CH427885A - Seilbahnanlage mit automatischen Klemmen mit Schalthebel zum Kuppeln der Fahrzeuge mit dem umlaufenden Förderseil - Google Patents

Seilbahnanlage mit automatischen Klemmen mit Schalthebel zum Kuppeln der Fahrzeuge mit dem umlaufenden Förderseil

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CH427885A
CH427885A CH759664A CH759664A CH427885A CH 427885 A CH427885 A CH 427885A CH 759664 A CH759664 A CH 759664A CH 759664 A CH759664 A CH 759664A CH 427885 A CH427885 A CH 427885A
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CH
Switzerland
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cable car
car system
rail
vehicle
lever
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CH759664A
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English (en)
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Stampfli Gerold
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Stampfli Gerold
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


  Seilbahnanlage mit automatischen Klemmen mit Schalthebel zum Kuppeln der Fahrzeuge  mit dem umlaufenden Förderseil    Bei Seilbahnen werden die verschiedensten Klemmen  systeme zum Kuppeln der Fahrzeuge mit dem umlaufen  den Seil verwendet. Grösste Sicherheit bei grösstem  Fahrkomfort ist mit den herkömmlichen Systemen nicht  oder nur mangelhaft zu erreichen. Die bekannten Sy  steme bieten entweder mehr Sicherheit oder mehr Fahr  komfort, aber nie beides miteinander.  



  Grösste Sicherheit wird erreicht, wenn die     feder-          oder    gewichtsbelasteten Klemmen durch Schalthebel ge  öffnet und geschlossen werden. An der Schalthebel  stellung kann leicht kontrolliert werden, ob die Klemme  geschlossen und ob die Klemme das Seil gefasst hat. Bei  den bekannten Systemen ergeben die     Betätigungskräfte     an den Schalthebeln Kraftresultierende, welche grosse  Drehmomente quer zur Fahrrichtung auf das     Fahrzeug     übertragen. Diese Drehmomente entstehen bei der     Aus-          oder    Einfahrt aus der bzw. in die Station und bewirken  grosse Querschläge auf die Fahrzeuge. Die Passagiere  erschrecken und bekommen Angstgefühle.

   Die Förder  seile und die Eisenkonstruktionen der Stationen geraten  in Schwingung. Die Fahrzeuge pendeln in Längs- und  Querrichtung. Deshalb müssen die Fahrzeuge bei der  Ein- und Ausfahrt gut geführt werden. Die Führungen  müssen sehr genau sein, d. h. an Ort und Stelle     ange-          passt    werden, und sind im     allgemeinen    kompliziert und  teuer. Trotz bester Führung entstehen aber die genann  ten Nachteile.  



  Der grösste Fahrkomfort wird bei den Systemen er  reicht, bei welchen sehr nahe beim Fahrzeugaufhänge  punkt durch ein Zahnrad, das in eine Zahnstange ein  greift, eine     Gewindespindel    um einige Umgänge ver  dreht wird. Als Fahrzeugaufhängepunkt gilt das Seil,  wenn das Fahrzeug im Seil hängt, oder die Laufschiene,  wenn das Fahrzeug bereits in der Stationsschiene läuft.  Bei diesen Systemen sind die Drehmomente quer zur  Fahrrichtung beim Ein- und Auskuppeln minimal. Die  Fahrzeuge dürfen an der Ein- oder Auskuppelstelle eine  beliebige Querlage haben. Durch einseitige Beladung  oder wegen Seitenwind     kann    das Fahrzeug     zum    Beispiel  10  schräg hangen.

   Gleichwohl sind in diesem Falle    keine oder nur ungenaue einfache Führungen für noch  grössere Abweichungen aus der Senkrechten nötig. Das  Querdrehmoment durch den Ein- oder Auskuppelvor  gang ist sehr klein. Die Führungen zwingen dem Fahr  zeug keine bestimmte Querlage auf. Die lästigen Quer  schläge beim Einfahren in die Führungen treten über  haupt nicht auf. All diesen Vorteilen stehen aber     einige     Nachteile gegenüber. Das     Zahnrad    macht mehrere Um  drehungen, und bei der Ausfahrt kann durch Abtasten  nicht kontrolliert werden, ob das Zahnrad genügend  Umdrehungen gemacht hat. Es gibt ausser einer Klemm  kraftprüfmaschine keine Möglichkeit, um auf sichere  Art die Stellung der Klemme zu prüfen.

   Diese Systeme  sind wohl einfacher, bergen aber entsprechend dem oben  genannten Nachteil mehr Möglichkeiten für Unfälle in  sich.  



  Die vorliegende Erfindung hat alle     Vorteile    der  oben genannten Systeme, nicht aber deren Nachteile.  Dadurch, dass erfindungsgemäss eine Steuerschiene für  den Schalthebel zur Klemmenbetätigung mindestens im  mittleren Teil mit dem     Querschnitt    konzentrisch um den       jeweiligen        Aufhängepunkt    des Fahrzeuges im Bereich  der Schiene angeordnet ist, können keine Führungen       erforderlich    oder nur Führungen für zu grosse Abwei  chungen von der Querlage nötig sein.  



  Die beiliegenden Zeichnungen stellen Ausführungs  beispiele der Erfindung dar.  



       Fig.    1 zeigt eine     Einseilbahnanlage    mit einem Fahr  zeug mit automatischer Klemme 1, dem     Gehängearm    2  und der Kabine 3. Anstelle der Kabine 3 kann auch ein  anderer Transportbehälter verwendet werden. Bei der  Einfahrt in die Station läuft das Fahrzeug mit den Rol  len 4 auf der Schiene 5. Eine Steuerschiene 6 ist kon  zentrisch um den     Fahrzeugaufhängepunkt    angeordnet.  Als Aufhängepunkt gilt in diesem Falle die Schiene 5.  Die Steuerschiene 6 hat in Fahrrichtung gesehen ein  Gefälle. Dadurch wird die Rolle 7 mit dem Schalthebel  8 nach unten gedrückt. Die Klemme 9 öffnet sich und  gibt das Förderseil 10 frei. Das     Fahrzeug    ist somit vom  Förderseil abgekuppelt.

   Anschliessend gibt die Steuer-      schiere 6 die Rolle 7 wieder     frei,    das Fahrzeug hebt  sich etwas vom Förderseil 10 ab, und die automatische  Klemme ist wieder in     Normalstellung.    Wenn das Fahr  zeug durch Seitenwind oder einseitige Beladung, in  Fahrrichtung gesehen, seitlich auspendelt, so hat dies  keinen Einfluss, weil die Steuerschiene 6 konzentrisch  zum     Aufhängepunkt        angeordnet    ist. Die Kraftresultie  rende der Betätigungskraft P geht durch den Fahrzeug  aufhängepunkt. Durch den Schaltvorgang bekommt das  Fahrzeug keine Querschläge, weil kein Querdrehmoment  entsteht. Fahrzeugführungen gegen     seitliches    Auspen  deln sind nicht nötig.

   Die Passagiere     fühlen    keine lästi  gen Querschläge. Der Gehängearm 2 kann leichter ge  baut werden, weil keine Schläge auftreten. Am Fahr  zeugboden kann eine     Verlängerung    11 angebracht wer  den. Durch Führungen 12, die viel Spiel haben  können, ist es möglich, zu grosse Querpendelungen zu  vermeiden. Diese einfachen Führungen werden aber  praktisch nicht benützt und dienen nur zur Sicherheit.  Einfachheitshalber kann die Steuerschiene 6 aus einem  gerollten Blechteil hergestellt werden. Weil die Steuer  schiene 6 zur Schiene 5 Gefälle hat, ist in diesem Fall  die Steuerschiene nicht immer absolut konzentrisch zum  Fahrzeugaufhängepunkt. In diesem Falle geht die Kraft  resultierende P ebenfalls leicht neben dem Fahrzeug  aufhängepunkt durch.  



  Je nach Bahntyp     kann    auch das Förderseil zum Auf  hängepunkt werden. In solchen Fällen muss die Steuer  schiene 6 konzentrisch um das Förderseil angeordnet  sein, und die     Kraftresultierende    P muss durch das För  derseil gehen. Die Rolle 7 und die Steuerschiene 6  werden mit     Vorteil    so angeordnet, dass in jedem Fall  die Kraftresultierende P das Fahrzeug mit der Rolle 4  in die Schiene 5     drückt    und damit ein Entgleisen ver  hindert. Eine Niederhalteschiene als Entgleisungsschutz  ist dann nicht mehr nötig. Wenn die Selbahnvorschriften  verlangen, dass z.

   B. 2 automatische Klemmen pro Fahr  zeug verwendet werden müssen, so     kann    dies nach be  kannter Weise durch 2 hintereinander angeordnete auto  matische Klemmen geschehen. Die Rolle 7 darf nicht  senkrecht über oder unter dem Fahrzeugaufhängepunkt  sein, damit die Rolle nicht die Förderseiltrageinrichtun  gen streift.  



  In Fig. 2 und 3 ist die Seilbahnanlage mit automati  scher Klemme gemäss Erfindung für eine Zweiseilbahn  gezeichnet. Auf dem Tragseil 21 läuft mit mehreren  Laufrollen hintereinander ein auf     bekannte    Art und       Weise    ausgebildetes Laufwerk. Zwei hintereinander an  geordnete Klemmen 22 sind im Träger 23 gelagert. Der  Gehängearm 24 mit der Kabine oder einem Transport  behälter 25 ist durch eine Achse 26 aufgehängt. Die  Steuerschiene 27 ist konzentrisch um den Fahrzeugauf  hängepunkt 28 angeordnet. In den Stationen kann an  stelle des Tragseiles 21 eine Laufschiene vorgesehen  werden. Die Rolle 32     mit    dem     Schalthebel    29 betätigt,  wie für Fig. 1 beschrieben, die Klemme 30.

   Das Förder  seil 31 wird,     wie    beschrieben, freigegeben oder     geklemmt.     



  In Fig. 4 bis 6 ist eine Ausführungsform der auto  matischen Klemme im Detail     gezeigt.    Das Förderseil 41  ist umschlossen vom festen Klemmenteil 42 und dem be  weglichen Klemmenteil 43. Der bewegliche Klemmen  teil 43 hat einen kurzen     zylindrischen    Ansatz 44, an  welchem sich ein Federpaket 45, vorzugsweise Teller  federn,     abstützt.    Das Federpaket 45 stützt sich     ausser-          dem    am Stützring 46 ab, der im Klemmengehäuse 47  befestigt ist. Durch dieses Federpaket 45     wird    der be  wegliche Klemmenteil 43 an das Förderseil 41 gepresst    und somit angekuppelt.

   Der bewegliche Klemmenteil 43  wird durch den     Bolzen    48     mit    dem     Gabelhebel    49 ver  bunden. Der     Gabelhebel    49 ist mit der Welle 50     verkeilt,     welche bei 51 im Gehäuse 52 gelagert ist. Der Schalt  hebel 53 ist     ebenfalls        mit    der     Welle    50     verkeilt.    Der Schalt  hebel 53 trägt eine Rolle 54. Auf beiden Seiten der auto  matischen     Klemme    ist je     eine    Laufrolle 57 angeordnet.  Diese     Laufrollen    57 laufen, wie bereits beschrieben, in  einer Laufschiene 58.

   Durch den Gehängearm 59 ist die  automatische Klemme mit der Kabine oder dem Trans  portbehälter verbunden. Das Profil der Laufrolle 57  kann je nach Laufschiene 58 konkav oder konvex sein.  Anstelle von 2 Laufrollen kann keine oder nur     eine     konzentrisch um die Klemme vorgesehen werden. Die  Steuerschiene 55, welche konzentrisch zum     Fahrzeug-          Aufhängepunkt    56 angeordnet ist, drückt die Rolle 54  mit dem Hebel 53 nach unten. Der     Gabelhebel    49 mit  der Welle 50 und dem Schalthebel 53 werden zur Ver  einfachung in der Folge nur noch als Schalthebel be  zeichnet. Wird die Rolle 54 mit dem Schalthebel nach  unten gedrückt, so bewegt sich der Schalthebel um den  Drehpunkt 51.

   Der     Bolzen    48 bewegt sich     in    Pfeilrich  tung 60. Der bewegliche Klemmenteil 43 wird zurückge  zogen und das Förderseil 41 wird freigegeben. Der Bol  zen 48 bewegt sich somit auf     einer    Kreisbahn um den  Drehpunkt 51. Weil der Öffnungsweg nicht gross sein  muss, ist die Bewegung des     Bolzens    48 auf der Kreis  bahn minimal. Dadurch macht der     Bolzen    48     in    Pfeil  richtung 61 eine geringe Bewegung. Wenn das Feder  paket 45 im Gehäuse 47 und der     bewegliche   <U>Klemmen</U>  teil 43 beim Ansatz 44 genügend Spiel hat, so kann sich  der Bolzen 48 mit dem beweglichen Klemmenteil 43  auf- und abbewegen.

   Durch diese Anordnung kann  ohne ein Zwischenstück der bewegliche Klemmenteil  43 direkt vom Schalthebel betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilbahnanlage mit automatischen Klemmen mit Schalthebel zum Kuppeln der Fahrzeuge mit dem um laufenden Förderseil, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerschiene für den Schalthebel zur Klemmenbetäti gung mindestens im mittleren Teil mit dem Querschnitt konzentrisch um den jeweiligen Aufhängepunkt des Fahrzeuges im Bereich der Schiene angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Seilbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerschiene so angeordnet ist, dass die von ihr auf den Schalthebel ausgeübte resul tierende Betätigungskraft an keiner Stelle der Schiene um mehr als dreimal den Förderseildurchmesser neben dem Aufhängepunkt des Fahrzeuges vorbeigeht. 2.
    Seilbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der bewegliche Klemmente il an einem Ende durch einen Bolzen direkt mit dem Schalt hebel verbunden ist. 3. Seilbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der bewegliche Klemmenteil nur an einem Ende im Klemmengehäuse geführt ist und am anderen Ende im Schalthebel gelagert ist.
    4. Seilbahnanlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Ende des beweglichen Klemmen teils so angeordnet ist, dass der den Klemmenteil mit dem Schalthebel gelenkig verbindende Bolzen (48) für die Bewegung des Schalthebels auf der Schienenkrüm- mung unbehindert die benötigte Auf- und Abbewegung machen kann.
CH759664A 1964-06-10 1964-06-10 Seilbahnanlage mit automatischen Klemmen mit Schalthebel zum Kuppeln der Fahrzeuge mit dem umlaufenden Förderseil CH427885A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2424838A1 (fr) * 1978-05-02 1979-11-30 Laurent Roger Pince debrayable a ouverture symetrique des mors pour une installation de transport monocable
FR2596003A1 (fr) * 1986-03-24 1987-09-25 Pomagalski Sa Installation de transport a cables aeriens a suspente decalee

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2424838A1 (fr) * 1978-05-02 1979-11-30 Laurent Roger Pince debrayable a ouverture symetrique des mors pour une installation de transport monocable
FR2596003A1 (fr) * 1986-03-24 1987-09-25 Pomagalski Sa Installation de transport a cables aeriens a suspente decalee
EP0243223A1 (de) * 1986-03-24 1987-10-28 Pomagalski S.A. Seilbahntransportanlage mit versetzter Aufhängung

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