CH435665A - Schornstein - Google Patents

Schornstein

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CH435665A
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CH
Switzerland
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chimney
shaped
rib
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inner tube
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CH1214065A
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Kutter Gerhard
Original Assignee
Kutter Gerhard
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description


      Schornstein       Die Erfindung bezieht sich auf einen     Schornstein        mit     mindestens einem Innenrohr und einem in Abstand an  geordneten Aussenrohr.  



  Die in     Doppelwandschornsteinen    vorhandenen Lüf  tungskanäle dienen dazu, die Wärmedämmung der  Schornsteinwandung zu erhöhen und einen Temperatur  ausgleich innerhalb der Wandung zu ermöglichen. Die  Lüftungskanäle sind voneinander getrennt und können  Temperaturdifferenzen im wesentlichen nur in der  Schornsteinlängsachse ausgleichen. Es ist deshalb un  vermeidlich, dass die Temperaturverteilung in der  Schornsteinwand ungleichmässig ist, sei es infolge ein  seitiger Kühlung durch Wind, oder dadurch, dass der  Schornstein teilweise im Windschatten liegt, oder durch  ähnliche Umstände. Die ungleichmässige Temperatur  verteilung führt     erfahrungsgemäss    zu steileren Tempe  raturanstiegen in Umfangsrichtung und weniger in lot  rechter Richtung.

   Dies ist auch dann der Fall, wenn meh  rere Innenrohre zu einem Schornstein     vereinigt    sind, von  denen eines oder mehrere     unbeheizt    sind. Deshalb kön  nen in allen diesen Fällen Spannungsrisse im Schorn  steinmauerwerk durch stellenweise Überhitzungen auf  treten. Derartige stellenweise Überhitzungen sind auch  dann möglich, wenn, wie es ebenfalls bekannt ist, die       Schornsteinformsteine    bei an sich senkrechter Führung  der voneinander getrennten Luftkanäle beim     Aufbau     des Schornsteins im Verband versetzt werden.  



  Spannungsrisse im Schornsteinmauerwerk sollten  nach Möglichkeit vermieden werden. Hierzu bedarf es  auch eines     ständigen    Temperaturausgleiches in     Umfangs-          richtung    des     Schornsteines.     



  Auf Grund dieser Erkenntnis hat sich die Erfindung  die Aufgabe gestellt, in     Umfangsrichtung    des Schorn  steins einen Temperaturausgleich zu     ermöglichen.     



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch ge  löst,     dass    die jedem     Innenrohr    des     Schornsteins    zuge  ordneten rippenartigen Leitkörper von der Sohle bis zur  Mündung des Schornsteins längs einer einzigen, zumindest  annähernd wendelförmigen Linie angeordnet sind.

   Durch  den auf diese Weise gebildeten einzigen, zweckmässig  um den Mantel des Innenrohres herum führenden Lüf  tungskanal erfolgt ein nahezu     vollkommener    Ausgleich    der auftretenden Temperaturdifferenzen in der Schorn  steinlängsachse und vor allem auch in seiner Umfangs  richtung und somit an jeder Stelle des Schornsteins, wobei  die weitaus gefährlicheren Temperaturanstiege im Um  fangsrichtung wirkungsvoll abgebaut und dadurch     Span-          nungsrisse    infolge örtlicher Überhitzungen vermieden  sind. Wegen des wesentlich gleichmässigeren Tempera  turausgleiches ist auch die Gefahr von auftretenden     Ver-          sottungen    bedeutend herabgesetzt.  



  Der Schornstein besteht     vorteilhaft    aus das     Aussen-          und    das Innenrohr bildenden Formsteinen, wobei auf der       Mantelfläche    der     Formsteine    für das Innenrohr die längs  der     wendelförmigen    Linie verlaufenden rippenartigen  Leitkörper angeordnet sind, die beim     Aufbau    des Schorn  steins den einzigen     wendelförmigen    Lüftungskanal bilden.  



  Vorteilhaft sind diese     rippenartigen        Leitkörper,    be  ginnend an der Unterseite und endend     an    der Oberseite  eines jeden Formsteines, einmal um dessen ganzen Man  tel bei im Querschnitt kreisförmiger, rechteckiger oder  quadratischer Ausbildung der Formsteine, herumgeführt.  Bei einer     Normalhöhe    des Formsteines verläuft der in  Umfangsrichtung um 360  herumgeführte rippenartige  Leitkörper verhältnismässig flach, was zur Verbesserung  eines wirksamen Temperaturausgleiches in Umfangs  richtung beiträgt.  



  Bei im Querschnitt rechteckiger oder quadratischer  Ausbildung der das Innenrohr bildenden Formsteine  können die rippenartigen Leitkörper von der Mitte des  unteren Randes einer     Mantelfläche    des Formsteines aus  gehen und in der Mitte des oberen Randes derselben  Mantelfläche enden. Dadurch lassen sich die     Leitkörper     fortlaufend ohne Absatz     aneinanderfügen,    was bei einem       Eckenverband    nicht so gut möglich ist.

   Der an einer  Ecke des Formsteines auslaufende Leitkörper wäre auch  gegen     Transportbeschädigungen        anfälliger    als der in der  erwähnten Weise angeordnete Leitkörper, der vor Be  schädigungen besser geschützt ist und eine ungestörte  Luftströmung innerhalb des     Doppelwandschornsteines     gewährleistet.  



  Durch den allseitigen Temperaturausgleich der Luft  innerhalb des jedes Rauchrohr umgebenden einzigen  Lüftungskanals lassen sich     grössere    Temperaturunter-           schiede    der Luft in Umfangsrichtung der Rauchrohre       verhindern    und     stellenweise        Überhitzungen        vermeiden,          insbesondere    dann,     wenn        beispielsweise    bei     einer    Rauch  rohrbatterie nur ein     Schornstein    zur Ableitung der  Rauchgase benutzt wird, aber auch dann,

   wenn die Lage  des Schornsteinkörpers durch kalte Nebenräume einseitig  abgekühlt oder wenn der Schornsteinteil über Dach ein  seitig durch     Wind    angeströmt wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der       Erfindung    dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt des Schornsteines und       Fig.    2 eine Aufsicht auf     Fig.    1.  



  Durch     übereinandersetzen    der Formsteine wird     ein     einziger,     wendelförmig    um den Mantel des Innenrohres  von der Sohle bis zur Mündung des Schornsteines ver  laufender Lüftungskanal 3 gebildet. Die Strömungsge  schwindigkeit der Luft wird im Gegensatz zu durch  gehend     senkrechten    Luftkanälen gemindert, da die Luft       einen    wesentlich längeren Weg zur     Schornsteinmündung     zurücklegen muss.     Ihr    Weg wird durch die am inneren  Rauchrohr befindliche     wendelförmige    Rippe 4 aufge  zwungen.

   Unter auf der Schornsteinsohle befindet sich       bzispielsweise,    was an sich bekannt ist, ein Ausgleich  stein 7. Auf diesen wird ein     Innenformstein    10 gesetzt.  Dann kommt ein     Aussenformstein   <B>11;

  </B> solche werden  dann weiter übereinander angeordnet, ebenso wie die       Innenformsteine    10, und beide bilden in ihrer Gesamt  heit den     Doppelwandschornstein.    Durch die Einfügung  des     Ausgleichsteines    7 sind die Querfugen 8 in dem     In-          C,     und dem     Aussenmantel        in    der Höhe     gegenein-          ander    versetzt.

       Dort,    wo sich die     wendelförmige    Rippe 4  an jedem     Innenformstein    10 befindet, wird der Zwischen  raum zwischen dem Aussenmantel und der Rippe des       Innenrohres    mit einem Isolierstoff 5 abgedichtet, so     dass     der Lüftungskanal 3, der durch die Aussenfläche 1 des  Innenrohres, durch die Innenfläche 2 des Mantelrohres  und den rippenartigen     Leitkörper    4 gebildet wird, dicht  ist.

   Die schraubenförmige     Strömung    in dem     einzigen     Lüftungskanal     trägt    wirksam zu einer     Vergleichmässi-          gung    und Temperaturverteilung in     Umfangsrichtung    bei.  Dadurch werden Wärmespannungen     in        Umfangsrichtung     abgebaut und     Rissbildung    tritt nicht ein.  



  Da die Temperaturverteilung in steigender Richtung  keine     schroffen        Änderungen    hat, sind grosse Luftge  schwindigkeiten in dieser Richtung zur Erhöhung des       Wärmeaustausches    nicht nötig. Dem ist durch den     wen-          delförmigen    Gang der Rippen Rechnung getragen, die  der Luft zur Überwindung einer Höhe     einen    längeren  Weg aufzwingen. Diesem entspricht hoher Reibungs  widerstand. Er     mindert    die Strömungsgeschwindigkeit  und erhört damit die Wärmedämmung des Schornstein  mauerwerkes.  



  Der Schornstein kann durch Mauerziegel errichtet  werden. Wesentlich ist, dass im Luftkanal ein wendel-         förmiger    Leitkörper gebildet wird. Weiterhin     kann    auch  der Schornstein aus Formsteinen hergestellt werden, die  einen Baukörper bilden. Die     wendelförmigen    Rippen  verbinden Aussen- und Innenkörper. Entsprechende       Durchbildungen    sind auch aus     Metall        möglich,    auch an  keramische     Durchbildungen    ist zu denken.  



  Wird die     Beheizung    eines solchen     Schornsteines,    wie  oben beschrieben, der Wirkung einer selbsttätigen Öl  heizung ausgesetzt, so sinkt die Temperatur des Schorn  steinmauerwerkes sehr langsam, da innerhalb des Luft  kanales keine heftige Luftbewegung eintreten kann. Es  ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, dass durch  Aufwärmen des     Schornsteinmauerwerkes    weniger Wär  memenge nach Betriebsunterbrechung notwendig ist.  Auch wird durch die lange anhaltende Wärme des  Schornsteinkörpers der Niederschlag der Rauchgase und  die damit verbundene Kondensation     verhindert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schornstein mit mindestens einem Innenrohr und einem im Abstand angeordneten Aussenrohr, dadurch gekennzeichnet, dass die jedem Innenrohr zugeordneten rippenartigen Leitkörper (4) von der Sohle bis zur Mün dung des Schornsteins längs einer einzigen, zumindest an nähernd wendelförmigen Linie angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schornstein nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus das Aussen- bzw. das Innenrohr bildenden Formsteinen (11, 10) besteht und auf der Man telfläche (1) der Formsteine (10) für das Innenrohr die längs der wendelförmigen Linie verlaufenden rippen artigen Leitkörper (4) angeordnet sind. 2. Schornstein nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass bei den das Innenrohr bildenden Formsteinen (10) die rippenartigen Leitkörper (4), begin nend an der Unterseite und endend an der Oberseite eines jeden Formsteines, einmal um dessen ganzen Man tel (1) herumgeführt sind.
    3. Schornstein nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass bei im Querschnitt rechteckiger oder quadratischer Ausbildung der das Innenrohr bildenden Formsteine (10) die rippenartigen Leitkörper (4) von der Mitte des unteren Randes einer Mantelfläche (1) des Formsteins ausgehen und in der Mitte des oberen Ran des derselben Mantelfläche enden.
CH1214065A 1965-08-30 1965-08-30 Schornstein CH435665A (de)

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