CH402983A - Leiteranordnung für Hochstromanlagen - Google Patents

Leiteranordnung für Hochstromanlagen

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CH402983A
CH402983A CH1015063A CH1015063A CH402983A CH 402983 A CH402983 A CH 402983A CH 1015063 A CH1015063 A CH 1015063A CH 1015063 A CH1015063 A CH 1015063A CH 402983 A CH402983 A CH 402983A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
conductor arrangement
clamp body
arrangement according
busbar
load coil
Prior art date
Application number
CH1015063A
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English (en)
Inventor
Holtschmit Heinz
Hans-Josef Dr Muertz
Weinsheimer Rudolf
Herbert Dr Winkenbach
Hermann Dr Fay
Willibald Dipl Ing Anger
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Kernforschungsanlage Juelich
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts
    • H01H33/168Impedances connected with contacts the impedance being inserted both while closing and while opening the switch
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/86Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid under pressure from the contact space being controlled by a valve

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  • Installation Of Bus-Bars (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


  Leiteranordnung für     Hochstromanlagen       Die Erfindung betrifft eine Leiteranordnung für       Hochstromanlagen    zum Anschluss einer     Vielzahl    von       Einzelstromquellen    mittels Koaxialkabel oder Dop  pelbandleitungen und zur induktionsarmen Weiterlei  tung der gesammelten Einzelströme an das Haupt  sammelschienenpaar der Lastspule, mit Spannvor  richtungen zum Abfangen der     Stromkräfte.     



  In bestimmten elektrischen     Anlagen,    beispiels  weise für das Gebiet der Plasmaphysik, kommen ex  trem hohe Stromstärken zur Anwendung. Diese  Ströme werden aus Energiespeichern, beispielsweise  Kondensatoren, stossweise entnommen und einer  Last zugeführt, die vorwiegend aus einer einwindigen  Spule besteht. Um extrem hohe     Stromscheitelwerte     im Moment der Einschaltung zu erreichen, ist es er  forderlich, die allein massgebenden induktiven Wi  derstände der Hochstromleitungen und Sammelschie  nen     äusserst    gering zu halten. Es ist     bekannt,    derarti  ge Leitungen dadurch niederinduktiv zu machen, dass  sie als Koaxialkabel ausgeführt werden.

   Da die       Stromquelle        üblicherweise    aus einer     Vielzahl    von  Kondensatoren bzw.     Kondensatorbatterien    besteht,  werden Koaxialkabel bereits weitgehend als Verbin  dungsleitungen zwischen diesen zahlreichen Einzel  stromquellen zur Last bzw. einer Sammeleinrichtung  benutzt.

   Eine     Sammeleinrichtung    oder Kollektor ist  notwendig, da es im Hinblick auf die relativ geringe  räumliche Abmessung der Lastspule     unmöglich    ist,  die zahlreichen     Einzelkabel    der Batterien unmittelbar  an die Lastspule     anzuschliessen.    Es ist erforderlich,  ein Bauelement zu schaffen, das einerseits genügend  Raum zum Anschluss der zahlreichen     Einzelkabel     bietet und andererseits den Hochstrom auf einem  niederinduktiven Weg der beschränkt bemessenen  Lastspule zuführt. Es ist klar, dass dabei der Ener-         giefluss    eine     aussergewöhnliche    Steigerung der Ener  giedichte     erfährt.     



  Bei der Konstruktion eines derartigen Schal  tungsbauelementes, das gemäss.     seiner    Aufgabe als  Kollektor bezeichnet wird, muss in erster     Linie    die  bereits erwähnte Forderung einer extrem     kleinen    Ei  geninduktivität beachtet werden.     Weiterhin    sind ge  wisse Forderungen     bezüglich    der mechanischen Fe  stigkeit zu beachten, denn infolge der     ungewöhnlich     hohen Stromstärken wirken beträchtliche mechani  sche Kräfte auf die     einzelnen    Leiterteile ein, die unter  Umständen zu     einer    Explosion des Bauelementes  führen können.

   Bei dem Bau derartiger Zwischen  bauelemente, die zwischen der     vorwiegend    indukti  ven Last und der     kapazitiven    Energiespeicher die  Energieleitung     vermitteln,    ist ferner zu beachten, dass  hier ein     schwingungsfähiges    Gebilde vorliegt. Nach  Auslösung der Entladung tritt eine gedämpfte  Schwingung mit einer     Frequenz    von mehreren tau  send     Hertz    auf. Diese relativ hohe     Frequenz    hat in  Verbindung mit den extrem hohen Strömen zur  Folge, dass sich ein     beträchtlicher        Hauteffekt    ausbil  det.

   Die massiv ausgebildeten Leiterteile     führen    somit  in einer relativ dünnen Oberflächenschicht nahezu  den vollen Strom. Bei     Änderung    der räumlichen       Stromflussrichtung,    wie sie insbesondere an den  Anschlusstellen     infolge    der notwendigen     Ver-          kröpfungen    bzw. Verschränkungen auftreten, ergeben  sich aufgrund des     Hauteffektes    an den Übergangs  stellen     punktförmige    Bereiche,     in    denen unge  wöhnlich hohe Stromdichten auftreten.

   Diese räum  lich eng begrenzten Bereiche werden stark erwärmt  und zeigen deshalb häufig     Schmelzerscheinungen    be  sonders an Verbindungsstellen.  



  Ein schematisches Beispiel     einer        bekannten    Lei-           teranordnung    für Höchstströme, insbesondere in For  schungsanlagen der Plasmaphysik, ist auf     Fig.    1 er  sichtlich. Von einer nicht dargestellten Kondensator  batterie wird über ebenfalls nicht dargestellte     getrig-          gerte        Schaltfunkenstrecken    die Lastspule 1 gespeist.  Die Länge dieser Spule ist relativ begrenzt.

   Zum  Anschluss der zahlreichen Kondensatoren ist ein  Vielfaches von Koaxialkabeln 2 vorgesehen, die über  einen Zwischenkollektor 3 an das     Hauptsammel-          schienenpaar    bzw. an den Hauptkollektor 4 ange  schlossen sind.  



  Es     ist    Aufgabe der Erfindung, den engen und im  Hinblick auf die Druckentlastung der Isolierfolien  genau definierten Abstand der beiden     Hauptsammel-          schienen    5 und 6 zu gewährleisten. Zum Abfangen  der ungewöhnlich hohen, auf die Sammelschienen  einwirkenden Stromkräfte ist beim Ausführungsbei  spiel der Erfindung gemäss     Fig.2    ein Klammer  körper 7 vorgesehen, der unter der Einwirkung der  Stromkräfte gewisse mechanische Schwingungen  vollführt. Diese Schwingungen müssen derart be  grenzt werden, dass der Minimalabstand der beiden  Stromschienen gleich oder etwas grösser als die  Dicke der     Isolierfolie    ist.

   Die Erreichung dieses Zie  les wird dadurch erschwert, dass die     Vielzahl    der ein  zelnen Klammerkörper gewisse Masstoleranzen auf  weisen und demnach die aus einem massiven Stück  bestehenden Sammelschienen nicht an allen Innen  flächen des Klammerkörpers kraftschlüssig anliegt.  Es muss weiterhin die Möglichkeit geschaffen wer  den, den erwähnten kritischen Abstand der Sammel  schienen so einzustellen, dass unter allen Umständen  eine Druckwirkung auf die dazwischenliegende Iso  lierfolie ausgeschlossen ist.  



  Die Erfindung besteht darin, dass eine Spreizvor  richtung vorgesehen ist, die die beiden Sammelschie  nen gegen einen Klammerkörper drückt.  



  Das Ausführungsbeispiel der Erfindung in der       Fig.    2 beruht auf der entscheidenden Massnahme, mit  Hilfe eines     Spreizkörpers    8 die beiden Sammelschie  nen 5 und 6 gegen die Klammerkörper 7 mit einer  einstellbaren     Vorspannung    zu drücken. Der     Spreiz-          körper    8 umhüllt die Lastspule 1 unmittelbar, so dass  Bedienungsvorgänge kaum     behindert    sind. Mit Hilfe  von Keilverbindungen 9, 10 wird auf die beiden  Sammelschienen 5 und 6 eine einstellbare Kraft in  Richtung auf die Klammerkörper 7 ausgeübt.

   Die  Sammelschiene 6 ist ihrerseits unmittelbar über die  Doppelkeile 11, 12 sowohl mechanisch wie auch  elektrisch mit den     Klammerkörpern    7 verbunden, die  gleichzeitig als Stromzuführung für die Sammelschie  ne dienen.  



  Die andere Sammelschiene 5 ist durch eine     Iso-          lierzwischenlage    13 gegen den Klammerkörper 7 iso  liert. Da der Klammerkörper aus vielen     lamellenartig     geschichteten Teilelementen besteht und diese infolge  der     unvermeidlichen        Fertigungs-    und Montagetole  ranzen nicht genau in     einer    Flucht liegen     können,     würde diese     Isolierfolie    stellenweise gedrückt bzw.    entlastet sein. Die ungleiche Krafteinwirkung beein  trächtigt die elektrische Spannungsfestigkeit und hat       Durchbiegungen    der Sammelschiene zur Folge.

   Um  die ungleichen Abstände zu egalisieren und eine  gleichbleibende Druckbeanspruchung der Isolierfolie  sicher zu stellen, ist eine weitere einstellbare Keilver  bindung 14, 15 vorgesehen. Die Breite der Keile 14  entspricht genau der Breite einer Klammer  körperlamelle. Der Keil 15 erstreckt sich dagegen  über eine grössere Anzahl von Einzellamellen.

   Durch  Verschiebung der Einzelkeile 14 lässt sich für jede       Klammerkörperlamelle    eine kraftschlüssige Verbin  dung mit der Sammelschiene     einjustieren.    Weiterhin  dient die     justierbare    Keilvorrichtung 14, 15 dazu, den  Spaltabstand zwischen den beiden Sammelschienen  5, 6 so einzustellen, dass bei auftretenden mechani  schen Schwingungen des Klammerkörpers 7 infolge  der Beanspruchung während der Stromstösse die     Iso-          lierfolie    16 auch bei dem Minimalabstand der beiden  Sammelschienen gerade nicht gedrückt     wird.    Das ge  schieht dadurch,

   dass der durch Nuten oder     ähnli-          che    Mittel im Klammerkörper 7 gehaltene Keil 15  durch variable Zwischenlagen 17, 18 in bezug auf  den Spalt justiert wird. Es ist also sichergestellt, dass  diese     Isolierfolie    auf jeden Fall druckentlastet bleibt.  Durch die vom Spreizkörper 8 auf die Sammelschie  nen ausgeübten     Drücke    wird weiterhin eine Begren  zung der Schwingungsamplituden herbeigeführt. Die  Funktion des Spreizkörpers 8 kann durch die ver  stärkt ausgeführte Lastspule allein übernommen wer  den.  



  Die Klammerkörper 7 dienen als Stromzuführung  für die Sammelschiene 6. Für die Sammelschiene 5  sind     gesonderte    Leiterelemente zur Stromzuführung  vorgesehen. Es ist zu beachten, dass der mit der  Sammelschiene 6 unmittelbar verbundene     Spreiz-          körper    8 nicht gegen die andere Sammelschiene 5  isoliert ist. Der die Lastspule umgreifende     Spreiz-          körper    besitzt infolge seines grösseren Umfanges eine  erheblich grössere     Induktivität    als die Lastspule, so  dass der Stosstrom fast ausschliesslich über die Last  spule fliesst.

   Ausserdem bilden sich die stromführen  den Grenzschichten infolge des Hauteffektes an den  einander gegenüberliegenden Stellen der Stromschie  nen aus, so dass der Spreizkörper ausserhalb dieser  Grenzschichten liegt.  



  Die gezeigte Leiteranordnung besitzt besondere       Vorteile    hinsichtlich der Montage und hinsichtlich  baulicher Eingriffe, da eine Lösung der einzelnen  Teile mit wenigen Handgriffen möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Leiteranordnung für Hochstromanlagen zum Anschluss einer Vielzahl von Einzelstromquellen mittels Koaxialkabel oder Doppelbandleitungen und zur induktionsarmen Weiterleitung der gesammelten Einzelströme an das Hauptsammelschienenpaar der Lastspule, mit Spannvorrichtungen zum Abfangen der Stromkräfte, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spreizvorrichtung (8) vorgesehen ist, die die beiden Sammelschienen (5, 6) gegen einen Klammerkörper (7) drückt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Leiteranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizvorrichtung (8) die Lastspule eng umgibt und über justierbare Keilvor richtungen (9, 10) mit den Sammelschienen elektrisch und mechanisch unmittelbar verbunden ist. 2.
    Leiteranordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die eine Sammelschiene (5) durch eine druckfeste Isolierzwischenlage (13) gegen den Klammerkörper (7) isoliert und mittels einer justierbaren Keilverbindung (14, 15) bei gleich- mässig verteilter Druckbeanspruchung mit dem Klammerkörper (7) kraftschlüssig verbunden ist. 3.
    Leiteranordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der eine der Keilkörper (14, 15) durch Nuten oder ähnliche Haltemittel gegen den Klammerkörper (7) gehalten und durch verän derliche Zwischenlagen (17, 18) in bezug auf den Sammelschienenabstand einstellbar ist. 4. Leiteranordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Spreizvorrichtung die verstärkte Lastspule dient.
CH1015063A 1962-09-18 1963-08-16 Leiteranordnung für Hochstromanlagen CH402983A (de)

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CH402983A true CH402983A (de) 1965-11-30

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DE1214294B (de) 1966-04-14

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