CH428738A - Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden

Info

Publication number
CH428738A
CH428738A CH1065762A CH1065762A CH428738A CH 428738 A CH428738 A CH 428738A CH 1065762 A CH1065762 A CH 1065762A CH 1065762 A CH1065762 A CH 1065762A CH 428738 A CH428738 A CH 428738A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hexamethylene
benzenesulfonyl
semicarbazide
acid
methyl
Prior art date
Application number
CH1065762A
Other languages
English (en)
Inventor
Aumueller Walter
Muth Karl
Weber Helmut
Haack Erich
Original Assignee
Hoechst Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst Ag filed Critical Hoechst Ag
Publication of CH428738A publication Critical patent/CH428738A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/22Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with hetero atoms directly attached to ring nitrogen atoms
    • C07D295/28Nitrogen atoms
    • C07D295/32Nitrogen atoms acylated with carboxylic or carbonic acids, or their nitrogen or sulfur analogues

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



     Verfalwen    zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden
Es ist bekannt, dass gewisse   Benzolsulfonylharnstoff-    Derivate blutzuckersenkende Eigenschaften aufweisen und als per os verabreichbare Antidiabetika geeignet sind   (vgl.    z. B. Arzneimittelforschung, Band 8, 1958,   Seiten 444-454).   



   Es wurde nun gefunden,   dal3    Benzolsulfonylsemicarbazide der Formel
EMI1.1     
 worin X ein Halogenatom oder einen 1-6 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkylrest in ortho-oder meta-Stellung   und-Z-Z'-eine    6-7 Kohlenstoffatome enthaltende Alkylenkette, die gegebenenfalls   durch niedrigmolekii-    lare Alkylreste substituiert sein kann, bedeutet, und deren Salze   blutzuckersenkende    Eigenschaften besitzen.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von derartigen Benzolsulfonylsemicarbaziden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man   veine    Verbindung der Formel
EMI1.2     
 mit einer Verbindung der Formel
EMI1.3     
 umsetzt, worin A und B Reste darstellen, die durch Anlagerung oder Kondensation die   Harnstoffbrücke    bilden.



   Man kann beispielsweise entsprechend substituierte   Benzolsulfonylisocyanate    mit   N, N-Alkylen-hydrazinen    oder in umgekehrter Reaktion entsprechend substituierte
Benzolsulfonamide mit N, N-Alkylenimino-isocyanaten zur Reaktion bringen. Anstelle der Benzolsulfonyliso cyanate sowie der N, N-Alkyleniminosiocyanate können allgemein auch solche Verbindungen Verwendung fin den, die im Verlauf der Reaktion derartige Isocyanate bilden oder wie derartige Isocyanate reagieren.

   Man kann auch entsprechend substituierte Benzolsulfonyl carbamidsäureester bzw. entsprechende -monothiocarb    aminsäureester,    die in der Esterkomponente einen nied rigmolekularen Alkylrest oder Arylrest enthalten, mit
N, N-Alkylen-hydrazien oder in umgekehrter Weise
N,   N-Altkylenhydrazino-N'-kohlensäureester,    die in der
Esterkomponente einen niedrigmolekularen Alkylrest oder Phenylrest enthalten bzw. entsprechende Hydra    zinomonothiokohlensäursester    mit Benzolsulfonamiden zur Umsetzung bringen. Auch Carbaminsäurehealogenide lassen sich mit Erfolg verwenden.

   So kann man die   ge-    wünschten Verfahrenserzeugnisse aus entsprechend sub stituierten Benzolsulfonyl-carbonminsäurehalogeniden und
N, N-Alkylerihydrazinen bzw. umgekehrt aus N, N-Alky lenghydrozino-N'-kohlensäurehlageniden und entspre chenden Benzolsulfonamiden erhalten.

   Weiterhin lassen sich auch entsprechende an der Sulfonylgruppe abge wandten Seite des Harnstoffmoleküls unsubstituierte oder durch niedrigmoekulare Alkylreste oder Arylreste ein oder zweifach substituierte Benzolsulfonylharnstoffe durch Umsetzung mit N, N-Alkylen-hydrazinen, gegebenenfalls in Form von deren Salzen, in die gewünschten Verfahrensprodukte   überführen.    Anstelle der genannten Benzolsulfonylharnstoffe sind auch entsprechende N  Benzolsulfonyl-N-acyl-harnstoffe    bzw. auch   Bis- (benzol-    sulfonyl)-harnstoffe als Ausgangsstoffe   finir    die Umsetzung mit geeigncten N,N-Alkylen-hydrazinen verwendbar.

   Weiterhin ist es möglich, von N1,N1-Alkylen-semicarbaziden, die gegebenenfalls an dem N4-Stickstoffatom durch einen vorzugsweise niedrigmolekularen aliphatischen oder aromatischen Säurerest substituiert sein können, auszugehen   und diese    mit entsprechend substituierten Benzolsulfonamiden umzusetzen.



   Als Ausgangsstoffe kommen für das Verfahren   ge-    mäss der Erfindung   o-und      m-Halogenbenzol-bzw.    ound m-Alkylbenzolsulfonsäure-Derviate, wie entsprechende Amide, Carbominsureester, Harnstoffe und Isocyanate, in Betracht. Beispielsweise seien genannt : o,   m-C :

   hlorbenzolsulfonsäureamid,    o, m-Brombenzolsulfonamid, o, m-Fluor-benzolsulfgonsäureamid, o,   m-Methyl-benzolsulfonsäureamid,    o,   m-Äthyl-benzolsulfonsäureamid,       o, m-(n)-Propyl-benzolsulfonsäureamid,    o, m-isopropyl-bezolsulfonsäureamid, o, m-halogenbenzolsulfonyl-carbominsäureester, o,   m-Alkyl-benzolsulfonyl-carbaminsäureester,    o, m-Halogen-benzolsulfonyl-harnstoffe, o,   m-ALkyl-benzolsullfonyl-harnstoffe,    o,   m-Halogen- oder Alky. lbenzolsulany1-isocy. anate.   



   Zur Herstellung dieser Ausgangsstoffe stehen verschiedene aus der Literatur bekannte Methoden zur Verfügung.



   Zur Umsetzung mit den vererwähnten Ausgangsstoffen kommen nach dem Verfahren gemäss der Erfindung   Hydrazine    der Formel
EMI2.1     
 in Betracht, wobei   Z Z'eine    6 bis 7 Kohlenstoffatome Enthaltende Alkylenkette, die gegebenenfalls weitere niedrigmolekulare Alkylreste tragen kann, bedeutet. Vorzugsweise werden herangezogen :
N, N-Hexamethylen-hydroazi,
N, N-Heptamethlen-hydrain und
N,   N-a-Methyl-hexamethylen-hydrazin.   



   Die Ausführungsformen des Verfahrens gemäss der Erfindung sind hinsichtlich der   Reaktionsbedingangen    in weiten   Grenzen variierbar. Beispielsweise können    die Umsetzungen unter Verwendung von Lösungsmitteln bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur durch  gefiihrt    werden.



   Um die Voerfahrenspedukte in möglichst reiner Form zu erhalten, ist eine möglichst vollständige Abtrennung von den als Ausgangsstoffe eingesetzten oder im Verlauf der Reaktion entstehenden   BenzolsuTfonamiden    notwen  ding,    die vorteilhaft dadurch erreicht werden   kans, dans    man die Verfahrensprodukte in stark verdünntem Ammoniak aufnimmt, von   ungelösten Bestandteilen    abfil  triert und durch Ansäuern,    vorzugsweise mit Hilfe orga  nischer Säuren, wie verdünnter Essigsäure,    die   ge-    wünschte Verfahrenserzeugnisse wiedergewinnt.



   Die nach dem Verfahren gemäss der Erfindung er  hältlichen Benzolsu, lfonyl-semicarbazide    stellen wertvolle Arzneimittel dar, die sich insbesondere durch eine gute blutZukersenkende Wirksamkeit von sehr langer Dauer bei geringer Toxizität auszeichenen. So wurden nach peroraler Verabreichung von 4-(3-Methyl-benzolsulfonyl)-1,1-hexamethylen-semicarbazid an Kaninchen in einer Dosierung von 400   mg/kg    eine tiefe und lang anhaltende Senkung des Blutzuckers ermittelt, die nach 6 Std. 50 %, nach 24   Std'.    30 % und selbst nach 48 Std. noch 20 % betrug.



   Der   finir    den bekannten   N- (4-methylbenzolsulfonyl)-      N'-n-bulharnstdff    am Kaninchen bei der gleichen Dosierung gemessene Maximalwert für die   Blutzuckersen-    kung liegt bei etwa 40%. Auch bei einer sehr kleinen Dosierung von 5 mg/kg zeigte des neue 4-(3-Methylbenzolsulfonyl)-1,1-hexamethylen-semicarbazid beim Hund nach 24 Std. noch eine Blutzuckersenkung von 32%. Hervorzuheben   finir    die   erfindungsgemäss dargestell-    ten Verbindungen ist die durch   sic    bewirkte   ausserordent-      lich lange    Dauer der Blutzuckersenkung.

   Diese Langzeitwirkung der   Verfahrensprodukte    ist therapeutisch von besonderem   Intéresse,    da sie eine lange anhaltende Blutzuckersenkung bereits durch Verabreichtung von zeitlich weit auseinanderliegenden Einzelgaben ermöglicht.



  Die an der Maus gemessene akute   Toxizität (LDSO)    beträgt nach peroraler Gabe   finir    das   4- (3-Methyl-benzol-      sulfonyl)-1,    1-hexamethylen-semicarbazid mehr als 10 g/kg. Für den   bekannten N-(4-Methyl-benzolsulfo-      nyl3-N'-n-butyl-hlarnstoff    liegt der entsprechende Wert bei 2, 5   g/kg.    Die   Verfahrenserzeugnisse sollen    daher vorzugsweise zur Herstellung von oral verabreichbaren   Pria-    paraten mit hypoglykömischer Wirkung zur Behandlung des Diabetes mellitus dienen, wobei die   Sulfonyl-semi-    carbazide sowohl als solche oder in Form ihrer Salze mit Basen oder   Säuren in Gegenwart    von Stoffen,

   die zu einer Salzbildung   führen, verwendet werd ! en können.   



  Zur Salzbildung können z. B. herangezogen werden : Alkalische Mittel wie Alkali-oder   Erdalkalihydroxyde,      -carbonate,-bicarbonate    sowie   physi'ologisch verträgliche    organische Basen ; ferner Säuren wie Chlorwasserstoff   säuren, Bromwasserstoffsäure, Schwofelsäure und Amido-    sulfonsäure. Als medizinische Präparate kommen vorzugsweise Tablette in Betracht, die neben den Verfahrenserzeugnissen die   übl'ichen Hilfs-und Trägerstoffe,    wie Talkum, Stärke, Milchzucker, Tragant, Magnesiumstearat, enthalten.



   Beispiel 1
4-(2-Chlor-bezolsulfonyl)-1,1-hexamethylen   semicarbazid   
5, 0 g N-   (2-Chlor-benzolsulfonyl)-carbaminsäure-    methylester werden im   100-ml-Erlenmeyerkolben    in ein auf 110 C vorgeheiztes Bad gegeben und in einem Guss mit 2, 28 g (2, 5 ml)   l-Amino-hexamethylenimin    versetzt, wobei heftig gerührt wird. Nach 15 min kühlt man den Kolbeninhalt ab und reibt mit einigen ml Äthanol die viskose Substanz kristallin. Nach Umkristallisation aus Äthanol erhält man den   4- (2-Chlor-benzalsulfonyl)-1, 1-      hexamethylen-semicarbazid    in Form von weissen Prismen vom Schmelzpunkt   164-166  C (unter Zersetzung)    ; Aus  bette    2, 8 g (40 % der Theorie).



   Beispiel 2
4- (3-Chlor-benzolsulfonyl)-1, 1-hexamethylen semicarbazid
Entsprechend der in Beispiel 1 angegebenen Vorschrift werden 27 g   N- (3-Chlor-benzolsulfonyl)-carb-    aminsäuremethylester und 12, 5 g 1-Aminohexamethylenimin 20 min lang bei einer Temperatur zwischen 110 und 115 C gehalten. Bei gleicher   Aufarbeitung    und nach Umkristallisieren aus   Äthanol erhält    man 10, 0 g    4-(3-Chlor-benzolsulfonyl)-l, l-hexamethylen-    semicarbazid in Form weisser Prismen vom Schmelzpunkt 155 C (unter Zersetzung). 



   4-(2-Brom-benzolsulfonyl-1, 1-hexamethylen semicarbazid
5, 88 g (0, 02 Mol) N-(2-Brom-benolsulfonyl)-carbaminisäuremethylester werden entsprechend der in Beispiel 1 angegebenen Vorschrift mit 2, 28 g   1-Aminohexa-      methylenimin behandelt    und 12 min lang bei einer Tem  peratur von 110 C    gehalten. Man   e : ehdlt    nach Umkristallisieren   aws ithanol    3, 5 g (47   %) 4- (2-Brom-benzol-    sulfonyl)-1,1-hexamethylen-semicarbazid vom Schmelzpunkt 174-176 C (unter Zersetzung) in Form weisser, gedrungener Prisme.



   Beispiel 4
4- (3-Brom-benzolsulfonyl)-1, 1-hexamethylen semicarbazid
5, 88 g N- 3-Brom-bezolsulfonyl)-Carbominsäuremethylester werden entsprechend der in Beispiel 1 angegebenen Vorschrift mit 2, 28 g 1-Aminohexamethylenimin umgesetzt und 20 min lang bei einer Temperatur von 130 C gehalten. Man erhält 2, 2 g 4-(3-Brom-ben Zolsulfonyl)-1, 1-hexamethylen-semicarbazid in Form weisser rhombischer Kristalle. Nach dem Umkristallisieren aus Äthanol oder Methanol/Wasser beträt der Schmelzpunkt 159-161 C (unter Zersetzung).



   Beispiel 5
4-93-Methyl-benzolsulfonyl)-1, 1-hexamethylen semicarbazid
23 g   N-(3-Methyl-benzolsulfonyl)-carbaminsäure-    methylester werden in 100 ml trokenem Xylol   suspen-    diert und nach Zugabe von 4, 2 g Natriumamid 2 Std. unter Rühren auf 90  erhitzt. Man gibt dem Eaktionsgemisch tropfenweise 12 g 1,1-hexamethylenhydrazin zu und erhitzt eine Stunde auf 120-130 C. Dabei destil  liera    das bei der Reaktion gebildete Methanol ab. Nach abkühlen giesst man das Xylol ab und säuert den schmierigen Rückstand mit Eisessig an. Das halbfeste   Produit    wird in 1 % igem Ammoniak gelöst. Nach Behandlung mit   Koh. le    wird das Filtrat mit Eisessig angesäuret.

   Das kristallin erhaltene 4-   (3-Methyl-benzolsulfonyl)-1,    1hexamethylen-semicarbazid wird aus Methanol umkristallisiert und schmilzt bei 141-142 C.



   Beispiel 6   
4-(2-Methyl-benzolsulfonyl)-l, l-hexamethylen- semicarbazid   
23 g N-(2-Methyl-benzolsulfonyl)-1, $trockenem $unter Rühren $90  erhitzt. $Reaktions- $tropfenweise methylester und 4,2 g Natriumamid werden in 100 ml trockenem Xylol unter Rühren 2 Stde. Auf 90 C erhitzt.



  Dem Reaktionsgemisch werden 12 g 1,1-hexamethylenhydrain Zugetraopft. Man erhitzt 1 Std. auf 120-130 C, wobei unter methanolentwicklung Reaktion eintritt.



  Nach Abkühlen wird mit 50 ml   Petroliither versetzt    und   mlt verdünnter Essigsäure angesäuert.    Das kristallin ausfallende 4-(2-methyl-benzolsulfonyl)-1,1-hexamethylen  semicarbazid    wird durch Umfällen mit   verdiinntem    Ammoniask/Essigsäure gereinigt. Nach Umkristallisieren zus Metanol schmilzt die Verbindung bei 155-156 C.



   Beispiel 7    4-(3-Methyl-benzolsulfonyl)-l, 1-hexamefflylen-    semicarbazid
9,8 g 3-Methyl-benzolsulfonylisocyanat werden in 30 ml absolutem Äther gelöst und langeam unter Kühlung und Umschütteln zu einer Lösung von 5, 8 g N, N  Hexamethylenhydrazin    in etwa 30 ml absolutem Äther   getropft. Man 10t    nach Beendigung des Eintropfens noch etwas stehen, saugt dann das abgeschiedene
4-   (3-Methylwbenzolsulf onyl)-1, 1-hexamethylen-       semicarbazid    ab und kristallisiert aus Methanol um ; Schmelzpunkt 141-142 C.



   Beispiel 8    4-(2-Methyl-benzolsulfonyl)-1,    1-hexamethylen semicarbazid
25, 6 g N-(2-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-acetyl-harnstoff werden mit 11, 5 g N,   N-Hexamethylenhydrazin    vermischt und 20 min auf 130  C erhitzt. Das Reak  tionsprodukt    wird in der Wäreme in 1 % igem Ammoniak   gel6st    und   über Kohle    filtriert ; das Filtrat wird mit Eisessig angesäuert. Man saugt das 4-(2-Methylbenzolsulfo0  nyl)-l, 1-hexamethylen-semicarbazïd    ab, wäscht mit Wasser und kristallisiert aus Methanol um.   SchmelzpunUkt    155-156  C.



   Beispiel 9
4-(2-Chlor-benzolsulfonyl)-1,1-hexamethylen   semicarbazid   
23, 5 g   N- (2-Chlor-benzol-sulfonyl)-harnstoff    werden in 250 ml Dioxan mit 22, 8 g   N, N-Hexamethylenhydra-    zin 1 Std. unter Rückfluss gekocht. Man destilliert das Dioxan im Vakuum ab, behandelt den Rückstand in der Wärme mit 1 % Ammoniak, filtriert   tuber    Kohle und   sdu, ert    das Filtrat mit Essigsäure an. Der Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus Alkohol umkristallisiert. Der Schmelzpunkt des 4-(2-Chlor-ben  zolsulfonyl')-1, 1- hexamefhylen-5emicarbazids beträgt    164-166  C (unter Zersetzung).



   Beispiel 10    4-(3-Chl'or-benzolsulfonyl)-1,    1-hexamethylen   semicarbazid   
10, 7 g   3-Chlorbenzolsulfonamid-natrium    und 7, 9 g Hexamethylen-semicarbazid werden gut miteinander vermengt und 3 Std. auf 130  C erhitzt, wobei Ammoniak entweicht. Man löst den Rückstand in   Wasser, fil-      triert über Kohle    und säuert das Filtrat an. Nach Umkristallisieren aus   Alkohol    schmilzt das   4- (3-Ch-lor-ben-    zolsulfonyl)-1, 1-hexamethylen-semicarbazid bei   155  C.   



   Beispiel 11
4-(3-Brom-benolsulfonyl)-1, 1-hexamethylen semicarbazid
11 g N,   N-Hexamethylenhydrazin-N'-carbonsäure-    methylester werden mit 20 g   3-Brombenzolsulfonamid    und 9, 5 g pulveristertem Kaliumcarbonat in 30 ml Triglycol unter Rühren und im Vakuum 1   Std'.    auf 90 C und 7 Std. auf 110 C erhitzt. Nach Zugabe von 100 ml   Wasser    wird mit Salzsäure auf pH 4 angesäuert ; der Niederschlag wird abgesaugt und unter Rühren in 250 ml 10% ige Natriumbeicarbonatlösung eingetragen.



  Man saugt ab und säurert das Filtrat an. Nach zweimaligem Umkristallisiern aus   Sithylalkohol    schmilzt das 4-   (3-Brom-benzolsulfonyl)-l, 1-hexamethylen-semie      ca, rbazid    bei 159-161 C (unter Zersetzung).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonyl-semi- carbaziden der Formel EMI4.1 worin X ein Halogenatom oder einen 1 bis 6 Kohlen- stoffatome enthaltenden Alkylrest in ortho-oder meta Stellung und-Z-E-eine 6 bis 7 Kohlenstoffatome enthaltende Alkylenkette, die durch niedrigmolekulare Alkylreste Substitutiert sein kann, bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI4.2 mit einer Verbindung der Formel EMI4.3 umsetzt, worin A und B Reste darstellen, die durch Anlagerung oder Kondensation die Harnstoffbrücke bilden.
    UNTERANSPRUCH 10 Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dans man die erhaltenen Verbindungen durch Behandeln mit physiologiesch verträglichen Säuren oder Basen in ihre Salze überführt.
CH1065762A 1961-09-09 1962-09-07 Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden CH428738A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF34893A DE1204676B (de) 1961-09-09 1961-09-09 Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH428738A true CH428738A (de) 1967-01-31

Family

ID=7095767

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1065762A CH428738A (de) 1961-09-09 1962-09-07 Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden
CH1800266A CH438323A (de) 1961-09-09 1962-09-07 Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden
CH1800366A CH438324A (de) 1961-09-09 1962-09-07 Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1800266A CH438323A (de) 1961-09-09 1962-09-07 Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden
CH1800366A CH438324A (de) 1961-09-09 1962-09-07 Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden

Country Status (4)

Country Link
CH (3) CH428738A (de)
DE (1) DE1204676B (de)
DK (1) DK103997C (de)
GB (1) GB953779A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH438323A (de) 1967-06-30
CH438324A (de) 1967-06-30
DE1204676B (de) 1965-11-11
DK103997C (da) 1966-03-21
GB953779A (en) 1964-04-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2524277C2 (de)
DE2362754C2 (de) Cyclopropylalkylaminoreste enthaltende Oxazolinverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
CH628887A5 (de) Verfahren zur herstellung von benzolsulfonylharnstoffen.
DE1543564A1 (de) Benzolsulfonylharnstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3879378T2 (de) Amid-verbindungen.
CH428738A (de) Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden
DE1181208B (de) Verfahren zur Herstellung von N-Benzolsulfonyl-N'-cyclohexyl-harnstoffen
AT238216B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonyl-semicarbaziden
DE2720926A1 (de) Benzolsulfonylharnstoffe und verfahren zu ihrer herstellung
DE1937759A1 (de) Benzolsulfonylsemicarbazide und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT235845B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylsemicarbaziden
AT236400B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylsemicarbaziden
AT236402B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonyl-semicarbaziden
DE2520131A1 (de) Stickstoffhaltige polycyclische verbindungen und verfahren zu deren herstellung
AT216521B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylharnstoffen
AT234109B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylsemicarbaziden
AT236397B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Azidobenzolsulfonylharnstoffen
AT236404B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonyl-alkylen-semicarbaziden
CH374984A (de) Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylharnstoffen
DE1443908C3 (de) Benzolsulfonylharnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Mittel
DE1793111C3 (de) Acylaminoäthylbenzolsulfonyl-delta hoch 2-cyclohexenyl-harnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate
CH427794A (de) Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylsemicarbaziden
DE2157607B2 (de) Sulfonylharnstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate
AT226725B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonylharnstoffen
AT238215B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylharnstoffen