CH398559A - Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern und Thionophosphonsäureester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern und Thionophosphonsäureester

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CH398559A
CH398559A CH1310160A CH1310160A CH398559A CH 398559 A CH398559 A CH 398559A CH 1310160 A CH1310160 A CH 1310160A CH 1310160 A CH1310160 A CH 1310160A CH 398559 A CH398559 A CH 398559A
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mol
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thionophosphonic
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Reimer Dr Coelln
Schrader Gerhard Dr Dr H C
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Bayer Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4003Esters thereof the acid moiety containing a substituent or a structure which is considered as characteristic
    • C07F9/4006Esters of acyclic acids which can have further substituents on alkyl

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern und   Thionophosphonsäureester   
Eine Anzahl von   Alkyl-thionophosphonsäure-    estern zeichnet sich durch gute insektizide Wirkungen aus (vergleiche z. B. deutsche Auslegeschrift   Num-    mer   1032    247). Oft jedoch   wird diese gute insekti-    zide Wirkung dadurch beeinträchtigt, dass die wirksamsten Vertreter gleichzeitig auch bei Warmblütern besonders toxisch sind.



   Es wurde die überraschende Beobachtung gemacht, dass solche niederen Alkan-thionophosphonsäureester [B. A. Arbusow und N. P.   Bogonowceva,    Z.   obsc.    Chim. 27 (1957) 2360] weitgehend entgiftet sind, in denen die Alkylgruppe eine Substitution durch einen Alkylmercaptorest erfahren hat.



   Folgende Gegenüberstellung möge dies erläutern :
EMI1.1     
 R und   Ri    stehen in diesen Formeln für Alkylreste,   R2    fiir beliebige Alkyl-,   Aryl-, Aralkyl-oder hetero-    cyclische Reste.



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern oder von Thionophosphonsäureestern, das dadurch gekennzeichnet ist, dass   Alkylmercapto-alkan-phosphonsäure-    bzw.-thionophosphonsäuredihalogenide mit Alkoholen in die entsprechenden   Alkylmercapto-alkan-    phosphon-bzw. thionophosphonsäure-O-alkylesterhalogenide übergeführt und diese Alkylmercapto   alkan-phosphon-bzw.-thionophosphonsäureesterhalo-    genide mit OH-bzw. SH-gruppenhaltigen Verbindungen zur Umsetzung gebracht werden.



   Einfache Alkylmercapto-alkan-phosphonsäureester, das heisst Verbindungen der Formel II entsprechende Stoffe mit einer P = O-anstelle einer P = S Gruppierung, in welchen   R.    und R2 einfache Alkylreste sind, sind in der Literatur teilweise beschrieben. Man kann diese Verbindungen leicht durch Umsetzung von   a-Chlormethyl-phosphonsäureestern    mit beliebigen Mercaptanen herstellen [siehe B. A.



  Arbusow und N. P. Bogonowceva, Z. obsc. Chim. 27 (1957) 2360] wie an folgendem Formelschema ersichtlich ist.
EMI1.2     




   Man kann aber auch-nach an sich bekannten Methoden-a-Chlormethyl-thioäther oder Alkyl  mercapto-alkylchloride    mit   Triäthy] phosphit    zur Umsetzung bringen (Arbusowsche Reaktion) oder die genannten   Alkylchloride    mit Natriumdialkylphosphiten umsetzen (Michaelis-Becker-Reaktion). Folgende   Formelschemen    mögen dies erläutern : 
EMI2.1     
   (Arbusow-Reaktion)   
EMI2.2     
 (Michaelis-Becker-Reaktion)
Die nach den genannten Methoden leicht herstellbaren Alkylmercapto-alkan-phosphonsäureester können nach bekannten Verfahren mit Salzsäure in die entsprechenden freien Säuren übergeführt werden. Diese können dann ohne besondere Isolierung mit chlorierenden Mitteln, wie z. B.

   Phosphorpentachlorid oder Thionylchlorid in die noch nicht be  schriebenen    Alkylmercapto-alkan-phosphonsäuredichloride übergeführt werden :
EMI2.3     

Mit der berechneten Menge eines beliebigen Alkoholes in Gegenwart z. B. einer tertiären Base, können diese   PhosphonsäurePdihalogenide    in die entsprechenden   Halbesterchloride    folgender Zusammensetzung :
EMI2.4     
 übergeführt werden. In allen Formelschemen werden namentlich definierte chemische Verbindungen angeführt. Ebenso hätten, wie weiter oben, allgemeine Formeln verwendet werden können.



   Die   Alkylmercapto-alkan-phosphonsäure-dichlor-    ide, z. B. (III), können auch mit Phosphorpentasulfid so umgesetzt werden, dass die entsprechenden   Alkylmercapto-alkan-thionophosphonsäure-dichloride    entstehen. [M. I. Kabachnik und N. M. Godovikow, Ber. d. Akad. d. Wiss. d.   UdSSR    110, 217-219 (1956)]. Diese werden dann ebenfalls in die Halbesterhalogenide übergeführt :
EMI2.5     

Die Halbesterchloride (z. B.   IV)    können nun ebenfalls in bekannter Weise mit Alkoholen oder Phenolen oder Mercaptanen in Gegenwart von Säurebindemitteln zur Umsetzung gebracht werden.



   Die auf diese Weise entstehenden neuen Ester zeichnen sich durch hervorragende insektizide Wirkungen aus. Hinsichtlich der   Warmblüter-Toxizität    sind sie gegenüber den vergleichbaren Methyl-phosphonsäureestern wesentlich günstiger, wie beispielsweise aus folgender Tabelle hervorgeht :

   
EMI3.1     


<tb>  <SEP> S <SEP> OC2Hs
<tb>  <SEP> CH3-P <SEP> Ratte <SEP> per <SEP> os
<tb>  <SEP> DL95 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> mg/kg
<tb>  <SEP> S <SEP> OC2Hs
<tb>  <SEP> S <SEP> OCijHs
<tb> C2H5-S. <SEP> CH2 <SEP> P <SEP> 
<tb>  <SEP> DLg5 <SEP> 250 <SEP> mg/kg
<tb>  <SEP> S <SEP> CH2-CH2-SC2H5
<tb>  <SEP> S <SEP> OCH3
<tb>  <SEP> CH3P
<tb>  <SEP> CH3-P <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> mg/kg
<tb>  <SEP> 0-\-SCHg
<tb>  <SEP> S <SEP> OCH3
<tb>  <SEP> S <SEP> OCH3
<tb> C2H5S <SEP> CH2P
<tb>  <SEP> 0--SCHa
<tb>  <SEP> O <SEP> SCH3
<tb> 
Die folgenden Beispiele erläutern die mannigfachen Möglichkeiten des neuen Verfahrens.



   Beispiel 1 a) Herstellung des Ausgangsmaterials :
213 g   Athylmercapto-methan-phosphonsäure-di-    äthylester (Kp.   187 ) werden    mit 500 ml konzentrierter Salzsäure 15 Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Die Lösung wird im Vakuum eingedampft. Man erhält auf diese Weise 152 g Athyl  mercapto-methan-phosphonsäure.    78 g (0, 5 Mol)   Athylmercapto-methan-phosphonsäure    werden in 300 ml Tetrachlorkohlenstoff angeschlämmt und unter Rühren bei   35  nach    und nach mit 218 g Phosphorpentachlorid versetzt. Das Reaktionsprodukt wird eine Stunde zum Sieden erwärmt und anschlie ssend fraktioniert. Man erhält auf diese Weise 73 g   Athylmercapto-methan-phosphonsäure-dichlorid    vom Kp.1 85¯.

   Ausbeute 76%   der Theorie. 386 g    (2 Mole)   Athylmercapto-methan-phosphonsäure-dichlorid    werden mit 94 g Phosphorpentasulfid 2 Stunden unter   Ruhren    auf   120     erwärmt. Dann destilliert man aus dem Reaktionsprodukt unter Vakuum das gebildete ¯thylmercapto-methan-thionophosphonsÏure-dichlorid ab. Man erhält 255 g vom Kp. 1 85-88¯. Ausbeute 61 % der Theorie.    b)    209 g   (1    Mol) Athylmercapto-methan-thiono  phosphonsäure-dichlorid    werden in 1000 ml Benzol gelöst. Unter starkem Rühren gibt man bei gleichzeitiger   Aussenkiihlung    bei   0     eine   Natriumäthylat-    lösung hinzu, die 1 Mol Natrium gelöst enthält.

   Das Reaktionsprodukt wird anschliessend noch so lange bei Zimmertemperatur nachgerührt, bis es neutral reagiert. Anschliessend gibt man das Reaktionsprodukt in Eiswasser und trennt die benzolische Lösung ab. Die   Benzollösung    wird mit Natriumsulfat getrocknet und fraktioniert. Man erhält auf diese Weise 190 g   Athylmercapto-methan-thionophosphonsäure-    O-äthylesterchlorid vom Kp.   192-93 . Ausbeute    87   %    der Theorie. c) 23 g (0, 15 Mol) 3-Methyl-4-methylmercaptophenol werden in 150 ml Benzol gelöst. Anschlie ¯end gibt man zu dieser Lösung eine   Natriumäthylat-    lösung, die 0, 15 Mol Natrium gelöst enthält.

   Bei 60  gibt man dann unter gutem Rühren   33 g Athyl-       mercapto-methan-thiono-phosphonsäure-O-äthylester-    chlorid hinzu. Man lϯt noch 2 Stunden bei   60       riihren.    Anschliessend gibt man das Reaktionsprodukt in Eiswasser. Das ausgeschiedene Íl wird in Benzol aufgenommen. Die Benzollösung wird getrennt, mit Wasser gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Lösemittels im Vakuum erhält man 49 g des neuen Esters folgender Konstitution :
EMI3.2     
 als schwachbraunes   01.    Ausbeute 98 % der Theorie.



   Berechnet für Mol 336, 5 : S 28, 6 % P 9, 2    %   
Gefunden : S 28,   7%    P 9,   2%   
Die mittlere Toxizität an der Ratte per os betrÏgt 100 mg/kg. Blattläuse und Spinnmilben werden mit 0,   01 %    igen Lösungen 100 % ig abgetötet. 



  Beispiel 2
EMI4.1     
 a) Man stellt   Äthylmercapto-methan-thiono-      phosphonsäure-O-äthylesterchlorid    nach der Vorschrift von Beispiel 1   b)    her.    b)    21 g (0, 15 Mol)   p-Methylmercapto-phenol    werden in 150 ml Benzol gelöst. Zu der Benzolsung gibt man eine   Natrium-äthylatlösung,    die 0, 15 Mol Natrium entspricht. Anschliessend gibt man unter weiterem gutem Rühren bei   60     33 g Athyl   mercapto-methan-thionophosphonsäure-O-äthylester-    chlorid hinzu. Man hält das Reaktionsprodukt noch eine Stunde bei   60     und arbeitet dann wie im vorhergehenden Beispiel auf.

   Es werden auf diese Weise 39, 6 g des neuen Esters als schwachbraunes, was  serunlösliches Ö1    erhalten. Aubeute 82% der Theorie.



   Berechnet für Mol 322 : S 29, 8% P 9, 6 %
Gefunden : S 28,   4%    P 9,   6%   
Die mittlere Toxizität an der Ratte per os beträgt 50   mg/kg.   



   Spinnmilben werden mit 0, 01 % igen Lösungen zu   100% abgetötet.    0,   1%    ige Lösungen haben eine 100 % ige systemische Wirkung bei   Blattläusen.   



   Beispiel 3
EMI4.2     
 a) Man stellt Äthylmercapto-methan-thiono  phosphonsäure-O-äthylesterchlorid    nach der Vorschrift von Beispiel 1   b)    her. b) 21 g (0, 15 Mol) p-Nitrophenol werden in 250 ml Benzol gelöst. Anschliessend gibt man eine   Natriumäthylatlösung    hinzu, die 0, 15 Mol Natrium gelöst enthalt. Bei 60  tropft man dann unter gutem Rühren 33 g Äthylmercapto-methan-thionophosphon  säure-O-äthylesterchlorid hinzu.    Man erwärmt noch eine Stunde auf   60  und arbeitet    dann wie in Beispiel 1 auf. Auf diese Weise werden 43, 5 g des neuen Esters als schwachbraunes, wasserunlösliches   01    erhalten. Ausbeute   90%    der Theorie.



     Berechnetfür Mol 321    : N 4, 4% S 19, 9% P 9, 4% Gefunden : N 4,   5%    S 18,   9%    P 9,   3%   
Mittlere Toxizität Ratte per os 50   mg/kg.   



   Spinnmilben werden mit 0,   01 %    igen Lösungen sicher abgetötet. Raupen werden mit 0,   1 %    igen Lösungen zu   100% getötet.   



  Beispiel 4
EMI4.3     
 a) Man stellt   Athylmercapto-methan-thiono-phos-      phonsäure-O-äthylesterchlorid    nach der Vorschrift von Beispiel   1      b)    her.    b)    29 g (0, 2 Mol) p-Chlorthiophenol werden in 200 ml Benzol gelöst Zu der Lösung gibt man eine   Natriumäthylatlösung,    die 0, 2 Mol Natrium gelöst enthält. Anschliessend lässt man bei   60  44    g   Athyl-       mercapto-methan-thionophosphonsäure-O-äthylester-    chlorid zutropfen. Man erwÏrmt das   Reaktionspro-    dukt noch eine Stunde auf   60     und arbeitet dann wie in Beispiel   1    auf.

   Man erhält auf diese Weise 61 g des neuen Esters als gelbliches, wasserunlösliches   01.   



  Ausbeute 93 % der Theorie.



     Berechnet fiir Mol 327    : Cl 10,   8%    S 29,   4%    P 9,   5%    Gefunden : Cl 11, 5% S 27, 7% P 8, 3%
Mittlere Toxizität Ratte per os 100   mg/kg.   



   Spinnmilben werden mit 0, 01 % igen Lösungen 100 % ig abgetötet.



   Beispiel   5     Äthylmercapto-methan-thionophosphonsäure methylester-chlorid a) In die Lösung von 293 g   Äthylmercapto-      methan-thionophosphonsäuredichlorid    (1, 4 Mol) in 1, 5   1    Benzol wird bei   0     unter Rühren eine Natriummethylatlösung eingetropft, die 1, 4 Mol Natrium gelöst enthält. Man lässt das Gemisch 3 Stunden bei Raumtemperatur nachreagieren und verrührt es dann mit 1, 5   1    Wasser. Die Benzolphase wird abgetrennt, mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand ergibt nach   Vakuum-Destillation    246 g einer fast farblosen   Flüs-    sigkeit vom Kp.   194 .    Ausbeute 86 % der Theorie.



  Berechnet für Mol 204, 68 :
P 15, 14 S 31, 33 Cl 17, 32 Gefunden : P 15, 43 S 31, 00 Cl 17, 76
EMI4.4     
    b)    20, 9 g p-Nitrophenol (0, 15 Mol) wurden in 250 cm3 Benzol angeschlämmt und durch Zutropfen von 34, 5 g   Natriummethylatlösung    (= 0, 15 Mol Na) in das Salz übergeführt. Bei   60     wurden unter Rühren 30, 8 g   Athylmercapto-methan-thionophosphon-    säuremethylesterchlorid (0, 15 Mol) zugetropft. Nach zweistündigem Rühren bei   60     und Abkühlung wurden 8 cm3 Wasser zugesetzt und das Salz abfiltriert.



  Das Filtrat wurde mit Bicarbonatlösung und zweimal mit Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Als Rückstand hinterblieben 37, 0 g eines gelblichen bles, welches beim längeren Stehen langsam durchkristallisierte. Ausbeute 80% der Theorie.



     BerechnetfiirMol307,    32 :   P 10,    08 S20, 86   N4,    56 Gefunden :   P 10,    05 S 20, 50   N 4,    34
Beispiel 6
EMI5.1     
 a) Man stellt   Äthylmercapto-methan-thionophos-      phonsäure-methylester-chlorid    nach der Vorschrift von Beispiel 5 a) her.    b)    21 g (0, 15 Mol)   p-Methylmercapto-phenol    werden in 150 ml Benzol gelöst. Dazu gibt man eine   Natriummethylatlösung,    die 0, 15 Mol Natrium gelöst enthält. Bei   60  tropft    man unter R hren 30, 7 g   Athylmercapto-methan-thionophosphonsäure-O-    methylesterchlorid (Kp. 1,5 100¯) hinzu. Man hält eine Stunde bei 60  und arbeitet dann wie in Beispiel 1 auf.

   Auf diese Weise erhält man 40 g des neuen Esters als bräunliches, wasserunlösliches   Öl.    Ausbeute 86 % der Theorie.



   Berechnet für Mol 308 : S 31, 2% P 10,   0%   
Gefunden : S 30,   9 %    P 9,   7 %   
Mittlere Toxizität Ratte per os 250   mg/kg.   



   Blattläuse und Spinnmilben werden mit   0,    1 % igen Lösungen zu   100% abgetötet.   



   Beispiel 7
EMI5.2     
 a) Man stellt Athylmercapto-methan-thionophos  phonsäure-methylester-chlorid    nach der Vorschrift von Beispiel 5 a) her.    b)    19, 3 g   p-Chlorphenol    (0, 15 Mol) wurden in 250 cm3 Benzol gelöst und im übrigen weiterbehandelt wie in Beispiel 5 für p-Nitrophenol beschrieben.



   Ausbeute : 42, 0 g schwach gelbliche Flüssigkeit   (= 94,    5 % der Theorie).



  Berechnet für Mol 296, 77 :
P 10, 44 S 21, 61 Cl 11, 95 Gefunden : P 10, 15 S 20, 96 Cl 11, 91
Beispiel 8
EMI5.3     
 a) Man stellt   Athylmercapto-methan-thionophos-      phonsäure-methylester-chlorid    nach der Vorschrift von Beispiel 5 a) her.    b)    24, 4 g 2, 4-Dichlorphenol wurden in 250 cm3 Benzol gelöst. Die weitere Behandlung erfolgte in der gleichen Weise wie in Beispiel 5 für p-Nitrophenol beschrieben.



   Ausbeute : 43, 0 g schwach gelbliche Flüssigkeit   (=      86 %    der Theorie).



  Berechnet für Mol 331, 21 :
P 9, 35 S 19, 36 Cl 21, 41 Gefunden : P 9, 40 S 19, 61 Cl 20, 95
Beispiel 9
EMI5.4     
 a) Man stellt Athylmercapto-methan-thionophos  phonsäure-methylester-chlorid    nach der Vorschrift von Beispiel 5 a) her.    b)    29, 6 g 2, 4, 5-Trichlorphenol (0, 15 Mol) wurden in 250 cm3 Benzol gelöst und im übrigen weiterbehandelt wie in Beispiel 6 für p-Nitrophenol beschrieben.



   Ausbeute : 52, 6 g schwach gelbliches 01 (= 96 % der Theorie).



  Berechnet für Mol 365, 67 :
P 8, 47 S 17, 53 Cl 29, 09 Gefunden : P 8, 23 S 16, 96 Cl 28, 63
Beispiel 10
EMI5.5     
 a) Man stellt Athylmercapto-methan-thionophosphonsäure-methylester-chlorid nach der Vorschrift von Beispiel 5 a) her.    b)    23, 2 g 3-Methyl-4-mercaptophenol (0, 15 Mol) wurde in 250 cm3 Benzol gelöst. Die Weiterbehandlung erfolgte wie in Beispiel 5 für p-Nitrophenol beschrieben.



   Ausbeute : 32, 5 g bräunliches Íl   (=      69 %    der Theorie).



   Berechnet für Mol 322, 43 : P 9, 61 S 29, 83
Gefunden : P 9, 50 S 28, 43  Beispiel 11
EMI6.1     
    21,    7 g p-Chlorthiophenol wurden in 250 cm 3 Benzol gelöst und im übrigen weiterbehandelt wie in Beispiel 6 f r p-Nitrophenol beschrieben.



   Ausbeute : 42, 0 g schwach gelbliches   O1    (= 89 % der Theorie).



  Berechnet f r Mol 312, 83 : P 9, 90 S 30, 75   Cl 11,    33
Bedspiel 12
EMI6.2     
 a) 35, 7 g (0, 16 Mol)   Athylmercapto-äthyl-thiono-      phosphonsäure-dichlorid    werden in 150 cm3 Benzol gelöst. Unter Kühlen und Riihren wird bei   5  eine      Natriummethylatlösung    zugetropft, die 0, 16 Mol Natrium gelöst enthält. Nach einstündigem Rühren bei Raumtemperatur wird das Gemisch mit 150   cm3    Wasser verrührt. Die organische Phase wird abgetrennt, getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit.

   Der Rückstand ergibt nach Destillation im Vakuum 23, 5 g   Athylmercapto-äthyl-thiono-      phosphonsäure-methylester-chlorid    als farblose Flüssigkeit vom Kp.   1112' (67 %    der Theorie).    b)    15, 5 g   3-Methyl-4-methylmercaptophenol    (0, 1 Mol) werden in 200   cm3    Benzol gelöst und durch Zutropfen der äquimolaren Menge Natriummethylatl¯sung in das Salz   überfuhrt.    Bei   60  werden    dann unter Rühren 22, 0 g des obigen Methylester-chlorids zugetropft. Nach zweistündigem Rühren bei   60     wird abgekühlt und filtriert. Das Filtrat wird mit Bicarbonatlösung und Wasser gewaschen und getrocknet.

   Nach restloser Entfernung des   Lösungs-    mittels im Vakuum erhält man 31, 0 g des neuen Esters als gelbliches Íl   (92%    der Theorie).



  Beispiel 13
EMI6.3     
 a) 91, 5 g Äthylmercapto-methyl-phosphonsäuredichlorid werden, gelöst in 500   cm3      Petroläther,    unter heftigem Rühren bei   0     tropfenweise mit einer Mischung aus 23, 0 g ¯thanol, 75, 0 g Diäthylanilin und 200   cms    Petroläther versetzt. Nach der Zugabe lässt man die Mischung noch 3-4 Stunden bei Raumtemperatur rühren. Nach Filtration wird das   Lösungs-    mittel im Vakuum abdestilliert und der Rückstand im Vakuum destilliert. Man erhÏlt auf diese Weise 60, 4 g ¯thylmercapto - methyl-phosphonsÏure-Ïthylester-chlorid als farblose Flüssigkeit vom   Kp.    1 92¯   (60%    der Theorie).

      b)    24, 1 g   p-Chlorthiophenol-natrium    werden in   100      cm3    ¯thanol gelöst und bei   25     unter Rühren tropfenweise mit 29, 5 g des obigen Äthylesterchlorids versetzt. Nach einstündigem Rühren bei Raumtemperatur wird das Salz durch Zusatz von 100 cm3 Wasser in Lösung gebracht und das Reaktionsprodukt mit 100 cm3 Chloroform   ausgeschüt-    telt. Die organische Phase wird gewaschen, getrocknet und im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Man erhält auf diese Weise 38, 5 g des neuen Esters als gelbliches Íl   (85 %    der Theorie).



      PATENTANSPRtJCHE       I.    Verfahren zur Herstellung von   Phosphonsäure-    estern oder von   Thionophosphonsäureestern,    dadurch gekennzeichnet, dass   Alkylmercapto-alkan-phosphon-      säure-bzw.-thionophosphonsäure-dihalogenide    mit Alkoholen in die entsprechenden   Alkylmercapto-       alkan-phosphon-bzw.-thionophosphonsäure-O-alkyl-    esterhalogenide übergeführt   und diese Alkylmercapto-       alkan-phosphon-bzw.-thionophosphonsäureester-    halogenide mit OH-bzw. SH-gruppenhaltigen Verbindungen zur Umsetzung gebracht werden.

Claims (1)

  1. II. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Phosphonsäureester oder Thionophosphonsäureester als Schädlingsbe- kämpfungsmittel.
CH1310160A 1959-12-04 1960-11-22 Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern und Thionophosphonsäureester CH398559A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEF30002A DE1142865B (de) 1959-12-04 1959-12-04 Verfahren zur Herstellung von Phosphonsaeureestern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH398559A true CH398559A (de) 1966-03-15

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DE948241C (de) * 1954-09-04 1956-08-30 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von sulfongruppenhaltigen Estern der Saeuren des Phosphors

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