CH426832A - Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure

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CH426832A
CH426832A CH604862A CH604862A CH426832A CH 426832 A CH426832 A CH 426832A CH 604862 A CH604862 A CH 604862A CH 604862 A CH604862 A CH 604862A CH 426832 A CH426832 A CH 426832A
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CH
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pyromellitic acid
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CH604862A
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Karnik Dr Manukian Badrik
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B57/00Other synthetic dyes of known constitution

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
Es wurde gefunden, dass man neue Derivate der Pyromellitsäure erhält, wenn man 1 Mol Pyromellitsäure oder eines ihrer Derivate mit 2-3 Mol eines von Ringsubstituenten freien, primären aromatischen Amins umsetzt.



   Besonders geeignete Derivate der Pyromellitsäure sind Pyromellitsäuren, deren Anhydrid oder Ester, die in l-Stellung oder 1- und 4-Stellung einen Substituenten, z. B. ein Halogenatom, enthalten. Als Amine, die für die Umsetzung verwendet werden können, kommt besonders Anilin in Betracht.



   Die Reaktion, die zu N-substituierten Pyromellitsäure-di-imiden führt, die in l-Stellung durch den Rest eines der verwendeten Amine substituiert sein können, kann unter den für Kondensationsreaktionen üblichen Bedingungen, also bei erhöhter Temperatur, z. B. zwischen etwa 60 und   2800 C,    erfolgen. Die Kondensation kann mit oder ohne indifferentes   Lösungs- bzw.    Verdünnungsmittel durchgeführt werden. Gegebenenfalls kann das überschüssige Amin als Lösungsmittel verwendet werden.



   Die erhaltenen Verbindungen sind als Farbstoffe geeignet. Sie können z. B. zum Färben von Kunststoffen, Harzen und Cellulosederivaten und deren Lösungen, von Kautschuk und Papier dienen, vorzugsweise von Polyvinylchlorid, wässrigen Kunstharzdispersionen zu Anstrichzwecken, Drucktinten, Lacken, Spinnmassen aus Cellulosexanthogenat (Viskosekunstseide) und Acetylcellulose (Zweieinhalbund Triacetatkunstseide) und für den   Pigmentdruck    auf   Textilien.    Sie eignen sich auch als Dispersionsfarbstoffe zum Färben von Polypropylen, synthetischen Polyamiden, linearen aromatischen Polyestern und anderen hydrophoben Kunststoffen.

   Die Färbungen von Lacken, Kunstharzdispersionen, Polyvinylchlorid, die Spinnfärbungen von Viscose, Acetatkunstseide und die Drucke auf Textilien haben gute Allgemeinechtheiten, reine Nuancen und eine sehr gute bis hervorragende Lichtechtheit. Besonders hervorzuheben sind noch die gute Überlackierbarkeit der   Kunstharzdispersions- und    der Lackfärbungen, die Migrationsechtheit der Polyvinylchloridfärbungen sowie die gute bis sehr gute Wasser-, Wasch-, Schweiss-,   Überfärbe-,    Alkali-, Säure-, Peroxyd  bleich-    und Trockenreinigungsechtheit der Viscoseund Acetatkunstseidefärbungen und der Drucke auf Textilien.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol Pyromellitsäure oder eines ihrer Derivate mit 2 bis 3 Mol eines von Ringsubstituenten freien, primären aromatischen Amins umsetzt.



   UNTERANSPRUCH
Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Pyromellitsäure, deren Anhydrid oder Ester, die in l-Stellung oder 1- und 4-Stellung ein Halogenatom enthalten, umgesetzt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

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    Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure Es wurde gefunden, dass man neue Derivate der Pyromellitsäure erhält, wenn man 1 Mol Pyromellitsäure oder eines ihrer Derivate mit 2-3 Mol eines von Ringsubstituenten freien, primären aromatischen Amins umsetzt.
    Besonders geeignete Derivate der Pyromellitsäure sind Pyromellitsäuren, deren Anhydrid oder Ester, die in l-Stellung oder 1- und 4-Stellung einen Substituenten, z. B. ein Halogenatom, enthalten. Als Amine, die für die Umsetzung verwendet werden können, kommt besonders Anilin in Betracht.
    Die Reaktion, die zu N-substituierten Pyromellitsäure-di-imiden führt, die in l-Stellung durch den Rest eines der verwendeten Amine substituiert sein können, kann unter den für Kondensationsreaktionen üblichen Bedingungen, also bei erhöhter Temperatur, z. B. zwischen etwa 60 und 2800 C, erfolgen. Die Kondensation kann mit oder ohne indifferentes Lösungs- bzw. Verdünnungsmittel durchgeführt werden. Gegebenenfalls kann das überschüssige Amin als Lösungsmittel verwendet werden.
    Die erhaltenen Verbindungen sind als Farbstoffe geeignet. Sie können z. B. zum Färben von Kunststoffen, Harzen und Cellulosederivaten und deren Lösungen, von Kautschuk und Papier dienen, vorzugsweise von Polyvinylchlorid, wässrigen Kunstharzdispersionen zu Anstrichzwecken, Drucktinten, Lacken, Spinnmassen aus Cellulosexanthogenat (Viskosekunstseide) und Acetylcellulose (Zweieinhalbund Triacetatkunstseide) und für den Pigmentdruck auf Textilien. Sie eignen sich auch als Dispersionsfarbstoffe zum Färben von Polypropylen, synthetischen Polyamiden, linearen aromatischen Polyestern und anderen hydrophoben Kunststoffen.
    Die Färbungen von Lacken, Kunstharzdispersionen, Polyvinylchlorid, die Spinnfärbungen von Viscose, Acetatkunstseide und die Drucke auf Textilien haben gute Allgemeinechtheiten, reine Nuancen und eine sehr gute bis hervorragende Lichtechtheit. Besonders hervorzuheben sind noch die gute Überlackierbarkeit der Kunstharzdispersions- und der Lackfärbungen, die Migrationsechtheit der Polyvinylchloridfärbungen sowie die gute bis sehr gute Wasser-, Wasch-, Schweiss-, Überfärbe-, Alkali-, Säure-, Peroxyd bleich- und Trockenreinigungsechtheit der Viscoseund Acetatkunstseidefärbungen und der Drucke auf Textilien.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol Pyromellitsäure oder eines ihrer Derivate mit 2 bis 3 Mol eines von Ringsubstituenten freien, primären aromatischen Amins umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Pyromellitsäure, deren Anhydrid oder Ester, die in l-Stellung oder 1- und 4-Stellung ein Halogenatom enthalten, umgesetzt werden.
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