CH427777A - Verfahren zur Herstellung von Phenoxyalkylaminoguanidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phenoxyalkylaminoguanidinen

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CH427777A
CH427777A CH330763A CH330763A CH427777A CH 427777 A CH427777 A CH 427777A CH 330763 A CH330763 A CH 330763A CH 330763 A CH330763 A CH 330763A CH 427777 A CH427777 A CH 427777A
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guanidine
ethylamino
sulfate
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CH330763A
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Augstein Joachim
Charles Austin William
Joseph Boscott Ronald
Hubert Hunter William
Mary Green Sheila
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Pfizer
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    • A61K31/13Amines
    • A61K31/155Amidines (), e.g. guanidine (H2N—C(=NH)—NH2), isourea (N=C(OH)—NH2), isothiourea (—N=C(SH)—NH2)
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C281/00Derivatives of carbonic acid containing functional groups covered by groups C07C269/00 - C07C279/00 in which at least one nitrogen atom of these functional groups is further bound to another nitrogen atom not being part of a nitro or nitroso group
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Phenoxyalkylaminoguanidinen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von substituierten und   unsubstituiertenPhen-      oxyalkylaminoguanidinen und    deren pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzen.



   Die   erfmdungsgemäss herstellbaren Verbindungen    entsprechen der folgenden Formel :
EMI1.1     
 in der   Rt und R2    Wasserstoff, einen niedrigen   Alkyl-    oder niedrigen Alkoxyrest mit 1 bis 6   Kohlenstoff-    atomen, eine Hydroxylgruppe oder Fluor, Chlor, Brom oder Jod ; R3 und R4 Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Acylgruppe einer niedrigen Fettsäure mit   1    bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten ; R5 Wasserstoff oder eine Aminogruppe, n eine ganze Zahl zwischen 2 und 4 ist und die Gruppe   -(CH2) n-eine    gerade oder verzweigte Kette darstellt.



   Die Substituenten   RI    und   R2    können beliebige Stellungen im Benzolkern einnehmen. Bevorzugt ist die Substitution in   2-und    6-Stellung, bezogen auf die   Stel-    lung, an der sich der   Alkoxyamilnoguanidinrest    befindet.



   Sowohl   substituierte wie unsubstituiefte, gemäss    vorliegender Erfindung herstellbare Verbindungen besitzen wertvolle therapeutische Eigenschaften. Sie sind   wirk-    same Regulatoren des   cardiovascularen    Systems und eignen sich   insbesondere als a'ntiypertensive Mittel und    ganz speziell als   adrenergische      neuronblockierende    Mittel.



   Für diesen Zweck besonders geeignet sind Verbindungen der folgenden Formel :
EMI1.2     
 in der   R'und R2    Wasserstoff, eine Hydroxylgruppe, Halogen, einen niedrigen Alkyl-oder Alkoxyrest darstellt, sowie die pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze dieser Verbindungen.



   Des weiteren eignen sich für die obigen Zwecke Verbindungen der folgenden Formel :
EMI1.3     
 in der   RI    und R2 Wasserstoff, eine Hydroxylgruppe, Halogen, einen niedrigen   Alkyl-oder Alkoxyrest,    R3 Wasserstoff, einen niedrigen Alkylrest oder einen Acylrest einer niedrigen Fettsäure   darsteillt    und n eine ganze Zahl von 2 bis 4 ist, sowie die pharmazeutisch verträg  lichen    Säureadditionssalze dieser Verbindungen.



   Weitere therapeutische Mittel sind Verbindungen der folgenden Formel :
EMI1.4     
 in der   Rt,    R3 und n die obige Bedeutung besitzen, sowie   ihre pharmazeutisch verträglichen Säureadditibnssalze.    



   Wertvolle Pharmazeutika sind ferner Verbindungen der folgenden Formel :
EMI2.1     
 in der   Rt die    oben beschriebene Bedeutung besitzt, sowie die pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze.



   Die Verbihdungen   gemäl3    der Formel I werden erhalten, indem man ein   Phenoxyalkylhydrazin    der Formel' :
EMI2.2     
 mit einem S-Alkylisothiuroniumsalz, Isothioharnstoff oder einem   S-Methylthiosemicarbazoniumsalz umsetzt.   



  Vorzugsweise wird in Lösungsmötteln gearbeitet. Als Lösungsmittel eignen sich die niedrigen Alkanole,    wie    z. B. solche   mi't    bis zu 5 Kohlenstoffatomen, wie   Metha-    nol, Äthanol, Propanol und dergleichen, Dimethylsulfoxyd, Dimethylformamid und Gemische dieser   Lösungs-    mittel mit Wasser. Die   Umselzung    erfolgt beispielsweise, indem man die Reaktionsteilnehmer in dem gewählten Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch etwa 4 bis 72 Stunden bei einer Temperatur zwischen etwa 20 und   200  stehenlässt. Gemäss einer    bevorzugten   Ausführungs-    form wird zwischen etwa 60 und 150  mi't Reaktionszeiten von etwa 20 bis 40 Std. gearbeitet.

   Zur Herstellung des Ausgangsmaterials kann ein entsprechendes   Phenoxyalkylhalogenid    in einem Lösungsmittel, wie 95 % igem Äthanol, mit Hydrazin bei   Rückflusstempera-    tur etwa 20 Std. lang umgesetzt werden. Lösungsmittel und überschüssiges Hydrazin werden sodann   abdestil-    liert, das zurückbleibende Ök wird mit wässriger Natrium  hydroxydlösung    alkalisch   gesteNt    und mit Chloroform extrahiert. Dann wird das Chloroform abdestilliiert und der Rückstand getrocknet. Das so erhaltene   Phenoxy-      alkylhydrazin    kann anschliessend mit einem   S-Alkyliso-    thifuroniumsalz in Wasser etwa 4 bis 6 Std. lang bei   etwa 100  umgesetzt    werden.

   Das Wasser wird bei vermindertem Druck abdestilliert, wonach man den zu  rückbleibenden    Feststoff aus einem geeigneten   Lösungs-    mittel oder Lösungsmittelgemishc, wie Wasser,   Athanol    oder dergleichen, umkristallisiert und so   das gewiinsch'te    Produkt, ein substituiertes Phenoxyalkylaminoguanidin, erhält.



   Die entsprechenden Phenoxyalkylhalogenide sind bekannt und leicht herstellbar. Ein Verfahren zu ihrer Herstellung wird in der folgenden Präparation A be  schrieben.   



   Präparation   A   
57 g 2, 6-Dichlorphenol und 79, 5 g   Dibromäthan    werden zusammen auf   100  erhitzt, worauf    im Lauf einer Stunde eine Lösung von 14, 1 g   Natriumhydroxyd    in 350 ml Wasser zugegeben wird. Das Gemisch wird gerührt und am Rückfluss gekocht, bis der pH-Wert etwa 7 beträgt.



   Das so erhaltene Produkt wird mit   Äter    extrahiert.



  Man wäscht den Extrakt mehrmals mit 2n Natrium  hydroxydlösung und    Wasser und trocknet dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat, filtriert und destilliert das Lösungsmittel ab. Das zurückbleibende Öl wird bei 0, 6 mm Hg destilliert. Es werden 58, 5 g der bei 100 bis   101  siedenden lFraktion aufgefangen,    die aus 2-(2,6-dichlorphenoxy)-äthylbromid besteht.



   Obige Umsetzung mit einem   5-Alky1-isothiuroni'um-    salz wird durch folgendes Reaktionssehema   veranschau-    licht :
EMI2.3     

Das nach obiger   Reaktionsfolge      erhältliche Säure-    additionssalz kann in die freie Base umgewandelt werden durch Auflisen in Wasser und Neutralisieren mit einem geeigneten alkalischen Reagenz, wie z. B. Na  triumhydroxyd.    Die freie Base kann aus dem wässrigen Reaktionsgemisch durch Extraktion mit einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel von vorzugsweise niedriger Flüchtigkeift, wie z. B. Methy  lenchlorid,    isoliert werden.



   Zur   HersteUung    pharmazeutisch verträglicher Säureadditionssailze der genannten Phenoxyalkylaminogunaidine eignen   si'ch    solche Säuren, die nicht toxische Salze bilden und pharmazeutisch verträgliche   Anionen en't-    halte, wie z. B. das Hydrochlorid, Hydrobromid, Hy  drojodid,    Nitrat, Sulfat odor   Bisulfat,    Phosphat oder das saure Phosphat, Acetat, Lactat, Citrat oder das saure Citrat, Tartrat oder   Bitartrat,    Oxalat,   Succinat,    Maleat,   Gluconat    oder Saccharat.



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen können allein verabreicht werden, werden jedoch im al'lgemeinen mit je nach der Art der Verabreichung ge  wählten pharmazeutischen Träger angewendet.    Sie können z.   B.    oral in Form von Tabletten, die   Verdünnungs-    mittel, wie Stärke, Milch, Zucker, verschiedene Arten von Ton oder dergleichen, enthalten, verabreicht werden. Ferner kann man sie in Kapsoln entweder allein oder im Gemisch mit den obigen oder ähnlichen Verdünnungsmitteln verwenden. Auch lassen sie sich oral in Form von Elixieren oder Suspensionen anwenden, die Aromastoffe oder Farbstoffe enthalten. Sie können ferner parenteral, das heisst intramuskulär oder subcutan, injiziert werden.

   Zur parenteralen Verabreichung verwendet man sie am besten in Form steriler wässriger Lösungen, die andere lösliche Stoffe enthalten, z. B.



     Natrilumchlorid    oder Glucose, um die Lösung   isotonisch    zu machen.



   Bei   anäs'thetisierten    Katzen zeigte sich bei intravenöser Verabreichung von   1    mg N-[2-(2,6-Dichlor  phenoxy)-äthyl-amino]-guanidin    pro kg Körpergewicht eine sofortige Reduktion des durch   Abklemmen    der   Kopfscnlagader    erzeugten   Blutdruckanstiegs.    Ahnliche Ergebnisse erhielt man bei intravenöser Injektion von    N-[2-(2, 6-Dimethyl-phenoxy)-äthylamino]- guanidin-bisulfät.   



   4   Hunde wurden künstlich hypertensiv gemacht,    wovon zwei durch Baroreceptor-Enervierung (neurogene Hypertension) und   zwei durch bilaterale    Einkapselung der Nieren mit einer   Latexhülle    (nepeogenen Hyperten  sion).    Nach 3tägiger oraler Verabreichung von 10 mg   
N-[2-(2, 6-Dimethyl-phenoxy)-äthyl-amino]- guanidin-bisulfat    in Gelatinekapseln pro kg Körpergewicht wurde bei 2 Hunden ein befriedigender Abfall des Blutdrucks von 40 mm Hg, bei einem Hund ein   Mchter      Blütdruckabfall    unjd bei einem keine Veränderung beobachtet. Bei subcutaner Verabreichung waren die Ergebnisse nicht we  sentlich    verändert.



   In Tabelle I wird die entspannende Wirkung von erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen mit der Wirkung von bekannten Verbindungen verglichen.



   Tabelle I
Entspannende Wirkung auf die Membrana   Nictitans    der nicht narkotisierten   Katze      
Dosis Zeit in Stunden nach der Injektion
Verbindung mg/kg 2 20 44 72 960 N-[2-(2, 6-Dimethyl-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-    hydrogensulfat   5 + +    +   +    0 0 N-[2-(2, 6-Dichlor-phenoxy)-äthylamino]-guanidin hydrogensulfat 5 + + + + 0 0 Bretylium 5 + + + 0 0   Guanäthidin    5   + + + +    + 0   0    N-[2-(2,6-Dimethyl-phenoxy)-äthylamino]-guanidin hydrogensulfat 20 0 +++ ++ ++ 0   N-[2-(2, 6-Dichlor-phenoxy)

  -äthylamino]-guanidin-    hydrogensulfat 20 +   + + + + +    + 0 Bretylium 20   + + + + + + +    + 0   Guanäthidin    20 + +++ ++ ++ ++ + mässige Entspannung ++ gute Entspannung +++ ausgesprochen starke Entspannung.



   In den folgenden Beispielen verhalten sich Ge  wichtsteile zu      Volumteilen    wie Kilogramm zu Liter.



  Falls nicht anders angegeben, bedeuten Prozente Ge   wichtsprozente.



   Beispiel I
N-[2-(2, 6-Dichlor-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-    hydrogensulfat a) 20 Gewichtsteile   2- (2, 6-Dichlor-phenoxy)-ärhyl-    bromid, in 75 Volumteilen   Äthanol gelöst, werden lang-    sam unter Rühren 37 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat in 25 Volumteilen Äthanol zugegeben. Dann wird das Gemisch 16 Std. lang am Rückfluss gekocht.



   Lösungsmittel und überschüssiges Hydrazin werden danach unter vermindertem Druck abdestilliert. Dann wird das Gemisch mit Wasser und überschüssigem festem   Natriumhydroxyd alkalisch    gemacht, mit Chloroform extrahiert, über wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet, filtriert und vom Lösungsmittel befreit. Das zurückbleibende   bl    wird bei 1 mm   Hg destilliert    ; die bei 132-140  übergehende Fraktion besitzt einen Brechungsindex n D von 1, 5665 und besteht aus 2-(2,6-Dichlor-phenoxy)  äthylhydrazm.    b) 23 Gewichtsteile dieser Verbindung und 14, 46 Gewichtsteile   S-Methylisothiuroniumsulfat    werden in 150   Volumteilen    Wasser 4 Std. lang am Rückfluss gekocht.

   Der sich beim Abkühlen ausscheidende Feststoff wird aus Wasser umkristallisiert. Man erhält so 14, 5 Gewichtsteile N- [2- (2, 6-Dichlor-phenoxy)-äthylamino]  guamdih-hydrogensulfat    vom Schmelzpunkt   214 .   



   Beispiel II
N-[2-(2,6-Dimethyl-phenoxy)-äthylamino]-guanidin hydrogensulfat a) 30 GEwichtsteile 2-(2,6-dimethyl-phenoxy)-äthylbromid in 150   Volumteilen    Äthanol gelöst werden unter Rühren langsam einer Lösung von 65, 5 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat in 50 Volumteilen Äthanol zugegeben.



  Das Gemisch wird unter Rühren 18 Std. lang am Rückfluss gekocht.



     Lösungsmittelundüberschüssiges    Hydrazin werden sodann bei Unterdruck abdestilliert. Danach wird Wasser zugegeben und mit   überschüssilgem    festem Natriumhydroxyd alkalisch gemacht. Das so erhaltene Gemisch wird mit Chloroform extrahiert, wonach der Extrakt über wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet und anschliessend das Lösungsmittel abdestill'iert wird. Bei der Destillation des zurückbleibenden Öls erhält man bei 0, 7 mm Hg eine bei   112-120  überge'hende Fraktion,    die aus 2-(2,6-Dimethyl-phenoxy)-äthylhydrazin besteht. b) 9 Gewichtsteile dieser Verbindung und 6, 95 Ge  wichtsteile S-Methylisothiuronilumsulfat    werden in 25 Volumteilen Wasser 4 Std. lang am Rückfluss gekocht. 



  Dann wird das Lösungsmittel   entfernt und der Rück-    stand aus Wasser umkristallisiert, wobei man
N-[2-(2,6-Dimethyl-phenoxy)-äthylamino]   guanidin-hydrogensujiat    vom Schmelzpunkt   214-216     erhält.



   Elementaranalyse gefunden :
Kohlenstoff 48,   5 %   
Wasserstoff 7, 1%
Stickstoff 20,   3 %   
Schwefel 5,   9 %    berechnet für die Verbindung C11H18N4O   # 1/2 h2SO4:   
Kohlenstoff 48,   7 %   
Wasserstoff 7,   1 %   
Stickstoff 20, 6 %
Schwefel 5,   9 %   
Beispiel III   
N-t2-(2, 6-Dimethyl-phenoxy)-äthylamino]-N'- amino-guanidin-hydrojodid   
5, 4 Gewichtsteile 2-(2,6-dimethyl-phenoxy)-äthylhydrazin und 7 Gewichtsteile S-Methylthiosemicarbazo  nium-hydrojodid    werden in 10   Volumteilen      Dimothyl-    formamid 4 Std. unter Stickstoff auf   70  erwärmt.   



   Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird ein Gemisch aus Methylalkohol und Ather (1 :   1    zugesetzt, bis ein Feststoff ausfällt. Der Feststoff wird abfiltriert und aus absolutem Athanol umkristallisiert, wobei man    N-[2-(2, 6-Dimethylphenoxy)-äthylamiino]-N'-    aminoguanidin-hydrojodid vom Schmelzpunkt 157-159  erhält.



   Elementaranalyse gefunden :
Kohlenstoff 35,   9 %   
Wasserstoff 5, 6%    X   
Stickstoff 19,   3 %   
Jod 34, 1% berechnet für die Verbindung C11H19N5O   # HI:   
Kohlenstoff 36,   2 %   
Wasserstoff 5,   5 %   
Stickstoff 19,   2 %   
Jod 34,   7 %   
Beispiel IY
N-[2-(2,5-Dichlor-phenoxy)-äthylamino]-guanidin hydrogensulfat a) 38 Gewichtsteile 2-(2,5-Dichlor-phenoxy)-äthylbromid, in 50   Volumteilen      Athanol gelöst, werden unter    Rühren langsam einer Lösung von 70, 5 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat in 250   Volumteilen    Äthanol zugesetzt.



  Das Gemisch wird dann 18 Std. am Rückfluss gekocht.



   Lösungsmittel und überschüssiges Hydrazin werden bei Unterdruck abdestilliert. Dann gibt man dem Rückstand Wasser und danach festes   Natriumhydroxyd    zu, bis das Gemisch alkalisch ist. Es wird   anscSiessend    mit Chloroform extrahiert, wonach man den Extrakt über wasserfreiem Kaliumcarbonat trocknet und das   Lösungs-    mittel abdestilliert. b) 6, 63 Gewichtsteile   2-(2, 5-Dichlor-phenoxy)-äthyl-    hydrazin und 4, 18 Gewichtsteile S-Methylisothiuroniumsulfat werden zusammen mit 25   Volumteilen    wässrigem   Äthanol 5 Std. am Rückfluss    gekocht.

   Das Lösungsmittel wird dann entfernt und der Rückstand zweimal aus Wasser umkristallisiert, wobei man   N- [2- (2, 5-Dichlor-phen-    oxy)-äthylamino]-guanidin-hydrogensulfat vom   Schmelz-    punkt 184-185  erhält.



  Elementaranalyse gefunden :   C 34,    7 H 4, 1   N 17,    7 S 5, 2 CI 22,6%   berechnet für C9H12N4Cl2O # 1/2 H2SO4:      C 34,    6 H 4, 2   N 17,    9 S 5, 1 Cl 22,7 %
Beispiel V   
N- [2- (3, 4-Dichlor-phenoxy)-äthylamino]- guanidin-hydrogensulfat    a) 13, 5 Gewichtsteile 2-(3,4-Dichlor-phenoxy)-äthylbromid, in 30 Volumteiilen Athanol gelöst, werden langsam unter Rühren einer Lösung von 25 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat in 100 Volumteilen   Athanol    zugegeben.



  Das Gemisch wird dann 18 Std. lang unter Rühren am Rückfluss gekocht. Lösungsmittel und überschüssiges Hydrazin werden bei Unterdruck abdestilliert, wonach dem Rückstand Wasser und überschüssiges festes Na  triumhydroxyd zugegeben    wird, um das Gemisch alka  lisch    zu machen. Dann wird mit Chloroform extrahiert, der Extrakt über wasserfreiem Kaliumcarbonat   getrock-    net und vom Lösungsmittel durch Destillation befreit.



  Das zurückbleibende Öl wird destilliert, wobei die bei 1 mm Hg bei 154-160  siedende Fraktion aus   2- (3,    4  Dichlor-phenoxy)-äthylhydrazin    besteht. b) 6, 05 Teile dieser Verbindung und 3, 72 Gewichtsteile   S-Methylisothiuroniumsulfat    werden mit wässrigem Äthanol 5 Std. am Rückfluss gekocht. Das Lösungsmittel wird abdestilliert, und der Rückstand wird zweimal aus   wässri, gem Athanol umkristallisiert. Man erhält    so   
N- [2- (3, 4-Dichlor-phenoxy)-äthylamino]- guanidin-liydrogensulfat    vom Schmelzpunkt 194 bis   196 .   



   Elementaranalyse gefunden :
C 34, 3 H 4, 2 N 17, 9 S 5, 2 Cl 22,   7%       berechnet für C9H12N4Cl2O # 1/2 H2SO4   :
C 34, 6 H 4, 2 N 17, 9 S 5, 1 C1 22, 7% %
Beispiel VI    N-    (3-Phenoxy-propylamino)-guanidin-hydrogensulfat a) 28 Gewichtsteile   3-Phenoxypropylbromid, in    75 Volumteilen Äthanol gelöst, werden langsam unter   Rüh-    ren 65 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat in 100 Volum  teilen Athanol    zugesetzt. Das Gemisch wird dann   20    Std. am Rückfluss gekocht.



   Danach werden Lösungsmittel und überschüssiges Hydrazin bei Unterdruck abdestilliert. Der Rückstand wird mit Wasser versetzt, wonach mit überschüssigem festem   Natriumhydroxyd    alkalisch gemacht wird. Das Gemisch wird sodann mit Chloroform extrahiert, der Extrakt getrocknet und das Chloroform abdestilliert. Bei der Destillation des zurückbleibenden Öls erhält man bei 3 mm Hg eine zwischen 118 und 140  übergehende Fraktion, die aus 3-Phenoxypropyl-hydrazin besteht. b) 12, 8 Gewichtsteile   3-Phenoxypropyl-hydrazin    und 10, 7 Gewichtsteile   S-Methylisothiuroniumsulfat    werden mit   25      Volumteilen    Wasser 4 Std. am Rückfluss gekocht.



  Das Lösungsmittel wird entfernt und der Rückstand zweimal aus Wasser umkristallisiert, wobei man    N- [3- (Phenoxy)-propyl'amino]-guanidin-    hydrogensulfat vom Schmelzpunkt 193-197  erhält.



   Elementaranalyse gefunden :
C 46, 8 H 6, 6 N 21, 5 S 6,   0%    berechnet für   C10H16N4O # 1/2 H2SO4   :
C 46, 7 H 6, 7 N 21, 8 S 6,   2%    
Beispiel VI    N- enoxy-äthylamino]-guanidin-hydrogensulfat    a) 26 Gewichtsteile 2-Phenoxyäthylbromid in 50   Volumteilen Äthanol gelöst, worden langsam unter Rüh-    ren 65 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat in 150 Volumteilen   AthanoR    zugegeben. Das Gemisch wird unter   Ruhren    20 Std. am Rückfluss gekocht.



   Lösungsmittel und überschüssiges Hydrazin werden bei Unterdruck abdestilliert, dann wird dem Gemisch Wasser zugesetzt und anschliessend mit überschüssigem   Natriumhydroxyd    alkalisch gestellt. Danach wird mit Chloroform extrahiert, der Extrakt mit wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet, filtriert und vom Lösungsmittel befreit. Das zurückbleibende   61    wird destilliert, wobei man bei 1, 1 mm Hg eine bei 114   siedene Fraktion erhält, die aus 2-Phenoxyäthyl-hydrazin besteht. b) 5, 5 Gewichtsteile dieser Verbindung und 5, 04 Gewichtsteile   S-Methylisothiuroniumsulfat    werden mit 40 Volumteilen Wasser 6 Std. lang am Rückfluss gekocht.

   Dann wird das Lösungsmittel entfernt und der Rückstand zweimal aus Wasser umkristallisiert, wobei man   N-[2-Phenoxy-äthylamino]-guanidin-hydrogensulfat    vom Schmelzpunkt   197-200  erhält.   



   Elementaranalyse gefunden :
C 44, 4 H 6, 4 N 22, 8 S 6,   6%    berechnet für   CgHl4N4O      # 1/2 H2SO4:   
C 44, 4 H 6, 2 N 23, 0 S 6,   6%       Beispiel Vlll   
N-Methyl-N-[methyl-2-(2,6-dimethoxy-phenoxy)  äthylamino]-N',N''-dimethyl-guanidin-hydrogensulfat a) 0, 5 Mol   2- (2, 6-Dimethoxy-phenoxy)-äthylchlorid    werden langsam einem Gemisch aus 3, 0 Mol N, N'-Di  methylhydrazin-hydrat    und 500   Volumteilen    95 % igem Äthanol zugegeben.

   Nach beendeter Zugabe wird das Gemisch 18 Stunden am Rückfluss gekocht.   Lösungs-    mittel und überschüssiges Hydrazin werden   abdestilTiert,    wonach das zurückbleibende Öl mit   50% iger wässriger    Natriumhydroxydlösung behandelt und mit Chloroform extrahiert wird. Der Extrakt wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und abfiltriert.

   Das Lö  sungsmittel    wird abdestilliert, wonach das   zurückblei-      bende S    bei vermindertem Druck destilliert wird und so
N, N'-Dimethyl-2- (2, 6-dimethoxy-phe, noxy)   äthylhydrazin    liefert. b) 0, 05 Mol des so erhaltenen Hydrazins und 0, 05 Mol   S-Methyl-N,    N'-dimethyl-isothiuroniumsulfat werden in 75 Volumteilen Wasser gelöst und 4 Std. auf 100  erhitzt. Das Wasser wird sodann bei vermindertem Druck abdestilliert, und das zurückbleibende Öl wird zweimal aus   95%    igem   Athanal    umkristallisiert. Beim weiteren Umkristallisieren aus einem Gemisch aus Wasser und Aceton erhält man
N-methyl-N-[methyl-2-(2,6-dimethyoxy-phenoxy)   äthylamino]-N', N"-dimethyl-guanidin-    hydrogensulfat.



   Beispiel IX
N-Methyl-N-[methyl-3-(2-methyl-6-chlor-phenoxy) propylamino]-guanidin-hydrogenchlorid
Diese Verbindung wird nach dem Verfahren des Beispiels VIII unter Verwendung von 3-(2-Methyl-6  chlor-phenoxy)-propyl-hydrazin erhal'ten,    das mit S-Me  thylisodDiuronium-hydrochlorid    zum
N-Methyl-N-[methyl-3-(2-methyl-6-chlorphenoxy) propylamino]-guanidin-hydrogenclorid umgesetzt wird.



   Beispiel X   
N-Methyl-N- [methyl-2- (o-hydroxy-phenoxy)-  äthylamino]-N'-ammo-guanidm-hydrogensulfat   
Diese Verbindung wird nach dem Verfahren von Beispiel VIII unter Verwendung von 2-(o-Hydroxyphenoxy)-äthylhydrain erhalten, das man mit   S-Methyl-    N-aminoisothiuroniumsulfat unter Bildung von
N-Methyl-N-[methyl-2(o-hydroxy-phenoxy)   äthylamino]-N'-amino-guanidin-hydrogensulfat    umsetzt.



   Beispiel XI
N-[2-(2,6-Dichlor-phenoxy)-äthylamino[-guanidin
Die freie Basis wird hergestellt, indem man 10 g
N-[2-(2,6-Dichlor-phenoxy)-äthylamino]-guanidin hydrogensulfat, hergestellt nach Beispiel   I,    in 50 ml Wasser löst und die Lösung mit   0,      ln Natriumhydroxyd neutralisiert.    Die freie Base wird durch mehamalige Extraktion mit Methy  lenchlorid    gewonnen. Beim Einengen der   Mefhylenchlo-    ridlösung fällt das Produkt, N-[2-(2,6-Dichlor-phenoxy) äthylamino]-guanidin, an.



   Beispiel XII    N-    [2- (o-Methoxy-phenoxy)-äthylamino]-guanidin hydrogensulfat a) 93 Gewichtsteile   2- (o-Methoxy-phenoxy)-äthyl-    chlorid werden langsam einem Gemisch aus 150 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat und 500 Gewichtsteilen 95 Äthanol zugegeben. Nach beendeter Zugabe wird das Gemisch 18 Std. am Rückfluss gekocht. Lö  sungsmittel    und überschüssiges Hydrazin werden sodann abdestilliert, wonach das zurückbleibende 01 mit 50 %iger wässriger Natriumhydroxydlösung behandelt und mit Chloroform extrahiert wird. Der Extrakt wird über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Dann wird das Lösungsmittel abdestilliert und das zurückbleibende Öl bei vermindertem Druck   destiAliert.   



  Man erhält so   2-(o-Methoxy-phenoxy)-äthylhydrazin    vom Siedepunkt   126 /4    mm Hg. b) 9, 7 Gewichtsteile dieser Verbindung und 7, 35 Ge  wichtsteile      S-Methylisothiuroniumsulfat    werden in 75   Volumteilen    Wasser gelöst und 4 Std. lang auf 100  erhitzt. Das Wasser wird dann bei vermindertem Druck abdestilliert, und der zurückbleibende Feststoff wird   zweimaT aus    95   %    igem Athanol umkristallisiert. Bei weiterem Umkristallisieren aus einem Gemisch aus Wasser und Aceton erhält man   N-[2-(o-Methoxy-phenoxy)-      äthylamino]-guanidin-hydrogensulfat    vom Schmelzpunkt   118-120 .   



  Analyse : berechnet für C10H16N4O2   # 1/2 H2SO4:   
Kohlenstoff 44, 0 %
Wasserstoff 6, 3%    %   
Stickstoff 20,   5 %   
Schwefel 5,   9 %    gefunden :
Kohlenstoff 44, 0 %
Wasserstoff 6,   3 %   
Stickstoff 20,   2 %   
Schwefel 6, 0% 
Beispiel XIII    N-[2-(o-Methyl-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-    hydrogensulfat
Nach dem Verfahren des Beispiels XII werden   8,    8 Gewichtsteile des Reaktionsproduktes aus 85 Gewichtsteilen   2- (o-Methyl-phenoxy)-äthylchlorid    und 150 Gewichtsteilen Hydrazinhydrat mit 7, 35 Gewichtsteilen   S-Methylisothiuroniumsulfat    zum N-[2-(o-Methyl-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-hydrogensulfat umgesetzt, das als kristalliner Feststoff anfällt.

     



   Beispiel XIV
N- [2- (o-Butyl-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-    hydrogensulfat
Man arbeitet gemäss dem Verfahren von Beispiel 12, setzt jedoch   2-(o-Butyl-phenoxy)-äthylchltorid    mit Hy  drazinbydrat    um. Das d'abei   erhalitene    Hydrazin wird sodann mit   S-Methylisot'hiuroniumsulfat    zum    N-[2-(o-Butyl-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-    hydrogensulfat umgesetzt.



      Beispiel XV
N-[2-(o-Methoxy-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-   
Man stellt die freie Base her, indem man 10 g    N- [2- (o-Methoxy-phenoxy)-äthylamino]-guanidin-    hydrogensulfat, hergestellt gemäss Beispiel XII, in 50 ml Wasser lost und die Lösung mit 0, In   n-Natriumhydroxydlbsung      neutrali-    siert. Die freie Base wird durch mehrmaliges Extrahieren mit Methylenchlorid erhalten. Beim Einengen der Me  thylenchToridlösung erhält man als Produ ! kt N- [2- (o- Methoxy-phenoxy)-äthylamino]-guanidin.   



   Beispiel XVI    N-[2-(2-Chlor-phenoxy)-äthylamino@-guanidin-    hydrogensulfat
Nach der Arbeitsweise von Beispiel XII wird   2- (2-    Chlorphenoxy)-äthylchlorid mit   Hydraziinhydrat    umgesetzt und das so erhaltene Hydrazin danach mit S-Me  thylisothiuroniumsulfat    zum   N- [2- (2-Chlor-phenoxy)-    äthylamino]-guanidin-hydrogensulfat umgesetzt.



   Beispiel XVIII
N-[2-(o-Methoxy-phenoxy)-äthylamino]-guanidin hydrochlorid
Diese Verbindung wird als kristalliner Feststoff erhalten, indem man nach der Arbeitsweise von Beispiel XII   2-(o-Methoxyphenoxy)-äthylchlorid    mit Hy  drazinhydrat    umsetzt und das so erhaltene Hydrazin weiter mit   S-MethylisoThiuroniumhydrochlorid    zur Reaktion bringt.



   Beispiel XVIII
N-[4-O-Hydroxy-phenoxy)-butylamino]-guanidin hydrogensulfat
Diese Verbindung erhält man als kristallines Pro  dukt, indem    man nach der Arbeitsweise von Beispiel XII   4- (o-Hydroxyphenoxy)-butylchlorid mit    Hy  drazinhydrat umsetzt und    das dabei   erhaltene Hyd'razin    weiter mit S-Methylisothiuroniumsulfat zur Reaktion bringt.



      Beispiel XIX   
N-Methyl-N-[2-(o-methoxy-phenoxy)-äthylamino]
N',N''-dimethyl-guanidin-hydrogensulfat
Diese Verbindung wird nach der Arbeitsweise von Beispiel XII erhalten, indem man 0, 5 Mol 2-(o-Meth    oxy-phenoxy)-äthylchlorid    mit 3, 0 Mdl   Methylhydrazin-    hydrat umsetzt. 0, 05 Mol des so erhaltenen Hydrazins werden dann mit 0, 05 Mol S-Methyl-N,   N'-dimethyliso-       thiuroniumsulfat    zum
N-Methyl-N-[2-(o-Methoxy-phenoxy)-äthylamino]
N',N''-dimethylguanidin-hydrogensulfat umgesetzt.



      Beispiel XX
N-Methyl-N-[2-(o-methoxy-phenoxy)-äthyl'amino]- guanidin-hydrogensulfat   
Man erhält diese Verbindung nach dem Verfahren gemäss Beispiel XII, indem man 2-(o-Methoxy-phenoxy)    äthy'lchTorid    mit   Methylhydrazinthydrat    umsetzt und das dabei erhaltene Produkt weiter mit S-Methylisothiuro    niumsulfat    zur Reaktion bringt.



   Beispiel XXI    N-Acetyl-N- [acetyl-2- (2, 6-dimethoxy-phenoxy)-     äthylamino]-guanidin   at   
Diese Verbindung wird nach der Arbeitsweise des
Beispiels XIII erhalten, indem man 2-(2,6-Dimethyoxy phenoxy)-äthylchlorid mit Diacetylhydrazin umsetzt und das dabei erhaltene Hydrazin mit S-Methylisothiuro    niumsulfat    zur Reaktion bringt.



   Beispiel XXII
N-Butyryl-N-[2-(o-methoxy-phenoxy)-äthylmino]   guanidin-hydrogensulfat   
Diese   Verbindungwndnach.der    Arbeitsweise des
Beispiels XII erhalten, indem man 2-(o-Methoxy-phen oxy)-äthylchlorid mit Butyrylhydrazin umsetzt und das dabei erhaltene Hydrazin mit   S-Methylisothiuroniumsul-    fat zur Reaktion bringt.



   Beispiel XXIII
6 Gewichtsteile   2-Phlenoxy-äthylhydrazin    und 3 Ge    wichtsteile      Isothibharnstoff    werden mit 50 Gewichtsteilen
Wasser   6    Std. am Rückfluss gekocht. Das Lösungsmittel wird dann bei vermindertem Druck abdestilliert. Man extrahiert die freie Basis mehrmals mit Methylenchlorid.



   Beim Einengen der Methylenchloridlösung wird das
N-[2-Phenoxy-äthylamino]-guanidin erhalten, dessen
Hydrogensu'lfat bei 197-200  schmilzt.



   Beispiel XXIV
Das Verfahren gemäss Beispiel XXIII wird wieder hdlt unter Ersatz des   2-Phenoxy-äthyl'hydrazins    durch stöchiometrische Mengen anderer geeignet substituierter
2-Phenxoy-äthylhydrazine, wobei man die folgenden
N-[2-substit.-Phenoxy)-äthylamino]-guanidine erhält :
EMI6.1     
   RI R2 Schmelzpunkt    des   Hydrogensulfats      CHsO-H-118-120     CH3- H-    Cl-H-192-194  Cl-Cl-214  CHs-CH3-214-216   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI7.1 in der RI und R2 Wasserstoff, einen niedrigen Alkyl- oder niedrigen Alkoxyrest mit 1 bis 6 Kohlenstoff- atomen, eine Hydroxylgruppe oder Fluor, Chlor, Brom oder Jod ; R3 und R4 Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit I bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Acylgruppe einer niedrigen Fettsäure mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen be deuten ;
    R5 Wasserstoff oder eine Aminogruppe, n eine ganze Zahl von 2 bis 4 ist und die Gruppe-(CH2) n- eine gerade oder verzweigte Kette darstellt, oder deren Säureaddiitionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenoxyalkylhydrazin der Formel EMI7.2 mit einem S-Alkylisothiuroniumsalz, Isothioharnstoff oder einem 5-Methylthiosemicarbazoniumsalz umsetzt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man die Umsetzung zwischen Phenoxy- alkylhydrazin und S-Alkylisothiuroniumsalz in Gegenwart eines geeigneten Lösungsmittels oder Lösungsmit- tellgemisches vornimmt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion zwischen 20 und 200 vornimmt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man das bei der Umsetzung von Phenoxy- alkylhydrain und S-alkylisothiuroniumsalz erhaltene Aminoguanidin-Säureadditionssalz durch Behandlung mit einem alkalischen Reagens zur freien Base umsetzt.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem Allkalimetalllhydroxyd, beispielsweise Natriumhydroxyd, umsetzt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenoxyalkylhydrazin der Formel EMI7.3 in der Rt, R2 und n die obige Bedeutung besitzen, als Ausgangsmaterial verwendet.
CH330763A 1962-03-15 1963-03-15 Verfahren zur Herstellung von Phenoxyalkylaminoguanidinen CH427777A (de)

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