CH424023A - Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen

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CH424023A
CH424023A CH865060A CH865060A CH424023A CH 424023 A CH424023 A CH 424023A CH 865060 A CH865060 A CH 865060A CH 865060 A CH865060 A CH 865060A CH 424023 A CH424023 A CH 424023A
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Hans-Rudolf Dr Schwander
Jean-Pierre Dr Jung
Peter Dr Hindermann
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
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    • C09B62/44Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/503Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring the reactive group being an esterified or non-esterified hydroxyalkyl sulfonyl or mercaptoalkyl sulfonyl group, a quaternised or non-quaternised aminoalkyl sulfonyl group, a heterylmercapto alkyl sulfonyl group, a vinyl sulfonyl or a substituted vinyl sulfonyl group, or a thiophene-dioxide group
    • C09B62/507Azo dyes
    • C09B62/513Disazo or polyazo dyes

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Azofarbstoffen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen     Azofarbstoffen,    welche  insbesondere für die Textilfärberei und-     druckerei     sehr wertvoll sind, da man mit ihnen hervorragend  waschechte Färbungen und Drucke herstellen kann.  



  Es wurde gefunden, dass     Azofarbstoffe,    welche  mindestens eine     Halogenacylaminomethylgruppe    ent  halten, sehr wertvolle Eigenschaften besitzen. Das  Verfahren zur Herstellung dieser     Azofarbstoffe    der  Formel I  
EMI0001.0008     
    worin A den Rest eines     Azofarbstoffes,     X     eine    in Wasser sauer dissoziierende, salz  bildende Gruppe,  Y einen niederen     Alkylenrest,          Hal    ein in a- oder     ss-Stellung    in bezug auf die       Carbonylgruppe    gebundenes Halogenatom,  und  m und n niedere ganze Zahlen bedeuten,  ist dadurch gekennzeichnet,

   dass man entsprechende       Diazoniumverbindungen    mit Kupplungskomponenten  vereinigt, von welchen die eine oder beide Kompo  nenten mindestens eine in Wasser sauer dissoziie  rende,     salzbildende    Gruppe und mindestens eine Ha  logenalkanoylaminomethylgruppe der Formel     II          -CH,-NH-CO-Y-Hal        (II)          in    der Y und     Hal    die in Formel I angegebene Bedeu  tung haben, aufweisen.

      Die     Carbacylaminomethylgruppen    in den neuen       Azofarbstoffen    der Formel I enthalten im     Acylrest     ein bewegliches Halogenatom, das heisst ein solches,  welches im alkalischen Mittel unter Mitnahme des       Bindungselektronenpaares    leicht abgespalten     wird.     Dieses Halogenatom ist vorzugsweise in     a-Stellung     zur     Carbonylgruppe    gebunden und der     Acylrest    sel  ber weist mit Vorteil nicht mehr als vier     Kohlenstoff-          atome    auf.

   Die Einführung dieser     Halogenfettsäure-          amidomethylgruppen    in     die        Diazo-        resp.    Kupplungs  komponenten erfolgt vorzugsweise durch     Umsetzung     der entsprechenden     Farbstoffkomponenten    mit     N-          Methylolverbindungen    von a- und     ss-Halogenfett-          säureamiden    unter geeigneten Bedingungen,     wie    sie       zum    Beispiel durch A. Einhorn<I>[A 343,</I> 207 (1905)  und ebenda 361, 113 (1908)] bekannt     geworden    sind.

    Die in Betracht kommenden     Halogenfettsäure-N-          methylolarnide    erhält man durch Addition von For  maldehyd an a- oder     ss-Halogenfettsäureamiden        unter     Mitwirkung basischer Kondensationsmittel wie bei  spielsweise     Kaliumcarbonat,    aber auch durch Ein  wirkung von Mineralsäure unter milden Bedingun  gen.

   Es kommen vor allem die     N-Methylolverbindun-          gen    des     Monochloracetamids,        Monobromacetamids,          a-Brompropionsäureamids,        ss-Chlor-    und     ss-Brompro-          pionsäureamids    in Frage.     N-Methylolchloracetamid     ist sowohl mit Rücksicht auf seine leichte Zugäng  lichkeit wie auch in Hinsicht auf die guten     färberi-          schen    Eigenschaften der daraus     erhältlichen    Endpro  dukte der bevorzugte Reaktionspartner.  



  Die Kondensation der     Farbstoffkomponenten    mit  der     Methylolverbindung    erfolgt in saurem Medium,  zum Beispiel in     Gegenwart    saurer Kondensationsmit  tel oder wie solche reagierender wasserabspaltender  Mittel. Als solche sind vor allem     konz.    Salzsäure,  Chlorzink,     Phosphorpentoxyd,        Essigsäureanhydrid,              sirupöse    Phosphorsäure und     Oleum        verwenbar.    Das  bevorzugte Kondensationsmittel ist jedoch konzen  trierte bis     wasserfreie    Schwefelsäure, da sie meist  gleichzeitig als Lösungsmittel für die Reaktionspart  ner dienen kann.

   Die Reaktionstemperatur kann in  nerhalb weiter Grenzen schwanken und     hängt    vor  allem von dem verwendeten Kondensationsmittel ab.  In     konz.    Schwefelsäure verläuft die Reaktion meist  schon bei     Zimmertemperatur    rasch und vollständig.  In     einigen    Fällen ist das Arbeiten bei erhöhter Tem  peratur, beispielsweise bei 40-80  C, nötig, insbe  sondere dann, wenn mehrere     Carbonamidomethyl-          gruppen        eingeführt    werden sollen.

   Es gilt dabei aber  die Voraussetzung, dass die Reaktionspartner unter  diesen     Bedingungen    nicht zerstört werden, und dass  eine gegebenenfalls eintretende     Sulfierung    des Reak  tionsproduktes nicht     unerwünscht    ist. Die fertigen  Reaktionsprodukte werden durch     Eingiessen    der  schwefelsauren Lösungen oder Suspensionen in Eis  wasser abgeschieden und auf     übliche    Art     isoliert.     



  Anstelle der     Halogenfettsäure-N-methylolamide     können auch     reaktionsfähige,    funktionelle Derivate  dieser     Methylolverbindungen    verwendet werden, so  fern sie gleichartig reagieren. Es kommen beispiels  weise die durch Behandlung der     Methylolverbindun-          gen    mit anorganischen oder organischen Säuren oder       Säurehalogeniden    oder     -anhydriden    erhältlichen Ester  in Betracht, ferner auch die durch Selbstkonden  sation     in    Gegenwart von beispielsweise Phosphor  oxychlorid     erhältlichen        Di-(fettsäureamidomethyl)

  -          äther.    Da diese funktionellen Derivate aber aus den       Methylolverbindungen    hergestellt werden müssen,       wird    dem ersteren     Verfahren    durchwegs der Vorzug  gegeben. Es ist jedoch     möglich,    mit diesen Derivaten  vor allem mit den     N-Chlormethylamiden,    in Einzel  fällen, in denen die     Einhorn'sche    Methode unbefrie  digende Resultate ergibt, zum Ziele zu     gelangen.     



  Die neuen     Azofarbstoffe    enthalten definitionsge  mäss     mindestens    eine in Wasser sauer dissoziierende,       salzbildende    Gruppe pro     Farbstoffmolekül.    Als sol  che sind     in    erster     Linie    die     Sulfonsäuregruppe,    ferner  die     Carboxyl-    und     acylierte        Sulfonamidgruppen    zu  nennen. Diese     wasserlöslichmachenden        Substituenten          sind        in    den als Reaktionspartner eingesetzten Kom  ponenten vorhanden.  



  Die     Diazotierung    der     Diazokomponenten    und die       erfindungsgemässe    Kupplung der daraus erhaltenen       Diazoniumverbindungen    mit den     Azokomponenten     werden nach den für die Herstellung von     Monoazo-          farbstoffen    bekannten Methoden und unter den dabei  üblichen Bedingungen ausgeführt.  



       In        allen    Fällen ist die     Umsetzung    und Isolierung  der Reaktionsprodukte unter möglichst schonenden       Bedingungen    vorzunehmen, damit das an den Fett  säurerest gebundene Halogenatom nicht abgespalten       wird.     



  Die     erfindungsgemäss        herstellbaren        Azofarbstoffe     eignen sich zum Färben und Bedrucken der verschie  densten Materialien,     insbesondere    von Fasermaterial  organischer Natur. Je nach     Zusammensetzung    eignen    sie sich beispielsweise zum Färben und Bedrucken  von     Cellulosefasern,    vor allem Baumwolle. Man färbt  diese Fasern     vorteilhaft    bei niedriger Temperatur,  beispielsweise bei     30-40     C.

   Hierauf wird das  Färbegut einer     Behandlung    mit säurebindenden Mit  teln unterworfen, welche     vorteilhaft    bei höheren Tem  peraturen von zum Beispiel 80-160  C vorgenom  men wird. Das Färbegut kann gegebenenfalls auch  während des Färbeprozesses oder vor demselben mit  dem     säurebindenden    Mittel behandelt werden.

   Als  solches verwendet man vornehmlich Natronlauge,       Trinatriumphosphat,        Natriumcarbonat    und, sofern  auf     mindestens    50  C     geheizt    wird, auch     Natrium-          bicarbonat.    Bei Verwendung von     Azofarbstoffen,     welche nur geringe     Substantivität    besitzen, wird das  Färbegut mit der     sodaalkalisch    gestellten Farbstoff  flotte imprägniert,     dann    abgequetscht und getrocknet,  beispielsweise im Düsentrockner mit Luft von etwa  140-160  C.

   Durch diese Behandlung mit     alkalisch     reagierenden     Mitteln    werden die erfindungsgemäss  erhältlichen     Azofarbstoffe    auf den     Cellulosefasern     derart fixiert, dass oft     Färbungen    von ausgezeichne  ten     Nassechtheiten    erhalten werden.  



  Als     Cellulosefarbstoffe    kommen     Azofarbstoffe    in  Betracht, welche     vorteilhaft    zwei und mehr saure       salzbildende    Gruppen pro     Farbstoffmolekül,    insbe  sondere zwei bis vier     Sulfonsäuregruppen,    enthalten.  



       Erfindungsgemäss    erhältliche     Azofarbstoffe,    ins  besondere solche mit nicht mehr als einer     wasserlös-          lichmachenden,    sauren Gruppe, eignen sich zum Fär  ben von stickstoffhaltigen Fasern wie Leder, Seide,  Superpolyamid- und     Superpolyurethanfasern    und vor  allem Wolle. Sie ziehen auf diesen Fasern aus     wäs-          serig-saurer    Lösung sehr gleichmässig auf.

   Viele die  ser     Azofarbstoffe    besitzen, sofern sie nicht mehr als       eine        Sulfonsäuregruppe    enthalten, schon in schwach  saurem bis neutralem Bade für die genannten     N-hal-          tigen        Materialien    hohe     Affinität    und daher ein sehr  gutes Ziehvermögen. Die dabei erhaltenen Färbun  gen,     insbesondere    die     Wollfärbungen,    zeichnen sich  durch Gleichmässigkeit und sehr gute Wasch- und       Walkechtheit    aus, vor allem im     alkalischen    Bereich.

    Die Färbungen sind zudem oft gut     lichtecht.     



  In den folgenden Beispielen bedeuten Teile, so  fern nichts anderes ausdrücklich vermerkt ist,     Ge-          wichsteile.    Die Temperaturen sind in Celsiusgraden  angegeben. Gewichtsteile verhalten sich zu     Volum-          teilen    wie g zu ccm.  



  <I>Beispiel 1</I>  12,1 Teile     2,5-Dimethyl-l-aminobenzol    werden  bei 0  in 110 Teilen     konz.    Schwefelsäure (D 1,84)  gelöst und mit 12,5     Teilen        N-Methylol-chloracetamid          (Smp.        97-98')    versetzt. Man     rührt    das Gemisch  langsam während 48 Stunden und lässt die Tempe  ratur auf 15-20  ansteigen.

   Beim     Auftropfen    auf  Eis scheidet sich das     1-Amino-2,5-dimethyl-4-chlor-          acetylaminomethylbenzol    als     Sulfat        in    weissen Kristal  len aus     (Smp.    der Base 142 ).

   Diese werden     abfil-          triert,    in Wasser und 15 Teilen     konz.    Salzsäure gelöst  und mit 6,9 Teilen     Natriumnitrit    bei 0      diazotiert.         Die entstandene     Diazoniumsalzlösung    fliesst zu einer  Lösung von 25,4 Teilen     1-(4'-Sulfophenyl)-3-methyl-          5-pyrazolon    in 200 Teilen Wasser und 25 Teilen       krist.        Natriumacetat.    Durch     Zutropfen    von Natrium-         carbonatlösung    bis zur schwach alkalischen Reaktion  wird die Kupplung zu Ende geführt.

   Der Farbstoff  der Formel  
EMI0003.0008     
    wird mit     Natriumchlorid    ausgeschieden,     abfiltriert     und bei     35-4.0     im Vakuum getrocknet. Er stellt  ein hellgelbes Pulver dar, welches sich in Wasser und       konz.    Schwefelsäure mit gelber Farbe löst.

       Baum-          wolle        wird        mit        einer        1%igen        wässrigen        Lösung        die-          ses    Farbstoffes bei 30      foulardiert,        zwischengetrock-          net        und        dann        mit        einer        Lösung,        welche        1,

  2%ige        Na-          tronlauge        und        30        %        Natriumchlorid        enthält,    behan-         delt.        Hierauf    wird 1 Minute bei 100-103  gedämpft,  dann gespült und 30 Minuten kochend geseift. Die  Baumwolle ist kochecht hellgelb gefärbt.  



  Verwendet man die in der folgenden Tabelle an  gegebenen     Diazo-    und Kupplungskomponenten und       verfährt    wie im Beispiel angegeben, so     erhält    man  Farbstoffe mit ähnlichen Eigenschaften.  
EMI0003.0045     
  
    <I><U>Tabe</U>lle</I>
<tb>  Nr. <SEP> Diazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Nuance
<tb>  <U>auf <SEP> BW.</U>
<tb>  1 <SEP> 1-Amino-2,5-dimethyl- <SEP> 2-Amino-5-hydroxynaphthalin- <SEP> gelbst.
<tb>  4-chloracetylamino- <SEP> 1,7-disulfonsäure <SEP> rot
<tb>  methylbenzol
<tb>  2 <SEP> do. <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> blaust.
<tb>  naphthalin-3, <SEP> 6-disulfonsäure <SEP> rot
<tb>  3 <SEP> do.

   <SEP> 3-Aminobenzol-l-sulfonsäure-+2- <SEP> rot
<tb>  Amino-5-hydroxynaphthalin-7-sulfon  säure <SEP> (sauer <SEP> gekuppelt)
<tb>  4 <SEP> 1-Amino-2-methyl-4- <SEP> 1-Benzoylamino-8-hydroxy- <SEP> blaust.
<tb>  chloracetylamino- <SEP> naphthalin-3, <SEP> 6-disulfonsäure <SEP> rot
<tb>  methylbenzol
<tb>  5 <SEP> do. <SEP> 1-(4'-Sulfophenyl)-3-methyl- <SEP> gelb
<tb>  5-pyrazolon
<tb>  6 <SEP> do. <SEP> 1-(4'-Sulfophenyl)-5-pyrazolon- <SEP> gelb
<tb>  3-carbonsäure       <I>Beispiel 2</I>  22,8 Teile     3-Chloracetamino-methyl-benzoesäure          (Smp.    176 ) werden in 100 Teilen Chloroform sus  pendiert und bei 45-50  mit 12 Teilen     Thionyl-          chlorid    behandelt.

   Nachdem vollständige Lösung ein  getreten ist und die     Salzsäureentwicklung        aufgehört     hat, wird das Chloroform     abdestilliert    und das zu  rückbleibende     3-Chloracetamino-methyl-benzoylchlo-          rid    in schwach alkalischer Lösung mit 31,9 Teilen       1-Amino-8-hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure    bei  0-5  umgesetzt.

   Nachdem die     Aminogruppe    voll  ständig     benzoyliert    ist,     versetzt    man das Reaktions  produkt mit 25 Teilen     krist.        Natriumacetat    und dann  mit der     Diazoniumverbindung    von 17,3 Teilen     2-          Aminobenzol-l-sulfonsäure.    Der rote     Monoazofarb-          stoff    wird mit     Natriumchlorid    abgeschieden,     abfil-          triert    und im Vakuum bei     35-40     getrocknet.

   Er  stellt ein     dunkles    Pulver dar, welches sich in Wasser  und     konz.    Schwefelsäure mit roter Farbe löst. Die    mit diesem Farbstoff nach der     im    Beispiel 1 beschrie  benen     Färbemethode        erzeugten        blaustichig-roten        Cel-          lulosefärbungen    sind ausgezeichnet nassecht.  



  Verwendet man anstelle von 31,9 Teilen     1-          Amino-8-hydroxynaphthalin-3,6-disulfonsäure    23,9  Teile     2-Amino-5-hydroxynaphthalin-7-sulfonsäure     und     verfährt        im    übrigen wie     im    Beispiel angegeben,  so     erhält    man     rotstichig-orange        Cellulosefärbungen     mit ähnlichen     Eieenschaften.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen der Formel I EMI0003.0089 worin A den Rest eines Azofarbstoffes, X eine in Wasser sauer dissoziierende, salz- bildende Gruppe, Y einen niederen Alkylenrest, Hal ein in a- oder ss-Stellung in bezug auf die Carbonylgrappe gebundenes Halogenatom, und m und n niedere ganze Zahlen bedeuten,
    dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechende Diazoniumverbindungen mit Kupplungskomponenten vereinigt, von welchen die eine oder beide Kompo nenten mindestens eine in Wasser sauer dissoziie rende, salzbildende Gruppe und mindestens eine Halogenalkanoylaminomethylgruppe der Formel II -CH,-NH-CO-Y-Hal (II) aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man Diazoniumverbindungen und Kupplungskomponenten verwendet, welche zu einem Monoazofarbstoff mit einer oder zwei Sulfonsäure- gruppen führen.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Diazoniumverbindungen und Kupplungskomponenten verwendet, welche zu einem mindestens zwei Sulfonsäuregruppen enthaltenden Disazofarbstoff führen. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Diazoniumverbindung oder eine Kupplungs komponente verwendet, welche die Halogenalkanoyl- aminomethylgruppe an einem aromatischen Kern ge bunden enthält. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass Har -Y einen Chloracetylrest bedeutet.
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