei   157-158 .   



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   N-[ss-(m-n-      Butoxy-phenoxy)-äthyl]-butyramid    wurde z. B. durch Umsetzen eines Gemisches von 20, 7 g (0, 1 Mol)   /3- (m-n-Butoxy-phenoxy)-äthylamin    und 10, 0 g Pyridin in 200 ml Methylenchlorid mit 10, 7 g (0, 1 Mol) Buttersäurechlorid erhalten, wobei das Produkt im Hochvakuum destilliert und als gelbliches hochviskoses   bI    vom Kp.   0,      : 138-143  isoliert    wurde.



     Das ss-(m-n-Butoxy-phenoxy)-äNylamin    kann z. B. wie folgt erhalten werden :
50 g   (0,    183   Mol) ss-(m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl-    bromid wird in einem Druckautoklaven mit einer Lösung von 50 g Ammoniak in 250 ml Athanol versetzt und 12 Stunden auf   100-110  erhitzt.    Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels und überschüssigen Ammoniaks wird der Rückstand in Chloroform aufgenommen, mit 50 ml 2n Natronlauge ausgeschütteIt, dann mit Wasser neutral gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Das Chloroform wird abgedampft und der Rückstand im Hochvakuum fraktioniert.

   Das   ss-(m-n-Butoxyphenoxy)-äthylamin    der Formel
EMI2.3     
 destilliert als farblose Flüssigkeit vom Kp.0,15: 100 bis   108 .    Hydrochlorid : Farblose Schuppen aus   Athanol-Essigester    vom F.   163-164 .   



   In analoger Weise kann man die folgenden Verbindungen erhalten : a)   N-[ss-(Meta-n-propoxy-phenoxy)-äthyl]-    n-propylamin-hydrochlorid,
F.   148-150     (aus Alkohol-Essigester). b)   N-[ss-(Meta-n-propoxy-phenoxy)-äthyl]-       n-isobutylamin-hydrochlorid,   
F.   138-140     (aus Alkohol-Essigester). c)   N-[ss-(Meta-n-propoxy-phenoxy)-äthyl]-       n-pentylamin-hydrochlorid,   
F.   148-150     (aus ¯thanol-Essigester). d)   N-[ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-       äthylamin-hydrochlorid,   
F.   160-162     (aus Alkohol-Essigester). e)   N-[ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-    n-propylamin-hydrochlorid,
F.

   147,   5 .       f) N- [/ ?- (Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-    methallylamin,
Kp.   005      : 125-128 ,    Hydrochlorid : F.   109-111      (aus Alkohol-Essigester). g)   N-[ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-    isobutylamin-hydrochlorid,
F.   137-138     (aus Essigester). h)   N-[ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-    tert.-butylamin-hydrochlorid,
F.   108     (aus   Essigester-Ather).    i)   N-[ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-    n-pentylamin-hydrochlorid,
F.   142-144     (aus Essigester). k)   N- [- (Meta-isobutoxy-phenoxy)-äthyl]-    n-propylamin-hydrochlorid,
F.

     138-140     (aus Essigester-Alkohol).



   1)   N-[ss-(Meta-isobutoxy-phenoxy)-äthyl]-    n-butylamin-hydrochlorid,
F.   136-138     (aus Essigester). m)   N- [/ ?- (Meta-isobutoxy-phenoxy)-äthyl]-    isobutylamin-hydrochlorid,
F.   140-142     (aus Essigester). n)   N-[ss-(Meta-n-pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-    n-propylamin-hydrochlorid,
F.   146-147     (aus Alkohol-Essigester). o)   N-[ss-(Meta-n-pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-    n-butylamin-hydrochlorid,
F.   151-153     (aus   Methanol-Essigester).    p)   N- [jss- (Meta-n-pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-       isobutylamin-hydrochlorid,   
F.   135-136     (aus Alkohol-Essigester).

   q)   N- [/3- (Meta-allyloxy-phenoxy)-äthyl]-    n-butylamin-hydrochlorid,
F.   140-142     (aus Alkohol-Essigester). r)   N- [/ ?- (m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl]-    methylamin,    Kp., : 110-112 ,    Hydrochlorid : F.   138-139      (aus   Athanol-Essigester).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aminen der For mel EMI3.1 worin Ri einen Kohlenwasserstoffrest aliphatischen Charakters mit 3-7 Kohlenstoffatomen darstellt, R2 einen Kohlenwasserstoffrest und n eine niedere ganze Zahl, mindestens aber 2, bedeuten, oder ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verb. indung der Formel EMI3.2 worin R'einen an dem Stickstoffatom benachbarten Kohlenstoffatom eine Oxogruppe tragenden Kohlenwasserstoffrest bedeutet, die Carbonylgruppe zur Methylengruppe reduziert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion mit Lithium aluminiumhydrid durchführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin Ri und R2 bzw. Rt und R'zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome enthalten und n für eine ganze Zahl von 2-4 steht.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin R, den n-Butylrest, R2 den Athylrest und n 2 bedeutet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Amine in die Säureadditionssalze überführt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Säureadditionssalze in die freien Amine überführt.
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