CH419167A - Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure

Info

Publication number
CH419167A
CH419167A CH604662A CH604662A CH419167A CH 419167 A CH419167 A CH 419167A CH 604662 A CH604662 A CH 604662A CH 604662 A CH604662 A CH 604662A CH 419167 A CH419167 A CH 419167A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
derivatives
pyromellitic acid
preparation
reacted
Prior art date
Application number
CH604662A
Other languages
English (en)
Inventor
Karnik Dr Manukian Badrig
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Priority to CH604662A priority Critical patent/CH419167A/de
Publication of CH419167A publication Critical patent/CH419167A/de

Links

Landscapes

  • Coloring (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
Es wurde gefunden, dass man neue Derivate der Pyromellitsäure erhält, wenn man eine in l-Stellung oder in 1- und 4-Stellung gegen den Rest eines primären aliphatischen Amins austauschbare Substituenten enthaltende Pyromellitsäure, vorzugsweise eine 1 ,4-Dihalogenpyromellitsäure, oder deren   funktio-    nelle Säurederivate mit wenigstens zwei   Khlenstoff-    atome enthaltenden primären aliphatischen Aminen umsetzt.



   Als 1   ,4-Dihalogenpyromellitsäure    oder als funktionelle Säurederivate derselben verwendet man vorzugsweise z. B. 1   ,4-Dichlorpyromellitsäure,      1, 4Die    brompyromellitsäure oder deren Anhydride, Ester oder Imine.



   Besonders geeignete primäre aliphatische Amine sind solche, die im aliphatischen Rest 2 bis etwa 22 Kohlenstoffatome enthalten. Der aliphatische Rest kann gesättigt oder ungesättigt und substituiert oder unsubstituiert sein.



   Im allgemeinen wendet man das Amin im   Über-    schuss an. Die Reaktionstemperatur wird besonders vorteilhaft zwischen etwa 100 und 2000 C gewählt.



  Die Kondensation kann mit oder ohne ein indifferentes Lösungsmittel bzw. Verdünnungsmittel erfolgen.



   Je nach der Menge des verwendeten Amins, der Reaktionstemperatur und der übrigen Reaktionsbedingungen werden 1 bis 4 Aminreste in das Pyromellitsäuremolekül eingeführt. So können die Halogenatome in   1- und    4-Stellung gegen Aminreste ausgetauscht und auch   Carbonsäureamid- bzw. -imid-    gruppen gebildet werden.



   Die erhaltenen Verbindungen sind als Farbstoffe geeignet. Sie können z. B. zum Färben von Kunststoffen, Harzen oder Cellulosederivaten und deren Lösungen, Kautschuk und Papier dienen, vorzugsweise von   Polyvinylchlorid,-wässrigen    Kunstharzdispersionen zu Anstrichzwecken, Drucktinten, Lakken,   Spinrunassen    aus Cellulosexanthogenat   (Viskose-    kunstseide) und Acetylcellulose (Zweieinhalb- und Triacetatkunstseide) und für den Pigmentdruck auf Textilien. Sie eignen sich auch als   Dispersionsfarl >     stoffe zum Färben von Polypropylen, synthetischen Polyamiden, linearen aromatischen Polyestern und anderen hydrophoben Kunststoffen.

   Die Färbungen von Lacken, Kunstharzdispersionen, Polyvinylchlorid, die Spinnfärbungen von Viskose, Acetatkunstseide, und die Drucke auf Textilien haben gute Allgemeinechtheiten, reine Nuancen und eine sehr gute bis hervorragende Lichtechtheit. Besonders hervorzuheben sind noch die gute Überlackierbarkeit der   Kunstharzdispersions und    der Lackfärbungen, die Migrationsechtheit der Polyvinylchloridfärbungen sowie die gute bis sehr gute Wasser-, Wasch-, Schweiss-,   tJberfärbe-,    Alkali-, Säure-,   Peroxydbleich und    Trokkenreinigungsechtheit der Viskose- und Acetatkunstseide-Färbungen und der Drucke auf Textilien.



   Die in dem Beispiel genannten Teile sind Gewichtsteile und die Prozente, Gewichtsprozente.



  Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
1,88 Teile   1, 4-Dichlor-pyromellitsäure-dianhy-    drid werden mit 20 Teilen Äthylamin versetzt und unter Druck während 81/2 Stunden auf 170 bis 1800 erhitzt. Nach Abkühlen wird das überschüssige Äthylamin abgeblasen und das Rohprodukt nach Versetzen mit Methanol abfiltriert. Nach   1 ständiger    Trocknung bei 1200 erhält man 2 Teile eines blauen kristallinen Farbstoffs, der nach dem Umkristallisieren einen Schmelzpunkt von 218 bis 2190 besitzt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure, dadurch gekennzeichnet, dass eine in l-Stellung oder in 1- und Stellung einen gegen den Rest eines primären aliphatischen Amins austauschbare Substituenten enthaltende Pyromellitsäure oder deren funktionelle Säurederivate mit wenigstens zwei Kohlenstoffatome enthaltenden primären aliphatischen Aminen umgesetzt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 1, 4-Dihalogenpyromellitsäure oder deren funktionelle Säurederivate umgesetzt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 1 Mol Säure oder Säurederivat mit 4 Mol Amin umgesetzt wird.
CH604662A 1962-05-18 1962-05-18 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure CH419167A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH604662A CH419167A (de) 1962-05-18 1962-05-18 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH604662A CH419167A (de) 1962-05-18 1962-05-18 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH419167A true CH419167A (de) 1966-08-31

Family

ID=4303342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH604662A CH419167A (de) 1962-05-18 1962-05-18 Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH419167A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2040872B2 (de) Hydrazonfarbstoffe
DE1113773B (de) Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes
CH397923A (de) Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzfarbstoffen
EP0445075B1 (de) Neue Farbsalze der Anthrachinonfarbstoffreihe
CH426832A (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
DE2322777B2 (de) Schwer lösliche Iminoisoindolinonverbindungen
CH629521A5 (de) Verfahren zur herstellung von neuen disazoverbindungen und deren verwendung.
DE1055156B (de) Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes
CH416668A (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
CH421987A (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
AT224241B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Pigmente bzw. neuer Küpenfarbstoffe
DE2020477C3 (de) Gelber Pigmentfarbstoff und dessen Verwendung
DE2040653C3 (de) Methinfarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung zum Färben von bestimmten Polymerisaten, Mischpolymerisaten, Leder, tannierter Baumwolle, Druckpasten und ligninhaltigen Fasern
DE1192763B (de) Verfahren zur Herstellung von Phthaloylpyrrocolinfarbstoffen
DE2401211A1 (de) Acridonverbindungen, ihre herstellung und verwendung als pigmente
DE2201242C3 (de) Monoazopigmente, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung
CH419166A (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
CH405560A (de) Verfahren zur Herstellung reiner Kristallformen von substituierten Chinacridin-7,14-dionen
CH386029A (de) Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen
DE2210047A1 (de) Verfahren zur Herstellung schwer löslicher Anthrachinonverbindungen
DE1195888B (de) Verfahren zur Herstellung von Phthaloylpyrro-colinfarbstoffen
CH477522A (de) Verfahren zur Herstellung eines Disazopigmentes
CH510721A (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Anthrachinonfarbstoffen
DE1213554B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
CH463655A (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen