CH416668A - Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure

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CH416668A
CH416668A CH604762A CH604762A CH416668A CH 416668 A CH416668 A CH 416668A CH 604762 A CH604762 A CH 604762A CH 604762 A CH604762 A CH 604762A CH 416668 A CH416668 A CH 416668A
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CH
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pyromellitic acid
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preparation
acid
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Application number
CH604762A
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English (en)
Inventor
Karnik Dr Manukian Badrig
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/87Benzo [c] furans; Hydrogenated benzo [c] furans
    • C07D307/89Benzo [c] furans; Hydrogenated benzo [c] furans with two oxygen atoms directly attached in positions 1 and 3
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C63/00Compounds having carboxyl groups bound to a carbon atoms of six-membered aromatic rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
Es   wurde gefunden, dass    man neue Derivate der Pyromellitsäure erhält, wenn man Pyromellitsäure oder   die in 1-oder 1-und 4-Sbellung    durch eine sekundäre Aminogruppe oder durch einen gegen eine sekundäre Aminogruppe austauschbaren Rest substi  tuierte    Pyromellitsäure oder ihre Anhydride oder Ester, mit einem primären, wenigstens einen   Ringsub-    stituenten enthaltenden aromatischen oder einem heterocyclischen Amin umsetzt.



   Die primären Amine enthalten z. B. einen oder mehrere der   folgenden Ringsubstituenten    :
Alkyl, Aryl, Aralkyl, Alkylaryl, Alkoxy, Aryloxy,   SO, H,    Alkylsulfonyl, Arylsulfonyl,   NR1R2,    Alcylamino, Cyan, Mono-, Di-oder   Trihalogenmethyl,    Nitro,   CONRtR2, SO2NR1R2, COORt oder    Halogen, wobei   Ri    oder   R2    Wasserstoff, Alkyl oder Aryl bedeuten können. Besonders geeignet sind z. B. o-, m-oder   p-Alkyl-aminobenzole,    z. B. o-, m-oder p-Toluidin, o-, m-oder   p-Halogen-aminobenzole,    z.

   B. o-, m-oder p-Chlor-aminobenzol oder o-,   m-    oder p-Fluor-aminobenzole, sowie Alkoxy-aminobenzole, z.   B.      o-Methoxy-aminobenzol.   



   Die Umsetzung des   Pyromellitsäurederivats    mit dem Amin wird bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise bei etwa 150 bis   280 C, durchgeführt.    Sie kann in An-oder Abwesenheit von indifferenten   Lösungs-oder Verdünnungsmitteln erfolgen.    Auch kann, bei   geeignetem Verflüssigungspunkt, über-    schüssiges Amin als Lösungsmittel dienen.



   Man wendet das Amin in solcher Menge an, dass 1 Mol des Endprodukts wenigstens 1 Mol des Restes der Formel    NR    enthält, worin R einen aromatischen oder heterocy  clischen    Rest bedeutet, wobei der aromatische Rest mindestens einen   Ringsubstituenten    trägt. In   1-oder      l-und    4-Stellung des   Pyromellitsäure-moleküls    befindliche Halogen-Atome oder andere austauschbare Substituenten können durch Reste der Formel  -NHR ersetzt werden.

   Die gleichen Reste können im   End-    produkt mit   Carbonylgruppen @    verknüpft sein, doch ist der Rest
NR  / im Endprodukt häufiger mit 2 orthoständigen   Carbo-      nylgruppen    verbunden.   1    Mol des Endprodukts kann bis zu 6 Reste der Formel    NR @    enthalten. Soll ein Endprodukt erhalten werden, das sowohl Reste der Formel
NR  / als auch Reste von nicht substituierten aromatischen Aminen oder von heterocyclischen oder aliphatischen Aminen enthält, so kann mit einem Gemisch solcher Amine oder stufenweise mit verschiedenen Aminen umgesetzt werden.



   Die erhaltenen Verbindungen sind als Farbstoffe geeignet. Sie können z. B. zum Färben von Kunststoffen, Harzen und Cellulosederivaten und deren Lösungen, von Kautschuk und Papier dienen, also z. B. von Polyvinylchlorid, wässrigen   Kunstharzdis-      persionen    zu Anstrichzwecken, Drucktinten, Lacken, Spinnmassen aus   Cellulosexanthogenat (Viskose-    kunstseide) und Acetylcellulose   (Zweieinhalb-und      Triacetatkunstseide)    und für den   Pigmentdruck    auf Textilien. Sie eignen sich auch als   Dispersionsfarb-    stoffe zum Färben von Polypropylen, synthetischen Polyamiden, linearen aromatischen Polyestern und anderen hydrophoben Kunststoffen.

   Die Färbungen von Lacken, Kunstharzdispersionen, Polyvinylchlorid, die   Spinnfärbungen    von Viscose, Acetatkunstseide und die Drucke auf Textilien haben gute Allge  meinechtheiten, reine    Nuancen und eine sehr gute bis hervorragende Lichtechtheit. Besonders hervorzuheben sind noch die gute   Uberlackierbarkeit    der Kunst  harzdispersions-und    der   Lackfärbungen,    die Migrationsechtheit der   Polyvinylchloridfärbungen    sowie die gute bis sehr gute Wasser-, Wasch-,   Schweiss-, Uber-    fÏrbe-, Alkali-, SÏure-, Peroxydbleich- und Trockenreinigungsechtheit der   Viscose-und    Acetatkunstsei  de-Färbungen    und der Drucke auf Textilien.



   Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden   iangegeben.   



   Beispiel 1
2, 1 Teile 1, 4-Dichlor-pyromellitsÏure-dianhydrid werden mit 45 Teilen p-Chloranilin 5 Stunden unter Rückfluss gekocht. Das noch warme   Reaktionsge-    misch wird mit Methanol versetzt und nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur abfiltriert. Nach   2t/2    stündigem Trocknen bei 120  erhält man einen blauen mikrokristallinen Farbstoff, der nach dem Umkristallisieren einen Schmelzpunkt aufweist, der über   340  liegt.   



   Beispiel 2
3, 0 Teile 1,   4-Dichlor-pyromellitsäure-dianhydrid    werden mit 50 Teilen   o-Toluidin    wÏhrend 73/4 Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in einem Gemisch aus Äther, Methylenchlorid und Benzol (2 : 2 : 1) aufgenommen und einmal mit Wasser gewaschen. Das überschüssige Toluidin wird durch mehrmaliges Ausschütteln mit verdünnter Salzsäure aus der organi  schen    Lösung entfernt. Diese wird neutral gewaschen, getrocknet und zur Trockne eingedampft. Nach chromatographischer Reinigung erhält man 2, 8 Teile des kristallinen gelben   Farbstoffs 1- (2'-Methyl) anili-       no-4-chlor-pyromellitsäure (2'-methyl-phenyli-    mid) vom Schmelzpunkt 300-301¯.



   Beispiel 3
4, 4 Teile der gemäss Beispiel 2 erhaltenen Ver,   bindun,    werden mit 150 Teilen o-Toluidin während 51/4 Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in Ather-Methylen-chlorid-Benzol (2 : 2 : 1) aufgenommen und einmal mit Wasser gewaschen. Das überschüssige Toluidin wird durch mehrmaliges Ausschütteln mit verdünnter Salzsäure aus der organischen Lösung entfernt. Diese e wird anschliessend neutral gewaschen, getrocknet und zur Trockene eingedampft. Nach chromatographischer Reinigung werden 3, 5 Teile eines kristallinen blauen Farbstoffs vom Schmelzpunkt   258-259  erhalten.   



   Beispiel 4
8, 1 Teile 1,   4-Diandlino-pyromellitsäure-dianhy-    drid werden mit 100 Teilen o-Anisidin 2 Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in   Ather-Methylenchlorid    (2 : 1) aufgenommen und einmal mit Wasser gewaschen.



  Das   überschüssige o-Anisidin wird durch mehrmali-    ges Ausschütteln mit verdünnter Salzsäure aus der. organischen Lösung entfernt. Diese wird anschliessend neutral gewaschen, getrocknet und zur Trockene eingedampft. Nach chromatographischer Reinigung erhält man 8, 5 Teile eines blaustichig roten Farbstoffs mit dem Schmelzpunkt   288-289 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure,, dadurch gekennzeichnet, dass man Pyromellitsäure, die in 1- oder 1-und 4-Stellung durch eine sekundäre Aminogruppe oder durch einen gegen eine sekundäre Aminogruppe austauschbaren Rest substituierte Pyromellitsäure oder ihre Anhy , dride oder Ester, mit einem primären, wenigstens einen Ringsubstituenten enthaltenden aromatischen oder einem heterocyclischen Amin umsetzt.
CH604762A 1962-05-18 1962-05-18 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure CH416668A (de)

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